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Kita Rappelkiste

In der städtischen Kita Rappelkiste werden 61 Kinder von null bis sechs Jahren in drei Krippengruppen und einer Kindergartengruppe betreut.

Die Kindertageseinrichtung liegt in der Nähe von der Grundschule Haunwöhr, hat eine optimale Verkehrsanbindung und grenzt an einen großen Park mit Spielgeräten für Kinder jeder Altersstufe.

 

Bring- & Abholzeiten

Die Bringzeit ist von 07:00 bis 08:45 Uhr.

Die Abholzeit richtet sich nach der Stundenbuchung.

Zur Abholung der Kinder sind berechtigt:

  • Personensorgeberechtigte des Kindes
  • Abholberechtigte durch Auflistung im Betreuungsvertrag
  • Personen, die nicht als abholberechtigt im Betreuungsvertrag aufgelistet sind, benötigen das schriftliche Einverständnis der Personensorgeberechtigten und müssen am Tag des Abholens ihren Personalausweis mit sich führen
  • Geschwister, die mindestens 13 Jahre alt sind

Schließzeiten

Tag/Zeitraum Grund der Schließung
Fr., 21.09.2018 Planungstag (schließt um 12 Uhr)

Fr., 02.11.2018

Brückentag

Mo., 24.12.2018 bis

Fr., 04.01.2019

Weihnachten

Mo., 01.04. bis

Di., 02.04.2019

Konzeptionstage
Mi., 29.05.2019 Teamtag
Fr., 31.05.2019 Brückentag
Fr., 21.06.2019 Brückentag

Do., 01.08. bis

Do., 22.08.2019

Sommerferien

Es ist jeweils der erste und letzte Ferientag angegeben.

Während der Sommerferien hat immer mindestens eine städtische Kindertageseinrichtung geöffnet, so dass Kindergartenkinder (ausgenommen Krippenkinder) bei Bedarf in einer anderen städtischen Kita betreut werden können.

Tagesablauf

Vormittag

Bringzeit

Eine aufmerksame Begrüßung der Kinder und deren Familien sowie die zugewandte Gestaltung des Übergangs von Familie in die Kita, leiten den Tag für das Kind ein.

Gleitende und gemeinsame Brotzeit (Krippe) / Gleitende Brotzeit (Kindergarten)

Die Mahlzeit findet in einer wertschätzenden Atmosphäre statt und die individuellen Bedürfnisse der Kinder stehen im Mittelpunkt.

Morgenkreis

Der Morgenkreis fördert das Zugehörigkeitsgefühl und bietet Orientierung. Lieder, Geschichten, Spiele und Gespräche über den Verlauf des Tages, über die Ideen und Themen der Kinder, finden statt.

Freie Lern- und Spielzeit

Die Pädagogen/-innen beobachten aufmerksam und feinfühlig die Spielsituationen und lassen sich aktiv von den Kindern in ihr Spiel einbinden. Auf der Basis dieser Beobachtungen setzt die Fachkraft Impulse zu weiteren Entwicklungsschritten.

Gezielte Aktivitäten

Lerninhalte werden für die Kinder altersentsprechend aufbereitet und fokussieren unterschiedliche Bildungsbereiche, wie z. B. Schulvorbereitung oder Bewegung. Die Pädagogen/-innen motivieren und begleiten.

Projektarbeit

Der Fokus liegt auf den Fragen der Kinder. Pädagogen/-innen greifen die Interessen der Kinder auf, geben Impulse und ermutigen dadurch weiter an einem Thema zu forschen. Ein Projekt entsteht.

Gartenzeit und Spaziergänge

Aktivitäten außerhalb der Kita geben den Kindern die Möglichkeit, ihr Wissen über die Natur und die Umwelt zu erweitern. Bewegung ist für die gesamte Entwicklung der Kinder bedeutsam. Der natürlichen Bewegungsfreude des Kindes wird viel Raum gegeben.

Begleitung der Körperpflege

Die Körperpflege und das Wickeln der Kinder finden in liebevollem Umgang statt und werden begleitet von einer respektvollen Haltung und sprachlichem Dialog.

Mittagszeit

Gemeinsames Mittagessen

Mahlzeiten bieten den Kindern die Möglichkeit zur Begegnung und zur Bildung. Eine angenehme Atmosphäre bei Tisch entsteht, wenn Kinder selbstbestimmt für sich und für die Tischgemeinschaft agieren können.

Ruhe-/Schlafenszeit

Eine Ruhezeit ist für die Entwicklung der Kinder unabdingbar. Ruheinseln und feste Schlaforte bieten Antworten für die individuellen Bedürfnisse der Kinder. In dieser Zeit ist eine Abholung nicht sinnvoll.

Begleitung der Körperpflege*

Nachmittag

Freie Lern- und Spielzeit* / Gezielte Aktivitäten* / Projektarbeit* / Gartenzeit* / Gleitende und gemeinsame Brotzeit (Krippe)* / Gleitende Brotzeit ( Kindergarten)* / Begleitung der Körperpflege*

* wie oben beschrieben

Abholzeit je nach Buchung

Ein kurzer Austausch zwischen Erzieherin, Kind und Abholberechtigten gibt die Möglichkeit Wichtiges zu übermitteln.

Team

Das Team der Kindertageseinrichtung setzt sich, entsprechend der gesetzlichen Vorgaben, zusammen aus einer Leitung, einer stellvertretenden Leitung, pädagogischen Fachkräften, pädagogischen Ergänzungskräften sowie mindestens einer/m hauswirtschaftlichen/m Mitarbeiter/in. Die Stadt Ingolstadt bildet Personal aus und somit sind stets auch Praktikanten und Praktikantinnen aller pädagogischen Berufsgruppen in unseren Einrichtungen vertreten.

Räumlichkeiten & Außenanlage

Räumlichkeiten

Die Rappelkiste betreut Kinder in drei Krippen- und einer Kindergartengruppe.
Die Gruppenräume sind alters- und entwicklungsgemäß mit ansprechenden Materialien ausgestattet.

Im Krippenbereich grenzen die Schlafräume an die jeweiligen Gruppenräume und es gibt einen großen gut ausgestatteten Spiel- und Bewegungsflur sowie einen Sanitärbereich mit Wickelmöglichkeit.

Der Kindergarten verfügt über einen Speisebereich, in dem das Mittagessen eingenommen wird, einen großen Spiel- und Bewegungsflur sowie einen Sanitärbereich. Die Turnhalle der benachbarten Schule wird von der Kita Rappelkiste genutzt.

Außenanlage

Die Kita Rappelkiste verfügen über einen großen Garten, umsäumt von altem Baumbestand. Neben altersgerechtem Spielmaterial stehen den Kindern ein Sandkasten mit Matschanlage, Klettermöglichkeiten, Rutschen sowie viele Fahrzeuge für die verschiedenen Altersgruppen zur Verfügung.

Kooperation & Vernetzung

Zusammenarbeit mit der Schule

Die Kindertageseinrichtung pflegt einen engen Kontakt zur Grundschule im Stadtteil.
Die Kooperationspartner der Einrichtung besprechen gemeinsame Aktivitäten, die den Übergang für die Vorschulkinder erleichtern sollen. Erzieher/innen und Grundschullehrer/innen tauschen sich regelmäßig aus, die Einwilligung der Eltern vorausgesetzt.
Der Seh- und Hörtest und die Vorschuluntersuchung durch das städtische Gesundheitsamt finden jährlich in der Kindertageseinrichtung statt.

Fachdienste

Die Kooperation mit anderen fachlichen Einrichtungen und Diensten ist ein fester Bestandteil der Arbeit in der Kindertageseinrichtung. Bei Bedarf und in Absprache mit den Eltern wird mit mobilen Fachdiensten, Beratungsstellen, Logopäden, Ergotherapeuten, Ärzten zusammengearbeitet.

Kontakte im Umfeld

Die Kindertageseinrichtung Rappelkiste ist eng mit der Grundschule Haunwöhr vernetzt.

Die städtische Simon-Mayr-Sing- und Musikschule bietet als externer Anbieter „Musikalische Frühförderung“ in den Räumen der Kita an.

Zudem besteht ein enger Kontakt zur Stadtbücherei.

Essen & Trinken

Frühstück

Die Kinder bringen ihr Frühstück von zu Hause mit. Jeden Montag ist Müslitag. An diesem Tag steht Milch für die Kinder bereit.

Einmal im Monat gibt es ein gemeinsames Kinderfrühstück. Die Eltern bringen hierfür die Lebensmittel nach Absprache abwechselnd mit.

Mittagessen

Die städtischen Kindertageseinrichtungen bieten täglich ein warmes Mittagessen mit einem Bioanteil von mindestens 50 Prozent an.
Die Speisen werden nach dem Cook & Freeze-Verfahren vom Essensanbieter bis zu einem bestimmten Punkt vorgegart und anschließend in den „Tiefkühlschlaf“ versetzt, um die Frische der Produkte zu bewahren. In den Kitas werden diese dann auf den Punkt fertig zubereitet.
Ergänzend dazu gibt es Obst, Rohkost, Salate oder Milchprodukte. Gesundheitliche und religiöse Bedürfnisse werden berücksichtigt.
Die Abrechnung des Mittagessens erfolgt auf den Tag genau. Der Preis für ein Mittagessen ist der Gebührensatzung (§ 4 Abs. 5) zu entnehmen.

Nachmittagsbrotzeit

Die Kinder bringen ihre Brotzeit von zu Hause mit.

Getränke

Jeden Tag stehen den Kindern Getränke zur Verfügung, die von der Kita bereitgestellt werden. In den Wintermonaten wird zusätzlich ungesüßter Tee angeboten.

Frischkost: Obst, Gemüse als Rohkost, Milchprodukte

Über den Tag verteilt essen die Kinder zu den meisten Mahlzeiten entweder frisches Obst oder Gemüse als Rohkost oder Milchprodukte.

Pädagogische Konzeption

Die Stadt Ingolstadt ist als Träger der Städtischen Krippen, Kindergärten, Häuser für Kinder und der Horte verantwortlich für die Betriebsführung, die Finanzierung und die Qualitätssicherung der Häuser.

Sie übernimmt die Verantwortung für die Beachtung und Umsetzung der gesetzlichen Grundlagen (z. B. Grundgesetz, SGB VIII, BayKiBiG, BayIntG und der Ausführungsverordnung AVBayKiBiG), sowie der UN Kinderrechtskonvention (1989) und der UN Behindertenrechtskonvention (2009).  

Die pädagogische Konzeption aller städtischen Kindertageseinrichtungen orientiert sich am Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP), der als Grundlage der pädagogischen Arbeit im Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) verankert ist und an der Handreichung Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in den ersten drei Lebensjahren, sowie der Bayerischen Leitlinien für die Bildung und Erziehung von Kindern bis zum Ende der Grundschulzeit und der pädagogischen Empfehlung für die Arbeit in bayerischen Horten.

Wir gehen hierbei davon aus, dass das Kind von Geburt an seine Entwicklung und Bildung aktiv mit gestaltet. Die natürliche Wissbegierde des Kindes wird dabei als wertvolle Voraussetzung angesehen. Die Kita bietet dazu, eine in Bezug auf die personalen, sozialen und physischen Kompetenzen, anregende Umgebung die eine gute Voraussetzung für Lernen und Entwicklung darstellt. Wichtig ist uns dabei, das Spiel als die elementarste Form des Lernens anzusehen. In einer wertschätzenden Atmosphäre kann sich das Kind seinem individuellen Stand entsprechend entwickeln.

Das Kind kommt in unsere Krippe

Wenn Kinder das erste Mal in die Krippe der Kita Rappelkiste kommen, ist dies oft die erste längere Trennungserfahrung, die sie machen. Das bedeutet für diese Kleinstkinder, sich in dieser für sie komplett unbekannten Welt mit unbekannten Menschen zu Recht zu finden.

Krippenkinder können solche Situationen mit Unterstützung und Begleitung einer vertrauten Person aber in der Regel sehr gut meistern. Mit genügend Zeit, Verständnis, Geduld und Vertrauen in das Können des Kindes, kann so eine vertrauensvolle Beziehung zum Fachpersonal der Kita entstehen.

Aber nicht nur die Kleinstkinder, sondern auch deren Eltern begeben sich in solch einen Bewältigungsprozess, den es zu meistern gilt. Ein intensiver Informationsaustausch in Form einer Erziehungspartnerschaft zwischen pädagogischen Fachpersonal und Eltern unterstützt und begleitet den Ablauf.

Erste relevante Informationen über unsere Krippe erhalten unsere Eltern bereits beim Anmeldegespräch und konkretisieren sich dann an unserem Infoabend für neue Eltern.

Später tauschen Eltern und Gruppenerzieherin sich  in einem individuellen Aufnahmegespräch aus, in dem Besonderheiten des Kindes und Details der Eingewöhnung besprochen werden.

Die Eingewöhnung ist ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit mit den neuaufgenommenen Kindern. Hier spielt Zeit eine wichtige Rolle; wir legen großen Wert darauf jedem Kind die Zeit einzuräumen, die es braucht, um sich bei uns, in der neuen Umgebung zu Recht zu finden und sich wohl zu fühlen.

Auch Eltern geben wir diesen Freiraum, auch sie sind mit dem Thema „Loslassen“ konfrontiert. Oft sind sie unsicher das Richtige zu tun, sie sorgen sich um ihr Kind und machen sich Gedanken ob die Erzieherinnen sich auch gut um ihr Kind kümmern.

Die Eingewöhnungszeit soll dafür genutzt werden, diese Sorgen auszuräumen, Vertrauen aufzubauen und so eine gute Basis für die Zeit des Kindes in unserer Einrichtung zu schaffen.

In diesem Prozess orientieren wir uns am Berliner Eingewöhnungsmodell.

Das Kind kommt in den Kindergarten

Die Kinder, die in unsere Kindergartengruppe kommen, sowie deren Eltern sollen erfahren, dass Übergänge, sei es nun vom Elternhaus oder Krippe in den Kindergarten oder vom Kindergarten in die Schule, eine Herausforderung sein können und keine Belastung sein müssen.

Durch deren erfolgreiche Bewältigung erwerben die Kinder Kompetenzen im Umgang mit immer neuen Situationen im Leben und sind in der Lage, Angebote der Bildungseinrichtung bestmöglich zu nutzen.

Eines unserer Ziele ist es, die in solchen Situationen auftretenden starken Gefühle, wie z. B. Trennungsängste, zu bewältigen und Spannungen auszuhalten, indem wir die anwesenden Eltern oder andere Bezugspersonen als sichere Basis nutzen.

Von dieser sicheren Basis ausgehend erkunden die Kinder ihre neue Umgebung. Sie lernen sich in eine bestehende Gruppe einzugliedern und die eigene Position in der Gruppe zu finden.

So sind sie offen, sich neuen Anforderungen und neuen Gegebenheiten zu stellen.

Um den Eltern und Kindern den Übergang in den Kindergarten, sei es nun vom Elternhaus aus oder von der Krippe, zu vereinfachen, bieten wir folgendes an:

Um den neuen Eltern die Gelegenheit zu geben, sich über unsere Einrichtung umfassend zu informieren, bieten wir, neben einem Tag der offenen Tür und gezielten Anmeldegesprächen, einen Elternabend an, der meist im Juni stattfindet und an dem die Eltern mit einer Infomappe versorgt werden.

Auch bei den Kindergartenkindern ist uns die Eingewöhnungszeit, in der wir in einem intensiven Austausch mit den Eltern stehen, so wie bei den Krippenkindern bereits beschrieben sehr wichtig.

Jedes neue Kind bekommt ein älteres Kind als Paten, das ihm bei den neuen Abläufen unterstützt und Regeln erklärt.

Eltern und Mitarbeiter bleiben in ständigen Austausch in Form von Übergabegesprächen; aber auch die abgebende Erzieherin wird in diesen Prozess mit eingebunden, wenn dies im Interesse der Eltern liegt.

Kindergartenkinder und Krippenkinder des Hauses treffen sich schon im Vorfeld zu gemeinsamen Veranstaltungen im Haus

Wir sind daran interessiert, immer nur ein neues Kind pro Tag und Gruppe aufzunehmen.

Von einer Kita in die Nächste

Um unseren Kindern und deren Eltern den Übergang von unserer Kindertageseinrichtung in eine andere zu erleichtern, begleiten wir durch individuelle Elterngespräche, auf Anfrage informieren wir über die nachfolgende Kindertageseinrichtung und geben den Kindern in Form von persönlichen Abschiedsfeiern die Möglichkeit, vom Vertrauten loszulassen und sich dem Neuen zuzuwenden.

Vom Kindergarten in die Schule

Mit Eintritt der Kinder in unsere Kindertageseinrichtung sehen wir es als unser Ziel an, sie für die Schule aufnahmefähig zu machen und die Schule aufnahmefähig zu machen für die Kinder.

Den sogenannten Vorschulkindern stehen während der Freispielzeit altersgemäße und herausfordernde Spielmaterialien und – Bereiche zur Verfügung, die z. T. nur für sie reserviert sind. Einmal pro Woche findet  zusätzlich die Vorschulerziehung der angehenden Schulkinder in einem separaten Bereich  statt. Hier werden die Kinder spielerisch durch Sinnesübungen, Bewegungseinheiten, Umgang mit Buchstaben und Zahlen, Montessorimaterial etc. auf die Anforderungen des Schulalltages vorbereitet.

Im Laufe des Kindergartenjahres unternehmen wir mit den älteren Kindern Ausflüge wie z. B. ins Theater, Kino oder Museum und fördern sie in alltagstäglichen Dingen indem sie uns bei Einkäufen begleiten.

Die Ablösung  von der KiTa wird durch ein Abschiedsfest oder Abschiedsausflug der Vorschulkinder gekennzeichnet und diese Veranstaltung  stellt den Zeitpunkt dar, wo unsere Vorschulkinder keine Vorschulkinder mehr sind, sondern Schulkinder, die die KiTa Rappelkiste bald verlassen und in die Schule gehen.

Des Weiteren ermöglichen wir unseren Vorschulkindern, das Schulhaus zu besichtigen und auch ein Besuch in der 1. Klasse wird organisiert.

Das Gesundheitsamt begleitet diesen Übergang mit Entwicklungstests und Beratungsgesprächen.

Pädagogischer Schwerpunkt

In unserer Kindertageseinrichtung betreuen wir Kinder zwischen 0 bis 6 Jahren. In altersheterogenen Gruppen, bis 3 Jahre in den Krippengruppen und von 3 Jahren bis Schuleintritt in der Kindergartengruppe bietet sich den Kindern ein weites Feld vielseitiger Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten.

Für die Kinder entstehen vielfältige Möglichkeiten, Beziehungen einzugehen und soziale Kompetenzen zu entwickeln. Hervorzuheben sind die sozialen Lernmöglichkeiten, wobei wir die Kinder in ihren Stärken, Fähigkeiten und Interessen unterstützen.

Orientierung ist an Jüngeren und Älteren möglich, Kinder setzen sich hierbei ihre eigenen Entwicklungsschwerpunkte. Kinder lernen vieles leichter von Kindern als von Erwachsenen, da die Entwicklungsunterschiede nicht unüberwindbar groß erscheinen.

Bewegung macht es möglich die Umwelt zu „begreifen“, auf die Umwelt einzuwirken, Kenntnisse über sich selbst und den Körper zu erwerben, Fähigkeiten kennen zu lernen und mit anderen Personen zu kommunizieren. Gruppenübergreifend bieten wir den Kindern die Möglichkeit Bewegungserfahrungen zu machen.

Sprachkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation und sie ist eine wesentliche Voraussetzung für schulischen und beruflichen Erfolg und für eine volle Teilhabe am gesellschaftlich-kulturellen Leben.

Darüber hinaus stärken wir unsere Kinder, indem wir  Sprachförderung in Kleinstgruppen oder im Rahmen des Gruppenalltages mit verschiedenen inhaltlichen Schwerpunkten anbieten. Dabei achten wir darauf, dass wir uns mit den Inhalten der Schule ergänzen (Vorkurs Deutsch).

Kinder, die unser Haus verlassen um in die Schule zu gehen, haben in ihrer Krippen- und Kindergartenzeit ein breites Spektrum an Wissensfeldern kennen gelernt und kennen ihre eigenen Stärken und Fähigkeiten. So sind sie in der Lage, selbständig und eigenverantwortlich zu handeln.

Selbstbestimmtes Spielen und Lernen

In unserer Kindertageseinrichtung sind Spielen und Lernen keine Gegensätze, sondern zwei Seiten derselben Medaille und haben mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Beide stellen eine Beziehung zur Umwelt her und streben nach Einsicht und Sinn.

Freie, selbst bestimmte Spielprozesse sind immer auch Lernprozesse, denn Kinder lernen  beiläufig durch Spielen. Das Spiel sehen wir als eine elementare Form des Lernens.

Wir gestalten unsere Spiel- und Lernangebote so, dass sie der sprachlichen, sozialen, kognitiven, emotionalen und körperlichen Entwicklung des Kindes entsprechen.

Wir vermeiden Überforderung, ebenso wie Unterforderung. Als übergeordnetes Ziel des selbst bestimmten, freien Lernens und Spielens sehen wir die Stärkung der Problemlösefähigkeit und Selbstregulation unserer Kinder.

Der Bereich –LERNEN- ist ein wesentlicher Bestandteil des Lebens. Kinder lernen mit allen Sinnen. Auch Emotionen und geistige Fähigkeiten spielen hierbei eine wichtige Rolle. Lernprozesse und Spielprozesse stehen dabei in einem engen Zusammenhang, spielen bedeutet auch immer lernen. Das Kind erwirbt durch das Spiel elementare und grundlegende Formen des Lebens:

Wichtig ist uns dabei, den Kindern ein Umfeld vorzubereiten, das es zu positivem und aktivem Spiel und somit Lernen anregt. Raum für Bewegung sichert das ganzheitliche Lernen und Spielen, dabei nehmen wir auch gerne die Möglichkeiten unseres Gartens in Anspruch.

Kinder erhalten die Möglichkeit, sich ihren individuellen Lern- und Spielmöglichkeiten hinzugeben; wir ermöglichen kreatives Lernen in einem spielerischen Zusammenhang und geben Zeit und Raum für gemeinsame Spiel- und Lernaktivitäten, so dass die Kinder die Möglichkeit bekommen, aus gemachten Fehlern zu lernen und eigene Lösungen zu finden.

Wertorientiert und verantwortungsvoll handelnde Kinder

Wir geben den Kindern die Möglichkeit, in der Begegnung mit lebensnahen Wertsystemen und religiösen Überlieferungen eigene Standpunkte zu finden, sowie Wertschätzung und Offenheit gegenüber anderen zu entwickeln, zentrale Elemente der christlich-abendländischen Kultur kennen zu lernen (sowie andere Kulturkreise im Blick zu haben) und Grundverständnis über den Stellenwert und die Bedeutung von Religion, Religiosität und Glaube für sich selbst und andere Menschen in ihrem Lebensumfeld zu erwerben.

In Gesprächskreisen werden unterschiedliche Themen von den Kindern hervorgebracht und unsererseits aufgegriffen, wie z. B. Freundschaft, Glück, Trauer, Trennung, Umgang mit der Natur etc.: Anhand von Büchern, Liedern, Spielen und gezielten Ausflugszielen, v.a. aber durch Erzählungen der Kinder werden die jeweiligen Inhalte vertieft.

Diese Wertevermittlung ist die Voraussetzung zum Erwerb emotionaler und sozialer Kompetenzen, so dass unsere Kinder lernen, sich in die soziale Gemeinschaft zu integrieren.

Sie sind mit sprachlichen und kognitiven Kompetenzen eng verknüpft. Soziales Verständnis setzt voraus, dass sich ein Kind kognitiv in andere einfühlen, hineinversetzen und deren Perspektive (wie Bedürfnisse, Wünsche, Gefühle) erkennen kann.

Dies ermöglicht, das Verhalten anderer zu verstehen und damit auch Reaktionen anderer auf das eigene Verhalten vorherzusagen.

Unter allen sozialen Kompetenzen gilt die Perspektivübernahme als der Schlüssel zu sozialem Handeln. Soziale Verantwortung, (wie Einfühlungsvermögen, Rücksichtnahme, Mitgefühl) in Abgrenzung zu Eigenverantwortung, entwickelt sich nur in der Begegnung mit anderen.

Die erwachsenen Bezugspersonen des Kindes spielen hierbei eine wesentliche und unverzichtbare Rolle.

Sprach- und medienkompetente Kinder

Für ein gutes Miteinander und zu einer besseren Verständigung, lernen die Kinder unserer Tageseinrichtung, sich angemessen auszudrücken, also die richtigen Begriffe, sowie eine angemessene Gestik und Mimik zu verwenden.

Sie lernen, andere Kinder ausreden zu lassen, ihnen zuzuhören und bei Unklarheiten nachzufragen (alltägliche Gesprächsregeln).

Deshalb bieten wir den Kindern viele Möglichkeiten für Gespräche, z. B. Stuhlkreis, Bilderbuchbetrachtung, Kinderkonferenz, Lieder, Gedichte.

Durch gezielte Angebote erwerben die Kinder Freude am Sprechen und am Dialog. Sie lernen aktiv zuzuhören und ihre Gedanken und Gefühle sprachlich differenziert mitzuteilen.

Als eine weitere Aufgabe hier, sehen wir das Wecken der Neugierde auf fremde Sprachen und Mehrsprachigkeit, als Bereicherung und Lebensform anzusehen.

Wichtig, um Sprache erleben und praktizieren zu können, ist auch der vielfältige Umgang mit verschiedenen Medien. Deshalb beziehen wir die verschiedensten Medien, wie Bücher, CDs, PC etc. in die Lernwelt der Kinder ein und integrieren sie in unsere pädagogische Arbeit.

Fragende und forschende Kinder

Im Bereich fragende und forschende Kinder unterscheiden wir in unserer Tageseinrichtung folgende Inhalte: Mathematik, Umwelt, Technik und Naturbegegnung.

Die Welt, in der Kinder aufwachsen, ist voller Mathematik, denn ohne mathematisches Grundverständnis ist ein Zurechtkommen im Alltag nicht möglich. Geometrische Formen, Zahlen und Mengen lassen sich überall entdecken. Diese Entdeckungen lösen Wohlempfinden aus, denn Mathematik schärft den Blick für die Welt und ihre Schönheit. Durch mathematische Kategorien lassen sich Dinge klarer erkennen, intensiver wahrnehmen und schneller erfassen. Mathematische Methoden helfen, die Dinge in der Welt in ihren Beziehungen zu ordnen und zu strukturieren, sowie mathematische Lösungen bei Problemen, die im Alltag auftreten, zu finden. Durch das Auseinandersetzen mit mathematischen Inhalten und Gesetzmäßigkeiten machen bereits Kinder die Erfahrung von Beständigkeit, Verlässlichkeit und Wiederholbarkeit.

In unserer Kindertageseinrichtung wollen wir es den Kindern ermöglichen, die Umwelt mit allen Sinnen zu erfahren und sie als unersetzlich und verletzbar wahrzunehmen. Dies vermitteln wir unseren Kindern in Form von Naturbegegnungen, Erlebnissen mit Tieren und Pflanzen sowie im Umgang mit verschiedenen Naturmaterialien.

Darüber hinaus entwickeln wir bei den Kindern ein Gespür für Umweltverschmutzung. Wichtig ist es uns dabei auch den Kindern ein Bewusstsein für den Erhalt unserer Natur zu vermitteln. So sorgen wir im „Hier und Jetzt“ für eine gesunde Umwelt und üben zugleich mit den Kindern zukunftsorientiertes Handeln ein.

Als eine weitere wichtige Aufgabe sehen wir es, naturwissenschaftlich-technische Bildung mit ein zu beziehen. Durch diese Angebote wollen wir den persönlichen Bezug der Kinder zur Umwelt festigen und ihnen helfen, sich in unserer technisierten Welt besser zurechtzufinden.

Künstlerisch aktive Kinder

Wenn Kinder malen, gestalten, musizieren oder tanzen, bringen sie ihre Sicht der Welt und ihre Gefühle zum Ausdruck. Erwachsene, die die vielfältigen Ideen und Ausdrucksformen der Kinder zulassen und wertschätzen, unterstützen gleichzeitig die Entwicklung eines positiven Selbstbilds der Kinder.

Wir ermuntern unsere Kinder, Reime zu erfinden, phantasievolle Geschichten zu erzählen, nach eigenen Vorstellungen zu malen, selbst erfundene Melodien zu singen, auf einem Musikinstrument zu spielen oder sich rhythmisch zur Musik zu bewegen.

Wir bieten den Kindern in unserer Einrichtung genügend Zeit, Raum, Möglichkeiten und Anreize bei denen sie ihre Vorlieben, Begabungen und Interessen entdecken können.

Es stehen Kreativbereiche mit verschiedenen Materialien wie Papier, Pappe, Knete, Stoffe u.v.m. zur Verfügung für gestalterische Arbeiten.

Lieder, Tänze, Musikinstrumente aber auch CDs  laden dazu ein, sich musikalisch darzustellen und zu verwirklichen.

So wollen wir es unseren Kindern ermöglichen im Denken neue, auch unerwartete Wege zu gehen, was bedeutet die Kreativität der Kinder zu stärken.

Starke Kinder

Für unsere Kinder ist Bewegung unverzichtbar, um der natürlichen Bewegungsfreude Raum zu geben, das Wohlbefinden und die motorischen Fähigkeiten zu stärken, sowie eine gesunde Entwicklung zu gewährleisten.

Darüber hinaus ist Bewegung für die Entwicklung von Wahrnehmungsleistungen, kognitiven Leistungen und sozialen Verhaltensweisen bedeutsam. Die Verbesserung der motorischen Leistungen des Kindes steigern seine Unabhängigkeit, sein Selbstvertrauen, Selbstbild und sein Ansehen bei Gleichaltrigen.

Für Kinder ist daher täglich herausfordernde Bewegung dringend nötig. Dies stärkt ihr positives Körperbewusstsein und trägt entscheidend zu ihrer Gesundheit und Leistungsfähigkeit bei.

Unsere Bewegungserziehung beruht auf mehreren Säulen.

Zum einen bieten wir unseren Kindern ein offenes Bewegungsangebot im Sinn einer vorbereiteten Umgebung, die die Kinder im Tagesablauf nach Belieben nutzen können. Dies kann auch in unserem Außenbereich stattfinden.

Unser Bewegungsangebot wird ergänzt durch den Besuch anderer Außenspielgelände, die frei zugänglich und bewegungsattraktiv gestaltet sind.

Wir sehen unser Angebot von Bewegung als einen Prozess der Gesundheitsförderung, der darauf abzielt, Kindern ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen. Denn gesunde Kinder sind auch starke Kinder, die in der Lage sind, kompetent mit individuellen, familiären und gesellschaftlichen Veränderungen und Belastungen umzugehen.

Beteiligung der Kinder

Die Beteiligung der Kinder in unserer Einrichtung liegt uns sehr am Herzen. Wir versuchen unsere Kinder so viel wie möglich in die Planungs- und Entscheidungsprozesse mit einzubeziehen.

In unserer Kindertageseinrichtung gehen verschiedene Projekte aus Spielaktivitäten der Kinder hervor und zugleich durchdringen sich Spiel- und Projekttätigkeit. Das Personal hört den Kindern in solchen Aktivitäten zu, lässt Fragen zu und macht sich gemeinsam mit den Kindern auf den Weg, die entstehenden Fragen zu beantworten.

Auch gezielte Beobachtungen und Kinderkonferenzen werden dazu genutzt, die Interessen und die Bedürfnisse der Kinder in Erfahrung zu bringen, um dann miteinander Lernangebote zu entwickeln.

Im Rahmen der Projektarbeit können Freispielphasen enthalten sein, in denen sich unsere Kinder weiterhin mit dem Projektthema allein oder mit anderen Kindern auseinandersetzen.

Die Qualität der Freispielprozesse lässt sich durch gezielte Unterstützungsmaßnahmen verbessern. Trotz Vorsprung und Erziehungsverantwortung, nehmen wir nicht mehr die alleinige Expertenrolle ein. Kommunikations- und Lernprozesse tragen wir gemeinsam.

Beschwerdemöglichkeiten für Kinder

Damit unsere Kinder die Gelegenheit haben ihre Rechte einzufordern, gibt es  Beschwerdemöglichkeiten in unserer KiTa.  Diese Wünsche, Anregungen, Beschwerden und Beanstandungen können  im täglichen Morgenkreis oder auch in Kinderkonferenzen in kindgerechter Art und Weise sowohl an das pädagogische Personal, als auch an ihre kindlichen Gruppenkollegen gerichtet werden.

Die Handlungen der Kinder die noch zu klein sind, ihre Beschwerde verbal zu äußern, beobachten wir genau, um Mimik und Gestik  deuten zu können. So verdeutlicht z. B. ein Krippenkind, das seinen Suppenteller von sich weg schiebt, ein klares Anliegen, nämlich dass es keine Suppe mehr will.

Die Kindergartenkinder können darüber hinaus ihre Wünsche und Belange über kleine Bilder verdeutlichen und in einen dafür vorbereiten Postkasten werfen.

Aber auch im freien Alltagsgeschehen, legen die Kolleginnen in der Gestaltung ihrer pädagogischen Beziehung zum einzelnen Kind, größten Wert darauf, mit dem Kind in einen offenen Dialog zu treten, in dem Konflikte und Beschwerden Platz finden und aktiv unterstützt werden. Diese Dialoge mit den Erzieherinnen dienen den Kindern dazu, das dort Gelernte, später innerhalb der Kindergruppe von Kind zu Kind anzuwenden und zu üben.

Regelmäßige Befragungen der Kinder, aber auch ständiges Abfragen im alltäglichen Austausch  schaffen Klarheit innerhalb der Gruppe und mit dem einzelnen Kind; unsere Kinder reflektieren Zusammenhänge, können sinnvolle Strategien entwickeln und kommen in die Lage etwaige Veränderungen selbständig herbei zu führen und zu steuern. Das wiederum ermöglicht es unseren Kindern vorausschauend zu planen und somit ihr Schicksal jetzt und später aktiv in die Hand zu nehmen.

Kinderschutz

Die Städtischen Kindertageseinrichtungen sind geschützte und sichere Räume für Kinder. Die Mitarbeiter*Innen sind sich der besonderen Verantwortung für das Wohl der Kinder bewusst, reagieren frühzeitig und sensibel auf Gefährdungsanzeichen und haben ein Handlungskonzept, wie in einer Gefährdungssituation vorzugehen ist. Dabei ist die frühzeitige Einbeziehung der Eltern sicher zu stellen und  auf die Beseitigung der Gefährdung hinzuwirken. In Kooperation mit den jeweiligen Beratungsdiensten können entsprechende Hilfsangebote gemacht werden bzw. kindeswohlsichernde Maßnahmen eingeleitet werden (§ 8a ff SGB VIII).

Kinder haben ein eigenständiges Recht auf altersentsprechende Beteiligung und  ein Recht sich in eigenen Angelegenheiten zu beschweren. Das Beschwerderecht gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Sorgen und Anliegen  den pädagogischen Mitarbeiter*Innen anzuvertrauen und dabei die Erfahrung zu machen, ernst genommen zu werden und Hilfe zu erhalten. Sie wissen, an wen sie sich wenden können und wie mit ihren Anliegen umgegangen wird. Das pädagogische Personal ist dafür verantwortlich eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich Kinder trauen, sich für die eigenen Interessen einzusetzen und das Recht der Beschwerde für eigene Belange wahrzunehmen.

Inklusion und Vielfalt

Inklusion ist ein Menschenrecht und eröffnet den Weg für Vielfalt, Zugewinn und Chancengleichheit. „In der Behindertenrechtskonvention geht es nicht mehr um die Integration von Ausgegrenzten, sondern darum, von vornherein allen Menschen die uneingeschränkte Teilnahme an allen Aktivitäten zu ermöglichen „(UN- Behindertenrechtskonvention)“.

Jedes Kind verfügt über Fähigkeiten, welche die Gemeinschaft in unseren Kindertageseinrichtungen bereichern. Das Lernen wird reichhaltig und bietet allen Kindern gleiche Entwicklungschancen, egal welchen Geschlechts, welcher Herkunft und unabhängig von ihren körperlichen oder kognitiven Voraussetzungen.

Persönliches Potenzial findet Berücksichtigung, sodass sich das Kind in seiner Individualität wahrgenommen fühlt und seine Stärken entwickeln kann.

Die kulturelle Vielfalt in unseren Kindertageseinrichtungen spiegelt das reichhaltige Leben unserer Gesellschaft wider. Unser Bestreben richtet sich stets danach aus, dass Inklusion gelingen kann. Unsere Fachkräfte lassen sich auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes und seiner Familie ein und richten ihr pädagogisches Handeln danach aus.

Dokumentation der pädagogischen Arbeit

Um den Lernprozess der Kinder nachvollziehen zu können und Entwicklungsschritte zu erkennen, verwenden wir verschiedene Methoden der Dokumentation.

Im Rahmen von kleineren Ausstellungen, die bereits während des Projektverlaufs stattfinden können, erhalten die Kinder die Möglichkeit zu zeigen, was und wie sie bis zu diesem Zeitpunkt gelernt haben.

Ein weiteres Mittel, um unsere pädagogische Arbeit transparent zu machen, ist der Tagesrückblick, sowie Inhalte und Ergebnisse der Interessengruppen.

Namenslisten der Kinder und unsere Gruppentagebücher tragen dazu bei, die Anwesenheit zu dokumentieren. Auch Fotos sehen wir als eine gute Möglichkeit, unsere pädagogische Arbeit bildlich festzuhalten.

Außerdem dokumentieren wir unsere Projekte klar gegliedert und ortsnah vor jedem Gruppenraum und  der Verlauf wird ständig aktualisiert. Fotos und kleine Geschichten ergänzen diese Art der Dokumentation.

Alle Entwicklungsfortschritte werden in den Portfoliomappen festgehalten, die zu jedem Kind erstellt werden.

Beobachtung von Entwicklungsverläufen und deren Dokumentation

Um beurteilen zu können, wann Kinder bereit sind, sich weiterzuentwickeln, ist ein Wissen des Entwicklungsstandes in den verschiedenen Bereichen essenziell. Genaue Beobachtung, dokumentiert mit Hilfe von Beobachtungsbögen, aktive Teilnahme am Spielen und Lernen der Kinder, steter Dialog und aktives Zuhören helfen uns dabei herauszufinden, was ein Kind bereits kann, weiß und versteht, was ihm leicht oder schwer fällt, was es herausfordern würde und so die nächste Fähigkeitsstufe darstellt.

Deshalb laden wir die Eltern zu verschiedenen Gesprächen im Laufe des Kindergartenjahres ein. Zu den Aufgaben unserer Kindertageseinrichtung zählen wir auch die Sorge um jene Kinder, deren Wohlergehen und Entwicklung gefährdet sind. Wir bemühen uns frühzeitig, erste Gefährdungsanzeichen zu erkennen, den betroffenen Kindern und ihren Familien den Zugang zu weiterführenden Diagnose- und Unterstützungsangeboten zu ermöglichen und zu erleichtern.

Darüber hinaus stehen wir allen Beteiligten, insbesondere aber den Eltern, als Ansprech- und Kooperationspartner zur Verfügung.

Unsere Kooperationspartner: Erziehungsberatungsstellen, Fachberatung der Stadt Ingolstadt, Ärzte, Gesundheitsamt, Ergotherapeuten, Logopäden, mobiler Fachdienst, ASD des Jugendamtes, u.a.

Beteiligung der Eltern

Zusammenarbeit mit den Eltern

In unserer Kindertageseinrichtung begegnen wir den Eltern als gleichberechtigte Partner in gemeinsamer Verantwortung für das Kind. Eltern sind in ihrer Elternkompetenz wertzuschätzen, ernst zu nehmen und zu unterstützen. Teilhabe und Mitwirkung der Eltern an den Bildungs- und Erziehungsprozessen ihres Kindes in der Tageseinrichtung sind daher wesentlich.

In unserer Erziehungspartnerschaft mit den Eltern, begleiten wir bei Übergängen, geben Möglichkeit zum Informationsaustausch, stärken deren Erziehungskompetenz, bieten Beratung und Vermittlung von Fachdiensten, sind offen für elterliche Mitarbeit und ermöglichen Beteiligung und Mitverantwortung.

In verschiedenen Gesprächsangeboten, Elternbriefen und – aushängen, Elternabenden und Sitzungen des Elternbeirates informieren wir unsere Eltern über Organisation, Struktur, Abläufe, Aktionen und Angebote unserer KiTa.

Pädagogische Fragen, die jedes Kind individuell betreffen werden in gezielten Entwicklungsgesprächen zum Thema gemacht, kleinere Informationen, die den Alltag betreffen werden in Tür-und Angelgesprächen behandelt.

Gerne können sich unsere Eltern in den Hospitationstagen über unsere Abläufe in der KiTa informieren.

Details zu unserer jeweils aktuellen Elternbefragung finden Sie hier.

 

  • Kindertageseinrichtung - Rucksäcke © Stadt Ingolstadt / Roessle
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