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Kita Siebenstein

In der städtischen Kita Siebenstein werden 87 Kinder von null bis sechs Jahren in einer Krippen- und drei Kindergartengruppen betreut.

Die Kita liegt im Norden von Ingolstadt, am Ortsrand von Etting mit Aussicht auf Feld und Flur. Ein Abenteuerspielplatz und ein Naherholungsgebiet mit einem See werden für Spaziergänge genutzt.
In unmittelbarer Nähe zur Kita befindet sich eine Bushaltestelle.

 

Bring- & Abholzeiten

Die Bringzeit ist in beiden Häusern von 07:15 bis 08:30 Uhr.

Die Abholzeit richtet sich nach der Stundenbuchung.

Zur Abholung der Kinder sind berechtigt:

  • Personensorgeberechtigte des Kindes
  • Abholberechtigte durch Auflistung im Betreuungsvertrag
  • Personen, die nicht als abholberechtigt im Betreuungsvertrag aufgelistet sind, benötigen das schriftliche Einverständnis der Personensorgeberechtigten und müssen am Tag des Abholens ihren Personalausweis mit sich führen
  • Geschwister, die mindestens 13 Jahre alt sind

Schließzeiten

Tag/Zeitraum Grund der Schließung

Mo., 05.08. bis

Fr., 23.08.2019

Sommerferien

Fr., 04.10.2019

Brückentag
Mo., 21.10.2019 ab 12 Uhr Personalversammlung

Mo., 23.12.2019 bis

Fr., 03.01.2020

Weihnachten

Di., 14.04. bis

Mi., 15.04.2020

Ostern

Do., 16.04. bis

Fr., 17.04.2020

Konzeptionstage
Fr., 22.05.2020 Brückentag

Mo., 08.06. bis

Fr., 12.06.2020

Pfingsten

Mo., 10.08. bis

Mo., 31.08.2020

Sommerferien

Es ist jeweils der erste und letzte Ferientag angegeben.

Während der Sommerferien hat immer mindestens eine städtische Kindertageseinrichtung geöffnet, so dass Kindergartenkinder (ausgenommen Krippenkinder) bei Bedarf in einer anderen städtischen Kita betreut werden können.

Tagesablauf

Vormittag

Bringzeit

Eine aufmerksame Begrüßung der Kinder und deren Familien sowie die zugewandte Gestaltung des Übergangs von Familie in die Kita, leiten den Tag für das Kind ein.

Gleitende Brotzeit (Kindergarten) / Gemeinsame Brotzeit (Krippe)

Die Mahlzeit findet in einer wertschätzenden Atmosphäre statt und die individuellen Bedürfnisse der Kinder stehen im Mittelpunkt.

Morgenkreis in den Stammgruppen

Der Morgenkreis fördert das Zugehörigkeitsgefühl und bietet Orientierung. Lieder, Geschichten, Spiele und Gespräche über den Verlauf des Tages, über die Ideen und Themen der Kinder, finden statt.

Freie Lern- und Spielzeit

Die Pädagogen-/innen beobachten aufmerksam und feinfühlig die Spielsituationen und lassen sich aktiv von den Kindern in ihr Spiel einbinden. Auf der Basis dieser Beobachtungen setzt die Fachkraft Impulse zu weiteren Entwicklungsschritten.

Gezielte Aktivitäten

Lerninhalte werden für die Kinder altersentsprechend aufbereitet und fokussieren unterschiedliche Bildungsbereiche, wie z. B. Schulvorbereitung oder Bewegung. Die Pädagogen/-innen motivieren und begleiten.

Projektarbeit

Der Fokus liegt auf den Fragen der Kinder. Pädagogen/-innen greifen die Interessen der Kinder auf, geben Impulse und ermutigen dadurch weiter an einem Thema zu forschen. Ein Projekt entsteht.

Gartenzeit und Spaziergänge

Aktivitäten außerhalb der Kita geben den Kindern die Möglichkeit, ihr Wissen über die Natur und die Umwelt zu erweitern. Bewegung ist für die gesamte Entwicklung der Kinder bedeutsam. Der natürlichen Bewegungsfreude des Kindes wird viel Raum gegeben.

Begleitung der Körperpflege

Die Körperpflege und das Wickeln der Kinder finden in liebevollem Umgang statt und werden begleitet von einer respektvollen Haltung und sprachlichem Dialog.

Mittagszeit

Gemeinsames Mittagessen

Mahlzeiten bieten den Kindern die Möglichkeit zur Begegnung und zur Bildung. Eine angenehme Atmosphäre bei Tisch entsteht, wenn Kinder selbstbestimmt für sich und für die Tischgemeinschaft agieren können.

Ruhe-/Schlafenszeit

Eine Ruhezeit ist für die Entwicklung der Kinder unabdingbar. Ruheinseln und feste Schlaforte bieten Antworten für die individuellen Bedürfnisse der Kinder. In dieser Zeit ist eine Abholung nicht sinnvoll.

Begleitung der Körperpflege*

Nachmittag

Freie Lern- und Spielzeit* / Gezielte Aktivitäten* / Projektarbeit* / Gartenzeit * / Gemeinsame Brotzeit * / Begleitung der Körperpflege*

* wie oben beschrieben

Abholzeit je nach Buchung

Ein kurzer Austausch zwischen Erzieherin, Kind und Abholberechtigten gibt die Möglichkeit Wichtiges zu übermitteln.

Personal

Das Team der Kindertageseinrichtung wird von einer Gesamtleiterin, einer Fachbereichsleiterin für Personal/Pädagogik und einer Fachbereichsleiterin für Eltern/Organisation geführt, die für bis zu 3 Einrichtungen in einem Cluster zuständig sind. Jedes Haus hat, entsprechend der gesetzlichen Vorgaben, pädagogische Fachkräfte, pädagogische Ergänzungskräfte sowie mindestens einer/m hauswirtschaftlichen/m Mitarbeiter/in. Die Stadt Ingolstadt bildet Personal aus und somit sind stets auch Praktikanten und Praktikantinnen aller pädagogischen Berufsgruppen in unseren Einrichtungen vertreten.

Räumlichkeiten & Außenanlage

Räumlichkeiten

Die Kita Siebenstein besteht aus einer Krippen- und drei Kindergartengruppen.
Durch die Räume werden die Kinder zur Entfaltung ihrer Eigenständigkeit angeregt.

In der Krippe grenzt der Schlafraum an den Gruppenraum an. Es gibt einen großen Spiel- und Bewegungsflur, einen separaten Speiseraum sowie einen Sanitärbereich mit Wickelmöglichkeit.

Der Kindergarten verfügt über ein Bistro, in dem alle Mahlzeiten eingenommen werden, eine Turnhalle, die auch von den Krippenkindern genutzt wird, einen Sanitärbereich und über einen Flur mit verschiedenen Spielecken.

Außenanlage

Vom Garten aus fällt der Blick auf Feld und Flur. Den Kindern stehen eine Matschanlage, eine Rutsche, ein Klettergerüst, eine Vogelnestschaukel sowie Fahrzeuge für die verschiedenen Altersgruppen zur Verfügung. Zudem gibt es Sandkästen und zwei kleine Spielhäuser.

Im Winter fahren die Kinder auf dem großen Hügel im Garten Schlitten und rutschen den Berg hinunter.
Ein öffentlicher Spielplatz und ein Fußballfeld grenzen an die Kita und werden regelmäßig von den Kindergruppen genutzt.

Kooperation & Vernetzung

Zusammenarbeit mit der Schule

Die Kindertageseinrichtung pflegt einen engen Kontakt zur Grundschule im Stadtteil.
Die Kooperationspartner der Einrichtung besprechen gemeinsame Aktivitäten, die den Übergang für die Vorschulkinder erleichtern sollen. Erzieher/innen und Grundschullehrer/innen tauschen sich regelmäßig aus, die Einwilligung der Eltern vorausgesetzt.
Der Seh- und Hörtest und die Vorschuluntersuchung durch das städtische Gesundheitsamt finden jährlich in der Kindertageseinrichtung statt.

Fachdienste

Die Kooperation mit anderen fachlichen Einrichtungen und Diensten ist ein fester Bestandteil der Arbeit in der Kindertageseinrichtung. Bei Bedarf und in Absprache mit den Eltern wird mit mobilen Fachdiensten, Beratungsstellen, Logopäden, Ergotherapeuten, Ärzten zusammengearbeitet.

Kontakte im Umfeld

Die Kindertageseinrichtung Siebenstein ist eng mit der Grundschule Etting vernetzt.

Die städtische Simon-Mayr-Sing- und Musikschule bietet als externer Anbieter „Musikalische Frühförderung“ in den Räumen der Kita an.

Zudem besteht ein enger Kontakt zur Stadtbücherei.

Essen & Trinken

Frühstück

Für die Krippenkinder bringen die Eltern nach Absprache abwechselnd das Frühstück mit. Den Kleinen wird ein gesundes vielfältiges Buffet angeboten.

Die Kindergartenkinder bringen ihr Frühstück von zu Hause mit, für Müsli steht Milch zur Verfügung.
Jeden Donnerstag wird im Bistro ein abwechslungsreiches Buffet für die Kindergartenkinder angeboten. Dabei wechseln wöchentlich Müsli, Milch, Joghurt und Obst mit Brot, Wurst, Käse, Obst und Gemüse ab.

Mittagessen

Die städtischen Kindertageseinrichtungen bieten täglich ein warmes Mittagessen mit einem Bioanteil von mindestens 50 Prozent an.
Die Speisen werden nach dem Cook & Freeze-Verfahren vom Essensanbieter bis zu einem bestimmten Punkt vorgegart und anschließend in den „Tiefkühlschlaf“ versetzt, um die Frische der Produkte zu bewahren. In den Kitas werden diese dann auf den Punkt fertig zubereitet.
Ergänzend dazu gibt es Obst, Rohkost, Salate oder Milchprodukte. Gesundheitliche und religiöse Bedürfnisse werden berücksichtigt.
Die Abrechnung des Mittagessens erfolgt auf den Tag genau. Der Preis für ein Mittagessen ist der Gebührensatzung (§ 4 Abs. 5) zu entnehmen.

Nachmittagsbrotzeit

Die Eltern der Krippenkinder bringen nach Absprache abwechselnd die Brotzeit für die null- bis dreijährigen Kinder mit.
Die Kindergartenkinder bringen ihre Brotzeit von zu Hause mit.

Getränke

Jeden Tag stehen den Kindern Getränke zur Verfügung, die von der Kita bereitgestellt werden. In den Wintermonaten wird zusätzlich ungesüßter Tee angeboten.

Frischkost: Obst, Gemüse als Rohkost, Milchprodukte

Über den Tag verteilt essen die Kinder zu den meisten Mahlzeiten entweder frisches Obst oder Gemüse als Rohkost oder Milchprodukte.

Pädagogische Konzeption

Die Stadt Ingolstadt ist als Träger der Städtischen Krippen, Kindergärten, Häuser für Kinder und der Horte verantwortlich für die Betriebsführung, die Finanzierung und die Qualitätssicherung der Häuser.

Sie übernimmt die Verantwortung für die Beachtung und Umsetzung der gesetzlichen Grundlagen (z. B. Grundgesetz, SGB VIII, BayKiBiG, BayIntG und der Ausführungsverordnung AVBayKiBiG), sowie der UN Kinderrechtskonvention (1989) und der UN Behindertenrechtskonvention (2009).  

Die pädagogische Konzeption aller städtischen Kindertageseinrichtungen orientiert sich am Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP), der als Grundlage der pädagogischen Arbeit im Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) verankert ist und an der Handreichung Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in den ersten drei Lebensjahren, sowie der Bayerischen Leitlinien für die Bildung und Erziehung von Kindern bis zum Ende der Grundschulzeit und der pädagogischen Empfehlung für die Arbeit in bayerischen Horten.

Wir gehen hierbei davon aus, dass das Kind von Geburt an seine Entwicklung und Bildung aktiv mit gestaltet. Die natürliche Wissbegier des Kindes wird dabei als wertvolle Voraussetzung angesehen. Die Kita bietet dazu, eine im Bezug auf die personalen, sozialen und physischen Kompetenzen, anregende Umgebung die eine gute Voraussetzung für Lernen und Entwicklung darstellt. Wichtig ist uns dabei, das Spiel als die elementarste Form des Lernens anzusehen. In einer wertschätzenden Atmosphäre kann sich das Kind seinem individuellen Stand entsprechend entwickeln.

Die pädagogischen Schwerpunkte sind für alle Altersgruppen beschrieben und werden entsprechend aufbereitet.

Das Kind kommt in die Krippe

Der Übergang vom Elternhaus in die Krippe bedeutet für ein Kind, dass es erste längere Trennungserfahrungen macht und lernt, sich in einer „fremden“ Welt zurecht zu finden. Für diese Zeit der Eingewöhnung hat das Kind in der Krippe eine feste Bezugsperson. Ein Elternteil begleitet die Eingewöhnung.  Erst allmählich beginnt die Trennung vom Elternteil. Auch für die Eltern beginnt ein Trennungsprozess, bei dem sie vom pädagogischen Personal beraten und unterstützt werden. Ein gegenseitiger Informationsaustausch unterstützt und begleitet diese sensible Phase.

Bei der Eingewöhnungsphase richten wir uns nach dem „Berliner Eingewöhnungsmodell“. Die Eltern erhalten davon eine Broschüre.

Das Kind kommt in den Kindergarten

Jedes Jahr findet eine Informationsveranstaltung für neue Eltern statt. Die Pädagogen/innen geben Einblick in den Alltag, die Eingewöhnung und den Ablauf der formellen Anmeldung. Des Weiteren erhält jeder eine Informationsmappe. 

 Zudem findet ein Aufnahmegespräch statt. Hier werden der Betreuungsvertrag und der Buchungsbeleg erstellt und wichtige Informationen zum Kind ausgetauscht.

Beim Übergang vom Elternhaus in die Kindertageseinrichtung steht das Kind im Mittelpunkt. Es wird auf die Bedürfnisse des Kindes eingegangen und die Eingewöhnungsphase mit den Eltern gemeinsam besprochen. Eine Bezugsperson der Familie begleitet das Kind während der Eingewöhnung. Jedes neue Kind bekommt einen „Paten“. Das sind Kinder, die die Einrichtung und den Ablauf sehr gut kennen und ihr „Patenkind“ durch den Tag begleiten und Hilfestellung geben.

Vom Kindergarten in die Schule

Der Übergang von der Kita in die Schule ist für Kinder ein großer Schritt.

Die Kita und die Grundschule sind Kooperationspartner zum Wohle der Kinder. Bei regelmäßigen Treffen werden gemeinsame Aktivitäten geplant.

Gruppenübergreifende Angebote geben den Vorschulkindern die Gelegenheit, sich gegenseitig besser kennen zu lernen, miteinander und voneinander zu lernen.

Es gibt Angebote, die speziell auf den Vorschul-Club abgestimmt sind. Die Kinder befassen sich intensiver mit Buchstaben und Zahlen. Konzentriertes, eigenständiges Arbeiten wird gestärkt. Die lebenspraktischen Fähigkeiten werden stets erweitert und die Entwicklung zu einer selbstbewussten und selbständigen Persönlichkeit unterstützt. Ein wichtiger Part ist die Verkehrserziehung. Neben der theoretischen Vermittlung können die angehenden Schulkinder ihr Wissen auf unterschiedlichen Exkursionen testen.

Der Hör- und Sehtest, sowie die körperliche Vorschuluntersuchung werden in der Kita vom Gesundheitsamt durchgeführt.

Pädagogik im Überblick

Emotionale Beziehung

  • Ankommen in der Gruppe
  • Das Kind soll sich wohl und geborgen fühlen
  • Aufbau einer stabilen Beziehung zur gesamten Gruppe
  • Dem Kind genügend Platz zur Entwicklung seiner Selbstständigkeit lassen
  • Unterstützung in schwierigen Situationen
  • Erfolgserlebnisse und Fortschritte wahrnehmen und anerkennen

Altersgerechte Kommunikation

  • Der Spracherwerb vollzieht sich nicht isoliert, sondern ist eingebettet in den Tagesablauf
  • Unterstützt wird die Sprache durch: Lieder, Fingerspiele, Verse, Bilderbücher, verbale Begleitung durch den Erwachsenen in allen Situationen

Wahrnehmungskompetenz

  • Entwicklung einer positiven Einstellung zum eigenen Ich
  • Körperbezogene Wahrnehmung
  • Grenzen erleben und wahrnehmen

Motorische und koordinative Fähigkeiten und Fertigkeiten

  • Bewegungsbedürfnisse erkennen und Bewegungserfahrungen sammeln
  • Garten, Spaziergänge, Turnen, verschiedene Ebenen

Hygiene- / Sauberkeitserziehung

  • Fertigkeiten zur Pflege des eigenen Körpers erwerben
  • Händewaschen vor und nach dem Essen
  • Beim Toilettengang auf die individuellen Bedürfnisse jeden Kindes unterstützend und begleitend eingehen

Bewegung / Starke Kinder

Bewegung zählt zu den grundlegenden Betätigungs- und Ausdrucksformen von Kindern. Kinder haben einen natürlichen Drang und eine Freude daran, sich zu bewegen. Die Räume sind so gestaltet, dass Kinder in ihrem natürlichen Bewegungsabläufen und Haltungen unterstützt werden. Bewegungserfahrung ist für die Gesamtentwicklung des Kindes entscheidend. Im frühen Kindesalter sind sie nicht nur für die Gesundheit wichtig, sondern auch für die Entwicklung der Wahrnehmung sowie für die kognitive und soziale Entwicklung. Deshalb nutzen wir die Turnhalle, den Garten und die Umwelt, um uns wetterunabhängig zu bewegen.

Wertorientiert und verantwortungsvoll handelnde Kinder

Die Welt ist vielfältig und steht den Kindern offen. Um sich in dieser orientieren zu können, ist die Vermittlung von  Werte und Normen unabdingbar. Die Kita sieht ihre Aufgabe darin, vertrauensvolle Erfahrungen zu ermöglichen und auf der Basis einer interkulturellen Erziehung aktiv zu werden. .

Ein lebensbejahendes Wertesystem das neben der christlich- abendländischen Kultur Platz für weitere andere religiöse Erfahrungen lässt, ermöglicht den Kindern eigene Standpunkte zu entwickeln.

Im Kita-Alltag ist die Wertevermittlung stets präsent. Im Rollenspiel, bei Kreisspielen oder auch bei der gemeinsamen Brotzeit.

Als Fachkräfte ist es uns wichtig, mit gutem Beispiel voranzugehen. Toleranz, Hilfsbereitschaft und Achtsamkeit sollen keine leeren Worte sein, sondern von allen aktiv gelebt werden.

Wir stärken die Kinder im Selbstwertgefühl und unterstützen sie in ihrer Selbstbestimmung. Das gelingt unter anderem durch die freie Wahl des Spielbereiches. Des Weiteren ist uns die Entwicklung von Verantwortungsbewusstsein wichtig. Beispielsweise üben die Kinder dies in ihrer Rolle als Patenkind für „Neuankömmlinge“ ein.

Sprach- und medienkompetente Kinder

Der Spracherwerb ist eine Schlüsselqualifikation.  

Babys brabbeln vor sich hin, dann werden einzelne Worte gebildet und schließlich entwickeln sich  kleine Sätze. In der Kita werden die Jungen und Mädchen motiviert ihre Sprache bewusst einzusetzen. Dazu gehört es den Wortschatz zum Beispiel mittels Bilderbücher zu erweitern. Im intensiven Dialog werden die Kinder unterstützt eigene Gefühle, Wünsche, Ideen auszudrücken.

Zuhören, Ausreden und Mitreden in der Gruppe ist gefordert. Die Fachkräfte unterstützen die Kinder beim Erwerb dieser Fähigkeiten.

In der Begegnung mit (Bilder-) Büchern, Geschichten, Märchen, Fingerspielen oder Reimen entwickeln Kinder literacy-bezogene Kompetenzen.

Mit Laut- und Sprachspielen, Reim- oder Silbenspielen unterstützen wir die Kinder eine kreative Lust an der Sprache, ein Bewusstsein für Sprachrhythmus und für die lautliche Gestalt der Sprache zu entwickeln.

Eine sprachanregende Atmosphäre ist uns wichtig, Die Kinder können sich angstfrei und unbeschwert ausprobieren und so ihre Sprache selbst weiterentwickeln.

Die Kita ermöglicht den Kindern „neue“ Medien wie PC, CD-Player, Digitalkamera zu nutzen. Ein sinnvoller als auch kritischer Umgang mit diesen wird den Jungen und Mädchen näher gebracht.

Fragende und forschende Kinder

Kinder zeigen hohes Interesse an Alltagsphänomenen der Natur und an Technik. Sie sind bestrebt, nachzuforschen und herauszufinden, zu hinterfragen, „warum das so ist“ oder „wie funktioniert das“. Sie haben Spaß und Freude am Beobachten, Experimenteiern und Forschen.

Hierzu steht den Kindern eine Lernwerkstatt zur Verfügung. Fragen der Kinder wird nachgegangen und gemeinsam überlegt, wie wir zu einer Antwort kommen können, wen können wir fragen, wo können wir nachlesen?

Künstlerisch aktive Kinder

Ästhetik, Kunst, Musik und Kultur durchdringen sich gegenseitig. Angeregt durch die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur entfalten Kinder ihr kreatives und künstlerisches Potential. Die Kreativität von Kindern stärken heißt auch, ihnen die Entfaltung ihrer Persönlichkeit zu ermöglichen.

Neugier, Lust und Freude am eigenen schöpferischen Tun sind Motor der kindlichen Persönlichkeitsentwicklung. Die künstlerischen ästhetischen Spielbereiche (Verkleidungsecke, Kreativraum, Theaterecke, Musikecke) sind so gestaltet, dass Kinder sich frei als Künstler ausprobieren und schöpferische, kreative Fähigkeiten einüben und ausbauen können.

Musik ist ein Bestandteil von Kunst und Kultur. Musik kann zur Entspannung, Aufmunterung, Lebensfreude und emotionalen Stärke und damit zur Ausgeglichenheit beitragen. Gemeinsames Singen und Musizieren stärken die Kontakt- und Teamfähigkeit, Musik trainiert die Stimm- und Sprachbildung und das phonologische (genaues Hinhören) Bewusstsein.

Starke und gesunde Kinder

Um Kinder stark für den Tag zu machen, ist eine gesunde Ernährung und Bewegung wichtig für die körperliche Entwicklung.

Da viele Kinder einen großen Teil ihres Tages in der Kita verbringen, ist ein qualitativ gutes Angebot an Speisen und Getränken eine wichtige Dienstleistung der Einrichtung. Auf religiös bedingte Essgewohnheiten nehmen wir Rücksicht.

Gesundheitserziehung ist ein wesentlicher Bestandteil der täglichen pädagogischen Arbeit. Die Erzieherin unterstützt das Kind dabei, die Pflegehandlungen Schritt für Schritt selbstständig auszuführen (z. B. Hände waschen, Toilette gehen, Nase putzen…)

Kinder lernen bei gezielten Lernangeboten ihren Körper kennen und auf ihren Körper zu hören. Kinder wissen, dass Anspannung und Entspannung für den Körper wichtig ist. Durch Ruhephasen kann das Kind entspannen und neue Kraft und Energie tanken.

Beteiligung der Kinder

„Mein Weg zur Demokratie“

Das Kind beteiligt sich an Entscheidungen, die sein Leben in der Einrichtung betreffen, dies nennt man Partizipation. Es entwickelt Bereitschaft Verantwortung seinem Alter entsprechend, zu übernehmen. Es lernt Einfluss nehmen zu können und erwirbt mit der Zeit Fähigkeiten zur demokratischen Teilhabe. Kinderkonferenzen helfen dabei dieses Verhalten zu erlernen.

Kinder werden ermutigt, ihre eigene Meinung zu vertreten und selbstbewusst aufzutreten. Sie werden in Ihren Gefühlen, Bedürfnissen, Interessen und Wünschen ernst genommen.

Die Kinder lernen bei Gruppenaufgaben gemeinsam einen Weg zu finden, diese zu lösen. Die Kinder lernen Abstimmungsregeln sowie Gesprächsregeln und können diese bei den Kinderkonferenzen und Gesprächskreisen anwenden.

Beschwerdemöglichkeiten für Kinder

Beschwerden drücken Unzufriedenheit aus. Wir verstehen diese  als Lernfeld und Beziehungsangebot. Sie verhelfen sowohl Kindern, Mitarbeitern und der Organisation Kita sich zu verbessern.

Je nach Alter und erworbener Kompetenz können Kinder Beschwerden verbal äußern. Ein nicht mitmachen, Rückzug oder auch Desinteresse können ebenso Ausdruck von Unmut sein. In der Kita Siebenstein wird auf mögliche Signale geachtet und diese kindgerecht aufgegriffen.

Unterschiedliche Anliegen fordern unterschiedlich Wege, so gilt zu erfassen

-       Was ist der Inhalt der Beschwerde?

-       Wer ist davon betroffen?

-       Wer könnte zur Lösung konstruktiv beitragen?

Im Vier-Augen-Gespräch, im Dialog mit einer Kleingruppe, währen des Morgenkreises oder im großen Plenum wird stets ein Konsens angestrebt, der zu tragfähigen Lösungen beiträgt.

Kinderschutz

Die Städtischen Kindertageseinrichtungen sind geschützte und sichere Räume für Kinder. Die Mitarbeiter*Innen sind sich der besonderen Verantwortung für das Wohl der Kinder bewusst, reagieren frühzeitig und sensibel auf Gefährdungsanzeichen und haben ein Handlungskonzept, wie in einer Gefährdungssituation vorzugehen ist. Dabei ist die frühzeitige Einbeziehung der Eltern sicher zu stellen und  auf die Beseitigung der Gefährdung hinzuwirken. In Kooperation mit den jeweiligen Beratungsdiensten können entsprechende Hilfsangebote gemacht werden bzw. kindeswohlsichernde Maßnahmen eingeleitet werden (§ 8a ff SGB VIII).

Kinder haben ein eigenständiges Recht auf altersentsprechende Beteiligung und  ein Recht sich in eigenen Angelegenheiten zu beschweren. Das Beschwerderecht gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Sorgen und Anliegen  den pädagogischen Mitarbeiter*Innen anzuvertrauen und dabei die Erfahrung zu machen, ernst genommen zu werden und Hilfe zu erhalten. Sie wissen, an wen sie sich wenden können und wie mit ihren Anliegen umgegangen wird. Das pädagogische Personal ist dafür verantwortlich eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich Kinder trauen, sich für die eigenen Interessen einzusetzen und das Recht der Beschwerde für eigene Belange wahrzunehmen.

Inklusion und Vielfalt

Inklusion ist ein Menschenrecht und eröffnet den Weg für Vielfalt, Zugewinn und Chancengleichheit. „In der Behindertenrechtskonvention geht es nicht mehr um die Integration von Ausgegrenzten, sondern darum, von vornherein allen Menschen die uneingeschränkte Teilnahme an allen Aktivitäten zu ermöglichen „(UN- Behindertenrechtskonvention)“.

Jedes Kind verfügt über Fähigkeiten, welche die Gemeinschaft in unseren Kindertageseinrichtungen bereichern. Das Lernen wird reichhaltig und bietet allen Kindern gleiche Entwicklungschancen, egal welchen Geschlechts, welcher Herkunft und unabhängig von ihren körperlichen oder kognitiven Voraussetzungen.

Persönliches Potenzial findet Berücksichtigung, sodass sich das Kind in seiner Individualität wahrgenommen fühlt und seine Stärken entwickeln kann.

Die kulturelle Vielfalt in unseren Kindertageseinrichtungen spiegelt das reichhaltige Leben unserer Gesellschaft wider. Unser Bestreben richtet sich stets danach aus, dass Inklusion gelingen kann. Unsere Fachkräfte lassen sich auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes und seiner Familie ein und richten ihr pädagogisches Handeln danach aus.

Selbstbestimmtes Spielen und Lernen

Das Kind entscheidet während der Freispielzeit in welchem Bereich, mit welchen Kindern und wie lange es dort spielen möchte. Dem Kind stehen die Räume der Kita zur Verfügung und es kennt die Wege dorthin selbstständig. Das Kind kann sich frei in der Kita bewegen. Die Erzieherin ermutigt das Kind, Freunde in der anderen Gruppe zu besuchen und zeigt den Kindern neue Spielbereiche.

Dokumentation der pädagogischen Arbeit

Dem Tagesrückblick können die Eltern entnehmen, was ihr Kind heute erlebt hat. Darin sind freie Angebote, gezielte Lernangebote und die Freispielzeit aufgeführt und Lernziele angegeben. Projekte werden schriftlich dokumentiert. Anhand von aktuellen Fotos erhalten Sie einen Einblick in den Kita-Alltag.

Beobachtung von Entwicklungsverläufen und deren Dokumentation

Beobachtung von Lern- und Entwicklungsprozessen bildet eine wesentliche Grundlage für pädagogisches Handeln in der Kita. Beobachtungsbögen werden für jedes Kind geführt. Sie erfolgen gezielt auf unterschiedliche Lernbereiche und werden regelmäßig durchgeführt.

Bei den Kindern von 0 – 3 Jahren verwenden wir die Beller-Entwicklungstabelle.

Bei den Kindern von 3 – 6 Jahren ergänzen neben dem KOMPIK-Bogen diverse andere Beobachtunghilfen (Seldak, Sismik, Perik) eine ganzheitliche Wahrnehmung der Entwicklung.

Jedes Kind der KiTa hat einen Portfolio-Ordner. Darin werden die Höhepunkte und Alltagserlebnisse festgehalten. Jedes Kind hat Zugang zu seiner Mappe und kann diese interessierten Kindern oder seinen Eltern zeigen.

Beteiligung der Eltern

Eltern vertrauen uns ihr Kind für einen Teil des Tages zur Betreuung, Bildung und Erziehung an. Dazu ist es erforderlich, dass das Fachpersonal gemeinsam mit den Eltern eine positive Beziehung entwickelt und gegenseitiges Vertrauen aufgebaut wird. Die Zusammenarbeit mit Eltern findet in vielen unterschiedlichen Kommunikationsformen statt. Hierzu gehören das Tür- und Angelgespräch und der kurze Austausch aktueller und wichtiger Informationen. Jede Erzieherin hat einmal wöchentlich eine Sprechstunde. Diese kann für einen intensiveren Austausch über die Entwicklung des Kindes genutzt werden.

Eltern begleiten und unterstützen uns bei geplanten Aktivitäten (Feste, Ausflüge).

Für die Eltern werden Informationsveranstaltungen zu verschiedenen Themen angeboten.

Gerne nutzen wir die Ressourcen von Eltern und beziehen ihre Fähigkeiten und ihr Fachwissen in die passenden Projekte mit ein.

Details zu unserer jeweils aktuellen Elternbefragung finden Sie hier.

 

  • Kindertageseinrichtung - Rucksäcke © Stadt Ingolstadt / Roessle
  • Kita "Am Eichenwald" in Gerolfing
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