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Kita Villa Rosa 3

In der städtischen Kita Villa Rosa 3 werden 62 Kinder von null bis sechs Jahren in einer Krippen- und zwei Kindergartengruppe betreut.

Die Kita liegt derzeit vorübergehend im Ortsteil Mailing und hat eine optimale Verkehrsanbindung. Der Neubau der Kita entsteht im Nordosten von Ingolstadt an der Gerhart-Hauptmann-Straße und wird voraussichtlich zum Start des Kita-Jahres Herbst 2019 fertiggestellt werden.

Bring- & Abholzeiten

Die Bringzeit ist in beiden Häusern von 07:00 bis 08:30 Uhr.

Die Abholzeit richtet sich nach der Stundenbuchung.

Zur Abholung der Kinder sind berechtigt:

  • Personensorgeberechtigte des Kindes
  • Abholberechtigte durch Auflistung im Betreuungsvertrag
  • Personen, die nicht als abholberechtigt im Betreuungsvertrag aufgelistet sind, benötigen das schriftliche Einverständnis der Personensorgeberechtigten und müssen am Tag des Abholens ihren Personalausweis mit sich führen
  • Geschwister, die mindestens 13 Jahre alt sind

Schließzeiten

Tag/Zeitraum Grund der Schließung

Mo., 29.07. bis

Fr., 16.08.2019

Sommerferien

Fr., 04.10.2019

Brückentag
Mo., 21.10.2019 Personalversammlung, Kita schließt um 12 Uhr
Fr., 20.12.2019 Kita schließt um 14 Uhr

Mo., 23.12.2019 bis

Fr., 03.01.2020

Weihnachten

Di., 25.02.2020

Faschingsdienstag, Kita schließt um 12 Uhr

Mo., 30.04. bis

Di., 31.04.2020

Konzeptionstage

Mo., 06.04. bis

Fr., 17.04.2020

bedarfsorientierte Betreuung, Ostern

Di., 02.06. bis

Fr., 05.06.2020

bedarfsorientierte Betreuung, Pfingsten

Mo., 08.06. bis

Fr., 12.06.2020

Pfingsten

Mo., 29.07. bis

Di., 30.07.2020

Planungstage
Fr., 07.08.2020 Kita schließt um 12 Uhr

Mo., 10.08. bis

Fr., 28.08.2020

Sommerferien

Es ist jeweils der erste und letzte Ferientag angegeben.

Während der Sommerferien hat immer mindestens eine städtische Kindertageseinrichtung geöffnet, so dass Kindergartenkinder (ausgenommen Krippenkinder) bei Bedarf in einer anderen städtischen Kita betreut werden können.

Tagesablauf

Vormittag

Bringzeit

Eine aufmerksame Begrüßung der Kinder und deren Familien sowie die zugewandte Gestaltung des Übergangs von Familie in die Kita, leiten den Tag für das Kind ein.

Gleitende Brotzeit

Die Mahlzeit findet in einer wertschätzenden Atmosphäre statt und die individuellen Bedürfnisse der Kinder stehen im Mittelpunkt.

Morgenkreis in den Stammgruppen

Der Morgenkreis fördert das Zugehörigkeitsgefühl und bietet Orientierung. Lieder, Geschichten, Spiele und Gespräche über den Verlauf des Tages, über die Ideen und Themen der Kinder, finden statt.

Freie Lern- und Spielzeit

Die Pädagogen/-innen beobachten aufmerksam und feinfühlig die Spielsituationen und lassen sich aktiv von den Kindern in ihr Spiel einbinden. Auf der Basis dieser Beobachtungen setzt die Fachkraft Impulse zu weiteren Entwicklungsschritten.

Gezielte Aktivitäten

Lerninhalte werden für die Kinder altersentsprechend aufbereitet und fokussieren unterschiedliche Bildungsbereiche, wie z. B. Schulvorbereitung oder Bewegung. Die Pädagogen/-innen motivieren und begleiten.

Projektarbeit

Der Fokus liegt auf den Fragen der Kinder. Pädagogen/-innen greifen die Interessen der Kinder auf, geben Impulse und ermutigen dadurch weiter an einem Thema zu forschen. Ein Projekt entsteht.

Gartenzeit und Spaziergänge

Aktivitäten außerhalb der Kita geben den Kindern die Möglichkeit, ihr Wissen über die Natur und die Umwelt zu erweitern. Bewegung ist für die gesamte Entwicklung der Kinder bedeutsam. Der natürlichen Bewegungsfreude des Kindes wird viel Raum gegeben.

Begleitung der Körperpflege

Die Körperpflege und das Wickeln der Kinder finden in liebevollem Umgang statt und werden begleitet von einer respektvollen Haltung und sprachlichem Dialog.

Mittagszeit

Gemeinsames Mittagessen

Mahlzeiten bieten den Kindern die Möglichkeit zur Begegnung und zur Bildung. Eine angenehme Atmosphäre bei Tisch entsteht, wenn Kinder selbstbestimmt für sich und für die Tischgemeinschaft agieren können.

Ruhe-/Schlafenszeit

Eine Ruhezeit ist für die Entwicklung der Kinder unabdingbar. Ruheinseln und feste Schlaforte bieten Antworten für die individuellen Bedürfnisse der Kinder. In dieser Zeit ist eine Abholung nicht sinnvoll.

Begleitung der Körperpflege*

Nachmittag

Freie Lern- und Spielzeit* / Gezielte Aktivitäten* / Projektarbeit* / Gartenzeit * / Gleitende Brotzeit* / Begleitung der Körperpflege*

* wie oben beschrieben

Abholzeit je nach Buchung

Ein kurzer Austausch zwischen Erzieherin, Kind und Abholberechtigten gibt die Möglichkeit Wichtiges zu übermitteln.

Personal

Das Team der Kindertageseinrichtung wird von einer Gesamtleiterin, einer Fachbereichsleiterin für Personal/Pädagogik und einer Fachbereichsleiterin für Eltern/Organisation geführt, die für bis zu 3 Einrichtungen in einem Cluster zuständig sind. Jedes Haus hat, entsprechend der gesetzlichen Vorgaben, pädagogische Fachkräfte, pädagogische Ergänzungskräfte sowie mindestens einer/m hauswirtschaftlichen/m Mitarbeiter/in. Die Stadt Ingolstadt bildet Personal aus und somit sind stets auch Praktikanten und Praktikantinnen aller pädagogischen Berufsgruppen in unseren Einrichtungen vertreten.

Räumlichkeiten & Außenanlage

Räumlichkeiten

Die Städtische Kita Villa Rosa 3 ist vorübergehend in dem ehemaligen Kindergartengebäude der Städtischen Kita Mailing untergebracht. Die Kita Villa Rosa 3 beherbergt zwei Kindergartengruppen und eine Krippengruppe. Die Gruppenräume befinden sich im Erdgeschoss und haben angeschlossen an jeden Gruppenraum einen Innenhof.

Sanitär- und Wickelbereich werden sowohl von Kindergartenkindern als auch von den Krippenkindern genutzt. Gleiches gilt für die große Turnhalle im Untergeschoss der Einrichtung.

Außenanlage

Jede Gruppe verfügt über einen Innenhof, der direkt an den Gruppenraum anschließt. Diese werden von den Kindern gerne genutzt. In jedem Innenhof befindet sich ein Sandkasten, der die Kinder zum Spielen einlädt.

In der näheren Umgebung der Einrichtung befinden sich einige Spielplätze und Spazierwege, die regelmäßig von den Gruppen genutzt werden.

Kooperation & Vernetzung

Fachdienste

Die Kooperation mit anderen fachlichen Einrichtungen und Diensten ist ein fester Bestandteil der Arbeit in der Kindertageseinrichtung. Bei Bedarf und in Absprache mit den Eltern wird mit mobilen Fachdiensten, Beratungsstellen, Logopäden, Ergotherapeuten, Ärzten zusammengearbeitet.

Essen & Trinken

Frühstück

Die Kinder bringen ihr Frühstück von zu Hause mit.
Den Kindern steht täglich Obst und Gemüse aus dem Obst- und Gemüsekorb zur Verfügung.

Mittagessen

Die städtischen Kindertageseinrichtungen bieten täglich ein warmes Mittagessen mit einem Bioanteil von mindestens 50 Prozent an.
Die Speisen werden nach dem Cook & Freeze-Verfahren vom Essensanbieter bis zu einem bestimmten Punkt vorgegart und anschließend in den „Tiefkühlschlaf“ versetzt, um die Frische der Produkte zu bewahren. In den Kitas werden diese dann auf den Punkt fertig zubereitet.
Ergänzend dazu gibt es Obst, Rohkost, Salate oder Milchprodukte. Gesundheitliche und religiöse Bedürfnisse werden berücksichtigt.
Die Abrechnung des Mittagessens erfolgt auf den Tag genau. Der Preis für ein Mittagessen ist der Gebührensatzung (§ 4 Abs. 5) zu entnehmen.

Nachmittagsbrotzeit

Die Kinder bringen ihre Brotzeit von zu Hause mit und haben nach dem Schlafen/Ausruhen die Möglichkeit gleitend Brotzeit zu machen

Getränke

Jeden Tag stehen den Kindern Getränke zur Verfügung, die von der Kita bereitgestellt werden.

Frischkost: Obst, Gemüse als Rohkost, Milchprodukte

Über den Tag verteilt essen die Kinder zu den meisten Mahlzeiten entweder frisches Obst oder Gemüse als Rohkost oder Milchprodukte.

Pädagogische Konzeption

Die Stadt Ingolstadt ist als Träger der Städtischen Krippen, Kindergärten, Häuser für Kinder und der Horte verantwortlich für die Betriebsführung, die Finanzierung und die Qualitätssicherung der Häuser.

Sie übernimmt die Verantwortung für die Beachtung und Umsetzung der gesetzlichen Grundlagen (z. B. Grundgesetz, SGB VIII, BayKiBiG, BayIntG und der Ausführungsverordnung AVBayKiBiG), sowie der UN Kinderrechtskonvention (1989) und der UN Behindertenrechtskonvention (2009).  

Die pädagogische Konzeption aller städtischen Kindertageseinrichtungen orientiert sich am Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP), der als Grundlage der pädagogischen Arbeit im Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) verankert ist und an der Handreichung Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in den ersten drei Lebensjahren, sowie der Bayerischen Leitlinien für die Bildung und Erziehung von Kindern bis zum Ende der Grundschulzeit und der pädagogischen Empfehlung für die Arbeit in bayerischen Horten.

Wir gehen hierbei davon aus, dass das Kind von Geburt an seine Entwicklung und Bildung aktiv mit gestaltet. Die natürliche Wissbegier des Kindes wird dabei als wertvolle Voraussetzung angesehen. Die Kita bietet dazu eine in Bezug auf die personalen, sozialen und physischen Kompetenzen, anregende Umgebung an, die eine gute Voraussetzung für das Lernen und die Entwicklung darstellt. Wir sehen das Spiel als die elementare Form des Lernens. Eine wertschätzende Atmosphäre unterstützt das Kind in seiner Entwicklung.

Unser offenes Konzept ermöglicht den Kindern ihren individuellen Lerninteressen nachzugehen und ihre Potentiale zu entfalten. Die Kinder entscheiden die längste Zeit des Tages, welche Räume sie aufsuchen und an welchen Aktivitäten sie sich beteiligen. Ein gut strukturierter Tagesablauf bietet den Kindern hierbei die nötige Orientierung.

Unser Bild vom Kind

Kinder kommen als wertvolle, wissbegierige Menschen zur Welt und beginnen unmittelbar danach ihre Umwelt zu entdecken. Jedes Kind hat seine eigene, vollwertige und individuelle Persönlichkeit. Jedes Kind ist ein selbstständig denkender und handelnder Mensch. Es bestimmt durch Eigenaktivitäten sein eigenes Entwicklungstempo.

Jedes Kind lernt immer und überall, ist neugierig, forschend, kreativ und kompetent. Kinder können und wissen viel.

Wir achten das Recht des Kindes, auf bestmögliche Bildung, Entfaltung seiner Persönlichkeit und auf Mitsprache bei allen Angelegenheiten, die das Kind betreffen.

(UN-Kinderrechtskonventionen)

Übergänge

Besondere Aufmerksamkeit gilt den Lebensphasen der Übergänge. Gelingen diese in frühen Lebensjahren ist dies eine positive Voraussetzung dafür, dass spätere Übergänge ebenso gelingen können.

Das Kind kommt in die Krippe

Oft ist der Übergang von zu Hause in die Krippe die erste längere Trennung des Kindes von seinen Eltern. Durch eine liebevolle und feinfühlige Kommunikation möchten wir gemeinsam mit den Eltern das Kind dabei begleiten diese Herausforderung zu meistern. Das Kind braucht genügend Zeit, Kontakt und Vertrauen zu dem pädagogischen Personal aufzubauen, die Räume kennenzulernen, Kontakte zu anderen Kindern zu knüpfen und den Tagesablauf zu verinnerlichen.

Um einen gelingenden Übergang zu gestalten, nehmen wir die Kinder im Herbst gestaffelt auf, sodass wir uns für das einzelne Kind und dessen Eltern Zeit nehmen können.

Die Eltern unterstützen uns beim Kennenlernen ihrer Kinder mit einer kurzen schriftlichen Beschreibung ihres Kindes und seiner Vorlieben. Diese ist sogleich ein erster Eintrag in das persönliche Portfolio („Entwicklungsordner") des Kindes.

Den Ablauf der Eingewöhnungszeit gestalten wir flexibel. In enger Zusammenarbeit mit den Eltern besprechen wir täglich aufs Neue das weitere Vorgehen. Wir besprechen die ersten Trennungsversuche und reflektieren diese. Da auch die Tagesform des Kindes beachtet werden muss, gestalten wir gemeinsam die Tage mit den Eltern individuell.

Das Kind kommt in den Kindergarten

Der Eintritt in den Kindergarten ist ein Ereignis, das die persönliche Entwicklung des Kindes voranbringt und Freude und Neugier auf das Neue weckt, aber auch mit Unsicherheiten und Ängsten einhergehen kann. Deshalb unterstützen wir Eltern und Kinder gezielt um sie bestmöglich auf diesen Übergang vorzubereiten.

Um einen gelingenden Übergang zu gestalten, nehmen wir die Kinder im Herbst gestaffelt auf, sodass wir uns für das einzelne Kind und dessen Eltern Zeit nehmen können. Die Eltern unterstützen uns beim Kennenlernen ihrer Kinder mit einer kurzen schriftlichen Beschreibung ihres Kindes und seiner Vorlieben. Diese ist sogleich ein erster Eintrag in das persönliche Portfolio („Entwicklungsordner") des Kindes.

Den Ablauf der Eingewöhnungszeit gestalten wir flexibel, da er sich individuell nach den Bedürfnissen des Kindes richtet. In enger Zusammenarbeit mit den Eltern besprechen wir täglich aufs Neue das weitere Vorgehen. Der erste Tag im Kindergarten dauert eine Stunde und dient zum gegenseitigen Kennenlernen und ersten Erkunden der Gruppe. An diesem Tag findet in der Regel noch kein Trennungsversuch statt.

Pädagogischer Schwerpunkt

Um die Kinder auf die sich häufig ändernden, vielfältigen Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten und ihre Entwicklung zu selbstbewussten, selbstständigen, weltoffenen, wissbegierigen Menschen zu begleiten, liegt unser pädagogischer Schwerpunkt auf einer offenen Haltung und Achtsamkeit gegenüber jedem einzelnen Kind.

Die Gruppenräume bieten den Kindern ausreichend Möglichkeiten, sich zu entfalten. Nach der morgendlichen Begrüßung können die Kinder entscheiden, welchen Spielbereich sie aufsuchen möchten. Aus den Erkenntnissen der Gehirnforschung weiß man, dass Kinder dort am nachhaltigsten lernen, wo sie mit Eifer und Freude dabei sind. Wir bieten den Kindern die Möglichkeit, ihren individuellen Interessen und Bedürfnissen ausgiebig nachzugehen und damit größtmögliche Entwicklungsschritte zu erzielen. In den einzelnen Spielbereichen nehmen die Kinder neben selbst gewählten Tätigkeiten auch an gezielten Angeboten teil.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Portfolioarbeit. Dieses Entwicklungsbuch, wird von den Kindern gemeinsam mit dem pädagogischen Personal erarbeitet. Hier werden alle Lernerfolge und Entwicklungsschritte der Kinder dokumentiert.

Wertorientiert und verantwortungsvoll handelnde Kinder

Unser Anliegen ist, die Kinder in ihrer motivationalen, emotionalen und sozialen Entwicklung zu begleiten. Wir bieten ihnen Orientierungshilfen an, sich in der immer komplexer werdenden Welt zu Recht zu finden. Zudem unterstützen wir das Kind in seinem Selbstwertgefühl und seiner Selbstbestimmung, indem wir den Kindern einen Alters entsprechenden Gestaltungsfreiraum zugestehen. Eine Ausgewogenheit von Entscheidungsmöglichkeit und verbindlichen Regeln ermöglicht die Entwicklung von Verantwortungsübernahme.

Wir begleiten die Kinder im täglichen Umgang miteinander. Durch die Einbindung verschiedener Kulturen und Religionen in den Alltag wird Akzeptanz und Toleranz gefördert. Auch das Austragen von Konflikten und das Finden von Lösungen wird pädagogisch begleitet.

Sprach- und medienkompetente Kinder

Sprachkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation. Sie ist eine wesentliche Voraussetzung für schulischen und beruflichen Erfolg, sowie für eine volle Teilhabe am gesellschaftlich-kulturellen Leben.

Sprachkompetenz wird nicht isoliert erworben, sondern ist ein durchgängiges Prinzip im pädagogischen Alltag. Gesprochen, erklärt, diskutiert und ausgehandelt wird immer und überall. Das Personal hat hier eine große Vorbildfunktion. Die Kinder erfahren eine Gesprächsatmosphäre, die durch Akzeptanz, Offenheit, Vertrauen und Freundlichkeit geprägt ist. Jedem Kind wird aufmerksam und wertschätzend zugehört und somit bestärkt Erlebnisse und Ideen zu äußern.

Zusätzlich unterstützen wir die Entwicklung der sprachlichen Fähigkeiten durch Erzählen und Nacherzählen von Geschichten, Reimen und Märchen, dem Betrachten von Bilderbüchern und Erlebnissen aus dem Alltag.

Medienkompetenz bezieht sich bereits im frühen Kindesalter auf das gesamte Medienspektrum: Bücher, Zeitungen, Broschüren, Spiele, Computer, Video, DVD, Fernsehen, Kassettenrecorder, CD-Player, Fotos, Dias. Erweitert wird dieses Spektrum auch durch neue Medien. Wir vermitteln den Kindern frühzeitig einen kompetenten und bewussten Umgang, damit sie am kulturellen, sozialen und ökonomischen Leben der Gesellschaft teilhaben und es mitgestalten können. Die oben genannten Medien spielen eine zentrale Rolle im Rahmen der sprachlichen, sozialen, technischen und der allgemeinen Bildung und Förderung. Die Kinder lernen, dass z.B. Bücher, Hörkassetten und Computer-Lernprogramme bestimmte Sachthemen behandeln.

Fragende und forschende Kinder

Mathematik, Naturwissenschaft und Technik, sowie unsere Umwelt sind die Bereiche, in denen die Kinder umfassende kognitive Kompetenzen erlangen.

Vor allem im Alltag ist der Umgang mit Mathematik präsent. Die Kinder sortieren verschiedene Dinge, vergleichen, wiegen und messen, gehen einkaufen, trainieren Raum–Lage-Positionen und erfahren Strukturen und regelmäßige Abläufe.

Die Ausstattung unserer Räume lädt zum Forschen ein. Im Rollenspiel schlüpfen die Kinder in andere Rollen und machen, z.B. beim Spiel mit dem Kaufladen, Erfahrungen mit Wechselgeld und Mengen. In der Bauecke experimentieren die Kinder mit schiefen Ebenen und machen die ersten Erfahrungen mit der Statik. Sie befassen sich mit geometrischen Körpern und berücksichtigen physikalische Gesetze. Ihre Tätigkeit wird durch logische Operationen, wie Synthese (Zusammensetzen) und Analyse (Zerlegen) sowie durch Vergleichen, Schlussfolgern und In-Beziehung setzen, bestimmt. In selbstbestimmten sowie angeleiteten Experimenten machen sie u. a. Erfahrungen mit den Elementen. Lernmaterial aus dem mathematischen Bereich regen zum Zählen, Sortieren und Vergleichen an.

Künstlerisch aktive Kinder

Die Kinder können sich in den Malbereichen, bei verschiedenen Angeboten und Projekten künstlerisch, ästhetisch, kulturell, musikalisch und handwerklich ausleben und erproben. Hier stehen für die Kinder als erstes Farben und Formen im Vordergrund. Sie experimentieren, mischen, pinseln, schneiden, kleben, kneten und malen mit einer Vielfalt kreativer Materialien, Werkzeugen, Techniken und Prinzipien, um Erfahrungen zu sammeln und eine gestalterische Formgebung kennen zu lernen.

Musik beeinflusst unser Wohlbefinden, fördert Kreativität und Ausdrucksfähigkeit, erhöht soziale Kompetenzen, leistet einen Beitrag zur eigenen kulturellen Identitätsfindung, fördert die Sprachkompetenz und das Hörvermögen, bringt positive Effekte für die Gehirnentwicklung und stimuliert den Körper.

Neben dem täglichen Singen im Morgenkreis können die Kinder aus einem vielfältigen Angebot auswählen. Trommeln, Klatschspiele, Klanggeschichten, Einsatz von „Körperinstrumenten“ und Alltagsgegenständen, die umfunktioniert werden und natürlich der Einsatz verschiedener Orff– und Rhythmusinstrumente mit der entsprechenden Instrumentenkunde.

Starke Kinder

In unserer täglichen Arbeit möchten wir die Kinder unterstützen, sich zu starken, selbstbewussten und gesunden Menschen zu entwickeln.

Durch gruppenübergreifende Aktivitäten, können die Kinder viele Kontakte auch außerhalb der Stammgruppe knüpfen. In unserer großen Gemeinschaft vermitteln wir ein starkes Wir-Gefühl und Wertschätzung jedem einzelnem Kind gegenüber.

Da Bewegung für Kinder ein elementares Bedürfnis ist, haben die Kinder die Möglichkeit, sich ausreichend zu bewegen, sei es im Mehrzweckraum, im Garten, bei Ausflügen oder auch in den Räumen der Einrichtung.

Eine angenehme Atmosphäre entsteht, wenn die Kinder an einem liebevoll und einladend gedeckten Tisch mit appetitlich angerichteten Speisen sitzen und sich in selbst gewählten Tischgemeinschaften mit anderen Kindern unterhalten können. Soziales Lernen, z.B. Tischdienst vor und nach dem Essen übernehmen, sind weitere wichtige Erfahrungen. Das Unser warmes Mittagessen ist nahrhaft, gesund und abwechslungsreich.

Beteiligung der Kinder

In den UN-Konventionen sind die Beteiligungsrechte von Kindern geregelt. Kinder haben ein Recht auf Information, sie haben ein Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit und ein Recht auf Privatsphäre und persönliche Ehre. In Artikel 12 heißt es: „Die Vertragsstaaten sichern dem Kind, das fähig ist, sich eine eigene Meinung zu bilden, das Recht zu, diese Meinung in allen das Kind berührenden Angelegenheiten frei zu äußern, und berücksichtigen die Meinung des Kindes angemessen und entsprechend seinem Alter und seiner Reife.“ Entsprechend ihres jeweiligen Alters und Entwicklungsstandes beteiligen wir die Kinder in demokratischer Weise am pädagogischen Alltag und lassen sie ihre Belange betreffend mitentscheiden.

Im Morgenkreis reflektieren wir mit ihnen verschiedene Aktivitäten um positive Veränderungen herbeizuführen und versuchen in Alltagsgesprächen ihre Interessen und Bedürfnisse zu erfahren. Dazu stellen wir offene Fragen, um möglichst viel von den Kindern zu erfahren. Ebenso halten wir Kinderkonferenzen, um Projekte- und sonstige Aktuelle Themen mit den Kindern zu besprechen. Durch diese verschiedenen Gesprächsformen unterstützen wir nicht nur aktiv die Sprachentwicklung. Besonders angesprochen werden soziale Kompetenzen, wie das Erkennen, Äußern, Begründen und Vertreten von eigenen Sichtweisen sowie Respekt vor anderen. Demokratische Verhaltensweisen werden erlebt. Konfliktlösungsmöglichkeiten werden erlernt und erweitert.

Weitere Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder sind feste Dienste, wie z.B. Tisch decken oder kehren, die Mitsprache bei der Speiseplangestaltung, aktive Hilfe bei der Raumgestaltung, Mitverantwortung für die Räume der KiTa und, Botengänge.

Beschwerderecht der Kinder

„Ich hatte gelernt, dass Kinder eine Macht sind, die man zur Mitwirkung ermuntern und durch Geringschätzung verletzen kann, mit der man aber auf jeden Fall rechnen muss.“

(Janusz Korczak)

Das Recht auf freie Meinungsäußerung beinhaltet  das Recht der Kinder sich in eigenen Angelegenheiten zu beschweren und ihre Unzufriedenheit zu äußern.

§ 45 SGB VIII des Bundeskinderschutzgesetzes beinhaltet den Schutz von Kindern vor Machtmissbrauch durch pädagogische Mitarbeiter*Innen. Beschwerdeverfahren in Kindertageseinrichtungen müssen in jedem Falle beinhalten, dass sich Kinder über Fachkräfte beschweren können.

Eine dialogische Haltung des pädagogischen Personals ermöglicht hier einen respektvollen Umgang. Nicht jedes Kind kann seinen Unmut formulieren, daher achten unsere Mitarbeiter*Innen sensibel auf nonverbale Signale wie Verhalten, Mimik und Gestik. Beschwerden der Kinder sind erwünscht und werden ernst genommen. Gemeinsam wird nach Lösungen gesucht, die alle mittragen können. Das trägt wesentlich zur Qualitätssicherung in den Kindertageseinrichtungen bei.

Jedes unserer Häuser hat ein konstruktives Beschwerdemanagement installiert, welches den Prozess des Beschwerdeverfahrens definiert und für alle Beteiligten transparent gestaltet.

Grundlegend für jede Beschwerde gilt:

-       Kinder können ihre Beschwerden angstfrei äußern

-       Die Belange der Kinder werden ernst genommen

-       Kinder werden begleitet und erhalten  in jedem Fall Hilfe

-       Erwachsene haben die Bereitschaft zur Selbstreflexion und zu etwaigem Fehlverhalten zu stehen

Kinderschutz

Die Städtischen Kindertageseinrichtungen sind geschützte und sichere Räume für Kinder. Die Mitarbeiter*Innen sind sich der besonderen Verantwortung für das Wohl der Kinder bewusst, reagieren frühzeitig und sensibel auf Gefährdungsanzeichen und haben ein Handlungskonzept, wie in einer Gefährdungssituation vorzugehen ist. Dabei ist die frühzeitige Einbeziehung der Eltern sicher zu stellen und  auf die Beseitigung der Gefährdung hinzuwirken. In Kooperation mit den jeweiligen Beratungsdiensten können entsprechende Hilfsangebote gemacht werden bzw. kindeswohlsichernde Maßnahmen eingeleitet werden (§ 8a ff SGB VIII).

Kinder haben ein eigenständiges Recht auf altersentsprechende Beteiligung und  ein Recht sich in eigenen Angelegenheiten zu beschweren. Das Beschwerderecht gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Sorgen und Anliegen  den pädagogischen Mitarbeiter*Innen anzuvertrauen und dabei die Erfahrung zu machen, ernst genommen zu werden und Hilfe zu erhalten. Sie wissen, an wen sie sich wenden können und wie mit ihren Anliegen umgegangen wird. Das pädagogische Personal ist dafür verantwortlich eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich Kinder trauen, sich für die eigenen Interessen einzusetzen und das Recht der Beschwerde für eigene Belange wahrzunehmen.

Inklusion und Vielfalt

Inklusion ist ein Menschenrecht und eröffnet den Weg für Vielfalt, Zugewinn und Chancengleichheit. „In der Behindertenrechtskonvention geht es nicht mehr um die Integration von Ausgegrenzten, sondern darum, von vornherein allen Menschen die uneingeschränkte Teilnahme an allen Aktivitäten zu ermöglichen „(UN- Behindertenrechtskonvention)“.

Jedes Kind verfügt über Fähigkeiten, welche die Gemeinschaft in unseren Kindertageseinrichtungen bereichern. Das Lernen wird reichhaltig und bietet allen Kindern gleiche Entwicklungschancen, egal welchen Geschlechts, welcher Herkunft und unabhängig von ihren körperlichen oder kognitiven Voraussetzungen.

Persönliches Potenzial findet Berücksichtigung, sodass sich das Kind in seiner Individualität wahrgenommen fühlt und seine Stärken entwickeln kann.

Die kulturelle Vielfalt in unseren Kindertageseinrichtungen spiegelt das reichhaltige Leben unserer Gesellschaft wider. Unser Bestreben richtet sich stets danach aus, dass Inklusion gelingen kann.

Unsere Fachkräfte lassen sich auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes und seiner Familie ein und richten ihr pädagogisches Handeln danach aus.

Selbstbestimmtes Spielen und Lernen

In vielen ihrer Spiele ahmen Kinder die Erwachsenen und mediale Vorbilder nach und verarbeiten so ihre Alltagseindrücke. Dabei lernen sie unbewusst, denn Spielen und Lernen sind eng miteinander verknüpft.

Unser Haus bietet optimale Bedingungen für selbst bestimmtes Spielen und Lernen. Der Morgenkreis wird verantwortungsvoll mit den Kindern geleitet. Dies stärkt ihre Selbstverantwortung. Vor und nach dem Morgenkreis und den Projekten, sowie nach der Mittagsruhe haben die Kinder den Freiraum zu entscheiden, in welchem Bereich sie sich mit wem aufhalten möchten. Freie und eigenständige Aktivitäten werden unterstützt. Die Kinder übernehmen Verantwortung für sich selbst, indem sie abwägen, ob ihnen nach Ruhe oder Bewegung ist, ob sie kreativ gestaltend oder naturwissenschaftlich, forschend tätig werden möchten und tragen damit Sorge für ihre eigenen Bedürfnisse. Jedes Kind ist einzigartig und hat ganz eigene Bedürfnisse.

Wir respektieren diese Selbstbestimmung der Kinder auch bei der Wahl der Kleidung. Da Menschen unterschiedliche Empfindungen für Wärme und Kälte haben, obliegt es auch jedem Individuum selbst, ob es z.B. eine Jacke, eine Matschhose, etc. für den Aufenthalt im Freien wählt. Hierbei lassen wir die Kinder nicht alleine, sondern wir begleiten Sie im Gespräch bei ihrer Entscheidung und bei dem gesamten Lernprozess. Auch hier ist das Ziel, sensibel für die eigenen Bedürfnisse zu werden und den Kindern das nötige Vertrauen zu schenken.

Dokumentation der pädagogischen Arbeit

Uns ist es wichtig unsere Arbeit so transparent wie nur möglich für Sie zu gestalten, damit die Eltern einen Einblick bekommen was ihr Kind in der Kita erlebt hat.

An unseren Pinnwänden finden die Eltern stets aktuelle Informationen zu unseren Projekten, Ausflügen und Aktivitäten. Zusätzlich hängen oder stellen wir immer wieder Werke der Kinder aus und geben sie ihnen mit nach Hause. Zusätzliche Informationen werden in regelmäßigen Elternbriefen angekündigt. Des Weiteren dokumentieren wir unsere pädagogische Arbeit in den Entwicklungsordnern eines jeden Kindes.

Beobachtung von Entwicklungsverläufen und deren Dokumentation

Eine wertschätzende Aufmerksamkeit den Kindern gegenüber mit alle ihren Kompetenzen, ist die Basis für eine individuelle Begleitung auf ihren Lernwegen. Durch regelmäßige Dokumentation der Lernprozesse der Kinder erhalten wir eine solide Grundlage für die Entwicklungsgespräche mit den Eltern. Sie dienen aber auch dazu, die Perspektiven des einzelnen Kindes, sein Verhalten und sein Erleben besser zu verstehen und damit auch als Anlass und Basis für das Gespräch mit den Kindern.

Entwicklungsordner (Portfolios) dokumentieren die Stärken des einzelnen Kindes. Sie werden in Zusammenarbeit mit dem Kind und den Eltern geführt und sind stets für die Kinder zugänglich. Das Kind soll selbst erkennen, dass es immer wieder Fortschritte macht und sich kontinuierlich weiter entwickelt.

Zusammen mit den Werken der Kinder ergibt sich ein umfassendes und aussagekräftiges Bild von der Entwicklung und vom Lernen des Kindes. Wir können so relativ schnell auf besondere Situationen in der Gruppe reagieren oder passende Unterstützung für einzelne Kinder anbieten.

Beobachtungen werden in einem Beobachtungsbogen, welche der Altersstufe entsprechend ausgerichtet ist festgehalten. In jährlichen Entwicklungsgesprächen werden die Stärken des Kindes, sowie eventuell notwendige Unterstützungsangebote besprochen. Selbstverständlich sind uns Informationen der Eltern sehr wichtig, denn Sie sind die Experten für ihr Kind.

Beteiligung der Eltern

Gemeinsam gestalten wir die Übergänge des Kindes vom Elternhaus oder der Krippe in den Kindergarten und vom Kindergarten in die Schule und wünschen uns einen kooperativen Austausch. Zum einen möchten wir die Erziehungskompetenz der Eltern stärken, indem wir Einzelgespräche führen, pädagogisches Informationsmaterial auslegen und Themenabende anbieten. Zum anderen unterstützt uns das Expertentum der Eltern, um das Kind während der Kindergartenzeit auf seinem Weg gut begleiten zu können. Uns ist wichtig, dass ein Informationsaustausch in gemeinsamer Verantwortung stattfindet.

Unser Ziel ist es, das Sie als Familie und wir als Krippe offen füreinander sind, zusammenarbeiten und unsere Erziehungsvorstellungen austauschen und zum Wohl der Kinder kooperieren.

Durch die Mitarbeit im Elternbeirat können Sie aktiv als Bindeglied zwischen dem pädagogischen Personal und den Familien agieren. In regelmäßigen Sitzungen werden aktuelle Themen der Krippe besprochen und gemeinsame Aktionen des Elternbeirates und der Krippe geplant.

 

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