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Umweltbildung

Aufgrund der aktuellen Brisanz der Thematik zum Riesenbärenklau (Herkulesstaude) und der Beifuß-Ambrosie stellt das Umweltamt den Bürgern Informationen bereit.

Infopfad "Rund um den Baggersee"

Das Umweltamt der Stadt Ingolstadt hat in Ergänzung des bestehenden Biotoperlebnispfads neue Infotafeln am Baggersee aufgestellt.

An insgesamt 16 Stationen - vom Donaupavillon an der Staustufe im Osten, entlang am Nordufer des Baggersees bis zum Einlauf des Entwässerungsgrabens im Westen - informiert das Umweltamt auf einer ca. vier Kilometer langen Strecke über die Besonderheiten des Baggersees und die ihn umgebende Natur.

Der Ingolstädter Baggersee ist ein bedeutendes Naherholungsgebiet und bringt eine überaus hohe Lebensqualität direkt an den Stadtrand. Die Stadt hat verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Erholungsfunktion zu sichern und zu stärken. Das Umweltamt möchte nun mit neuen Infotafeln über die Tiere und Pflanzen in und am Baggersee sensibilisieren und die besondere Ökologie des Gewässers erläutern.

Dabei wird auch über die Entstehungsgeschichte, die Bemühungen zur Erhaltung der Wasserqualität oder der Nutzungsmöglichkeit als Badesee informiert. Das Umweltamt will mit diesen Informationen einen Anreiz geben, sich mit der umgebenden Natur bewusst auseinander zu setzen und sie mit offenen Augen zu beobachten.

Für Kinder hat das Umweltamt ein Kreuzworträtsel entwickelt. Dabei gilt es, an jeder Infotafel eine Frage richtig zu beantworten und einen Lösungssatz heraus zu bekommen. Wer den ausgefüllten Fragebogen in den Briefkasten am Donaupavillon einwirft oder an das städtische Umweltamt schickt kann einen attraktiven Preis gewinnen. Der Fragebogen ist an der Tourist Information  im Alten Rathaus, im Umweltamt, am Donaupavillon oder als Download im Internet erhältlich.

Des Weiteren hat das Umweltamt einen Geocache (Multicache) zu dem Infopfad entwickelt, der unter www.geocaching.com zu finden ist. Auch hier sind Fragen zu den einzelnen Tafeln zu lösen, deren Antworten über eine Rechenaufgabe zu dem Final („Schatz“) führen.  Eine kostenlose Registrierung ist bei www.geochaching.com nötig, um die Daten zu erhalten.

Alle Tafeln sind über einen QR-Code mit den Internetseiten der städtischen Umweltbildung verknüpft.

Der Donaupavillon

Nordwestlich der Staustufe in Ingolstadt befindet er sich. Der Donaupavillon. Ein „kleines Museum“, das durch wechselnde, interessante und mit viel Liebe aufgebaute Ausstellungen seine Besucher begeistert.
Ursprünglich wurde der Donaupavillon für die EXPO2000 Hannover in Spitalhof Einbogenlohe errichtet und wurde daraufhin als „Grünes Klassenzimmer“ vor allem vom Bund Naturschutz genutzt. 2009 ist die Verlegung an seinen derzeitigen Standort beschlossen worden.
Seither diente er als Informationszentrum für das Projekt „Dynamisierung der Donauaue zwischen Neuburg und Ingolstadt“ und zudem als Station im Netz der Donau-Schutzgebiete.

Ruhig gelegen, umgeben von nahezu unberührter Natur kann der Besuch des Donaupavillons ganz wunderbar mit einem Spaziergang, einer Radtour oder einer Besichtigung der Donaustaustufe verbunden werden. Sowohl die Staustufe als auch der Donaupavillon können ebenso beim Absolvieren des Biotoperlebnispfades besucht werden.