Seiteninhalt

Kommunale Wertstoffhöfe und MVA öffnen unter bestimmten Voraussetzungen

Ab dem heutigen Montag sind die Wertstoffhöfe der INKB (Süd und Fort Hartmann), die Problemmüllsammelstelle sowie die Annahme beim Caritas Markt wieder geöffnet. Auch die Privatanlieferung bei der MVA ist wieder möglich. Es gelten Mundschutzpflicht und die üblichen Verhaltensregeln.

Kommunale Wertstoffhöfe öffnen wieder - Verhaltensregeln angepasst – Mundschutzpflicht

Die kommunalen Abfallsammelstellen öffnen ab sofort wieder. Dazu haben die Kommunalbetriebe die Verhaltensregeln für die Nutzung der Wertstoffhöfe angepasst. So ist das Tragen eines Mundschutzes Pflicht. Dies betrifft die Wertstoffhöfe Süd und Fort Hartmann, die Problemmüllsammelstelle sowie die Annahme beim Caritas-Markt. Der Gebrauchtwarenmarkt der Caritas bleibt weiterhin geschlossen.

Die Kommunalbetriebe rechnen zu Beginn mit erhöhten Besucherzahlen und damit langen Wartezeiten. Sie appellieren daher nachdrücklich, den Besuch der Wertstoffhöfe auf die Notwendigkeit zu überprüfen und die Anlieferung gegebenenfalls auf später zu verschieben. Auch rufen sie dazu auf, sich jederzeit an die Verhaltensregeln zu halten. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Sammelstellen aufbleiben können. Für die Nutzung aller kommunalen Wertstoffhöfe ist das Tragen eines Mund- und Nasen-Schutzes Pflicht. Hierzu zählen auch selbstgenähte Masken oder Tücher. Auch die regulären Abstandsregelungen sind jederzeit einzuhalten.

Die Anzahl der Anlieferer, die gleichzeitig auf dem Wertstoffhof sein dürfen, ist auf fünf begrenzt. Einfahren darf der Besucher jeweils nur nach Aufforderung durch das Wertstoffhofpersonal. Die Abgabe der Abfälle sollte so zügig wie möglich erfolgen. Hier hilft es, die Abfälle zu Hause vorzusortieren. Auch kann der Personal nicht wie gewohnt beim Entladen helfen. Bei Bedarf ist hier eine Hilfsperson mitzubringen. Während der Wartezeiten darf nicht ausgestiegen werden, Kinder unter 12 Jahren müssen auch beim Entladen im Auto sitzen bleiben.

Die kommunalen Abfallsammelstellen nehmen wie gewohnt alle Abfälle an, die man sonst auch abgeben kann. Auch die Öffnungszeiten bleiben bei jeder Sammelstelle wie regulär.
Die Wertstoffhöfe waren seit dem 21. März auf Anweisung der Führungsgruppe Katastrophenfall geschlossen. Unter Berücksichtigung der allgemeinen Entwicklung und mit der Vorgabe der beschriebenen Verhaltensregeln zur Nutzung der Wertstoffhöfe erteilten sie die Genehmigung zur Wiedereröffnung für den 20. April.
Die Kommunalbetriebe informieren unter www.in-kb.de/corona über aktuelle Entwicklungen ihrer Unternehmensbereiche und die Verhaltensregeln auf Wertstoffhöfen.

Öffnung für Privatanlieferungen der MVA

Um die kommunale Entsorgung von Restabfällen und die Versorgung mit Fernwärme und Strom gesichert aufrechterhalten zu können, waren bisher Direktanlieferungen durch Privatpersonen an den Anlagen des Zweckverbandes Müllverwertungsanlage Ingolstadt gesperrt. Diese Maßnahme wurde getroffen, um die Ansteckungsgefahr für Mitarbeiter aber auch für Anlieferer zu minimieren.
Beginnend ab 20.04.2020 wird nun wieder an der Müllverwertungsanlage Ingolstadt Rest- und Sperrmüll von Privatpersonen angenommen, jedoch mit Einschränkungen und erhöhten Sicherheitsmaßnahmen. Eine Direktanlieferung ist nur nach Voranmeldung und mit Terminvereinbarung möglich.

  • Voranmeldung der Anlieferung:
    Die Voranmeldung erfolgt mit dem Formular „Privatanlieferung“, das auf der Internetseite des Zweckverbandes www.mva-ingolstadt.de zum Download bereitsteht. Neben seinen Kontaktdaten trägt der Anlieferer dort den gewünschten Anliefertag und das gewünschte Zeitfenster für die Anlieferung ein und übersendet es am Vortag bis 15:00 Uhr per E-Mail an privatanlieferung@mva-ingolstadt.de. Der Anlieferer erhält eine Terminbestätigung sowie genaue Informationen zum Ablauf per E-Mail. Erfolgen zu viele Anmeldungen für einzelne Zeitfenster, werden Alternativtermine vereinbart. Es ist keine Vorort-Anmeldung möglich.
  • Anlieferung:
    Die Anlieferer werden gebeten, im vereinbarten Zeitfenster ihre Abfälle anzuliefern. Die Einhaltung der Zeitfenster ist wichtig, um Abstand und Vereinzelung sowie einen geregelten Ablauf gewährleisten zu können. Nicht angemeldete Fahrzeuge oder Anlieferungen in falschen Zeitfenstern werden ausnahmslos abgewiesen.
  • Verwiegung:
    Die Erfassung der Abfallgewichte erfolgt durch Zuordnung zum angemeldeten KfZ-Kennzeichen. Die übliche Ausgabe einer Wiegekarte entfällt damit.
  • Verhalten auf dem Gelände:
    Anlieferer werden gebeten, außer für den Entladevorgang und den Bezahlvorgang nicht aus ihren Fahrzeugen auszusteigen. Außerdem besteht auf dem Gelände eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Anlieferer sollten möglichst alleine kommen und auf keinen Fall Kinder mitbringen. Den Anweisungen des Betriebspersonals ist unbedingt Folge zu leisten.
  • Bezahlung:
    Es ist ausschließlich eine bargeldlose Bezahlung mit EC-Karte möglich.

Die Privatanlieferung auf der Deponie Eberstetten II bleibt weiterhin geschlossen

Genaue Informationen finden sich auf der Internetseite des Zweckverbandes www.mva-ingolstadt.de. Für weitere Fragen stehen aber auch die Mitarbeiter des Zweckverbandes gerne zur Verfügung (Telefon 0841 378-0 oder per E-Mail privatanlieferung@mva-ingolstadt.de)
Der Zweckverband bittet um Verständnis für die einschränkenden Maßnahmen. Zum einen sollen den Bürgern dringende Abfallentsorgungen ermöglicht werden, zum anderen muss aber auch weiterhin der Schutz der Mitarbeiter, die den Weiterbetrieb der systemrelevanten Infrastruktur sicherstellen müssen, gewährleistet werden. Hierfür bedarf geregelter Abläufe. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Privatanlieferung weiter genutzt werden kann.