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Projekt Fußgängerzone

Ingolstadt bekommt eine neue Fußgängerzone: Modern und zeitgemäß, mit viel Aufenthaltsqualität, freundlich und einladend, um dort zu bummeln und zu verweilen. Die Neugestaltung ist ein wichtiger Baustein zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit der Fußgängerzone und eine Aufwertung der Innenstadt.

Nach einem europaweit ausgeschriebenen Ideenwettbewerb des Referats Stadtentwicklung, mit mehreren Stufen und einer vielfältigen Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, konnte das Landschaftsarchitekturbüro A24 aus Berlin mit seinem Wettbewerbsbeitrag  überzeugen. Seit 2016 laufen die Vorarbeiten der Spartenträger, bevor 2018 das Tiefbauamt mit der eigentlichen Neugestaltung beginnen kann. Auf dieser Seite wollen wir einen Überblick der einzelnen Schritte und aktuellen Maßnahmen geben.

Häufige Fragen zum Projekt (FAQ)

Warum dauert die Sanierung gleich mehrere Jahre?

Unsere Fußgängerzone ist inzwischen über 40 Jahre alt, entsprechend sanierungsbedürftig sind auch die Kanäle und Leitungen im Untergrund (manche sind über 100 Jahre alt). Diese müssen zunächst komplett erneuert werden, dabei muss aber gleichzeitig der Betrieb in der Fußgängerzone (Anwohner, Geschäfte, Passanten, Lieferverkehr, Rettungswege, etc.) aufrechterhalten werden. Daher kann nur in mehreren Bauabschnitten (und auch innerhalb dieser immer nur in Einzelabschnitten) gebaut werden. Die aufwändigen Erneuerungen der verschiedenen Sparten im Untergrund (Kanal, Wasser, Gas, Strom und Telekommunikation) laufen ein Jahr voraus, im Folgejahr wird gepflastert.

Die Leitungen, Rohre und Kanäle liegen an verschiedenen Stellen/Lagen und in verschiedenen Tiefen und können ohne Vollsperrung nur nacheinander verlegt werden (siehe dazu auch die Frage: "Warum kann man das nicht alles auf einmal machen?"). Auch müssen zuerst neue Leitungen verlegt und in Betrieb sein, bevor alte Leitungen entfernt werden können. Dies alles ist sehr komplex in der Planung und aufwändig in der Koordination

Warum kann man das nicht alles auf einmal machen?

Ein schnellerer Bauablauf wäre nur möglich bei Komplettsperrung der Fußgängerzone, das ist wegen des laufenden Betriebs aber nicht möglich (siehe dazu auch die Frage: "Warum dauert die Sanierung gleich mehrere Jahre?"). Die Fußgängerzone erhält nicht nur ein neues Pflaster, sondern auch die Infrastruktur im Untergrund wird komplett erneuert. Dabei müssen Rohre, Kanäle und Leitungen der verschiedenen Sparten (Kanal, Wasser, Gas, Strom und Telekommunikation) neu verlegt werden. Für jede dieser Sparten gibt es spezialisierte Fachfirmen, die die Besonderheiten ihres Bereichs kennen. Natürlich ist es nicht sinnvoll, dass sich die verschiedenen Baufirmen gegenseitig behindern, daher kann oft nur nacheinander gearbeitet werden. Wo es möglich ist, werden natürlich Arbeiten parallel durchgeführt.

Warum wird der Boden gleich mehrfach geöffnet?

Es ist ein großer Unterschied, ob eine Gasleitung, ein Abwasserkanal oder eine Glasfaserleitung verlegt wird. Für jede der Sparten (Kanal, Wasser, Gas, Strom und Telekommunikation) gibt es spezialisierte Fachfirmen, die die Besonderheiten ihres Bereichs kennen. Um sich nicht gegenseitig zu behindern, müssen die Firmen in vielen Fällen nacheinander arbeiten (dort, wo ein paralleles Arbeiten nicht möglich ist). Nicht immer kann eine Firma an die andere unmittelbar und an selber Stelle anschließen. Damit aber nicht für längere Zeit offene Baugruben bestehen bleiben, an denen dann längere Zeit nicht gearbeitet wird (siehe dazu auch die Frage: "Warum sind nicht immer überall Bauarbeiter zu sehen?"), werden die Baufelder provisorisch geschlossen – auch wenn sie bspw. vier Wochen später wieder geöffnet werden müssen.

Die Bodenöffnungen für die Spartenverlegung erfolgen mit einem „Saugbagger“, da die verschiedenen Leitungen und Kabel auf unterschiedlichen Höhen und zum Teil in einem sehr geringen Abstand zueinander liegen. Durch diese, speziell in Innenstadtbereichen bewährte Bauweise, ist die Gefahr einer Beschädigung der bereits vorhandenen Leitungen weitestgehend ausgeschlossen.

Warum sind nicht immer überall Bauarbeiter zu sehen?

Es gibt verschiedene Gründe, weshalb manchmal keine Arbeiter zu sehen sind – was aber nicht bedeutet, dass nicht trotzdem gearbeitet wird, gerade bei einer so umfangreichen Maßnahme wie der Fußgängerzone. Viele Arbeiten bauen aufeinander auf; bevor also an einer Stelle der Leitung gearbeitet werden kann, muss 100 Meter weiter zunächst ein Anschluss geschaffen werden. Deshalb sind die Arbeiter an einem Tag an der einen Stelle beschäftigt, während an der anderen Stelle der falsche Eindruck entsteht „hier tut sich nichts“.

Vor der Freigabe von Leitungen sind verschiedene Prüfungen nötig, die teilweise mehrere Tage dauern, von außen aber nicht erkennbar sind. Das ist z.B. bei Wasserleitungen der Fall. Um deren Keimfreiheit sicherzustellen, müssen die Leitungen mehrfach gespült und beprobt werden. Bei Gasleitungen sind Dichtigkeitsprüfungen nötig, bevor sie freigegeben werden können. Oft sind es aber auch bautechnische Zwänge, die Pausen nötig machen (z.B. Einhaltung von Aushärtezeiten von Beton, Freigabe durch Gutachter, etc.). Alles Arbeiten, bei denen kein oder nur wenig Personal vor Ort zu sehen ist.
Tiefbauarbeiten sind zudem stark witterungsabhängig. Sowohl Temperaturen als auch Regen und Feuchtigkeit können die Bauarbeiten einschränken. Absperrungen schützen nicht nur aktive Arbeiten, sondern beim Aushärten von Belägen auch vor Schäden.

Wie überall, gelten auch für Baufirmen und ihre Mitarbeiter gesetzliche Vorgaben zu maximal zulässigen täglichen und wöchentlichen Arbeitszeiten. Wenn diese erreicht sind, darf nicht weiter gearbeitet werden.

Kann nicht auch am Wochenende und in der Nacht gearbeitet werden?

Auch in der Fußgängerzone gibt es Anwohner – sogar mehr, als man gemeinhin glauben mag. Daher kann an dieser mehrjährigen Baustelle aus Gründen des Lärmschutzes nicht in der Nacht oder während Sonn- und Feiertagen gearbeitet werden. An Samstagen wird hingegen bewusst auf eine Bautätigkeit verzichtet, um den Haupteinkaufstag nicht zu stören.

Warum dauert es so lange, bis das Pflaster begehbar ist?

Wenn die Arbeiten im Untergrund beendet sind, kann der neue Pflasterbelag, der übrigens aus dem Bayerischen Wald stammt und nicht aus China, aufgebracht werden. Hierzu sind verschiedene Arbeitsschritte nötig, die aufeinander aufbauen und Ruhezeiten nötig machen.
Die in der Fußgängerzone gewählte „gebundene Bauweise“, ermöglicht im Gegensatz zur herkömmlichen Verlegung auf Splitt eine höhere Belastung, eine längere Liegedauer und ist von höherer Qualität.

Zuerst werden die Frostschutzschicht und Schottertragschicht eingebaut. Diese Schichten müssen mit einer Vibrationswalze bzw. einer Rüttelplatte verdichtet werden, um die bautechnisch erforderlichen Tragfähigkeitswerte zu erreichen. Hierbei wird über Kellern und anderen unterirdischen Einbauten nur statisch verdichtet.

Die darauf aufgebaute Drainasphaltschicht sichert einen stabilen wasserdurchlässigen Halt des Oberbaus und wird ebenfalls verdichtet. Nach dem Abkühlen ist der Drainasphalt belastbar. Danach wird die Bettung für die Pflastersteine eingebaut. Dieser Bettungsmörtel dient als Höhenausgleich und verbindet das Granitpflaster mit dem Drainasphalt. Hier sind die vom Mörtelhersteller zulässigen Lufttemperaturen zwischen 5° bis 30°C bei der Verarbeitung zu beachten. Andernfalls wird keine Gewährleistung bei dadurch verursachten Schäden übernommen. Der frische Mörtel muss u.a. gegen Niederschlagswasser, Schädliches Austrocknen durch Sonne und / oder Wind, starkes Erwärmen geschützt werden. Um eine bessere Verbundwirkung zu erzielen wird eine sogenannte Haftschlämme direkt auf dem Pflasterstein aufgetragen und dieser dann hammerfest in den frischen Bettungsmörtel lage- und höhengerecht eingebaut.

Die so hergestellte Pflasterfläche ist danach 3 Tage, bis zum Erreichen ausreichender Festigkeit des Bettungsmörtels, von jeglicher Belastung freizuhalten. Danach darf erst verfugt werden.

Der Einbau des wasserundurchlässigen Fugenmörtels erfolgt ebenfalls nur bei bestimmten zulässigen Temperaturen, zwischen 5°C bis 20 °C. Die Angaben/Vorschriften des Herstellers sind einzuhalten.

Bis zum Erreichen einer ausreichender Festigkeit des Fugenmörtels muss die Pflasterdecke bzw. der Plattenbelag von Baustellen-, Fußgänger- und Fahrzeugverkehr freigehalten werden. Sie sind während dieser Dauer (Sperrfrist) von jeglicher Belastung frei zu halten. Dies beinhaltet auch das Begehen und Befahren im Zuge des Baustellenbetriebes. Die Verkehrsfreigabe erfolgt dann frühestens nach 28 Tagen.

Warum gibt es immer wieder Änderungen im Zeitablauf?

Mehrere Gewerke und Baufirmen bei einem Jahrhundertprojekt wie der Sanierung der Fußgängerzone zu koordinieren, ist eine Mammutaufgabe. Denn die beste Planung ist hinfällig, wenn unvorhersehbare Ereignisse Verzögerungen bringen.

Die Fußgängerzone ist über 40 Jahre alt, Kanäle und Leitungen darin teilweise über 100 Jahre. In alten Plänen ist nicht immer korrekt dargestellt, welches Rohr wo verläuft, oder wo ein Keller endet. Deshalb gibt es immer wieder unvorhersehbare Probleme, die erst zu Tage treten, wenn der Boden geöffnet ist. Verzögerungen sind auch durch archäologische Funde oder Kampfmittelfunde möglich. Jede einzelne Änderung im Ablauf kann sich auf nachfolgende Termine und Planungen auswirken. Auch das Wetter hat entscheidenden Einfluss (z.B. auf Verfugung des Pflasters).

Wie sieht das mit der Verschmutzung des Pflasters im Betrieb aus? Wird die Fläche versiegelt?

Bei unserem Belag (übrigens heimischer Granit aus dem Bayerischen Wald und nicht aus China) ist keine Versiegelung vorgesehen. Nach Rücksprache mit dem Sachverständigen würde er dies auch nicht empfehlen. Eine einfache Versiegelung hält i. d. R. nur einige Monate und müsste somit ca. zweimal im Jahr aufgebracht werden. Es gibt auch teurere Versiegelungsverfahren, die länger halten (ca. 2 Jahre).

Aber auch bei diesen wird verhindert, dass sich eine natürliche Patina an der Oberfläche der Steine bildet. Diese Patina wird nach ca. 3 Jahren erreicht. Dies sieht man auch bei den Steinen in der Theresienstraße, die schon längere Zeit liegen und bei denen sich der Verschmutzungsgrad in Grenzen hält. Der Sachverständige verweist auch auf Augsburg, wo in der Fußgängerzone ein sehr heller Belag verlegt wurde, der anfangs sehr verschmutzt durch Kaugummi war. Inzwischen gebe es jetzt kaum mehr Probleme, nachdem der Belag natürlich nachgedunkelt ist.

Wichtige Eckpunkte und Ereignisse des "Projekt Fußgängerzone":

Projektfortschritt August 2018

Nach der Aushärtung der Verfugung konnte inzwischen der zweite gepflasterte Abschnitt auf der Südseite der Ludwigstraße für den Verkehr freigegeben werden. Im weiteren Verlauf bis zur Hallstraße ist das Pflaster bereits verlegt, wird derzeit verfugt und muss dann ebenso 28 Tage aushärten.


Unterdessen beginnen in der KW 35 vom Paradeplatz aus die Arbeiten an der Nordseite der Ludwigstraße. Bis zum Herbst wird der erste Abschnitt der Fußgängerzone zwischen Paradeplatz und Hallstraße komplett fertiggestellt sein. Der Passanten- und Lieferverkehr wird ab sofort über die bereits fertiggestellten Flächen geführt. In den Bereichen, in denen gearbeitet wird, bzw. in denen die Fugenmasse aushärten muss, sind die Geschäfte über Fußgängerstege weiterhin erreichbar.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung vom 27. August 2018

Projektfortschritt Juli 2018

Aktuell laufen die Pflasterarbeiten, beginnend vom Paradeplatz aus, auf der südlichen Seite der Ludwigstraße.

Zum technischen Ablauf:

  1. Zuerst wird die Schottertragschicht eingebaut
  2. Die Drainasphaltschicht sichert einen stabilen wasserdurchlässigen Halt des Oberbaus
  3. Der Bettungsmörtel dient als Höhenausgleich und verbindet das Granitpflaster mit dem Drainasphalt. Dieser muss mindestens 3 Tage aushärten, bevor die Arbeiten fortgesetzt werden können.
  4. Verlegen des Granitpflasters
  5. Im letzten Arbeitsschritt wird das Pflaster fest verfugt. Der Einbau des Fugenmörtels kann nur bei bestimmten Temperaturen erfolgen. Bis zur Verkehrsfreigabe muss der Fugenmörtel mindestens 28 Tage aushärten

Projektfortschritt - Archiv

Projektfortschritt Mai/Juni 2018

Nachdem in den ersten beiden Bauabschnitten Spartenarbeiten im Untergrund weitgehend beendet sind, können nun die Pflasterarbeiten beginnen. Die Geschäfte bleiben auch in dieser Bauphase geöffnet und sind weiterhin gut erreichbar.

Die Arbeiten im ersten Bauabschnitt beginnen am 16. Mai mit einer kleinen Probefläche in der Georg-Oberhäußer-Straße im Einmündungsbereich zur Fußgängerzone. Diese Seitenstraße (in Richtung Norden) muss dazu für vier Wochen für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden, Fußgänger können passieren.
Weiter geht es dann ab nächster Woche auf der Südseite der Fußgängerzone, vom Paradeplatz bis zur Jägergasse. Nachdem zunächst der alte Belag entfernt wurde, muss zuerst eine Asphaltschicht eingebracht werden, auf diese wird dann gepflastert. Die Arbeiten in diesem Abschnitt werden rund zwei Monate in Anspruch nehmen.

Ab ca. Mitte August werden die Arbeiten zwischen Paradeplatz und Hallstraße fortgesetzt, nun auf der Nordseite so dass der Bauabschnitt 1 vor der Winterpause 2018/19 fertiggestellt ist. Im nächsten Jahr wird dann der Bauabschnitt 2 von der Hallstraße bis zur Mauthstraße in ähnlicher Reihenfolge ausgeführt. Der Fortgang der Arbeiten ist witterungsabhängig; die Gesamtbauzeit für diese ersten beiden Bauabschnitte wird wie geplant bis Herbst 2019 dauern.

Die Fußgängerzone bleibt geöffnet!

Die Arbeiten erfolgen jeweils nur halbseitig – während in der einen Straßenhälfte gearbeitet wird, bleibt die andere Hälfte frei. So ist die grundsätzliche Zugänglichkeit der Fußgängerzone immer gewährleistet, auch für Lieferverkehr und Rettungskräfte.

Hauseingänge und Geschäfte sind erreichbar

Die Geschäfte und Hauseingänge innerhalb eines Baufelds sind weiter erreichbar, manchmal natürlich mit einem Umweg von wenigen Metern. Rote Teppiche auf dem Boden weisen den Weg zu den Geschäften, denen auf Vorschlag von IN-City entsprechende Teppichstücke zur Verfügung gestellt werden. Mit Fortgang der Baustelle werden die Teppiche jeweils versetzt.

Grundsätzlich wird von Montag bis Freitag gearbeitet, die Samstage sollen frei bleiben.

Projektfortschritt April 2018

Die Stadtwerke haben die Netzeinbindung für Gas/Wasser an der Ecke Ludwigstraße/Paradeplatz (vor Jack Wolfskin) in der Kalenderwoche 11 durchgeführt. Die kleine Baugrube ist wieder geschlossen und diese Vorabmaßnahme beendet.

Die Stadtwerke haben in der Kalenderwoche 10 mit der Einrichtung der Baustelle für die Verlegung Mittelspannung begonnen. Die Arbeiten laufen vom Paradeplatz Richtung Westen bis zur Mauthstraße. Ferner werden im gleichen Graben die Leerrohre (u.a. die des Tiefbauamtes) sowie die Leitungen von Com-IN und Vodafone mit verlegt. Der erste Abschnitt vom Paradeplatz bis zur Jägergasse ist fertig gestellt. Derzeit ist der zweite Abschnitt Jägergasse bis Georg-Oberhäußer-Straße in Arbeit.

Die INKB muss im zweiten Bauabschnitt (Georg-Oberhäußer-Straße bis Mauthstraße) Kanal-Hausanschlüsse ertüchtigen, bündeln und teilweise neu bauen. Diese Arbeiten laufen seit der Kalenderwoche 11.

Der Auftrag für die Pflasterarbeiten wurde im FPA am 15. März 2018 beschlossen. Mittlerweile wurde eine Ingolstädter Firma beauftragt. Nach Fertigstellung der Spartenarbeiten sollen die Belagsarbeiten beginnen, die voraussichtlich vom Paradeplatz aus in der südlichen Hälfte der Fußgängerzone in kleinen Abschnitten sukzessive Richtung Westen verlaufen. Die Bauzeit ist bis zum Sommer 2019 vorgesehen.

Der Container zur Baustelleninformation für die Bürgerinnen und Bürger wird in der kommenden Woche wieder in der Fußgängerzone aufgestellt. Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag, jeweils 15:00 bis 16:00 Uhr.

Projektfortschritt März 2017

Bevor die Arbeiten zur Neugestaltung der Fußgängerzone beginnen können (ab Frühjahr 2018) werden vorlaufend zunächst die Versorgungsleitungen im Untergrund erneuert. Bereits im vergangenen Jahr haben hierzu die Spartenarbeiten in den Seitenstraßen begonnen, nach der Winterpause werden sie aktuell in der Reitschulgasse, Pfarrgasse und Schmalzingergasse fortgesetzt.

Im Frühjahr 2017 wird nun auch erstmals in der Fußgängerzone selbst, im östlichen Teil der Ludwigstraße, gearbeitet. In der Woche vom 20. März wurde mit der Einrichtung der Baustelle begonnen, hierzu wird auf dem Paradeplatz (südlicher Bereich) ein Baulager eingerichtet und Leerrohre für Stromleitungen verlegt.

Im März beginnen in der Ludwigstraße die Spartenträger im 1. Bauabschnitt (Paradeplatz bis Georg-Oberhäußer-Straße). Dabei werden ab 27. März auf der Nordseite der Fußgängerzone zuerst Kanalbaumaßnahmen vorgenommen (es werden zwei Schachtbauwerke errichtet) und ab Ende April Gas- und Wasserleitungen sowie eine Mittelspannungsleitung verlegt. Diese Arbeiten beziehen auch den 2. Bauabschnitt bis zur Mauthstraße mit ein. Ab Frühjahr 2018 schließen im 1. Bauabschnitt die Straßenbaumaßnahmen zur Neugestaltung an.

Parallel dazu arbeiten ab Juni 2017 die Spartenträger im 2. Bauabschnitt (Georg-Oberhäußer-Straße bis Mauthstraße), ab August 2018 laufen im 2. Bauabschnitt die Maßnahmen zur Neugestaltung.

Projektfortschritt Januar 2018

Im Zuge der Umgestaltung der Fußgängerzone soll es auch an verschiedenen Stellen Spielmöbel geben. Die anhängende Präsentation zeigt die Standorte und die dort geplanten Spielmöbel.

Projektfortschritt November 2017

Bei der Bürgerversammlung am 23. November 2017 im Gewerkschaftshaus wurden die Planungen zu den Spielmöbeln den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt und mit ihnen besprochen.

Der Paradeplatz wurde rechtzeitig Ende Oktober von den Baustelleneinrichtungen geräumt und der Aufbau der „Eisarena am Schloss“ konnte wie geplant beginnen und ausgeführt werden. Die Arbeiten der Spartenträger in der Ludwigstraße sind seit dem 14.11.2017 abgeschlossen.

Mit der Neugestaltung der Fußgängerzone wird im Frühjahr 2018 in der Ludwigstraße, vom Paradeplatz herkommend, begonnen.  Im Vorfeld der Neugestaltung und der Pflasterarbeiten erfolgen noch Restarbeiten der Spartenträger (Hausanschlüsse für den Kanal im 2. Bauabschnitt (zwischen Georg-Oberhäuser und der Mauthstraße), die Verlegung der Mittelspannnungsleitung und die Einbindung ins Hauptnetz (Gas und Wasser) an der südlichen Ecke Ludwigstraße/Paradeplatz).

Projektfortschritt Oktober 2017

Die Arbeiten an den Hauptleitungen unserer Ver- und Entsorger sind größtenteils abgeschlossen. Im Moment werden noch die Gebäudeanschlussleitungen im zweiten Bauabschnitt erneuert sowie die Hauptversorgungsleitungen ins Netz eingebunden.
Danach verabschiedet sich der Baustellenbetrieb witterungsbedingt aus der Fußgängerzone.

Projektfortschritt Juli 2017

Projektgenehmigung erteilt

In der Juli-Sitzung des Stadtrates wurde die Projektgenehmigung für die Neugestaltung der Fußgängerzone eingeholt. Zusätzlich hierzu wurden vom Stadtrat mehrere Planungsdetails beschlossen:

Der künftige Straßenquerschnitt der gesamten Ludwig- und der östlichen Theresienstraße wird in ein mittig verlaufendes, breites Nutzungs- und Aufenthaltsband und beidseitig laufende Bewegungsflächen gegliedert. Dieses mittige Band lädt zum Pausieren, Treff und Spiel ein. Die vielfältigen Nutzungen der Fußgängerzone durch Außengastronomie, temporäres Grün, Aufsteller oder temporäre Veranstaltungen erhalten einen ordnenden Rahmen. In den seitlichen Bewegungsflächen sind lange, durchgängige Blickbeziehungen möglich. Der Passant kann sich dadurch ungehindert entlang der Schaufenster bewegen. Diese Flächen dienen auch dem Anlieferverkehr und sichern die Zufahrten für Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge.

Neuer Bodenbelag für die FußgängerzoneDie komplette Neugestaltung erfolgt in einer gebundenen Bauweise. Bei dieser gebundenen Bauweise werden die Steine auf eine wasserdurchlässige Asphalttragschicht in einen Bettungsmörtel versetzt und mit Fugenmörtel verfüllt. Ein Vorteil dieser Bauweise ist die einfachere Pflege. Selbst der tägliche Einsatz von Kehr-/Saugmaschinen ist möglich und ein regelmäßiges Nachsanden von ausgekehrten Fugen entfällt. Ferner werden Pflasterverschiebungen und Setzungen deutlich reduziert sowie die Tragfähigkeit erhöht. Aufgrund der geringeren Setzungen und der dadurch ebenen Fläche, wird die gebundene Bauweise von Menschen mit Behinderungen (Seh- und Gehbehinderte) eindeutig bevorzugt. Bei der Bürgerbeteiligung am 20.06.2017 haben sich alle anwesenden Bürger einstimmig für eine komplette gebundene Bauweise ausgesprochen.

Der Gehbereich wird mit dem gelb-grauen Nammeringer Granit und das mittlere Band mit dem gelb-grauen Flossenbürger Granit verlegt. Bei der Bürgerbeteiligung am 20.06.2017 wurde bei der Abstimmung mit den Bürgern diese Variante eindeutig favorisiert. Die Entwässerung erfolgt über eine 30 cm breite Muldenrinne ohne jegliche Aufkantung. Als Leitsystem für Sehbehinderte wird neben der Entwässerungsrinne ein Leitstreifen über die gesamte Länge der Fußgängerzone in den Belag eingefräst.

Plan zur Sanierung der FußgängerzoneDer Schliffelmarkt wird als atmosphärisches Zentrum der Fußgängerzone aufgewertet. Der Höhenunterschied zum Kaufhaus Xaver Mayr wird durch Sitzstufen aufgefangen. Der ebene Bereich kann somit vergrößert und großzügig mit einem Wasserspiel genutzt werden. Die Attraktion auf dem Schliffelmarkt sind sieben einteilige Wasserscheiben aus Granit, die sich jeweils um einige Zentimeter aus dem umgebenden Natursteinbelag herausheben.

Bürgerbeteiligung Spielgeräte
Als weitere Attraktion der Neugestaltung sind mehrere Spielgeräte vorgesehen. Auch hierbei werden die Bürgerinnen und Bürger in die Planung eingebunden. Dazu findet voraussichtlich Ende September eine weitere Bürgerbeteiligung statt. Sobald Termin und Ort der Veranstaltung feststehen, folgen die Einladung und weitere Informationen.

Projektfortschritt Juni 2017

Bodenbelag Fußgängerzone – Oberbürgermeister hat zur Bürgerveranstaltung eingeladen

Am westlichen Ende der Fußgängerzone hat das Baureferat eine Musterfläche mit Gestaltungsvarianten für den Bodenbelag für die neue Fußgängerzone eingerichtet. Mit einem Vor-Ort-Termin informierte Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel die Ingolstädter Bürgerinnen und Bürger über die verschiedenen Möglichkeiten.

Am 20. Juni lud er hierzu alle Interessierten an die Musterfläche in der Theresienstraße ein. Dort stellten Vertreter des Baureferats die verschiedenen Steinvarianten vor, anschließend bestand die Möglichkeit zum Meinungsaustausch und zur Diskussion mit dem Oberbürgermeister.

„Mir ist wichtig, dass wir bei der Umgestaltung der Fußgängerzone die bislang erfolgreiche Bürgerbeteiligung weiter fortsetzen. Noch bevor der Stadtrat im Juli eine endgültige Entscheidung zum Bodenbelag treffen wird, will ich ein Stimmungsbild der Ingolstädterinnen und Ingolstädter haben“, so Dr. Lösel.

Im Sitzungslauf des Stadtrates im Juli soll die Projektgenehmigung der Umgestaltung Fußgängerzone diskutiert und verabschiedet werden. Zu den Anforderungen des Blindenleitsystems fand bereits eine Bürgerbeteiligung mit Behindertenverbänden und Interessengruppen statt.

Projektfortschritt Mai 2017

Seit dieser Woche steht ein Infocontainer in der Fußgängerzone (aktuell von dem dm in der Ludwigstraße). Dort ist regelmäßig ein Ansprechpartner persönlich anzutreffen und steht für Fragen und Erklärungen rund um die Umgestaltung der Fußgängerzone und die derzeit laufenden Spartenarbeiten zur Verfügung. Die Sprechzeiten sind Dienstag, 15:00 bis 16:00 Uhr (Kommunalbetriebe), Mittwoch, 15:00 bis 16:00 Uhr (Stadtwerke) und Donnerstag, 14:30 bis 16:00 Uhr (Tiefbauamt). Für individuelle Fragen zum Bauablauf sind Ansprechpartner auch zu den allgemeinen Behördenöffnungszeiten telefonisch unter 0841 305-2525 zu erreichen.

Aktuelle Information zum derzeitigen Ablauf der Arbeiten an Kanal, Wasser, Gas und Strom.

Projektfortschritt Dezember 2016

Bevor die eigentlichen Arbeiten zur Umgestaltung der Fußgängerzone beginnen können, müssen in den Seitenstraßen und in der Fußgängerzone zunächst die notwendigen Erneuerungen an Kanal, Strom-, Wasser- und Gasleitungen vorgenommen werden. In den Seitenstraßen der östlichen Fußgängerzone ist dies in den zurückliegenden Monaten bereits geschehen (Georg-Oberhäuser- und Hallstraße, Jäger-, Reitschul- und Ziegelbräugasse), die Arbeiten in Pfarrgasse und Schmalzingergasse hierzu beginnen im März 2017.

In der Fußgängerzone selbst starten die Spartenträger (Kanal, Strom, Wasser, Gas) ebenfalls im März 2017, beginnend vom Paradeplatz, und arbeiten sich in westlicher Richtung etappenweise vor. Weitere Informationen hierzu folgen vor Baubeginn.

Konkrete Fragen zu den Arbeiten können per E-Mail an fgz@ingolstadt.de gerichtet werden.

Projektfortschritt September 2016

Im Zuge der Bürgerbeteiligung wurde der aktuelle Planungsstand in einer Bürgerversammlung am 29. September 2016 dargestellt. Dabei wurde auch das Konzept zu den Bodenintarsien vorgestellt, mit denen die Stadtgeschichte sichtbar Einzug in die Fußgängerzone halten wird. Auf Metalltafeln im Boden sollen bedeutende Daten aus der Stadtgeschichte dargestellt oder auf berühmte Bewohner bestimmter Häuser verwiesen werden.

Projektfortschritt Juni 2016

Die Arbeiten zur Umgestaltung der Fußgängerzone beginnen! Aufgrund des Umfangs können die Arbeiten nur in Abschnitten stattfinden. Fünf Bauabschnitte – beginnend im Osten am Paradeplatz – sind vorgesehen. Bevor es an die eigentliche Umgestaltung der Fußgängerzone geht, sind die Spartenträger – also Kanal, Wasser, Gas, Telefon usw. – am Zug. Insgesamt wird das Großbauprojekt mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Aktuell wird von einer kompletten Fertigstellung des rund 6,7 Millionen Euro teuren Projekts für 2021/2022 ausgegangen.

Die Umgestaltung erfolgt von Ost nach West in fünf Schritten:
1. Ludwigstraße: Paradeplatz-Georg-Oberhäußer-Straße
2. Ludwigstraße: Georg-Oberhäußer-Straße bis Mauthstraße
3. Ludwigstraße: Mauthstraße bis Schliffelmarkt
4. Schliffelmarkt (inklusive Wasserspiel)
5. Theresienstraße: Schliffelmarkt bis Luftgasse

Informationen für Anlieger
Am 14. und 21. Juni fanden zwei Infoveranstaltungen für Anlieger, Mieter und Eigentümer statt.

Projektfortschritt März 2016

In einem im November 2015 stattgefundenen Auftakt-Gespräch mit dem Planungsbüro wurden erforderliche Untersuchungen und die notwendigen weiteren fachlichen Beteiligten abgestimmt. Bestandsvermessung, Archäologie, Kampfmittelfreigabe, Beweissicherung, Baugrund-Untersuchungen sowie insbesondere die Einbindung sämtlicher Spartenträger wie INKB, Stadtwerke, ComIN, Telekom, usw. waren und sind wesentliche zu bearbeitende Punkte. Sämtliche Spartenträger wollen im Zuge der Sanierung der Fußgängerzone ihre Netze sanieren oder umverlegen. Diese Arbeiten müssen in den künftigen Bauablauf eingeplant werden.

Um die negativen Einflüsse auf die Geschäftsbetreiber möglichst gering zu halten, ist nur eine abschnittsweise Umsetzung der Baumaßnahmen möglich. Dies wird in den weiteren Planungen berücksichtigt. In den nächsten Wochen wird ein möglicher Bauablaufplan erstellt.

Aktuelle Meldung «Umbau der Fußgängerzone« vom 9. März 2016

Projektfortschritt 2015

Dezember 2015

Der Sieger des VOF-Wettbewerbs, die „A24 Landschaftsarchitekur GmbH“ aus Berlin hat im Herbst 2015 seine Arbeit aufgenommen, der Planungsprozess hat begonnen. Aktuell wird ein grober Bauzeitenplan und eine erste Kostenschätzung erarbeitet.

September 2015

Von Juli bis September waren die Arbeiten der drei Preisträger im Foyer des Neuen Rathauses ausgestellt – digital sind die drei Preisträgerarbeiten weiterhin >> hier abrufbar.
An drei Terminen wurden von Mitarbeitern des Stadtplanungsamtes Führungen durch die Ausstellung angeboten, eine weitere Führung gestaltete der Oberbürgermeister.
Parallel lief bis Ende September eine Bürgerumfrage zu den drei Preisträgerarbeiten (online und per Fragebogen) - die Ideen und Anregungen hieraus fließen in den weiteren Planungsprozess mit ein.

Juli 2015 

Die Vorschläge zur künftigen Gestaltung der Fußgängerzone, die in der 2. Wettbewerbsstufe ausgearbeitet wurden, sind Anfang Juli von einer Jury bewertet worden.
Am 13. Juli wurden die Wettbewerbsergebnisse im Rahmen einer Bürgerwerkstatt im Orbansaal vorgestellt. Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel und die Architektin Ulrike Poeverlein (Gestaltungsbeirat) diskutierten die verschiedenen Ansätze mit den Besucherinnen und Besuchern.

Podcast des Oberbürgermeisters zur 2. Wettbewerbsstufe vom 10. Juli 2015
“Aktuelles“ - Meldung vom 12. Juli 2015

März 2015

Am 11. März tagte das Preisgericht, das aus den eingereichten 40 Vorschlägen der 1. Ideenstufe des Wettbewerbs 12 Arbeiten ausgewählt hat, die interessante Ansätze bieten.
Diese Pläne finden Sie >> hier.

Diese Arbeiten werden vom 14. bis 20. März, täglich von 14 bis 18 Uhr im Orbansaal öffentlich ausgestellt. Am 18. März schließt die Ausstellung allerdings bereits um 16 Uhr, denn an diesem Tag sind die Bürgerinnen und Bürger ab 19 Uhr eingeladen, an der öffentlichen Vorstellung der Arbeiten im Orbansaal teilzunehmen. Hier können die verschiedenen Ideen und Ansätze zur Neugestaltung der Fußgängerzone diskutiert werden. Die Bürgermeinung fließt dann in die Auslobung für die 2. Stufe des Wettbewerbs ein.

«Aktuelles« - Meldung vom 9. März 2015
Podcast des Oberbürgermeisters «Nächste Stufe Bürgerbeteiligung Fußgängerzone« (Youtube-Link)

20. Januar 2015

Workshop Stadtrat zur Umgestaltung Rathausplatz

In einem öffentlichen Workshop beschäftigen sich die Mitglieder des Stadtrates mit den Wünschen und Ideen der Ingolstädter und des ausführenden Architekturbüros zur Umgestaltung des Rathausplatzes.

19. Januar 2015

Ablauf zweistufiger Planungswettbewerb "Fußgängerzone"

1. Wettbewerbsstufe:

Vorbesprechung des Preisgerichts 15. Dezember 2014 erfolgt
Tag der Auslobung 22. Dezember 2014 erfolgt
Rückfragenkolloquium 30. Januar 2015 erfolgt
Abgabe der Pläne 26. Februar 2015 erfolgt
Preisgerichtssitzung 11. März 2015 erfolgt
Bürgerversammlung im Orbansaal 18. März 2015, 19:00 Uhr
2. Wettbewerbsstufe:

Ausgabe der Unterlagen Ende April 2015
Preisgerichtssitzung 8. oder 9. Juli 2015

im Anschluss daran Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten und öffentliche Veranstaltung

Projektbeginn 2014

Dezember 2014

22. Dezember 2014: Bekanntmachung Wettbewerb
Mit der Bekanntmachung des Verfahrens im EU-Amtsblatt und der einschlägigen Fachpresse beginnt die 1. Stufe des offenen zweistufigen Planungswettbewerbs zur Neugestaltung der Fußgängerzone.
Mehr Informationen zum Wettbewerbsverfahren erhalten Sie >>hier.

September 2014

20. September 2014: Bürgerbeteiligung Rathausplatz
Präsentation des Architekturbüros Auer Weber Architekten BDA München Stuttgart

Verfahrensstand
Die Vorbereitungen für einen Ideenwettbewerb in Sachen „Neugestaltung der Fußgängerzone“ laufen auf Hochtouren. Die Durchführung des Wettbewerbsverfahrens wird im Planungsausschuss am Dienstag, 7. Oktober, vorberaten und dem Stadtrat am 22. Oktober zum Beschluss vorgelegt.
Auf Grundlage der eingegangenen Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern zum Thema Neugestaltung Fußgängerzone sollen Planungsbüros im ersten Schritt Vorschläge zu einer übergeordneten gestalterischen Leitidee erarbeiten. Unter Berücksichtigung der Themenbereiche „Grün“, „Wasser“, „Stadtmobiliar“, „Licht“ und „Überdachungen“ sowie „Nutzungen“ sollen von den Planern jene Elemente herausgearbeitet werden, die dem Straßenzug ein eigenes, dem Kontext angemessenes Gesicht geben können.

Die Ergebnisse des Ideenwettbewerbs werden öffentlich vorgestellt und diskutiert. Nach der Öffentlichkeitsbeteiligung soll ein Realisierungswettbewerb anschließen.

Juli 2014

Knapp 80 Fragebögen wurden beim Stadtplanungsamt eingereicht, diese werden nun ausgewertet.
Die anonymisierten Bögen sind als PDF-Dokument (17 MB) einsehbar.
Ferner erhalten Sie hier einen Überblick über die eingegangenen Beiträge auf der Facebook-Gruppe.

Juni 2014

28. Juni 2014: Bürgerbeteiligung: Stadtspaziergang mit Oberbürgermeister Dr. Christan Lösel
(Beginn 10 Uhr, Treffpunkt am Brunnen am Paradeplatz)
Fragebogen zur Umgestaltung der Fußgängerzone

Podcast des Oberbürgermeisters mit erstem Fazit des Spaziergangs

24. Juni 2014: Internet: Start dieser Informationsseite www.ingolstadt.de/FGZ und der Facebook-Gruppe

20. Juni 2014: Podcast des Oberbürgermeisters zum “Projekt Fußgängerzone“ (Youtube)

6. Juni 2014: Ingolstadt informiert - Artikel zum Projekt Fußgängerzone

Mai 2014

2. Mai 2014: Antrittsrede von Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel zum Thema Altstadt

„Laut den Programmen der Parteien steht aber insbesondere ein Thema an vorderster Stelle: Die Aufwertung unserer historischen Altstadt. Wir haben in einer ganzen Reihe von einzelnen Maßnahmen in der Vergangenheit die Attraktivität der Altstadt erhöht. Durch die Sanierung von Altstadt-Straßen, das Leerstandsmanagement und hohe private Investitionen, die durch erhebliche öffentliche Mittel gestützt wurden, konnte eine beachtliche Attraktivitätssteigerung erreicht werden. Ich möchte nun daran gehen, die Innenstadt weiter zu entwickeln und ihr noch mehr Flair und Aufenthaltsqualität geben.

Hierzu gehört neben der Aufwertung des Rathausplatzes und der Ludwigstraße auch die einmalige Chance, eine Verlängerung unserer Altstadt in Richtung Gießereigelände - durch das Feldkirchner Tor - zum neuen Kongresszentrum samt „Hotel Am Schloss“ zu erreichen und unserer Innenstadt damit dauerhaft mehr Raum zu geben.

Für die Sanierung der Ludwigstraße gebe ich mit dem heutigen Tag den Auftrag, in die Planungen einzusteigen und die Bürgerschaft dabei in die Gestaltungen aktiv mit einzubeziehen.“