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Stadtbus Ingolstadt

Die Stadtbus Ingolstadt GmbH ist im Liniennetz der Ingolstädter Verkehrsgesellschaft mbH das größte Verkehrsunternehmen und deckt etwa 70 Prozent des Linienverkehrs des INVG-Fahrplans ab (im Bereich der Innenstadt sind es sogar circa 90 Prozent). Jährlich nutzen ungefähr 17 Millionen Fahrgäste das große Verkehrsangebot in Ingolstadt.

Mit dem Ingolstädter Airport Express, den wir eigenverantwortlich betreiben, kam die Strecke Ingolstadt-München zum Angebot der Stadtbus Ingolstadt GmbH und ist in unserem globalen Zeitalter ein wichtiges Bindeglied zwischen Ingolstadt und der Welt geworden.

Wir bieten mit unserem modernen Stadtverkehr mehr Mobilität und damit mehr Lebensqualität!

Verkehrsschulung „Cool am Bus – Cool im Bus“

Sicher im Bus und sicher am Bus. Wir sorgen dafür, dass täglich Tausende Schüler der Region Ingolstadt in unseren Bussen sicher zur Schule und wieder nach hause kommen. In unserer Aktion „Cool am Bus – Cool im Bus“ gehen wir einen Schritt weiter und kümmern uns darum, dass die Schüler auch sicher zum Bus kommen.

In Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht, Jugendverkehrsschule und der Polizeiinspektion Ingolstadt führen wir seit vielen Jahren ein Verhaltenstraining durch. Neben Trainings für Kindergärten und den „Radlführerschein“ für Grundschüler werden Schulungen angeboten, in denen die Schüler vom richtigen Verhalten im Straßenverkehr über die Bedeutung von Straßenschildern bis hin zum „toten Winkel“ alles, was sie im Straßenverkehr beachten müssen, lernen.

Weil das richtige Verhalten auf dem Schulweg Leben retten kann. 

ITCS-Leitstellenbetrieb in Ingolstadt

Die Leitstelle der Ingolstädter Verkehrsgesellschaft (INVG) ging am 1. September 2013 in Betrieb. Diese digitale Schaltzentrale am Nordbahnhof in Ingolstadt steuert eine Busflotte von rund 170 Fahrzeugen auf 54 Buslinien. In der Leitstelle arbeiten die Disponenten an 365 Tagen rund um die Uhr im Schichtbetrieb. Die INVG stemmt den Systembetrieb des ITCS (früher unter RBL – Rechnergestütztes Betriebsleitsystems – bekannt). Den operativen Betrieb wickeln im Auftrag der INVG die Verkehrsunternehmen ab.
Von den beteiligten Verkehrsunternehmen stellt den größten Teil der Disponenten die Stadtbus Ingolstadt GmbH.

Das neue Infosystem im Ingolstädter ÖPNV ist ein großer Fortschritt: In den Bussen und an den Haltestellen erhalten die Fahrgäste künftig auf einen Blick wertvolle Echtzeit-Auskünfte über die Abfahrtszeiten, alternative Verbindungen und Umsteigemöglichkeiten.

Das System funktioniert wie folgt: Die aktuelle Fahrplanlage der Fahrzeuge wird an die Leitstelle in Echtzeit übermittelt, diese verarbeitet die Daten und steuert die angeschlossenen DFIs (Dynamische Fahrgast-Informations-Systeme), außerdem können die Disponenten der Leitstelle über Verkehrsflussbeobachtung rechtzeitig Staus und andere Verkehrsbehinderungen erkennen und so rasch Alternativen entwickeln. Über eine neue Funktechnik erhalten die Fahrer bei Bedarf ihre geänderten Anweisungen, während unsere Kunden mit Ansagen im Fahrzeug von der Leitstelle und über die Monitoranzeigen dann bestens informiert sind. Auf den Bildschirmen sind auch Auskünfte über den Linienverlauf und die nächsten Haltestellen zu sehen.

Die Einführung des „Intermodalen Transport Control System“ (ITCS) bietet jedoch nicht nur den Fahrgästen mehr Service, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit, sondern verbessert auch die internen Betriebsabläufe.

Offene Stellen

Die Stadtbus Ingolstadt GmbH entstand durch die Fusion der KVB Ingolstadt GmbH mit der IN-BUS GmbH.

Im Liniennetz der Ingolstädter Verkehrsgesellschaft mbH (INVG) ist die Stadtbus Ingolstadt GmbH das größte Verkehrsunternehmen mit circa 70 Prozent Linienabdeckung (im Bereich der Innenstadt sind es sogar circa 90 Prozent). Jährlich nutzen ungefähr 16 Millionen Fahrgäste das große Verkehrsangebot in Ingolstadt.

Neue und veränderte Anforderungen an einen modernen öffentlichen Nahverkehr sind für die Stadtbus Ingolstadt GmbH Ansporn und Aufgabe zugleich, sich stetig weiter zu verbessern.

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir regelmäßig Mitarbeiter (m/w), die uns in folgenden Bereichen unterstützen:


 

Betriebshöfe

Betriebshof Hindenburgstraße

Seit 2010 existiert dieser Betriebshof. Hier stehen alle Hybrid-, die Airport-Express, und ein Teil der Solo- und Gelenkbusse. Auch eine Werkstatt ist direkt auf dem Betriebshof, um den Fuhrpark vor Ort zu warten und zu reparieren sowie eine moderne Waschanlage mit vollständiger Wasserrückgewinnung.  

Betriebshof Messerschmittstraße

Gebaut wurde der Betriebshof 1981 und seit 2005 in Betrieb der IN-Bus GmbH.   Hier werden sowohl 15-Meter-, Solo- und Gelenkbusse untergebracht. Auch hier ist eine Werkstatt direkt auf dem Betriebshof vertreten.

Betriebshof Oberstimm

Bau 1984 und seit 2010 von IN-Bus betrieben. Auch hier werden Solo-, 15-Meter- und Gelenkbusse abgestellt.

Die Busflotte

In den vergangenen Jahren wurde die Busflotte systematisch modernisiert – allein in den vergangenen drei Jahren wurden 50 neue Busse angeschafft. So beträgt das Durchschnittsalter der Busse der Stadtbus Ingolstadt GmbH nur noch 4,5 Jahre.

Seit September 2013 fahren bei der Stadtbus Ingolstadt GmbH drei MAN-Hybridbusse – modernste Technik im Bus, von der alle profitieren: Hybridbusse sparen aufgrund der Bremsenergie-Rückgewinnung Kraftstoff und können mehrere Hundert Meter rein elektrisch fahren. Dadurch steigt der Fahrkomfort für die Passanten und die Umwelt wird von Abgasen und Lärm entlastet.

Die Stadtbus Ingolstadt GmbH verschafft sich damit nicht nur einen Umweltvorteil, sondern macht auch Busfahren insgesamt attraktiver.

Im Moment hat der Fuhrpark eine Größe von über 100 Fahrzeugen.                                      

 

 

 

  • 12-Meter-Solobus der Busflotte
  • Airport Express der Busflotte
  • Gelenkbus der Busflotte
  • Hybridbus der Busflotte
  • Nostalgiebus Büssing der Busflotte

 

Der Ingolstädter Nostalgiebus

Büssing Präfekt 13X – Baujahr 1966

Die Firma Heinrich Büssing in Braunschweig war im Nachkriegs-Deutschland der 1950er und 1960er Jahre ein führender Fahrzeughersteller für Linienomnibusse. Für die damalige Zeit wegweisende Konzepte wie der im Heck liegende Unterflurmotor oder eine selbsttragende Karosserie sind heute selbstverständlich. Zudem verstand man es in Braunschweig, nicht nur technisch hervorragende Produkte zu fertigen, sondern ihnen auch ein optisch ansprechendes Aussehen zu geben. Das Modell Präfekt war für den Stadtlinienverkehr konzipiert und bildete die Grundlage für die ab den 1970er Jahren entwickelte erste Generation von Standardlinienbussen. Im Jahre 1971 übernahm MAN den Geschäftsbetrieb der Büssing Automobilwerke AG. Sichtbares Zeichen ist bis heute der MAN-Löwe im Firmenlogo, der ursprünglich eben von Büssing stammt.

Der Nostalgiebus – ein echter Ingolstädter

Der Nostalgiebus der Stadtbus Ingolstadt GmbH ist ein echter Ingolstädter. Von 1967 bis 1979 war er täglich als Linienbus in Ingolstadt im Einsatz. Zuletzt diente er als Fahrschulbus und half angehenden Omnibusfahrern ihr Handwerk zu erlernen. Unser Nostalgiebus hatte noch zwei annähernd baugleiche Geschwister. Diese hatten jedoch damals bereits ein automatisches Getriebe. So hat – im Nachhinein betrachtet – das manuelle Getriebe die zweite Karriere unseres Nostalgiebus überhaupt erst ermöglicht.

Die Jahre von 1979 bis 2012 verbrachte der  Nostalgiebus auf einem Schrottplatz im Süden von Ingolstadt. Dort diente er, gut geschützt vor neugierigen Blicken, dem Betreiber als externer Lagerraum. Gefüllt mit allerlei Kraftfahrzeug-Gebrauchtteilen fristete er ein trostloses Dasein. Der Rost nagte an ihm, die tragenden Teile waren jedoch gut. Die Firma Büssig hatte bereits in den 1960er Jahren Produkte in hervorragender Qualität hergestellt.
Ein Mitarbeiter des Ingolstädter Kulturamtes und Oldtimer-Fachmann wurde auf das Fahrzeug aufmerksam und begann die Lebensgeschichte des Büssing-Buses zu recherchieren. Es gab erste Gespräche mit dem Betreiber des Schrottplatzes zum Kauf des Fahrzeugs. Gleichzeitig fanden technische Prüfungen statt, ob das Fahrzeug überhaupt restaurierungsfähig ist. Die eindeutige Antwort der Fachleute lautete: Ja, aber! Glücklicherweise stand neben unserem Nostalgiebus ein weiterer alter Büssig-Omnibus auf dem Schrottplatz. So wurde die Idee geboren, aus zwei alten Bussen wieder einen "neu-alten" betriebsfähigen Bus entstehen zu lassen.

In der Folge arbeiteten Mechaniker, Restaurateure, Kaufleute und Entscheidungsträger Hand in Hand zusammen. Machbarkeitsstudien wurden entworfen, die Kosten wurden abgeschätzt, ein Zeitplan wurde entworfen und Beschlussvorlagen wurden erarbeitet. So konnten der damalige Oberbürgermeister der Stadt Ingolstadt, Dr. Alfred Lehmann und der Aufsichtsrat der Stadtbus Ingolstadt GmbH mehrheitlich guten Gewissens das Projekt genehmigen und den Beginn der Restaurierungsarbeiten ausrufen.

Gelebte Partnerschaft zwischen Ingolstadt und Opole (Oppeln)

Im Leben braucht man gute Freunde. Dieser Grundsatz bewahrheitete sich auch hier einmal mehr. Die Verkehrsbetriebe in der oberschlesischen Stadt Opole (Oppeln), Partnerstadt von Ingolstadt, kannten einen kleinen Familienbetrieb, der auf Restaurierungen alter Kraftfahrzeuge spezialisiert ist. Der Kontakt über das Kulturamt und die Städtepartnerschaft war schnell hergestellt. Beide Schrottbusse wurden nach Oberschlesien transportiert. Dem einen Bus wurden alle brauchbaren Teile entnommen, der andere Bus wurde zunächst demontiert und anschließend unter großer Mühe Stück für Stück von Grund auf neu aufgebaut.

Erst nach und nach zeigte sich, welch riesige Herausforderung das Projekt doch war. Alle Beteiligten betraten Neuland. Einen derartigen großen Bus hatten auch die Fachleute in Polen noch nicht restauriert. Durch die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten wurde für jedes Problem eine Lösung gefunden. Ein Oldtimerfreund aus der Nähe von Hannover steuerte einen dritten schrottreifen Bus bei, der ebenfalls noch wertvolle Ersatzteile enthielt.

Nach dem Motto „aus Drei mach Eins“ konnte im Sommer 2015 stolz gemeldet werden: „Auftrag erfüllt, Bus fährt wieder“. So steht der Nostalgiebus Büssing Präfekt 13X der Stadtbus Ingolstadt nicht nur für ein Stück Ingolstädter Stadtgeschichte, sondern auch für Freundschaft im vereinten Europa und für grenzüberschreitende, hervorragende fachliche und menschliche Zusammenarbeit. Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel konnte im Spätsommer 2015 das Fahrzeug der Öffentlichkeit präsentieren und ihm für die Jungfernfahrt alles Gute wünschen.

 

Fahrten mit dem Nostalgiebus

In der warmen Jahreszeit von Mai bis Ende Oktober kann der Nostalgiebus für Firmenausflüge, Hochzeiten, Geburtstagsgesellschaften oder auch für andere Fahrten in die nähere Umgebung gebucht werden.
Weitere Informationen finden Sie in diesem Faltblatt.

An bestimmten Tagen in den Sommermonaten finden Stadtrundfahrten mit dem Nostalgiebus statt. "Schaffner Schorsch" erklärt dabei interessierten Gästen spannende Details aus der Stadt- und – neu in diesem Jahr –  Festungsgeschichte. Natürlich sind auch Ingolstädterinnen und Ingolstädter eingeladen das ein oder andere Detail ihrer Heimatstadt zu erfahren, das sie bisher noch nicht kannten.

Termine und weitere Informationen zur Altstadttour. 
Termine
und weitere Informationen zur Festungstour.

 

Bei der langen Nacht der Museen wird der Nostalgiebus genauso teilnehmen wie bei anderen Veranstaltungen mit historischem oder stadtgeschichtlichem Bezug.