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29.04.2026

Tanztage mit umfangreichem Programm

Performance, interaktive Erlebnisse, ein Bühnenabend und Workshops

Die Tanztage Ingolstadt 2026 dauern von Samstag, 9. Mai, bis Samstag, 16. Mai, und bieten eine Fülle von Workshops und ein vielfältiges Programm.

Zunächst ein Blick auf die Darbietungen der Künstlerinnen und Künstler. Den Start macht eine Solo-Performance mit dem Titel „Run fast, bite hard“ (9.5.). Zwischen Choreografie und Collage, zwischen Nähe und Distanz, Verbindung und Trennung greift die Tänzerin Elisabete Finger Gesten und Praktiken der Fürsorge auf und denkt sie neu.

Am 9. und 10. Mai verwandelt sich Ingolstadt wieder in eine Bühne für ein einzigartiges Kulturprojekt: Die Urban Sketchers (USk) treffen zum zweiten Mal auf die Tanztage Ingolstadt. Während Tänzerinnen und Tänzer die Stadt mit ihrer Energie erfüllen, halten Künstlerinnen und Künstler diese flüchtigen Momente in Skizzen fest.

Am Montag und Dienstag, 11. und 12. Mai, bringt das Kollektiv Zinada die emotionale Achterbahnfahrt während der turbulenten Phase zwischen Kindheit und Jugend in einer Tanzperformance auf die Bühne. Das Stück „Wind und Wand“ richtet sich an junges Publikum ab zehn Jahren. Die Vorstellungen finden direkt in den Turnhallen der Schulen statt. Das Angebot richtet sich exklusiv an Schulklassen.

Ebenfalls am 11. und 12. Mai statt gibt es exklusive Veranstaltungen für Kindergärten. Dabei präsentieren Tänzerin und Choreographin Marie Nüzel und Astrochemiker Dr. Alexander Ruf mit „Sternengeflüster“ einen tänzerisch-astronomischen Erlebnisraum für Kindergartenkinder.

Am Donnerstag, 14. Mai stehen zwei Stücke der MiR Dance Company an einem Bühnenabend mit anschließendem Künstlerinnen- und Künstlergespräch auf dem Programm. Den Start macht „Millennials“ unter der Überschrift „Die Unfähigkeit, sich verbunden zu fühlen“. Freiheit, Offenheit und vielfältige Möglichkeiten prägen das Selbstverständnis der zwischen 1981 und 1999 geborenen Generation der Millenials.
Der Choreograf Marcos Morau, selbst Teil dieser Generation, richtet seinen Blick daher auf die Suche nach Verbundenheit und Sinn in unserer digital vernetzten Welt.

Der zweite Teil des Abends trägt den Titel „Hasard & Boléro“. Im vorangestellten Stück Hasard greift Komponist Yehezkel Raz Ravels Themen auf, kehrt sie um, setzt sie einen Halbton tiefer und verlangsamt radikal den Rhythmus. Im zweiten Teil folgt der pulsierende Boléro. Dessen elementaren Beat erforscht Sita Ostheimer choreografisch und blickt dabei hinter Ravels Mythos – auf das, was uns Menschen antreibt. Sponsor des Abends ist die Sparkasse Ingolstadt Eichstätt.

Zum ersten Mal findet am Samstag, 16. Mai, im Rahmen der Tanztage ein „Urban Dance Battle powered by Sparkasse Ingolstadt Eichstätt“ statt. Unter der künstlerischen Leitung von Tami Holischka begegnen sich Tänzerinnen und Tänzer aus ganz Deutschland. Dabei ist ein Urban Dance Battle weit mehr als ein Wettbewerb: Es ist Treffpunkt der Szene, Plattform für junge Talente und ein kraftvolles Statement für Vielfalt, Kreativität und Community. Auf die Erstplatzierten wartet ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro. Das Kulturamt dankt der Sparkasse Ingolstadt Eichstätt für die Stiftung des Preises.


Bei den Tanztagen kann man nicht nur zuschauen, sondern auch selbst mitmachen. Dazu stehen verschiedene Workshops auf dem Programm:

Los geht es mit dem zweitägigen Workshop „Light Green Training“ von Segni Mossi. Das Projekt „Segni mossi” wurde vom bildenden Künstler Alessandro Lumare und der Choreografin Simona Lobefaro entwickelt. Es erforscht die Beziehung zwischen Tanz und grafischem Zeichen.
Der Workshop richtet sich an Pädagoginnen und Pädagogen, Tänzerinnen und Tänzer, Lehrerinnen und Lehrer sowie Künstlerinnen und Künstler.

Termine:
Samstag, 9. Mai, von 16 bis 19 Uhr, Piustreff
Sonntag, 10. Mai, von 14 bis 17 Uhr, Kulturzentrum neun

Im Anschluss an den zweiten Workshoptag findet ab 18 Uhr eine offene Session mit dem Titel „Multiverse“ für alle Interessierten statt. Die Teilnahme an dieser Session durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops ist optional. Der Eintritt zu dieser Session im Kulturzentrum neun ist kostenfrei.

Unter dem Titel „Drunter und Drüber“ stehen zwei weitere Workshops auf dem Programm.
Ausgehend von den instinktiven Bewegungen von Kindern erkunden Marie Nüzel und Ardhi Engl neue Formen des Tanzens, Wirbelns und Kletterns. Durch spielerische Bewegungsaufgaben wird ein Gespür für die Körpersprache und Bewegungsqualität zwischen Kind und einer vertrauten erwachsenen Person entwickelt. Begleitet wird der Workshop mit Live-Musik von Ardhi Engl. Es sind keinerlei Vorkenntnisse notwendig.

Termine:
Samstag, 9. Mai, von 10 bis 11.30 Uhr, Piustreff
Zielgruppe: Dieses Angebot richtet sich an Kinder im Alter von drei bis vier Jahren gemeinsam mit einer vertrauten erwachsenen Person.

Samstag, 10. Mai, von 12.30 bis 14 Uhr, Piustreff
Zielgruppe: Dieses Angebot richtet sich an Kinder im Alter von fünf bis sechs Jahren gemeinsam mit einer vertrauten erwachsenen Person.

Der Workshop „Horses Forces“ mit Elisabete Finger arbeitet mit einem Archiv aus künstlerischen, wissenschaftlichen und historischen Bildern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden durch Atemübungen, Bewegungsrecherchen sowie durch Nähe und Berührung geführt. Über das wiederholte Einnehmen und Variieren von Bildsituationen entsteht ein gemeinsamer körperlicher Arbeitsprozess. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Termin:
Sonntag, 10. Mai, von 10 bis 13 Uhr, P3

Das Kulturamt dankt den Kooperationspartnern Stadttheater Ingolstadt und Junges Theater Ingolstadt, allen Sponsoren – insbesondere der Sparkasse Ingolstadt Eichstätt, dem Westpark, sowie dem Fördergeber, dem Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz (BLZT) aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.

Tickets gibt es im Westpark Ingolstadt und über Ticket Regional (www.ticket-regional.de). Weitere Informationen zum Programm erhalten Sie hier.