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04.05.2026

Im Untergrund wird gebaut

Frühjahrs- und Sommerbaustellen der Stadtwerke und Kommunalbetriebe

Straßenbauarbeiten oder Schulbaumaßnahmen stehen immer im Blickpunkt der Öffentlichkeit, aber auch im Ingolstädter Untergrund wird vieles bewegt. Dort sind die sogenannten Spartenträger zugange, um Leitungen für Strom, Gas, Wasser bzw. Abwasser oder Fernwärme zu legen oder zu sanieren.
Allein die Kommunalbetriebe (INKB) verbuddeln heuer rund 15 Millionen Euro. Eine der größten Maßnahmen ist die Rohwasserleitung im Gerolfinger Eichenwald, mit der über eine Strecke von rund 2,7 Kilometern Quartärwasser zum Wasserwerk in Gerolfing geleitet wird. Kostenpunkt: gut 2,3 Millionen Euro.
Im Baugebiet Samhof laufen die Erschließungsarbeiten für Kanal und Wasser, die mit knapp 2,2 Millionen Euro veranschlagt sind, und im Augrabenpark entsteht gerade ein neues Regenrückhaltebecken. 
Außerdem sanieren die INKB an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet Wasserversorgungsleitungen und Hausanschlüsse, so etwa in der Zeppelinstraße, Am Bachl, in der Schweden- bzw. Hanslmaierstraße, in der Körnerstraße und am Körnerplatz sowie in der Nürnberger Straße. Dort wird während der Bauarbeiten ab Mitte des Jahres eine Vollsperrung notwendig.

Für alle diese Sanierungsmaßnahmen müssen rund 6,2 Millionen Euro aufgewendet werden.
Nicht nur die Wasserversorgung, sondern auch die -entsorgung muss gewährleistet sein und deshalb sind regelmäßig Kanalsanierungsarbeiten durchzuführen. Heuer wird unter anderem am Hochweg an der Gerhart-Hauptmann-Straße in der Schiller- und Goethestraße oder im östlichen Bereich von Etting saniert. In Mailing/Feldkirchen wird aus dem Mischwasser- ein Trennwasserkanal, das heißt Regenwasser wird direkt abgeleitet und belastet nicht mehr die Kläranlage.
Die Kanalsanierungsarbeiten werden knapp 3,5 Millionen Euro kosten.

Ebenfalls im Untergrund sind die Stadtwerke aktiv. Sie erweitern gerade das Fernwärmenetz im Bereich der Waldeysenstraße. Ab Juni wird in der Müllerbadsiedlung die Niederspannung erneuert – die aktuellen NKBA-Kabel stammen aus den 1960er Jahren. Ebenfalls im Juni beginnen die Arbeiten an einer Fernwärmeleitung im Bereich der Georg-Oberhäußer-Straße in der Altstadt.

Die oben aufgeführten Maßnahmen sind nur Beispiele aus einem ganzen Maßnahmenkatalog. Wer sich genauer über die verschiedenen Baustellen und Sanierungsmaßnahmen im Stadtgebiet informieren möchte, der sollte einen Blick ins Geoportal der Stadt werfen. Unter dem Punkt „Mobilität & Infrastruktur“ gelangt man mit einem Klick zu sämtlichen Bauarbeiten.