Mehr Geld für die Stadt
Schlüsselzuweisungen und Investitionsbudget
Der Bayerische Finanz- und Heimatminister Albert Füracker hat am Donnerstag die Schlüsselzuweisungen bekanntgegeben. Im Jahr 2026 stellt der Freistaat seinen Kommunen im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs 12,83 Milliarden Euro zur Verfügung. Die Stadt Ingolstadt erhält dabei die höchste Schlüsselzuweisung in Oberbayern in Höhe von 54,6 Millionen Euro.
Zusätzlich stehen für Bayerns Kommunen im Jahr 2026 rund 3,9 Milliarden Euro für Investitionen aus dem Sondervermögen des Bundes bereit. Mit den Investitionsbudgets sollen starke Impulse für Investitionen in ganz Bayern gesetzt werden. Damit werden bestehende Förderprogramme, wie etwa die kommunale Hochbauförderung und die Krankenhausinvestitionsförderung, verstärkt. Zudem werden 2 Milliarden Euro in Form eines pauschalen Investitionsbudgets zur Verfügung gestellt. Auf die Gemeinden und Landkreise in Oberbayern entfallen hiervon rund 609 Millionen Euro, davon erhält Ingolstadt mit 18,6 Millionen Euro den zweithöchsten Betrag in Oberbayern.
Oberbürgermeister Dr. Michael Kern wertet das als starkes Signal: „Ein wichtiges Zeichen der Unterstützung in finanziell herausfordernden Zeiten. Ich danke dem Freistaat Bayern ausdrücklich für dieses klare Bekenntnis zur kommunalen Handlungsfähigkeit. Ebenso begrüße ich das Investitionsbudget von rund 19 Millionen Euro, das einen Beitrag zu wichtigen Investitionen leistet.“ Der Oberbürgermeister sieht darin eine Bestätigung für den eingeschlagenen Weg: „Ich freue mich, dass damit unsere bisherigen Bemühungen zur Haushaltskonsolidierung und unser Leitmotiv „Ingolstadt zukunftsstark 2030“ mit anerkannt werden - das wurde auch in meinen Gesprächen der vergangenen Wochen mit Ministerpräsident Markus Söder und Finanzminister Albert Füracker deutlich.“ Dabei betont er jedoch, dass die Konsolidierung weiter konsequent fortgesetzt werden müsse. Ein Dank des Oberbürgermeisters ging auch an den Landtagsabgeordneten Alfred Grob für die stete Unterstützung der Anliegen.
