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Equal Pay Day

Aktionen am Tag gegen Lohnungerechtigkeit

Es ist ein kleiner Erfolg: Der Tag gegen Lohnungerechtigkeit, der sogenannte Equal Pay Day, ist in diesem Jahr ein wenig nach vorne gerückt. Er findet bundesweit am 27. Februar statt. Dieser Tag symbolisiert die Lohnungerechtigkeit zwischen Männern und Frauen. Während Männer statistisch ab dem 1. Januar Gehalt bekommen, arbeiten Frauen 58 Tage unentgeltlich – in diesem Jahr bis zum 27. Februar.

Nach mehreren Jahren in Folge ohne Veränderung ist der Gender Pay Gap um zwei Prozent gesunken und liegt nun bei 16 Prozent. Die Lohnlücke klafft aber weiterhin auseinander. Um darauf aufmerksam zu machen, finden in Ingolstadt Aktionen und Veranstaltungen statt. Sie sind Teil des Fem*Festivals, das in Kooperation der Gleichstellungsstelle mit dem Kulturamt durchgeführt wird.

Rote Taschen und ein Speakers Corner am Theaterplatz
Am Freitag, 27. Februar, heißt es um 18 Uhr am Theaterplatz „Laut gegen Lohnungerechtigkeit!“. Hier zeigen die Gäste am Theaterplatz mit der Signalfarbe Rot ihre Solidarität, werden gemeinsam laut und sichtbar und können auch den Speakers Corner nutzen um ihre Gedanken zum Thema „Gleiche Bezahlung für gleiche und gleichwertige Arbeit“ zu teilen.
Die Gleichstellungsbeauftragte Anja Assenbaum freut sich über viele Besucherinnen und Besucher, die mit roten Taschen und weiteren Zeichen deutlich Farbe für dieses Thema bekennen. Personen, die gerne sprechen möchten, können sich per Mail an anja.assenbaum@ingolstadt.de wenden.

„Was wollt ihr denn noch alles?!“ - Lesung von Alexandra Zykunov
Die Gleichstellungsbeauftragte Anja Assenbaum freut sich, dass es gelungen ist, Alexandra Zykunov für eine Lesung in Ingolstadt zu gewinnen. In ihrem neuen Buch mit dem Titel „Was wollt ihr denn noch alles?!“ versammelt die Bestsellerautorin unbekannte, aber leider sehr reale Zahlen, Studien und Absurditäten. Im Gespräch mit Anja Assenbaum wird sie die Themen vertiefen und Argumente liefern, wenn mal wieder jemand denkt, dass Gleichstellung doch längst erreicht wäre. Die Veranstaltung am Freitag, 27. Februar, beginnt um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei. Einlass ab 19 Uhr – direkt nach der Veranstaltung am Theaterplatz. Der Eintritt ist frei, es ist keine Anmeldung erforderlich. Die Plätze sind begrenzt.