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01.03.2026

Ein Jahr im Amt

Bilanz und Ausblick des Oberbürgermeisters

Am 1. März 2025 wurde Oberbürgermeister Dr. Michael Kern vereidigt. Ein Jahr später zieht er in einem kurzen Videostatement eine erste Bilanz – und blickt zugleich nach vorne.

Das erste Amtsjahr stand im Zeichen großer finanzieller Herausforderungen, gleich zu Beginn mussten umfassende Konsolidierungsmaßnahmen eingeleitet werden. Ziel war es, die Handlungsfähigkeit der Stadt zu sichern und klare Prioritäten zu setzen. „Wir können uns nicht alles leisten – aber wir dürfen uns Stillstand nicht leisten“, lautet seine zentrale Botschaft.

Trotz angespannter Haushaltslage gingen wichtige Projekte weiter: Im Bildungsbereich wurden mit der rechtzeitigen Fertigstellung der Marieluise-Fleißer-Schule und dem Baufortschritt der Lessing-Grundschule sichtbare Erfolge erzielt. Eine interdisziplinäre Taskforce begleitet Schulbau- und Sanierungsprojekte eng.

Auch die medizinische Versorgung bleibt ein Schwerpunkt. Zusammen mit den umliegenden Landkreisen verfolgt die Stadt eine standortübergreifende Medizinstrategie zur Stärkung des Klinikums, unterstützt vom Freistaat Bayern.

Für das Stadttheater prüft eine interne Arbeitsgruppe weiteren Optionen, für eine tragfähige und finanzierbare Sanierung des Hämer-Baus. Ziel ist eine realistische Perspektive für Theater und Festsaal.

Wichtig sind OB Dr. Kern Impulse für Wirtschaft und Wissenschaft. Die Wirtschaftsförderung wird neu ausgerichtet, um Unternehmen bessere Rahmenbedingungen zu bieten. Mit dem Umzug der Katholischen Universität in die Hohe Schule kehrt studentisches Leben in die Altstadt zurück. Es entsteht ein neuer Medizinstudiengang, mit getragen von THI und Klinikum.

"Das alles sind gute Nachrichten, die zeigen: Ingolstadt steht auch bei knappen Kassen nicht still!", betont der Oberbürgermeister.

Sein Resümee nach den ersten zwölf Monaten: „Es war ein spannendes Jahr, mit Herausforderungen und schwierigen Entscheidungen. Aber auch ein Jahr, in dem ich viele Menschen kennenlernen durfte, die die Stadt zu dem machen, was sie ist: voller Potenzial, Vielfalt und Engagement. Ich bin gerne Oberbürgermeister dieser Stadt. Weil sie Kraft hat, weil sie Zusammenhalt zeigt und weil ich überzeugt bin: Wir meistern die Schwierigkeiten – wenn wir Maß halten, Mut behalten und weiterhin gemeinsam handeln.

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