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13.03.2026

Eintrag ins Goldene Buch

Jubiläumsbesuch der Generaloberin

Im Jahre 1276 gründeten die bürgerlichen Ingolstädterinnen Diemuth Threilacher und Margareta von Puch die Gemeinschaft frommer Frauen ohne feste Ordensregel und Klausur, aus der das heutige Kloster Gnadenthal hervorging.

Anlässlich des 750-jährigen Bestehens des Klosters St. Johann im Gnadenthal ist die Generaloberin der Franziskanerinnen von Ingolstadt, Sr. Maria Clara Massaranduba de Freitas, zu Besuch in Ingolstadt.

Oberbürgermeister Dr. Michael Kern empfing sie zusammen mit Oberin Edith Heubl sowie den Schwerstern des Klosters Gnadenthal in der Galerie des Verwaltungsgebäudes an der Ludwigstraße. Dabei trug sich die Generaloberin in das Goldene Buch der Stadt ein.

Oberbürgermeister Dr. Kern hob in seiner Rede die Verdienste der Franziskanerinnen für die Stadt Ingolstadt hervor. Er ging dabei insbesondre auf die Bildung junger Frauen und Mädchen ein, die die Schwestern in ihren schulischen Einrichtungen seit dem 19. Jahrhundert ermöglichten. „Es ist mir ein großes Anliegen und eine Freude, den Franziskanerinnen im Jubiläumsjahr meinen Dank und den Dank der gesamten Stadt für ihr jahrhundertelanges segensreiches Wirken auszusprechen“, betonte der Oberbürgermeister. Sr. Maria Clara Massaranduba de Freitas bedankte sich mit dem Gruß der Franziskaner „Pace e Bene“ (Frieden und Heil).

Sr. Maria Clara leitet seit 2022 die Ordensgemeinschaft der Franziskanerinnen und vertritt diese in kirchlichen und weltlichen sowie spirituellen Belangen. Seit Dezember weilt sie im Generalat in der Ziegeleistraße in Ingolstadt und begleitet die Veranstaltungen zum Jubiläum. Ihr Heimatland ist Brasilien. Dort befindet sich seit 1938 eine Mission mit 16 Filialen. Seit 2008 gibt es darüber hinaus eine missionarische Niederlassung in der angolanischen Hauptstadt Luanda.

Noch bis Mai wird Sr. Maria Clara in Ingolstadt sein und wird zum Jubiläumsfest im Oktober 2026 erneut zu Besuch kommen, zusammen mit Schwestern aus Angola und Brasilien.