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Oper auf dem Carraraplatz am 16. Juli

"Die Entführung aus dem Serail" wird am Donnerstag, 16. Juli als "Oper im Taschenbuchformat" aufgeführt. Die gemeinnützige Internationale Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation, München lädt ein zu einer Opernaufführung im Freien am 16. Juli, Beginn 18:30 Uhr, auf den Carraraplatz. Das Kulturamt Ingolstadt richtet seinen Dank an die gemeinnützige Internationale Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation, München, die ganz überwiegend die Aufführung von „Musik auf Rädern“ in Ingolstadt finanziert.

Bei schlechtem Wetter findet das Konzert in der Volkshochschule im Rudolf-Koller-Saal statt.

Die Aufführung dauert ca. 1,5 Stunden und ist für alle kostenlos; die dafür nötigen erheblichen finanziellen Mittel trägt größtenteils die Stiftung.
Spenden sind dankend erwünscht, eine Spendenquittung wird ab 200 Euro ausgestellt.

Musik auf Rädern ist ein Projekt der Internationalen Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation, die im Jahre 1995 von dem Münchner Unternehmen Erich Fischer (EBV) gegründet wurde und der bis heute maßgeblich an der Verwirklichung seiner Stiftungsprojekte mitwirkt. Mit dieser quasi „klassischen Straßenmusik“ präsentiert die Stiftung schon seit 2007 in aufgelockerter Atmosphäre klassische Musik auf sehr hohem künstlerischem Niveau mit dem Ziel, Publikum anzusprechen, das ansonsten kaum in Opernhäusern oder Konzertsälen zu finden ist. Zuhören kann jeder, der Zeit und Lust hat, gezielt kommt oder gerade zufällig vorbei geht....

Mit Oper im Taschenbuchformat gelingt es, „große Oper“ sehr authentisch und nah im Kleinen erleben zu können: Ein fulminantes Streichquartett und ein Akkordeonist als „Orchester“ und fünf Gesangssolisten bringen alle wesentlichen Arien und Ensembleszenen des Werks auf die Bühne; darüber hinaus erklärt die lebendige, publikumsnahe und informative Moderation von Musikdirektor Johannes Erkes (Viola), selbst renommierter Kammermusiker, die gesamte Handlung und bietet sowohl für „Opernneulinge“ als auch für “Operngeübte” jeden Alters Interessantes zum Werk, den handelnden Figuren und dem Komponisten. Im besten Sinne: Oper für Jedermann!

„Die Entführung aus dem Serail“ ist eine Oper in drei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart, uraufgeführt 1782 in Wien. Sie gilt als das Musterbeispiel der „deutschen Singspiele“, in denen sich gesprochene Dialoge und musikalische Nummern abwechseln. Die Handlung spielt in einem türkischen Serail, wo der spanische Edelmann Belmonte seine Geliebte Konstanze aus der Gefangenschaft des Bassa Selim zu befreien versucht. Mit Hilfe seines Dieners Pedrillo will er sie, zusammen mit Ihrer Dienerin Blonde befreien. Doch statt in Gewalt endet die Geschichte in Großmut: Bassa Selim vergibt den Eindringlingen und schenkt ihnen die Freiheit – ein humanistisches Ideal, das Mozarts Zeitgenossen tief berührte.

Musikalisch verbindet Mozart Humor und Leidenschaft, exotische Klänge und europäische Aufklärung. Arien wie „Martern aller Arten“ oder Osmins „O, wie will ich triumphieren“ zeigen die ganze Spannweite zwischen Virtuosität, Gefühl und Charakterzeichnung – ein frühes Meisterwerk der klassischen Oper.

Musik auf Rädern/Oper im Taschenbuchformat:

Diese Zahlen können sich „sehen und hören“ lassen: In den Jahren 2007 – 2025 fanden rund 430 Aufführungen so bekannter Opern wie „Die Zauberflöte“ (2007, 2009, 2015, 2016, 2021), „Don Giovanni“ (2008, 2019), „Carmen“ (2010, 2016), „La Traviata“ (2011, 2019, 2023), „Der Freischütz“ (2012, 2016, 2017, 2024), „Rienzi“ (anlässlich des Wagnerjahres 2013), „La Bohème“ (2014), „Die Entführung aus dem Serail“ (2015), „Der Barbier von Sevilla“ (2017), „Don Pasquale“ (2018), „Figaros Hochzeit“ (2022) und Così fan tutte (2025) vor einigen Zehntausend begeisterten Zuhörern statt.

Weitere Informationen unter www.internationalestiftung.de.