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01.07.2026

Projektabschluss in Legmoin

In der Gemeinde Legmoin in Burkina Faso, mit der die Stadt Ingolstadt seit 2013 eine Projektpartnerschaft pflegt, starteten Anfang 2024 die Arbeiten für den Bau eines neuen Empfangszentrums „Centre d'Accueil et Réfectoire“ (CAR).

2017 und 2021 wurden in Legmoin bereits zwei Zentren errichtet, die verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten für Mädchen, Frauen und Jugendliche anbieten. Die Auszubildenden und auch das Betreuungspersonal müssen zum Teil weite Fußwege aus ihren Dörfern zurücklegen. Mit dem neuen Gebäude, das an die beiden bestehenden direkt angrenzt, steht ihnen nun vor Ort eine Übernachtungsmöglichkeit mit sanitären Anlagen und ein Speisesaal zur Verfügung. Außerdem ist ein Erste-Hilfe-Bereich zur medizinischen Erstversorgung integriert.

Zum Schuljahr 2025/2026 wurde das Empfangszentrum in Betrieb genommen, erfreut sich wie die beiden bestehenden Zentren großer Beliebtheit und ist sehr gut ausgelastet. In den Räumlichkeiten wurde außerdem bereits ein Workshop zum Themenbereich Familienplanung und Hygiene abgehalten, auch künftig sind weitere Veranstaltungen vorgesehen.

Bei einem Arbeitstreffen mit dem Projektverantwortlichen aus Legmoin, Dari Somé, in Ingolstadt Anfang Juni 2026 wurden die Fertigstellung des CAR sowie die Nachweiserstellung für den Fördermittelgeber besprochen. Im Ausschuss für Kultur und Bildung stellte Dari Somé die abgeschlossenen Bauarbeiten und den Betrieb des CAR vor und sprach über die allgemeine Lage der Bevölkerung vor Ort, in Legmoin.

Mit Abschluss des Projekts Mitte 2026 verfügt die Gemeinde im zentral gelegenen Hauptort Legmoin nun über einen in dieser Form einzigartigen dreiteiligen Gebäudekomplex, der die bestehende Notlage – vor allem von Mädchen und jungen Frauen – aus der gesamten weiträumig verstreuten Bevölkerung der Gemeinde entscheidend lindern kann.

Gefördert wurde das CAR erneut im Rahmen des Projekts „Nachhaltige Kommunalentwicklung durch Partnerschaftsprojekte (Nakopa)“ der Engagement Global gGmbH und ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung