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Informationen zum Coronavirus

Aktuell sind in Ingolstadt 191 Personen positiv getestet, weitere 70 Personen sind wieder genesen und 11 Personen sind gestorben.
(Fälle insgesamt: 272 Personen, Stand: 08.04.2020)

Aktuelle Informationen und Entwicklungen finden Sie im

>> Newsticker Coronavirus <<

Generell gilt:
Städtische Gesundheitsbehörden und das Klinikum Ingolstadt sind vorbereitet. Die Maßnahmen orientieren sich an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und am Pandemieplan. Die zuständigen Stellen stimmen sich ständig zur Bewertung der Lage und zum Vorgehen ab, unter anderem in der Führungsgruppe Katastrophenschutz.

Die Lage wird ernst genommen, es besteht aber kein Grund zu übertriebener Reaktion.

Allgemeine Informationen

Generelle Infomationen zum Coronavirus und weiterführende Links bietet das Bayerische Gesundheitsministerium.


Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache 


Informationen für Gehörlose

Entwicklung in Bayern
Über Hintergründe und die aktuelle Lage in Bayern informiert das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL): Entwicklung Bayern - Landesamt


Einfache Hygienemaßnahmen tragen dazu bei, sich vor Infektionskrankheiten zu schützen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat die 10 wichtigsten Hygienetipps zusammengestellt.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Häufige Fragen zum Coronavirus beantworten das Robert Koch Institut (RKI), das  Landesamt für Gesundheit und das Bayerische Gesundheitsministerium:

FAQ Coronavirus - RKI 
FAQ Coronavirus - Landesamt
FAQ Coronavirus - Bayerisches Gesundheitsministerium


Mundschutz selber nähen?

Viele Menschen fragen sich, ob das Tragen eines Mundschutzes sinnvoll ist. Experten sind sich einig, dass einfache Atemschutzmasken keinen wirksamen Schutz vor Infektionen darstellen und für medizinische Zwecke ungeeignet sind. Jedoch kann ich mit einem Mundschutz durchaus andere schützen.
>> Weitere Informationen


Generelle Hinweise für richtiges Handeln in Notsituationen und Ratgeber für Notfallvorsorge vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz:
>> Persönliche Checkliste zum Herunterladen

Was tun im Verdachtsfall?

Die richtigen Verhaltensregeln bei einem begründeten Verdacht:

Personen, die befürchten erkrankt zu sein, sollten zu Hause bleiben. Sie sollten telefonisch ihren Hausarzt kontaktieren und das weitere Verhalten abklären.

Sie sollten nicht von sich aus Bereitschaftsdienste oder Notaufnahmen aufsuchen (Ansteckungsgefahr). Ist die Arztpraxis nicht erreichbar, kann man sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 wenden.

Die Stadt Ingolstadt hat ein Bürgertelefon eingerichtet, bei dem besorgte Bürger im Zusammenhang mit medizinischen Themen Auskünfte zum Coronavirus, zu richtigen Verhaltensweisen und zu Hygiene-Tipps erhalten können und ihre Fragen hierzu stellen können. Das Corona-Bürgertelefon des Gesundheitsamtes ist erreichbar unter der Rufnummer 0841 305-1430 von Montag bis Freitag, 8 bis 20 Uhr, am Wochenende von 9 bis 18 Uhr. Gehörlose können per E-Mail Kontakt aufnehmen: covid-deaf@ingolstadt.de

Zum Verhalten beim Auftreten von Coronavirus-Infektionen sei auf ein
Merkblatt des Bayerischen Gesundheitsministeriums verwiesen.

Die CovApp ist eine von der Charité entwickelte Software, mit der innerhalb weniger Minuten ein Fragenkatalog beantwortet wird und daraus spezifische Handlungsempfehlungen gegeben werden:
>> CovApp - Handlungsempfehlungen und Informationen zum Coronavirus

Ausgangsbeschränkung vom 21. März bis 19. April

In Bayern gilt seit 21. März 2020 wegen der Coronavirus-Pandemie für zunächst zwei Wochen eine vorläufige Ausgangsbeschränkung, am 30. März wurde diese bis 19. April verlängert.

Demnach gilt: Das eigene Zuhause verlassen darf nur, wer „triftige Gründe“ dafür hat. Dazu zählen unter anderem der Weg zur Arbeitsstelle, zum Einkaufen, Hilfeleistungen für andere, Arztbesuche, Gassigehen sowie kurze Spaziergänge bzw. Sport an der frischen Luft.

Letztere sollten ausschließlich in der unmittelbaren näheren Umgebung erfolgen. In Ingolstadt sind das die Naherholungsgebiete, befestigte Wege „über Wiesen und Felder“ im Stadtgebiet, aber auch die in nächster Nähe zum Stadtgebiet gelegenen Waldgebiete. Somit kann man z.B. im Neuhau in Stammham, im Gerolfinger Eichenwald oder den Donauauen spazieren gehen.

Es wird dringend davon abgeraten, überregionale Ausflüge zu unternehmen. Auch private „Spritztouren“ mit dem Auto oder Motorrad sind nicht erlaubt. Untersagt ist ein längerer Aufenthalt im Freien, etwa Picknicks im Park, längeres Verweilen auf Parkbänken, Nutzung von Spielplätzen etc.

Aktivitäten im öffentlichen Raum dürfen ausschließlich alleine oder mit dem Lebenspartner bzw. mit Angehörigen des eigenen Hausstandes und ohne jede sonstige Gruppenbildung erfolgen. Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten.

Polizei und Ordnungsbehörden kontrollieren die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen. Bei Verstößen ist mit Bußgeldern zu rechnen.


Das Bayerische Innenministerium beantwortet auf seiner Internetseite viele gängige FAQs:
https://www.stmi.bayern.de/miniwebs/coronavirus/faq/

>> “Bußgeldkatalog bei Verstößen gegen die Regelungen zur Eindämmung des Coronavirus“

Die Allgemeinverfügung zur Ausgangsbeschränkung finden Sie auf den Internetseiten des Bayer. Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Informationen zur Ausgangsbeschränkung in: Englisch (EN)Französisch (FR)Türkisch (TR)Russisch (RU)Arabisch (AR)Farsi (FA).

21.03.2020, 17:20 Uhr
aktualisiert: 03.04.2020, 13:00 Uhr

Schulen und Kindertageseinrichtungen sind geschlossen

Der Unterrichtsbetrieb an den Schulen in Bayern wird ab Montag, den 16. März bis einschließlich der Osterferien eingestellt. Beim Sozialministerium finden Sie alle wesentlichen Informationen für die bayerischen Schulen:

>> Unterricht an bayerischen Schulen wird eingestellt

>> Elterninformation in deutscher, russischer und türkischer Sprache (PDF, 450 kB)

Auch in den bayerischen Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen oder Heilpädagogischen Tagesstätten gibt es von Montag, den 16. März bis Sonntag, den 19. April ein Betretungsverbot für Kinder. Beim Gesundheitsministerium finden Sie alle wesentlichen Informationen für die Kitas:

>> Aktuelle Informationen zur Kindertagesbetreuung vom 13.03.2020

>> Hinweise zur Allgemeinverfügung: Kinderbetreuung und Ausnahmeregelungen vom 15.03.2020

Die Elterninformation zur Allgemeinverfügung Kitas ist verfügbar in folgenden Sprachen:

Mundschutz selber nähen

Viele Menschen fragen sich, ob das Tragen eines Mundschutzes sinnvoll ist. Experten sind sich einig, dass einfache Atemschutzmasken keinen wirksamen Schutz vor Infektionen darstellen und für medizinische Zwecke ungeeignet sind. Jedoch kann ich mit einem Mundschutz durchaus andere schützen. So hält dieser meine Tröpfchen, die beim Sprechen häufig verteilt werden, auf. Gerade beim Kontakt mit potentiellen Risikopatienten kann das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes durchaus Sinn machen und ist etwa Angehörigen, die Senioren pflegen müssen, zu empfehlen.

Weil Mund- bzw. Atemschutzmasken zurzeit nur sehr schwer zu bekommen sind, gibt es im Internet Anleitungen, wie Masken selbst hergestellt werden können. So stellt zum Beispiel die Stadt Essen eine solche Anleitung bereit: https://www.essen.de/gesundheit/coronavirus_6.de.html

Ein selbstgenähter Mundschutz kann eine sinnvolle Alternative sein, wenn herkömmliche Schutzmasken nicht mehr erworben werden können. Sie haben auch den Vorteil, dass dieser waschbar ist und wiederverwendet werden kann. Selbstverständlich sind selbstangefertigte Schutzmasken aber weder geprüft noch zertifiziert, sie eigenen sich auch nicht für medizinische Einsatzbereiche.

Gerne können Sie Ihre selbstgenähten Masken auch spenden. Nähere Informationen dazu finden Sie >> hier

Wichtig: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt, dass das Tragen einer Maske ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen könne, sodass etwa eine gute Händehygiene vernachlässigt werde. Die richtige und gründliche Handhygiene und Abstandhalten sind nach wie vor das A und O, um sich und andere am effektivsten zu schützen.

Im Zusammenhang mit der aktuellen Situation werden in unterschiedlichen Zusammenhängen verschiedene Typen von Masken zur Bedeckung von Mund und Nase genutzt. Da sich diese Masken grundsätzlich in ihrem Zweck - und damit auch in ihren Schutz- und sonstigen Leistungsmerkmalen - unterscheiden, erläutert das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte  >> Hinweise des BfArM zur Verwendung von z.B. selbsthergestellten Masken (sog. «Community-Masken«).

>> Aufruf des Oberbürgermeisters: Bürger sollten Mundschutzmasken tragen und sie selber nähen

>> RKI: Tragen eines Mundschutzes kann Risiko einer Corona-Virus-Übertragung verringern - OB bekräftigt seinen Appell

Weitere Informationen und Videobeiträge zu diesem Thema:

Videos der Stadt Ingolstadt auf Youtube zum Thema Mundschutz und Coronavirus

Robert-Koch-Institut: Ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Allgemeinbevölkerung zum Schutz vor akuten respiratorischen Infektionen sinnvoll?

Merkblatt »Atemschutz« Landesamt für Gesundheit

Beitrag BR Wissen: »Mundschutz: Ist das Selbermachen sinnvoll?«

Videoanleitung ZEIT online “So nähen Sie sich Ihren eigenen Mundschutz“

24.03.2020, 08:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 08.04.2020, 12:45 Uhr

Soziale Hilfen

Hilfe für Senioren

Das Seniorenbüro des Bürgerhauses unterstützt ältere Mitbürger

Vor allem Seniorinnen und Senioren sowie chronisch Kranken wird empfohlen, Menschenmengen zu meiden und die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu beschränken. Hier möchte das Bürgerhaus gezielt unterstützen und vermittelt ab sofort Hilfen auf privater Basis, um Hilfesuchende und Helfer zusammenzubringen. Es geht zum Beispiel um Einkaufshilfen, Botengänge zum Arzt oder Besorgungen aus der Apotheke.

Wer Hilfe benötigt oder seine Hilfe anbieten möchte, der kann sich an das Seniorenbüro im Bürgerhaus wenden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen von Montag bis Donnerstag zwischen 9 und 16 Uhr, am Freitag von 9 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer 305-2830 zur Verfügung. Per Mail ist das Seniorenbüro unter seniorenbuero@ingolstadt.de zu erreichen.

Die Leistungen und Kontaktdaten der Nachbarschaftshilfen sind unter www.netzwerk-altern-in.de/anlaufstellen/nachbarschaftshilfen.html einzusehen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.buergerhaus-ingolstadt.de

Bayerisches Rotes Kreuz bietet Einkaufsdienst an

Für Menschen, die sich wegen des Coronavirus‘ in häuslicher Quarantäne befinden, geht das Rote Kreuz zum Einkaufen. Weitere Informationen finden Sie >> hier

Malteser-Einkaufsdienst

Die Koordinatoren des Malteser-Einkaufsdienstes sind erreichbar: für die Stadt Ingolstadt von 15 bis 18 Uhr unter Telefon 08421 980756 und per E-Mail unter einkaufsdienst.ingolstadt@malteser.org, für Stadt und Landkreis Eichstätt von 8 bis 10 Uhr und 14 bis 15 Uhr unter Telefon 08421 980755 und per E-Mail unter einkaufsdienst.eichstaett@malteser.org.

Wer 70 Jahre oder älter ist oder wegen einer Vorerkrankung (Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen) zu einer Risikogruppe gehört, kann sich beim Malteser Hilfsdienst melden. Eingekauft wird in haushaltsüblichen Mengen mit angemessener Vorratshaltung. Während Marken und Supermärkte nicht selbst gewählt werden können, wird auf Allergien und Unverträglichkeiten selbstverständlich Rücksicht genommen. Der Dienst ist, bis auf das Geld für den Wareneinkauf, kostenfrei.

Auch wer ehrenamtlich als Einkaufshelfer tätig werden will, kann sich melden bei Anke Thiede, E-Mail: anke.thiede2@malteser.org.

Telefonsprechstunde - Psychotherapeutische Beratung und Hilfe

Telefonsprechstunde - Psychotherapeutische Beratung und Hilfe In Ingolstadt bieten Dr.phil. Christoph Riedel und Prof. Dr.phil. Ralf T. Vogel, beide langjährig psychotherapeutisch in Ingolstadt tätig, eine ehrenamtliche (kostenfreie) psychotherapeutische Telefonsprechstunde an, um sich über Themen wie Angst, beunruhigende Gedanken, Sinnfragen, Gefühle des Eingesperrtseins oder der Einsamkeit, Trauer und Niedergeschlagenheit, zu beraten und auszutauschen.

Weitere Informationen und Telefonsprechzeiten finden Sie >>hier

Hilfe bei häuslicher Gewalt

Das Zuhause ist nicht für alle ein sicherer Ort, schon ohne Corona erleiden jedes Jahr mehr als 100.000 Frauen in Deutschland häusliche Gewalt.
Die aktuellen Ausgehbeschränkungen stressen zusätzlich. Viele Menschen stehen unter Druck, in Familien und Beziehungen bauen sich Spannungen auf.

Hilfe und Unterstützung bei Gewalt finden Frauen und Kinder zum Beispiel bei unten stehenden Stellen. Einige davon sind auch an den Osterfeiertagen erreichbar.

  • Polizeinotruf: Telefon 110
  • Hilfetelefon 24 Stunden bei Gewalt gegen Frauen: Telefon 08000 116016 bzw. www.hilfetelefon.de
  • Frauenhaus Ingolstadt: Telefon 0841 309-700
  • Telefonseelsorge, evangelisch: Telefon 0800 11 10 111 (kostenfrei)
  • Telefonseelsorge, katholisch: Telefon 0800 11 10 222 (kostenfrei)
  • Weißer Ring – Opfertelefon: Telefon 116 006, 7 bis 22 Uhr (kostenfrei)
  • Inobhutnahmestelle für Kinder und Jugendliche im Peter-Steuart-Haus: Telefon 0841 305-46130 (außerhalb der Öffnungszeiten des Amts für Jugend und Familie)
  • Beratungstelefon für Kriminalitätsopfer, Polizeipräsidium Oberbayern Nord: Telefon 0841 9343-1077
  • „Wirbelwind“, Initiative gegen sexuelle Gewalt: Telefon 0841 17353 oder www.wirbelwind.de
  • Psychiatrischer Krisendienst: Telefon 0180 6553000, ständig erreichbar, ab 16 Jahre
  • „Nummer gegen Kummer“ für Kinder: Telefon 116 111 (kostenfrei), Mo bis Sa, 14 bis 20 Uhr
  • „Nummer gegen Kummer“ für Eltern: Telefon 0800 111 0550 (kostenfrei), Mo bis Fr, 9 bis 11 Uhr; Di und Do 17 bis 19 Uhr

Informationen zum Thema Gewaltschutz- und Gewaltprävention gibt es auch auf der Internetseite des Bayerischen Familienministeriums unter www.stmas.bayern.de/gewaltschutz/konzept

Bevor etwas passiert – hier finden Männer Hilfe

Neben Hilfsangeboten für Frauen und Kinder gibt es auch Präventionsmaßnahmen für Männer, damit Gewalt erst gar nicht ausbricht.
Hier finden Männer Tipps und Unterstützung wie sie die Stressmomente der Corona-Krise besser bewältigen.

  • Behandlungsinitiative Opferschutz e.V. – Hilfe für potenzielle Täter: Telefon 0800 7022240 (Mo bis Fr, 9 bis 18 Uhr)
  • Survival-Kit für Männer unter Druck: www.bundesforum-maenner.de 

Aufmerksamkeit verdienen auch die Präventionsbeiträge der Dachorganisationen für Jungen-, Männer- und Väterarbeit in der Schweiz (www.maenner.ch) und Österreich (www.dmoe-info.at)


Schutzfonds Kultur, Brauchtum, Sport, Soziales, Jugend

Die erforderlichen und sehr kurzfristig verfügten Maßnahmen der Staatsregierung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie haben nicht nur auf die Unternehmen und die Wirtschaft erhebliche Auswirkungen, sie greifen in ihren Wirkungen auch umfassend in die für die Stadtgesellschaft und das öffentliche Leben wichtigen Bereiche Kultur, Brauchtum, Sport, Soziales und Jugend ein. Diese Aufgabenbereiche wurzeln seit jeher tief in der örtlichen Gemeinschaft und zählen mit zum Pflichtenkreis der Kommune.

Wesentlicher Ansatz ist, laufende städtische Förderungen und Zuschüsse unverändert aufrechtzuerhalten.

Ziel der Unterstützungsmaßnahme und dieses neuen Programmes ist es, zusätzlich im Rahmen des Möglichen die durch die Corona-Pandemie finanziellen Mehrbelastungen der in diesen Bereichen tätigen örtlichen Vereine und Institutionen (im Besonderen ehrenamtlich/gemeinnützig tätige Akteure) abzufedern. Dieser sog. Schutzfonds soll dabei eine unmittelbare Soforthilfe sicherstellen und ergänzt und gleicht mögliche Lücken aus, die von den staatlichen Förderungen nicht oder nicht vollständig umfasst sind.

Hierzu wurden jetzt fünf Teilfonds eingerichtet und mit entsprechend Finanzmitteln ausgestattet:

  • Kultur und Brauchtum
  • Kindertagesstätten/Mittagsbetreuung
  • Sport
  • Soziales
  • Jugend

Für die Erstbearbeitung und Unterstützung wurden rund 500.000 Euro bereitgestellt, eine weitere hohe Tranche ist bei Bedarf abrufbereit.

Zum Verfahren:

Als Grundsatz und erster Prüfschritt vor jeder Antragstellung gilt, vorrangig die aufgelegten Förderprogramme und Hilfen des Staates sowie übergeordneter Verbände (z.B. BLSV) zu nutzen. Es gilt gerade die Zusage der Bayerischen Staatsregierung, dass unbürokratisch und zeitnah Förderungen an Betroffene ausgereicht werden.
Sobald hierzu konkrete Informationen und Verfahrensabläufe bekannt sind, werden diese auf dieser Seite zur Verfügung gestellt.

Hinsichtlich des städtischen Schutzfonds gelten zunächst folgender Verfahrensschritte:

1. Formloser Erstkontakt der Betroffenen zur Stadt Ingolstadt:
Telefonisch oder per E-Mail - die Kontaktdaten für die jeweiligen Ansprechpartner finden Sie >> hier

2. Die Anfragen bei den zuständigen Fachbereichen/Ansprechpartnern werden aufgenommen und nach den konkreten Anliegen strukturiert. Seitens der städtischen Ämter werden den Antragstellern Hinweise (z.B. erforderliche Unterlagen) und Hilfestellungen zu den konkreten Fragestellungen gegeben.

3. Im nächsten Schritt werden die schriftlich einzureichenden Anträge/Formulare im Rahmen eines vereinfachten und beschleunigten Verfahrens von den Fachbereichen geprüft. Ziel ist die zeitnahe Verbescheidung/Gewährung der Anträge und unverzügliche Auszahlung der Fördermittel bei positiver Verbeischeidung.


Ab sofort stehen die zuständigen städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Anfragen zur Verfügung:
Schutzfonds: Kontakte und Ansprechpartner

Stundung städtischer Forderungen

Aufgrund der deutschlandweit steigenden Zahlen an Infektionen mit dem Coronavirus (COVID-19) und der damit verbundenen staatlichen Anordnungen kommt es zu erheblichen Einschnitten im Wirtschafts- und Gesellschaftsleben.

Diese wirtschaftlichen Auswirkungen haben wesentlich zur Folge, dass Unternehmen oder auch Privatpersonen städtische Forderungen (z.B. Rechnungen, Steuern, Beiträge, Gebühren) nicht mehr oder nicht mehr im geforderten Umfang leisten können.

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung vom 18. März beschlossen, dass die Stadt Ingolstadt als eine Maßnahme bei berechtigten Anliegen aufgrund von Corona-bedingten Zahlungsengpässen die Stundung von Steuer-, Beitrags-, Gebühren- und Rechnungszahlungen (u.a. Mieten und Pachten) prüft und unter größtmöglicher Ausnutzung eines gegebenen Ermessensspielraums gewährt. Die Prüfung dessen hat selbstredend weiterhin nach den gültigen gesetzlichen Regelungen zu erfolgen, d. h. es ist stets eine Härtefallprüfung vorzunehmen.
Für die Freistellung von Stundungszinsen gelten die vorgenannten Voraussetzungen entsprechend.

Gewerbesteuer

Für Gewerbetreibende besteht die Möglichkeit, unmittelbar beim Finanzamt die Herabsetzung von Vorauszahlungen/des Steuermessbetrages zu beantragen.

Antrag Anpassung Gewerbesteuer (Finanzamt)

Sonstige städtische Forderungen

Die Stundung sonstiger städtischer Forderungen (Rechnungen, Gebühren, Pacht usw.) kann mit vereinfachtem Antrag unmittelbar bei der Stadt Ingolstadt beantragt werden. Zur Beschleunigung der Sachbearbeitung stellen wir Ihnen hier ein Formular zur Verfügung, das sowohl Antragstellern wie den Dienststellen ein rascheres Verfahren ermöglicht:

Kontakt

Tel.: 0841 305-2900
Fax: 0841 305-2909
E-Mail schreiben
oder Kontaktformular
Raum: 200
Website besuchen

Informationen für Unternehmer

IFG bietet Hotline für betroffene Unternehmen an

Die IFG Ingolstadt bietet ab sofort eine Hotline an, bei der sich alle betroffenen Unternehmen in der Region im Zusammenhang mit dem Coronavirus Auskünfte über Anlaufstellen, Informationsmöglichkeiten und Förderprogramme einholen können.

Das Corona-Unternehmertelefon ist ab sofort erreichbar unter der Rufnummer 0841 305-3003.

Darüber hinaus wurde unter www.ingolstadt-ifg.de/corona eine Informationsseite eingerichtet, auf der die wichtigsten Informationen und Meldungen – etwa in den Bereichen betriebliche Pandemieplanung, finanzielle Unterstützung von Unternehmen, Kurzarbeit etc. – aufgeführt sind. Die Seite wird laufend erweitert und die aktuellsten Neuigkeiten und Entwicklungen werden aufgenommen.


Merkblatt / Aushang für den Einzelhandel zum Herunterladen: 
>> Merkblatt des Gesundheitsamtes für den Einzelhandel

 

Reisewarnungen

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland wird derzeit gewarnt. Sie müssen mit weiter zunehmenden drastischen Einschränkungen im Reiseverkehr, mit Quarantäne­maßnahmen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens rechnen.

Wichtige Reiseinformationen des Auswärtigen Amtes:
Coronavirus / Covid-19: Weltweite Reisewarnung

Information für Reisende in verschiedenen Sprachen finden Sie auf den Internetseiten des Robert-Koch-Insitituts.
Die Reiseinformationen liegen in Deutsch, Englisch, Italienisch, Chinesisch, Persisch und Koreanisch vor.

Current information on the coronavirus (in different languages)

Informationen der Beautragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration:

Informationen in verschiedenen Sprachen

Informationen des Bundesgesundheitsministeriums und der WHO (World Health Organization) in verschiedenen Sprachen:


Anrufzeiten des Bürgertelefons im Gesundheitsamt: Montag bis Freitag 8 bis 20 Uhr, am Wochenende 9 bis 18 Uhr.