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Urban Air Mobility - Mobilität in der 3. Dimension

In der Region Ingolstadt soll die städtische Mobilität der Zukunft erprobt werden. Ingolstadt hat bereits viele Anstrengungen unternommen, um auf dem Technikfeld rund um digitale und autonome Mobilität vorne mit dabei zu sein. Hier erfahren Sie, was sich hinter dem Modellprojekt „Urban Air Mobility“ verbirgt.

Die von der Europäischen Kommission unterstützte Initiative „Urban Air Mobility“ will in praktischen Studien den Einsatz von Fluggeräten für die urbane Mobilität erforschen. In Modellversuchen soll untersucht werden, welche Einsatzgebiete sinnvoll sind und wie Rahmenbedingungen gestaltet werden müssen. Hierbei soll die Bevölkerung in die Machbarkeitsstudien aktiv einbezogen werden und die Belange hinsichtlich Lärm und Sicherheit müssen natürlich berücksichtigt werden. Welche Modellversuche durchgeführt werden, steht derzeit noch nicht fest, sondern ist Bestandteil weiterer Abstimmungen.

Warum in Ingolstadt?

Mit den ansässigen Unternehmen Audi und Airbus, mit der Technischen Hochschule und dem Forschungszentrum Carissma, mit der Ansiedlung des Fraunhofer Anwendungszentrums für vernetze Mobilität, der Aufnahme der THI in das Forschungsnetzwerk künstliche Intelligenz und der geplanten Teststrecke für autonomes Fahren „Erste Meile“ entwickeln sich Ingolstadt und die Region immer mehr zu einem Zentrum für die Erforschung und Erbprobung von Mobilitätslösungen. Dies stärkt den Wissenschaftsstandort Ingolstadt, die Unternehmen vor Ort und sichert und schafft Arbeitsplätze in Ingolstadt. Insgesamt also wichtige Maßnahmen für die Zukunftsfähigkeit des Standorts.

Ingolstadt hat in letzter Zeit viele Anstrengungen unternommen, um auf dem Technikfeld rund um digitale und autonome Mobilität vorne mit dabei zu sein – warum, das erklärt Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel in seinem Podcast.

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Worum geht es beim Projekt Urban Air Mobility?

Mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung am 19. Juni 2018 haben die Stadt Ingolstadt und die umliegenden Landkreise, der Freistaat Bayern und verschiedene Partner aus Industrie und Forschung ihre Bereitschaft erklärt, in der Region Ingolstadt innovative Mobilitätskonzepte für den Luftraum entwickeln und erforschen zu wollen. Vorstellbar wäre die Erprobung in verschiedenen Anwendungen: im Bereich des Rettungswesens, für den Transport von Blutkonserven und Organen, im Bereich der öffentlichen Sicherheit oder in der Personenbeförderung („Flugtaxi“). Bei diesen Modellversuchen ist wichtig zu betonen, dass ein Flugtaxi den ÖPNV ergänzen, aber keinesfalls ersetzen soll. Die Bevölkerung wird in die Machbarkeitsstudien aktiv einbezogen und die Belange hinsichtlich Lärm und Sicherheit müssen natürlich berücksichtigt werden.

Projektpartner

Projektpartner der Initiative Urban Air Mobility Ingolstadt, Stand: Oktober 2018, in alphabetischer Reihenfolge:

Häufige Fragen zum Projekt (FAQ)

Wann fliegt das erste Flugtaxi in Ingolstadt?

Das ist noch niemandem bekannt. Im ersten Schritt haben sich Stadt, Region und zahlreiche Partner aus Industrie und Forschung zunächst einmal bereit erklärt, an der Idee möglicher Einsatzfelder grundsätzlich zu arbeiten. Hierbei müssen natürlich zunächst wichtige Fragen zu Konzepten, Routen, Finanzierung, Sicherheit, Lärm, Genehmigungen, etc. geklärt und (auch mit der Öffentlichkeit!) diskutiert werden. Das Projekt steht derzeit ganz am Anfang.

Wie ist der zeitliche Ablauf?

In der ersten Phase (Juni/Juli 2018) haben sich zunächst die interessierten Projektpartner gefunden. Dies sind die Stadt Ingolstadt und die Landkreise der Region, Bund und Freistaat, Hochschulen und Forschungseinrichtungen und viele namhafte Unternehmen und Institutionen.

Die zweite Phase beginnt mit einem Kick-off-Workshop (Ende Juli 2018), in dem alle Beteiligten erstmals über ihre unterschiedlichen Vorstellungen sprechen werden. Ab Herbst 2018 sollen dann in Arbeitsgruppen und vielen weiteren Terminen mögliche Anwendungen geplant und geprüft werden. Sobald es hierbei konkreter wird, wird die Öffentlichkeit näher informiert und eingebunden. Am Ende der zweiten Phase soll ein Konzeptpapier stehen, das alle offenen Fragen hinsichtlich Routen, Finanzierung, Sicherheit, Lärm, Genehmigungen, etc. geklärt hat. Bis wann das der Fall sein wird, kann heute noch nicht abgeschätzt werden.

Erst anschließend wird entschieden, ob dieses theoretische Konzept in einen praktischen Modellversuch (=dritte Phase) münden wird, oder nicht.

Welche Anwendungsgebiete kann man sich vorstellen?

Vorstellbar wäre die Erprobung in verschiedenen Bereichen, die der Öffentlichkeit einen unmittelbaren Nutzen bieten. Etwa im Rettungswesen, für den Transport von Blutkonserven und Organen, im Bereich der öffentlichen Sicherheit und Verkehrsbeobachtung oder in der Personenbeförderung („Flugtaxi“). Bei diesen Modellversuchen ist wichtig zu betonen, dass ein Flugtaxi den ÖPNV ergänzen, aber keinesfalls ersetzen soll. Natürlich müssen Fragen der Sicherheit, der Routen und möglicher Lärmbelastungen diskutiert und geprüft werden.

Wie werden die Bürger beteiligt?

Das Projekt steht derzeit am Anfang. Es ist noch nicht klar, wie und wann ein Modellversuch stattfindet. Zunächst müssen die interessierten Projektpartner sich über eine gemeinsame Vorstellung einigen, bevor es in die nächsten Schritte gehen kann. Sicher ist aber, dass es, sobald es nähere Überlegungen zu möglichen Anwendungen gibt, auch eine umfangreiche Information und Beteiligung der Bevölkerung geben wird. Dies ist bereits vereinbart.

Wieso löst man nicht erst die Verkehrsprobleme auf den Straßen?

Das Projekt der „Urban Air Mobility“ ist ein Forschungsprojekt, an dem vorwiegend die Unternehmen der Industrie mit den Hochschulen und Forschungseinrichtungen arbeiten werden. Für Stadt und Region ist es aus Gründen der Strukturpolitik (Standortsicherheit, Arbeitsplätze) wichtig, dass Forschung und Entwicklung bei uns stattfinden können und nicht etwa im Ausland. Da für die Forschungsprojekte auch Fördermittel von EU, Bund und Land erwartet werden, geht diese Initiative nicht zu Lasten anderer kommunaler Projekte.

Die Beteiligung der Stadt Ingolstadt an diesem Projekt bedeutet nicht, dass andere Aktivitäten zur Verkehrsverbesserung, die Sanierung von Straßen und die beschlossenen Maßnahmen zur Verbesserung der Fahrradwege zurückgestellt oder vernachlässigt werden. Diese Maßnahmen laufen selbstverständlich weiter und werden auch künftig durch neue Projekte ergänzt werden.

Das sind doch alles Hirngespinste, oder?

Flugtaxis klingen zunächst nach Science-Fiction und James-Bond-Film. Aber die Zukunft ist näher als man denkt. Verschiedene Anbieter haben flugfähige Modelle, die kurz vor der Zulassung stehen. Airbus hat beispielsweise angekündigt, dass Ende des Jahres der CityAirbus im Flugbetrieb getestet werden soll. In Dubai gab es bereits erste Testflüge eines elektrischen Flugtaxis zur Personenbeförderung. Weltweit arbeiten rund 50 verschiedene Firmen an „flying vehicles“, viele sind bereits als Prototypen im Testeinsatz.

Experten gehen davon aus, dass für die Mobilität der Zukunft auch der Luftraum über Städten und Ballungsgebieten in der urbanen Mobilität eine wichtige Rolle spielen wird. Ob das so kommt und wann es soweit sein wird, steht freilich noch in den Sternen.

Sind Flugtaxis noch Zukunftsmusik - oder schon sehr real?
Prof. Florian Holzapfel von der Technischen Universität München ist Spezialist für Flugsysteme und Flugrobotik - im Gespräch mit Bayern2 erläutert er, welche Technologien Flugtaxis zu einer realistischen Option machen.

Drohne, Flugtaxi oder fliegendes Auto - was ist das eigentlich?

Über 50 Unternehmen, so heißt es, sind weltweit damit beschäftigt ein fliegendes Auto zu entwickeln. Bei vielen der Flugauto-Konzepten verschwimmen die Grenzen zwischen Auto und Fluggeräten wie Drohnen oder Tragschraubern. Die meisten Systeme arbeiten mit elektrischem Antrieb und sollen autonom fliegen können. Einen Überblick gibt MDR Wissen und stellt vier verschiedene Konzepte vor.

Vielfach gehen Forscher davon aus, dass wir in Zukunft keine eigenen Autos mehr besitzen werden, sondern uns Mobilität als individuelle Dienstleistung buchen, dann wenn wir sie benötigen. Schließlich stehen unsere Autos die meiste Zeit des Tages ungenutzt in Garagen oder auf Parkplätzen. Diesem Gedanken der temporären Nutzung folgend, wird beim fliegenden Auto auch vom „Flugtaxi“ gesprochen, um diese zeitweise Nutzung auszudrücken.

Sind diese Flugtaxis nicht unglaublich laut und bringen zusätzliche Abgase?

Die meisten der Fluggeräte, die derzeit entwickelt werden, haben einen elektrischen Antrieb. Insofern gibt es keine Abgase im Flugbetrieb. Offene Fragen zur Lärmvermeidung, der Routenführung, der Infrastruktur (Landeplätze) oder der Koordinierung des Verkehrs im Luftraum sind noch zu klären – eben dies soll mit Modellversuchen geschehen.

Grundlagen der Beteiligung der Stadt Ingolstadt

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung vom 8. Februar 2018 einstimmig den Grundsatzbeschluss »Digitales Ingolstadt - Zukunftsfähiges Ingolstadt« gefasst. Darin heißt es unter anderem:
„11. Die Stadt Ingolstadt positioniert sich als Pilotstadt für digitale/autonome Mobilität. Dazu ist die Stadt bereit, u.a. den Unternehmen der Region im öffentlichen Raum Test- und Pilotstrecken (-felder) zur Verfügung zu stellen, auf (in) denen neue Technologien erprobt und eingeführt werden können, (…) Der Stadtrat ist über die Streckenauswahl und -varianten und die geplanten Erprobungsmaßnahmen zu informieren.“


Sitzungsvorlage vom 26. Juli 2018 - European Innovation Partnership on Smart Cities and Communities Urban Air Mobility - Initiative von Stadt und Region Ingolstadt  

Ausschreibung Projekt Urban Air Mobility (deutsche Übersetzung)


Projektphase 1

Pressemitteilung vom 19. Juni 2018

Press Release (englisch)

Mobility in the 3rd dimension

Weitere Informationen zur Urban Air Mobility Initiative (englisch)

Weitere prominente Unterstützung erfährt die Bewerbung der Region Ingolstadt als Modellregion zur Erprobung von Flugtaxi-Konzepten. Am 20. Juni haben in Berlin Andreas Scheuer, der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Dorothee Bär, Staatministerin für Digitalisierung, Abraham Schot, Kommissarischer Vorsitzender des Vorstands der AUDI AG und Grazia Vittadini, Chief Technology Officer von Airbus gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel und Bundestagsabgeordneten Dr. Reinhard Brandl eine entsprechende Erklärung unterschrieben.

Pressemeldung der Bundesregierung vom 20. Juni 2018

Audi unterstützt Ingolstädter Flugtaxi Projekt

Pressemitteilung vom 20. Juni 2018

Gemeinsam mit anderen teilnehmenden Städten und Regionen hat Ingolstadt seine Bewerbung im Rahmen der Europäischen Ratspräsidentschaft Ende Juni in Sofia der Europäischen Innovationspartnerschaft der smarten Städte und Gemeinden (EIP-SCC) präsentiert. Im nächsten Schritt findet Ende Juli der Kick-Off-Workshop der beteiligten Partner statt.

Manifesto of Intent, Juni 2018 (englisch)

Presentation Sofia (english)

Presentation EIP-SCC in Sofia (englisch)

Projektphase 2

Die Urban Air Mobility Initiative Ingolstadt hat zwei neue Partner: Der international tätige Ingenieurdienstleister P3 group und die Ingolstädter WK IT GmbH.
Beide haben im Historischen Sitzungssaal des Alten Rathauses das Manifesto of Intent am 1. Februar 2019 unterzeichnet und sind damit der Ingolstädter UAM-Initiative beigetreten. Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel hieß beide neuen Partner herzlich willkommen.
Die von der Europäischen Kommission unterstützte Initiative „Urban Air Mobility“ will in praktischen Studien den Einsatz von Fluggeräten für die urbane Mobilität erforschen. In Modellversuchen soll untersucht werden, welche Einsatzgebiete sinnvoll sind und wie Rahmenbedingungen gestaltet werden müssen.

Dr. Jan Ivo Springborn, Partner der P3 group zur Motivation der Teilnahme: „Mobilität befindet sich aktuell im Wandel: Neue Technologien ermöglichen elektrische und autonome Fahrzeuge. Mobilität selbst wird neu gedacht und immer mehr als Dienstleistung verstanden – wobei die Nachfrage nach dieser Dienstleistung kontinuierlich steigt. Das zunehmende Verkehrsaufkommen führt zu enormen Herausforderungen insbesondere in großen Städten. Als Antwort darauf erschließt Urban Air Mobility den bisher fast ungenutzten Luftraum für Mobilitäts-Dienstleistungen.
Dieser Wandel der Mobilität ist in vollem Gange. Statt abzuwarten und zuzusehen haben wir die Zukunft schon immer aktiv mitgestaltet.
P3 besteht aus unkonventionellen, pragmatischen Querdenkern, die innovative Ideen zum Leben erwecken und bis zur Anwendung und zum Erfolg führen. Wir bringen eine breit gefächerte Expertise aus den Bereichen Automobil, Luftfahrt und Telekommunikation mit. Diese Bereiche sind Teil dessen, was auch Urban Air Mobility im Kern ausmacht. Unsere Rolle ist die eines Integrators an den Schnittstellen zwischen Innovatoren, Regulatoren und Anwendern.
Große Herausforderungen können oft nur gemeinsam gelöst werden. Deshalb begrüßen wir die Urban Air Mobility Initiative in Ingolstadt und freuen uns darauf, diese aktiv mit zu gestalten.“

Geschäftsführer Holger Imhof: „Das UAM-Programm ist in seiner Dimension einzigartig in Europa. Wir von WK IT GmbH sind für unsere Forschungsarbeit und den Praxisbezug zur Realisierung von Digitalisierungsprojekten bekannt. Deshalb sind wir davon überzeugt, dass wir dem Leuchtturmcharakter des UAM-Programmes eine weitere innovative Note verleihen und den Technologiestandort Ingolstadt mit unserer Erfahrung bereichern werden.“

Firmendarstellung P3
Die P3 group steht für internationale Beratung und hochspezialisierte Ingenieurdienstleistungen. Strategien, Konzepte und Prozesse verbinden wir mit pragmatischer Umsetzung – bis zum Erfolg. Sie ist mit über 3.000 Ingenieuren und Beratern in ganz verschiedenen Branchen tätig und steht für die Verbindung von Beratungsleistungen wie Strategie und Konzeption mit dem Projektmanagement bis zur fachlichen Expertise auf höchstem technischem Niveau. Für führende Unternehmen arbeitet sie an den Top-Themen von morgen in ganz unterschiedlichen Branchen wie Automotive, Aviation, Digitalisierung, Testing, Energie, Telekommunikation, Programmierung und Sicherheit.
www.p3-group.com

Firmendarstellung WK IT GmbH
Die WK IT GmbH ist nicht nur ein Innovationsführer am Technologiestandort Ingolstadt, sondern gehört mittlerweile zu Deutschlands Innovationselite. Als amtierender Gewinner des ‚1. Ingolstädter Mittelstandspreises‘ und ausgezeichnet mit dem nationalen Award 'TOP-Innovator 2018' steht die IT-Manufaktur im Herzen Bayerns für wertvolle Innovationskraft, Impulse und agile Methoden. Egal ob IT-Beratung, Softwareentwicklung oder IT-Betrieb: Das Team der WK IT berät und betreut große und mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Automotive, Immobilien und Sport sowie dem Marken-, Event- und Handelssektor.
www.wk-it.com 


Mit der Unterschrift des Manifesto of Intent hat die MTU Aero Engines AG im Januar 2019 ihre Mitarbeit in der Ingolstädter Urban Air Mobility Initiative besiegelt. Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel begrüßte hierzu den Programmvorstand Michael Schreyögg am 25. Januar 2019 im Historischen Sitzungssaal des Alten Rathauses.

„Mit MTU Aero Engines, dem führenden deutschen Triebwerkshersteller, beteiligt sich ein weiteres internationales Unternehmen an unserer Initiative, das gibt zusätzlichen Schub! MTU ergänzt den Reigen von Audi, Airbus und Deutscher Bahn – es freut mich, dass es gelungen ist, eine solch erstklassige Kompetenz deutscher Industrieunternehmen in einem gemeinsamen Projekt zu vereinen“, so Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel. „Dies dient gleichzeitig auch dem Ansehen Ingolstadts und der Forschungsqualität unserer beiden Hochschulen.“

MTU Programmvorstand Michael Schreyögg: „Als innovations­starkes Unter­nehmen gestalten wir die Luft­fahrt aktiv mit – heute und morgen. Während wir unsere heutigen Produkte grüner, leiser und effizienter machen, befassen wir uns parallel bereits intensiv mit hybrid-elektrischen Antrieben für Flugzeuge. In die Urban-Air-Mobility-Initiative bringen wir uns sehr gerne mit unserem gesamten technologischen Know-how ein. Vom Potenzial von neuartigen Konzepten für den Transport von Fluggästen sind wir überzeugt und untersuchen deshalb, wie dieser Zukunftsmarkt unser Geschäftsmodell erweitern könnte.“

Die MTU Aero Engines ist der führende deutsche Triebwerkshersteller und weltweit etabliert. Das Unternehmen entwickelt, fertigt, vertreibt und betreut zivile und militärische Luftfahrtantriebe aller Schub- und Leistungsklassen sowie stationäre Industriegasturbinen. Die MTU ist mit Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in wichtigen Regionen und Märkten weltweit präsent.


Ingolstadt setzt seinen Weg zum Kompetenzzentrum für Drohnen, Flugtaxis und digitale, autonome Mobilität konsequent fort. Auch die Deutsche Bahn beteiligt sich nun am Modellprojekt zur Erforschung von Fluggeräten für die urbane Mobilität.

Die Staatsministerin für Digitalisierung Dorothee Bär, DB-Vorstand für Digitalisierung und Technik Prof. Dr. Sabina Jeschke und Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel unterzeichneten am 16. Januar 2019 im Beisein des Bundestagsabgeordneten Dr. Reinhard Brandl in Berlin eine entsprechende Absichtserklärung. In Modellversuchen sollen in Ingolstadt Einsatz von Drohnen und Flugtaxis sowie die erforderlichen Rahmenbedingungen untersucht werden. Für die DB liegt das Potential von Drohnen vor allem in einer schnelleren und effizienteren Inspektion des Streckennetzes.


Weitere Unterstützung für Flugtaxi-Initiative

Im Historischen Sitzungssaal unterzeichneten am 14. September 2018 Gewerkschaftsvertreter das „Manifesto of Intent“ und werden somit zu Partnern des Projekts Urban Air Mobility. „Es ist ein kraftvolles Zeichen für die Region, für Wissenschaft und Wirtschaft! Der DGB Stadtverband und die Gesamtbetriebsräte von Audi und Airbus, die insgesamt rund 70.000 Menschen in der Region vertreten, stellen sich an die Seite der Flugtaxi-Initiative. Darüber freue ich mich sehr, denn es ist ja nicht nur ein wichtiges Forschungsprojekt, sondern es geht auch um die Arbeitsplätze der Zukunft für unsere Region!“

Mit dem Projekt „Flugtaxi“ sollen verschiedene Anwendungen im Bereich der Luftmobilität erforscht werden, gleichzeitig sollen damit auch in Zukunft Arbeitsplätze für Entwicklung, Erprobung und Produktion der Fluggeräte in der Region geschaffen werden. Dies, so der Oberbürgermeister, sei ein wichtiger Beitrag für den Wohlstand von morgen.

“Aufstieg in die dritte Dimension“ - Donaukurier-Bericht vom 14.9.2018


Mit dem Kick-off-Workshop am 25. Juli 2018 trat das UAM-Projekt in die zweite Phase ein. Hier geht es nun darum, konkrete Anwendungsbeispiele zu finden und die nötigen Strukturen sowie rechtlichen und technischen Voraussetzungen für ihre Umsetzung zu schaffen. Bis Ende des kommenden Jahres sollen in Testanwendungen erste Fluggeräte in „geschützten Testfeldern“ im Einsatz sein.

An dem Kick-off-Workshop nahmen rund 70 Vertreter von etwa 40 Unternehmen, Institutionen und Organisationen teil. Darunter waren Repräsentanten der Europäischen Union, der Europäischen Kommission, Bundes- und Landesministerien sowie der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) und der Europäischen Organisation zur Sicherung der Luftfahrt (EUROCONTROL) sowie weitere Organisationen und Behörden. Außerdem nutzten zahlreiche Firmen und Unternehmen, die an der Entwicklung und Herstellung von „Flugtaxis“ arbeiten, die Chance, ihre Ideen und Vorstellungen einzubringen.

  • Die Urban Air Mobility Initiative Ingolstadt hat zwei neue Partner: Die P3 group und die WK IT GmbH. (v.l.) OB Christian Lösel, Nicolaus Brieger (P3), Holger Imhof (WK-IT),  Dr. Jan Ivo Springborn (P3), Daniel Seitle (WK-IT) © Stadt Ingolstadt / Betz, Ingolstadt, Febuar 2019
  • MTU Aero Engines AG besiegelt Beteiligung an der Ingolstädter Urban Air Mobility Initiative © Stadt Ingolstadt / Roessle, Ingolstadt, Januar 2019
  • DB beteiligt sich am Modellprojekt Urban Air Mobility © Deutsche Bahn AG / Oliver Lang, Berlin, Januar 2019
  • Treffen der Projektpartner des Modellprojekts Urban Air Mobility im Audi Sportpark am 8.10.2018 © Stadt Ingolstadt / Roessle, Ingolstadt, Oktober 2018
  • Treffen der Projektpartner des Modellprojekts Urban Air Mobility im Audi Sportpark am 8.10.2018 © Stadt Ingolstadt / Roessle, Ingolstadt, Oktober 2018
  • Projektpartner des Modellprojekts Urban Air Mobility im Audi Sportpark © Stadt Ingolstadt / Roessle, Ingolstadt, Oktober 2018
  • Unterzeichnung des "Manifesto of Intent Urban Air Mobility" © Stadt Ingolstadt / Roessle, Ingolstadt, September 2018
  • Kick-off-Workshop Urban Air Mobility © Stadt Ingolstadt / Betz, Ingolstadt, Juli 2018
  • Pressegespräch Kick-off-Workshop Urban Air Mobility in Ingolstadt © Stadt Ingolstadt / Betz, Ingolstadt, Juli 2018
  • Kick-off-Workshop Urban Air Mobility in Ingolstadt © Stadt Ingolstadt / Betz, Ingolstadt, Juli 2018
  • Tagung der Europäischen Innovationspartnerschaft der smarten Städte und Gemeinden (EIP-SCC) in Sofia © Stadt Ingolstadt / Meier, Sofia, Juni 2018
  • Dorothee Bär, Staatministerin für Digitalisierung und Andreas Scheuer, der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur © BMVI, Berlin, Juni 2018
  • V.l. Dr. Christian Lösel, Dr. Reinhard Brandl, Grazia Vittadini, Andreas Scheuer, Bram Schot © BMVI, Berlin, Juni 2018
  • UAM Unterzeichnung Berlin © BMVI, Berlin, Juni 2018
  • V.l. der Leiter und Ko­ordinator der Initiative Dr. Vassilis Agouridas, Bundestags­abgeordneter Reinhard Brandl, Ingolstadts Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel, die bayerische Wissenschafts­ministerin Prof. Dr. Marion Kiechle, Bayerns Wirtschafts­minis © StMWi, München, Juni 2018
  • Die Ingolstädter Bewerbung für die Urban Air Mobility Initiative erhält große Unterstützung © StMWi, München, Juni 2018

Aktuelle Berichte zu Urban Air Mobility