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Informationen zum Coronavirus

Aktuell sind in Ingolstadt 115 Personen infiziert, weitere 835 Personen sind wieder genesen und 39 Personen sind gestorben. Fälle insgesamt: 989 Personen.
Entwicklung (+24 seit gestern).

7-Tages-Inzidenz (Fälle in 7 Tagen pro 100.000 Einwohner) nach LGL:

65,51 (Stufe: ROT)

Stand: 21.10.2020, 14:00 Uhr. Die nächste Meldung folgt am Donnerstag, 22.10.2020.

Maßgeblich für die Einstufung nach der Bayerischen Corona-Ampel sind die Inzidenzwerte des LGL, die täglich um ca. 14 Uhr veröffentlicht werden. Die jeweiligen Maßnahmen gelten so lange, bis die Grenzwerte sechs volle Tage unterschritten werden.

Aktuelle Informationen und Entwicklungen finden Sie im

>>> Newsticker Coronavirus <<<


Allgemeine Informationen

Generelle Infomationen zum Coronavirus und weiterführende Links bietet das Bayerische Gesundheitsministerium.


Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache 


Informationen für Gehörlose

Entwicklung in Bayern

Über Hintergründe und die aktuelle Lage in Bayern informiert das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL): Entwicklung Bayern - Landesamt


Einfache Hygienemaßnahmen tragen dazu bei, sich vor Infektionskrankheiten zu schützen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat die 10 wichtigsten Hygienetipps zusammengestellt.


Häufige Fragen zum Coronavirus beantworten das  Landesamt für Gesundheit, das Bayerische Gesundheitsministerium und das Bayerische Innenministerium:
FAQ Coronavirus - Landesamt für Gesundheit 
FAQ Coronavirus - Bayerisches Gesundheitsministerium 
FAQ Coronavirus - Bayerisches Innenministerium


Mundschutz selber nähen

Beim Sprechen, Husten oder Niesen werden kleine Tröpfchen ausgestoßen. Ein Mund-Nasen-Schutz kann diese Tröpfchen auffangen und das Risiko verringern, eine andere Person mit dem Corona-Virus anzustecken (Fremdschutz).

Denn auch wer selbst keine Symptome hat, kann möglicherweise infiziert sein und den Erreger weitergeben. Wenn das Gegenüber auch einen Schutz über Mund und Nase hat, schützt man sich gegenseitig.

Viele Experten (u.a. das Robert-Koch-Institut) halten deshalb das Tragen eines Mundschutzes für sinnvoll. Ab dem 27. April besteht in Bayern die Pflicht, in Ladengeschäften sowie bei der Nutzung von Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs und der hierzu gehörenden Einrichtungen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Diese Pflicht gilt für alle Personen ab dem siebten Lebensjahr. Weitere Informationen zur Maskenpflicht finden Sie auf den Seiten des Bayerischen Gesundheitsministeriums.

Dafür sind keine medizinischen Masken notwendig – diese sollten Personen im Gesundheitsbereich und Rettungswesen vorbehalten bleiben. Idealerweise erfolgt dies durch die Verwendung einer Alltags-Maske, alternativ können auch Tücher oder Schals aus dichtem Gewebe verwendet werden, die Mund und Nase vollständig bedecken.

Ein einfacher Mund-Nasen-Schutz kann selbst hergestellt werden, auch Schals oder Tücher können genutzt werden. So stellt zum Beispiel die Stadt Essen eine solche Anleitung bereit:

Auf der Seite Maskeauf! finden sich weitere Hinweise und Anleitungen, auch für Mund-Nasen-Schutz ohne Nähen.

Selbstverständlich sind selbstangefertigte Schutzmasken aber weder geprüft noch zertifiziert, sie eigenen sich auch nicht für medizinische Einsatzbereiche. Natürlich muss der Mundschutz regelmäßig gewechselt und gereinigt werden.

>> Wichtige Hinweise: So desinfizieren Sie Ihren (selbstgenähten) Mund-Nasen-Schutz

Neben verschiedenen Bezugsquellen im Internet verkaufen auch viele Ingolstädter Apotheken Mundschutz und Atemschutz, auch verschiedene Supermärkte haben sie im Sortiment. Einige lokale Firmen bieten zudem einfache Stoffmasken an. Entsprechende Bezugsquellen sind zum Beispiel auf der Seite www.allesregional.de oder auf der Seite des GOIN-Praxisnetzwerks www.goin.info zu finden. Lokale Anbieter können sich hier auch eintragen lassen.

Wichtig: Das Tragen eines Mundschutzes ist nur eine Ergänzung der bestehenden Verhaltensregeln und ersetzt diese nicht: Regelmäßige Handhygiene, Einhalten von Husten- und Niesregeln sowie das Abstandhalten zu anderen (mindestens 1,5 Meter) sind weiterhin zwingend notwendig.


Weitere Informationen zu diesem Thema:

Robert-Koch-Institut: Ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Allgemeinbevölkerung zum Schutz vor akuten respiratorischen Infektionen sinnvoll?

24.03.2020, 08:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 09.10.2020, 13:00 Uhr

Corona-Warnstufe "Rot" in Ingolstadt

Maßnahmen nach Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 50:

In Ingolstadt ist die 7-Tage-Inzidenz von 50 Corona-Infektionen auf 100.000 Einwohner binnen einer Woche überschritten worden. Damit gelten der „Corona-Ampel“-Status „rot“ und verschärfte Maßnahmen, die eine Kontaktbegrenzung auf 5 Personen und eine Sperrstunde ab 22 Uhr sowie eine Maskenpflicht auch in Grundschulen umfasst. Außerdem gilt die erweiterte Maskenpflicht in der Innenstadt nun auch in der Mauthstraße, Schmalzingergasse und Proviantstraße.

Da inzwischen verbindliche landesweite Regelungen gelten („Corona-Ampel“), kann die Allgemeinverfügung der Stadt Ingolstadt vom 17. Oktober wieder aufgehoben werden. Soweit die Maskenpflicht betroffen ist, werden die betroffenen Bereiche durch die Stadt Ingolstadt im Rahmen einer neuen Allgemeinverfügung festgelegt.

Diese Maskenpflicht erstreckt sich jeweils auf den gesamten öffentlich zugänglichen Raum, also einschließlich der Gehsteige bis zu den Hauswänden. Ergänzend wird eine Maskenpflicht angeordnet, in denjenigen Bereichen, in denen Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen. Infolgedessen gilt überall dort, wo ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, eine Maskenpflicht. Nicht nur in der Innenstadt, sondern im gesamten Stadtgebiet. Die bisherige Ingolstädter Regelung „von 7 bis 24 Uhr“ wird aufgehoben; entsprechend der landesweiten Regelung gilt die Maskenpflicht nun ganztags.

Die Allgemeinverfügung tritt am 21. Oktober 2020, 0.00 Uhr in Kraft und endet (analog zur Gültigkeit der bayernweiten Verfügung) mit Ablauf des 25. Oktober 2020.
Die Maßnahmen der „Corona-Ampel“-Stufe „rot“ im Einzelnen:

1. Kontaktbegrenzung auf 5 Personen

Private Feiern und Kontakte werden auf zwei Hausstände oder maximal 5 Personen begrenzt.
Diese Kontaktbeschränkung gilt auch für alle weiteren Regelungen der 7. BayIfSMV, die auf § 2 Abs. 1 der 7. BayIfSMV Bezug nehmen, insbesondere in allen von § 13 Abs.4 der 7. BayIfSMV erfassten Betrieben. Die jeweils verantwortlichen Gaststättenbetreiber sind verpflichtet, die erweiterten Kontaktbeschränkungen entsprechend zu berücksichtigen und ihren Gaststättenbetrieb entsprechend zu organisieren.

2. Sperrstunde ab 22 Uhr

Es wird eine Sperrstunde in der Gastronomie ab 22 bis 6 Uhr eingeführt (dies bedeutet, dass die Lokale um 22 Uhr zu schließen haben). Ab 22 Uhr darf zudem an Tankstellen kein Alkohol mehr verkauft werden. Auf öffentlichen Plätzen besteht ab 22 Uhr Alkoholverbot.

3. Maskenpflicht

Die mit der Überschreitung der ersten Warnstufe (Inzidenz 35) bereits am Samstag beschlossene erweiterte Maskenpflicht bleibt bestehen. Diese gilt:

  • in der Ingolstädter Innenstadt im Bereich der Achsen Harderstraße – Donaustraße und Kreuztor – Paradeplatz sowie in der Dollstraße und Milchstraße. Außerdem nun auch in der Mauthstraße, Schmalzingergasse und Proviantstraße. Entsprechende Beschilderungen wurden aufgestellt.
  • vor Schulen, Bildungseinrichtungen und öffentlichen Gebäuden sowie in den Einrichtungen des öffentlichen Personennahverkehrs, insbesondere an Busbahnhöfen, Bushaltestellen, Bahnhöfen und Bahnhalten.
  • im Unterricht in den Schulen (jetzt auch an Grundschulen), Bildungseinrichtungen sowie Bildungsstätten.
  • in öffentlichen Gebäuden, soweit das Infektionsrisiko nicht durch organisatorische oder hygienetechnische Maßnahmen weitestgehend reduziert werden kann.
  • für Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen sowie auf Tagungen, Kongressen, Messen und in Kulturstätten.
  • generell dort, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen und ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.

Im Bereich der Schulen wird die Stufe II nach dem Hygienekonzept des Kultusministeriums beibehalten. Es wird aber ergänzend eine Maskenpflicht auch für Grundschüler im Unterricht festgesetzt. Die Kindertagesstätten bleiben, solange es das Infektionsgeschehen zulässt, weiterhin geöffnet, auch hier gilt weiterhin die Stufe II.

Auch nach einem Unterschreiten des Signal- oder Schwellenwerts gelten die Maßnahmen nach § 25a Abs. 1 (Signalwert) oder Abs. 2 (Schwellenwert) solange, bis die Grenzwerte sechs volle Tage unterschritten werden.

>> Aktuelle Informationen in türkischer Sprache

>> Aktuelle Informationen in russischer Sprache

>> Aktuelle Informationen in rumänischer Sprache

Was tun im Verdachtsfall?

Die richtigen Verhaltensregeln bei einem begründeten Verdacht:

Personen, die befürchten erkrankt zu sein, sollten zu Hause bleiben. Sie sollten telefonisch ihren Hausarzt kontaktieren und das weitere Verhalten abklären.

Sie sollten nicht von sich aus Bereitschaftsdienste oder Notaufnahmen aufsuchen (Ansteckungsgefahr). Ist die Arztpraxis nicht erreichbar, kann man sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 wenden.

Die Stadt Ingolstadt hat ein Bürgertelefon eingerichtet, bei dem besorgte Bürger im Zusammenhang mit medizinischen Themen Auskünfte zum Coronavirus, zu richtigen Verhaltensweisen und zu Hygiene-Tipps erhalten können und ihre Fragen hierzu stellen können. Das Corona-Bürgertelefon des Gesundheitsamtes ist erreichbar unter der Rufnummer 0841 305-1430 (Montag bis Freitag, 8 bis 16.30 Uhr). Gehörlose können per E-Mail Kontakt aufnehmen: covid-deaf@ingolstadt.de.

Als einheitliche Anlaufstelle für alle Fragen der Bürgerinnen und Bürger zum Corona-Geschehen dient auch die »Corona-Hotline« der Staatsregierung.
Diese ist täglich von 8 bis 18 Uhr unter 089 122 220 erreichbar.

Zum Verhalten beim Auftreten von Coronavirus-Infektionen sei auf ein
Merkblatt des Bayerischen Gesundheitsministeriums verwiesen.

Die CovApp ist eine von der Charité entwickelte Software, mit der innerhalb weniger Minuten ein Fragenkatalog beantwortet wird und daraus spezifische Handlungsempfehlungen gegeben werden:
>> CovApp - Handlungsempfehlungen und Informationen zum Coronavirus


Informationen der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns - Coronavirustests im Umkreis von Ingolstadt

Anmeldung im Corona-Testzentrum

Terminvereinbarung

Im Testzentrum kann man sich nur nach vorheriger Terminreservierung auf das Corona-Virus testen lassen. Termine können für maximal drei Tage im Voraus gebucht werden. Neben den persönlichen Daten werden dabei auch Angaben zum Grund des Tests (z.B. Test nach Reiserückkehr aus Risikogebiet) abgefragt.
Bürgerinnen und Bürger, die Probleme mit der Online-Buchung haben, erhalten Hilfe über das Corona-Bürgertelefon des Gesundheitsamtes unter 0841 305-1430. Sollte ein Testtermin ausnahmsweise nicht wahrgenommen werden können, ist dieser rechtzeitig zu stornieren. Dies ist ebenfalls online möglich.

Was muss sonst noch beachtet werden?

Zum Test ist ein Ausweisdokument, die elektronische Gesundheitskarte (gesetzlich oder privat) und möglichst das ausgedruckte und ausgefüllte Anmeldeformular mitzubringen. Für jede zu testende Person ist ein einzelner Termin zu vereinbaren, da aus Kapazitätsgründen nur angemeldete Personen getestet werden können.

Wer kann sich im Testzentrum testen lassen?

  • Testung von Reiserückkehrern Risikogebiet
  • Testung von Kontaktpersonen der Kategorie 1
  • Testung aus besonderem Anlass
  • Testung auf eigenen Wunsch

Download Anmeldebogen

Besonderheiten bei der Testung symptomatische Personen

Weiterhin gilt: Wer glaubt, erkrankt zu sein, soll zunächst telefonischen Kontakt mit seinem Hausarzt oder der Kassenärztlichen Vereinigung (Telefon 116 117) aufnehmen. Testungen im häuslichen Umfeld können weiterhin nur durch die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung veranlasst werden.
Nur durch einen Arzt oder eine Ärztin kann eine Differentialdiagnose erfolgen, Medikamente verschrieben oder eine Arbeitsunfähigkeit bescheinigt werden.
Einen Arzt für einen Coronavirus-Test finden Sie unter www.kvb.de/service/arztverzeichnis unter dem Punkt „Arzt-/Psychotherapeutensuche“.

Wann kann man sich im Testzentrum testen lassen?

Die Öffnungszeiten werden je nach Auslastung und verfügbaren Laborkapazitäten angepasst, die aktuell möglichen Termine werden im Terminbuchungssystem angezeigt.
Auch in den an das Stadtgebiet angrenzenden Landkreisen wurden „Bayerische Testzentren“ eröffnet. Um die jeweiligen örtlichen Testkapazitäten optimal zu nutzen, werden die Bürgerinnen und Bürger, die nicht in Ingolstadt wohnen gebeten, sich im Testzentrum ihres Landkreises testen zu lassen. In der Region sind Testzentren in Beilngries, Eichstätt, Neuburg und Pfaffenhofen in Betrieb.

Ergebnisübermittlung

Das Testergebnis kann über die App/Website „Mein Laborergebnis“ aufgerufen werden. Sie können entweder die App auf Ihrem Smartphone installieren oder den Befund über die Webseite aufrufen: https://mein-laborergebnis.de/. Falls Sie dies technisch nicht können oder wünschen, werden wir Ihnen Ihr Testergebnis postalisch zukommen lassen. Dies dauert voraussichtlich 4-6 Werktage.

Hier geht es zur Online-Terminvereinbarung

31.08.2020, 10.30 Uhr
aktualisiert am 08.10.2020, 08:45 Uhr

Ermittlung von Kontaktpersonen

Ingolstädterinnen und Ingolstädter mit einem positiven Corona-Befund werden vom Gesundheitsamt Ingolstadt aufgefordert, ihre Kontakte der letzten 14 Tage mit Hilfe einer sog. Kontaktpersonenliste zu melden. Dies kann unter folgendem Link durchgeführt werden: www.ingolstadt.de/kontaktpersonenermittlung

Dabei wird grundsätzlich zwischen Kontaktperson I und Kontaktperson II unterschieden.

Kontaktperson I:

Personen, zu denen ein mindestens 15-minütiger Gesichtskontakt bestand (face-to-face Kontakt, Kontakt mit Sekreten, Küssen, Anhusten, Anniesen)

Kontaktperson II:

  • Personen, die sich im selben Raum wie bestätigter COVID-19 Patient aufhielt, z.B. Klassenzimmer, Arbeitsplatz, jedoch keinen kumulativ mindestens 15-minütigen Gesichtskontakt mit dem COVID-19 Fall hatten.
  • Familienmitglieder, die keinen 15-minütigen Gesichtskontakt hatten.
  • Medizinisches Personal mit Kontakt mehr als/gleich 2 Meter, wenn eine adäquate Schutzkleidung während der gesamten Zeit des Kontakts gemäß Kategorie I getragen wurde.
  • Medizinisches Personal, welches sich im selben Raum wie der COVID-19 Patient aufhielt, aber eine Distanz von 2 Metern nie unterschritten hat.

Informationen zur Einreise aus Risikogebieten

Zur Bekämpfung des neuartigen Coronavirus und aufgrund der steigenden Infektionszahlen in den verschiedenen Ländern sind Einreisende aus Risikogebieten verpflichtet, nach der Einreise das Ergebnis des Coronatests bei den Gesundheitsämtern anzuzeigen.

Die Kontaktdatenanzeige sowie das Testergebnis können Ingolstädterinnen und Ingolstädter über www.ingolstadt.de/testergebnis hochladen.


Wichtige Reiseinformationen bietet das Robert-Koch-Institut mit dem Informationsplakat. Auch in verschiedenen Sprachen (in Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch und Türkisch) liegen Reiseinformationen vor, ebenso wie allgemeine Informationen zu Risikogebieten.

Alle wichtigen Reiseinformationen bietet das Portal des Auswärtigen Amtes:
Coronavirus / Covid-19: Reise und Sicherheit


Für Reiserückkehrer bietet die Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns die Möglichkeit, Ärzte im Umkreis von Ingolstadt zu finden, die Coronatests durchführen.

Schulen und Kindertageseinrichtungen

Schüler, Eltern und Lehrer finden auf dem Portal des Kultusministeriums alle wesentlichen Informationen für die bayerischen Schulen.

Was Eltern wissen müssen in Bezug auf Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen oder Heilpädagogische Tagesstätten wird auf dem Portal des Familien- und Sozialministeriums zusammengefasst.

28.04.2020, 11:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 20.05.2020, 14:00 Uhr

Soziale Hilfen

Das Seniorenbüro des Bürgerhauses unterstützt ältere Mitbürger

Vor allem Seniorinnen und Senioren sowie chronisch Kranken wird empfohlen, Menschenmengen zu meiden und die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu beschränken. Hier möchte das Bürgerhaus gezielt unterstützen und vermittelt ab sofort Hilfen auf privater Basis, um Hilfesuchende und Helfer zusammenzubringen. Es geht zum Beispiel um Einkaufshilfen, Botengänge zum Arzt oder Besorgungen aus der Apotheke.

Wer Hilfe benötigt oder seine Hilfe anbieten möchte, der kann sich an das Seniorenbüro im Bürgerhaus wenden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen von Montag bis Donnerstag zwischen 9 und 17 Uhr, am Freitag von 9 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer 305-2830 zur Verfügung. Per Mail ist das Seniorenbüro unter seniorenbuero@ingolstadt.de zu erreichen.

Die Leistungen und Kontaktdaten der Nachbarschaftshilfen sind unter www.netzwerk-altern-in.de/anlaufstellen/nachbarschaftshilfen.html einzusehen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.buergerhaus-ingolstadt.de

Malteser-Einkaufsdienst

Die Koordinatoren des Malteser-Einkaufsdienstes sind erreichbar: für die Stadt Ingolstadt von 15 bis 18 Uhr unter Telefon 08421 980756 und per E-Mail unter einkaufsdienst.ingolstadt@malteser.org, für Stadt und Landkreis Eichstätt von 8 bis 10 Uhr und 14 bis 15 Uhr unter Telefon 08421 980755 und per E-Mail unter einkaufsdienst.eichstaett@malteser.org.

Wer 70 Jahre oder älter ist oder wegen einer Vorerkrankung (Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen) zu einer Risikogruppe gehört, kann sich beim Malteser Hilfsdienst melden. Eingekauft wird in haushaltsüblichen Mengen mit angemessener Vorratshaltung. Während Marken und Supermärkte nicht selbst gewählt werden können, wird auf Allergien und Unverträglichkeiten selbstverständlich Rücksicht genommen. Der Dienst ist, bis auf das Geld für den Wareneinkauf, kostenfrei.

Auch wer ehrenamtlich als Einkaufshelfer tätig werden will, kann sich melden bei Anke Thiede, E-Mail: anke.thiede2@malteser.org.

Telefonseelsorge in verschiedenen Sprachen

Die derzeitige Situation aufgrund der akuten Bedrohung durch das Corona-Virus verursacht bei vielen Menschen große Ängste unterschiedlichster Art. Nicht jede Bürgerin oder jeder Bürger in unserer Stadt hat eine Person, mit der offen und vertrauensvoll über die eigenen Sorgen gesprochen werden kann.

Aus diesem Grund möchten die Integrationsbeauftragte und ihr Team auf das Angebot der Telefonseelsorge in verschiedenen Sprachen hinweisen. „Wir sehen es als unsere Aufgabe, Menschen die vorhandenen Angebote in ihrer Muttersprache aufzuzeigen und die Möglichkeit dieses Austausches anzubieten“, erklärt die Integrationsbeauftragte der Stadt, Ingrid Gumplinger.

Telefonseelsorge steht allen Bürger/-innen, die sich in Krisen oder schwierigen Lebenssituationen befinden, zur Verfügung. Neben Anbietern in deutscher Sprache gibt es mehrere Telefonseelsorger/-innen, die auch in anderen Sprachen beraten und unterstützen. Die Gespräche sind völlig anonym und bleiben vertraulich.

Die Telefonseelsorge Ingolstadt ist ein ökumenisches Seelsorge- und Beratungsangebot, das gemeinsam von der Diözese Eichstätt und dem Diakonischen Werk Ingolstadt getragen wird. Die Gespräche finden 24 Stunden täglich auf Deutsch und bei Nachfrage auch auf Englisch statt.
Telefon: 0800 111 0 111 (evangelisch) – kostenfrei
Telefon: 0800 111 0 222 (katholisch) – kostenfrei
Telefon: 116 123 (katholisch) – kostenfrei
Zeiten: 24 Stunden täglich
Internet: www.telefonseelsorge-ingolstadt.de


Die evangelische Migrationsberatung des evangelisch-lutherischen Dekanats in München bieten Beratung und Seelsorge auf Deutsch und Griechisch an.
Telefon: 089 508088-17
Zeiten: ganztägig
Internet: www.evangelisches-migrationszentrum.de


Das Muslimische SeelsorgeTelefon (MuTeS) berät und unterstützt sowohl in persönlichen Gesprächen als auch im Chat auf Deutsch, Türkisch, Arabisch, Englisch, Französisch, Bosnisch, Kurdisch, Urdu / Hindi, Persisch, Bengalisch, Somalisch, Marokkanisch und Indonesisch (weitere Sprachen auf Anfrage). Hier arbeiten rund um die Uhr qualifizierte Muslime im Ehrenamt. Die MuTeS kooperiert sowohl mit der Diakonie und der Caritas als auch mit anderen kirchlichen Einrichtungen und mit der Telefonseelsorge Doweria.
Telefon: 030 443509821
Zeiten: 24 Stunden täglich
Internet: www.mutes.de


Telefon Doweria ist eine russischsprachige Telefonseelsorge getragen vom Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg. Hier arbeiten 24 Stunden täglich ausgebildete, ehrenamtliche Telefonseelsorger/-innen, die oftmals selbst Migranten und zum Teil auch jüdischen Glaubens sind.
Telefon: 030 440308454
Zeiten: 24 Stunden täglich
Internet: www.diakonie-portal.de/telefon-doweria

23.04.2020, 14:00 Uhr

Hilfe bei häuslicher Gewalt

Das Zuhause ist nicht für alle ein sicherer Ort, schon ohne Corona erleiden jedes Jahr mehr als 100.000 Frauen in Deutschland häusliche Gewalt.
Die aktuellen Ausgehbeschränkungen stressen zusätzlich. Viele Menschen stehen unter Druck, in Familien und Beziehungen bauen sich Spannungen auf.

Hilfe und Unterstützung bei Gewalt finden Frauen und Kinder zum Beispiel bei unten stehenden Stellen. Einige davon sind auch an den Osterfeiertagen erreichbar.

  • Polizeinotruf: Telefon 110
  • Hilfetelefon 24 Stunden bei Gewalt gegen Frauen: Telefon 08000 116016 bzw. www.hilfetelefon.de
  • Frauenhaus Ingolstadt: Telefon 0841 309-700
  • Telefonseelsorge, evangelisch: Telefon 0800 11 10 111 (kostenfrei)
  • Telefonseelsorge, katholisch: Telefon 0800 11 10 222 (kostenfrei)
  • Weißer Ring – Opfertelefon: Telefon 116 006, 7 bis 22 Uhr (kostenfrei)
  • Amt für Jugend und Familie / Allgemeiner Sozialdienst: Telefon 305-45717 (Mo bis Fr, 8 bis 12.30 Uhr; Mo bis Mi, 13.30 bis 16 Uhr; Do, 13.30 bis 17.30 Uhr)
    Rufbereitschaft außerhalb der Öffnungszeiten über die Polizei erreichbar
  • Beratungstelefon für Kriminalitätsopfer, Polizeipräsidium Oberbayern Nord: Telefon 0841 9343-1077
  • „Wirbelwind“, Initiative gegen sexuelle Gewalt: Telefon 0841 17353 oder www.wirbelwind.de
  • Psychiatrischer Krisendienst: Telefon 0180 6553000, ständig erreichbar, ab 16 Jahre
  • „Nummer gegen Kummer“ für Kinder: Telefon 116 111 (kostenfrei), Mo bis Sa, 14 bis 20 Uhr
  • „Nummer gegen Kummer“ für Eltern: Telefon 0800 111 0550 (kostenfrei), Mo bis Fr, 9 bis 11 Uhr; Di und Do 17 bis 19 Uhr

Informationen zum Thema Gewaltschutz- und Gewaltprävention gibt es auch auf der Internetseite des Bayerischen Familienministeriums unter www.stmas.bayern.de/gewaltschutz/konzept ebenso wie auf dem Portal bayern-gegen-gewalt.de.

Bevor etwas passiert – hier finden Männer Hilfe

Neben Hilfsangeboten für Frauen und Kinder gibt es auch Präventionsmaßnahmen für Männer, damit Gewalt erst gar nicht ausbricht.
Hier finden Männer Tipps und Unterstützung wie sie die Stressmomente der Corona-Krise besser bewältigen.

  • Behandlungsinitiative Opferschutz e.V. – Hilfe für potenzielle Täter: Telefon 0800 7022240 (Mo bis Fr, 9 bis 18 Uhr)
  • Survival-Kit für Männer unter Druck: www.bundesforum-maenner.de 

Aufmerksamkeit verdienen auch die Präventionsbeiträge der Dachorganisationen für Jungen-, Männer- und Väterarbeit in der Schweiz (www.maenner.ch) und Österreich (www.dmoe-info.at)


Stundung städtischer Forderungen

Aufgrund der deutschlandweit steigenden Zahlen an Infektionen mit dem Coronavirus (COVID-19) und der damit verbundenen staatlichen Anordnungen kommt es zu erheblichen Einschnitten im Wirtschafts- und Gesellschaftsleben.

Diese wirtschaftlichen Auswirkungen haben wesentlich zur Folge, dass Unternehmen oder auch Privatpersonen städtische Forderungen (z.B. Rechnungen, Steuern, Beiträge, Gebühren) nicht mehr oder nicht mehr im geforderten Umfang leisten können.

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung vom 18. März beschlossen, dass die Stadt Ingolstadt als eine Maßnahme bei berechtigten Anliegen aufgrund von Corona-bedingten Zahlungsengpässen die Stundung von Steuer-, Beitrags-, Gebühren- und Rechnungszahlungen (u.a. Mieten und Pachten) prüft und unter größtmöglicher Ausnutzung eines gegebenen Ermessensspielraums gewährt. Die Prüfung dessen hat selbstredend weiterhin nach den gültigen gesetzlichen Regelungen zu erfolgen, d. h. es ist stets eine Härtefallprüfung vorzunehmen.
Für die Freistellung von Stundungszinsen gelten die vorgenannten Voraussetzungen entsprechend.

Gewerbesteuer

Für Gewerbetreibende besteht die Möglichkeit, unmittelbar beim Finanzamt die Herabsetzung von Vorauszahlungen/des Steuermessbetrages zu beantragen.

Antrag Anpassung Gewerbesteuer (Finanzamt)

Sonstige städtische Forderungen

Die Stundung sonstiger städtischer Forderungen (Rechnungen, Gebühren, Pacht usw.) kann mit vereinfachtem Antrag unmittelbar bei der Stadt Ingolstadt beantragt werden. Zur Beschleunigung der Sachbearbeitung stellen wir Ihnen hier ein Formular zur Verfügung, das sowohl Antragstellern wie den Dienststellen ein rascheres Verfahren ermöglicht:

Weitere Informationen zu diesem Thema können Sie dem Behördenwegweiser entnehmen:

Steuern; Informationen zu Steuererleichterungen aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus

Kontakt

Tel.: 0841 305-2900
Fax: 0841 305-1279
E-Mail schreiben
oder Kontaktformular
Raum: 206
Website besuchen

Informationen für Unternehmer

IFG bietet Hotline für betroffene Unternehmen an

Die IFG Ingolstadt bietet ab sofort eine Hotline an, bei der sich alle betroffenen Unternehmen in der Region im Zusammenhang mit dem Coronavirus Auskünfte über Anlaufstellen, Informationsmöglichkeiten und Förderprogramme einholen können. Das Corona-Unternehmertelefon ist ab sofort erreichbar unter der Rufnummer 0841 305-3003.

Darüber hinaus wurde unter www.ingolstadt-ifg.de/corona eine Informationsseite eingerichtet, auf der die wichtigsten Informationen und Meldungen – etwa in den Bereichen betriebliche Pandemieplanung, finanzielle Unterstützung von Unternehmen, Kurzarbeit etc. – aufgeführt sind. Die Seite wird laufend erweitert und die aktuellsten Neuigkeiten und Entwicklungen werden aufgenommen.


Das Bayerische Gesundheitsministerium hat ferner eine Checkliste zur Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzepts sowie eines Parkplatzkonzepts für Gewerbebetriebe veröffentlicht. Jene Unternehmen, die ihre Ladengeschäfte wieder öffnen dürfen, wird somit eine Arbeitshilfe an die Hand gegeben, um die nötigen Vorbereitungen zu treffen.

Gemeinsame Handlungsempfehlungen von Wirtschaftsministerium und Gesundheitsministerium für das Wiederhochfahren der Gastronomiebetriebe sind veröffentlicht. Dieses Hygienekonzept ist hier online abrufbar:
Hygienekonzept Gastronomie


Vorlagen für Hinweisplakate (Maskenpflicht, Abstandsregeln, etc.) als PDF zum selber ausdrucken finden Sie  >> hier.


Die Verantwortung für die Umsetzung notwendiger Infektionsschutzmaßnahmen im Unternehmen trägt der Arbeitgeber entsprechend dem Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat einen Schutzstandard für „Arbeiten in der Pandemie“ veröffentlicht, der hier abzurufen ist.

Informationen für Veranstalter

Für Veranstaltungen, Messen und Märkte ist wegen der Corona-Pandemie eine Ausnahmegenehmigung nach der Bayer. Infektions­schutz­maßnahmen­verordnung beim Gesundheitsamt zu beantragen, wenn das Konzept nicht den jeweils gültigen Regelungen der Verordnung entspricht.

Auf dem Portal des Bayer. Gesundheitsministeriums werden Sie über alle gültigen Rechtsgrundlagen zum neuartigen Coronavirus informiert:
www.stmgp.bayern.de/coronavirus/rechtsgrundlagen 

Hier geht's zum >> Leitfaden für Veranstalter.