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Kita Auf der Höh

In der städtischen Kita Auf der Höh werden 55 Kinder von drei bis sechs Jahren in zwei Gruppen betreut.

Die Kita liegt in idyllischer Lage im Nordwesten von Ingolstadt, zum einen mit optimaler Verkehrsanbindung und zum anderen in grüner Umgebung, die zum Erkunden einlädt.

 

Bring- & Abholzeiten

Die Bringzeit ist von 07:15 bis 08:30 Uhr.

Die Abholzeit richtet sich nach der Stundenbuchung.

Zur Abholung der Kinder sind berechtigt:

  • Personensorgeberechtigte des Kindes
  • Abholberechtigte durch Auflistung im Betreuungsvertrag
  • Personen, die nicht als abholberechtigt im Betreuungsvertrag aufgelistet sind, benötigen das schriftliche Einverständnis der Personensorgeberechtigten und müssen am Tag des Abholens ihren Personalausweis mit sich führen
  • Geschwister, die mindestens 13 Jahre alt sind

Schließzeiten

Tag/Zeitraum Grund der Schließung
Fr., 02.11.2018 Brückentag

Mo., 24.12.2018 bis

Fr., 04.01.2019

Weihnachten

Do., 07.03. bis

Fr., 08.03.2019

Konzeptionstage
Fr., 31.05.2019 Brückentag
Mi., 19.06.2019 Planungstag
Fr., 21.06.2019 Brückentag

Mo., 05.08. bis

Fr., 23.08.2019

Sommerferien

Es ist jeweils der erste und letzte Ferientag angegeben.

Während der Sommerferien hat immer mindestens eine städtische Kindertageseinrichtung geöffnet, so dass Kindergartenkinder (ausgenommen Krippenkinder) bei Bedarf in einer anderen städtischen Kita betreut werden können.

Tagesablauf

Vormittag

Bringzeit

Eine aufmerksame Begrüßung der Kinder und deren Familien sowie die zugewandte Gestaltung des Übergangs von Familie in die Kita, leiten den Tag für das Kind ein.

Gleitende Brotzeit

Die Mahlzeit findet in einer wertschätzenden Atmosphäre statt und die individuellen Bedürfnisse der Kinder stehen im Mittelpunkt.

Morgenkreis in den Stammgruppen

Der Morgenkreis fördert das Zugehörigkeitsgefühl und bietet Orientierung. Lieder, Geschichten, Spiele und Gespräche über den Verlauf des Tages, über die Ideen und Themen der Kinder, finden statt.

Freie Lern- und Spielzeit

Die Pädagogen/-innen beobachten aufmerksam und feinfühlig die Spielsituationen und lassen sich aktiv von den Kindern in ihr Spiel einbinden. Auf der Basis dieser Beobachtungen setzt die Fachkraft Impulse zu weiteren Entwicklungsschritten.

Gezielte Aktivitäten

Lerninhalte werden für die Kinder altersentsprechend aufbereitet und fokussieren unterschiedliche Bildungsbereiche, wie z.B. Schulvorbereitung oder Bewegung. Die Pädagogen/-innen motivieren und begleiten.

Projektarbeit

Der Fokus liegt auf den Fragen der Kinder. Pädagogen/-innen greifen die Interessen der Kinder auf, geben Impulse und ermutigen dadurch weiter an einem Thema zu forschen. Ein Projekt entsteht.

Gartenzeit oder Spaziergänge

Aktivitäten außerhalb der Kita geben den Kindern die Möglichkeit, ihr Wissen über die Natur und die Umwelt zu erweitern. Bewegung ist für die gesamte Entwicklung der Kinder bedeutsam. Der natürlichen Bewegungsfreude des Kindes wird viel Raum gegeben.

Begleitung der Körperpflege

Die Körperpflege und das Wickeln der Kinder finden in liebevollem Umgang statt und werden begleitet von einer respektvollen Haltung und sprachlichem Dialog.

Mittagszeit

Gemeinsames Mittagessen
Mahlzeiten bieten den Kindern die Möglichkeit zur Begegnung und zur Bildung. Eine angenehme Atmosphäre bei Tisch entsteht, wenn Kinder selbstbestimmt für sich und für die Tischgemeinschaft agieren können.

Ruhe- / Schlafenszeit

Eine Ruhezeit ist für die Entwicklung der Kinder unabdingbar. Ruheinseln und feste Schlaforte bieten Antworten für die individuellen Bedürfnisse der Kinder. In dieser Zeit ist eine Abholung nicht sinnvoll.

Begleitung der Körperpflege*

Nachmittag

Freie Lern- und Spielzeit / Gezielte Aktivitäten / Gartenzeit / Gleitende Brotzeit / Begleitung der Körperpflege*

* wie beschrieben

Abholzeit je nach Buchung

Ein kurzer Austausch zwischen Erzieherin, Kind und Abholberechtigten gibt die Möglichkeit Wichtiges zu übermitteln.

Team

Das Team der Kindertageseinrichtung setzt sich, entsprechend der gesetzlichen Vorgaben, zusammen aus einer Leitung, einer stellvertretenden Leitung, pädagogischen Fachkräften, pädagogischen Ergänzungskräften sowie mindestens einer/m hauswirtschaftlichen/m Mitarbeiter/in. Die Stadt Ingolstadt bildet Personal aus und somit sind stets auch Praktikanten und Praktikantinnen aller pädagogischen Berufsgruppen in unseren Einrichtungen vertreten.

Räumlichkeiten & Außenanlage

Räumlichkeiten

Die Kita Auf der Höh besteht aus einem Haus mit zwei Kindergartengruppen.
Die Gruppenräume erfüllen verschiedene Funktionen, so gibt es einen Rollenspielbereich, Baubereiche und ein Atelier.

Der Kindergarten verfügt über ein Speiseraum, in dem alle Mahlzeiten eingenommen
werden, eine Turnhalle, einen Sanitärbereich und über einen Flur mit Spielecke.

Außenanlage

Das Haus hat einen Garten mit altersgerechtem Spielmaterial.
Den Kindern stehen ein Sandkasten mit Matschanlage, Klettermöglichkeiten, Rutsche und Wippe sowie Fahrzeuge für die verschiedenen Altersgruppen zur Verfügung.
Die öffentlichen Spielplätze in der Umgebung sowie Spazierwege durch die Wohngebiete, Felder und Flur werden regelmäßig genutzt.

Kooperation & Vernetzung

Zusammenarbeit mit der Schule

Die Kindertageseinrichtung pflegt einen engen Kontakt zur Grundschule im Stadtteil.
Die Kooperationspartner der Einrichtung besprechen gemeinsame Aktivitäten, die den Übergang für die Vorschulkinder erleichtern sollen. Erzieher/innen und Grundschullehrer/innen tauschen sich regelmäßig aus, die Einwilligung der Eltern vorausgesetzt.
Der Seh- und Hörtest und die Vorschuluntersuchung durch das städtische Gesundheitsamt finden jährlich in der Kindertageseinrichtung statt.

Fachdienste

Die Kooperation mit anderen fachlichen Einrichtungen und Diensten ist ein fester Bestandteil der Arbeit in der Kindertageseinrichtung. Bei Bedarf und in Absprache mit den Eltern wird mit mobilen Fachdiensten, Beratungsstellen, Logopäden, Ergotherapeuten, Ärzten zusammengearbeitet.

Kontakte im Umfeld

Die Kindertageseinrichtung Auf der Höh ist eng mit der Grundschule Irgertsheim vernetzt.

Die städtische Simon-Mayr-Sing- und Musikschule bietet als externer Anbieter „Musikalische Frühförderung“ in den Räumen der Kita an.

Zudem besteht ein enger Kontakt zu folgenden Einrichtungen:

  • Feuerwehr
  • Stadtbücherei

Essen & Trinken

Frühstück

Die Kinder bringen ihr Frühstück von zu Hause mit, für Müsli steht Milch zur Verfügung.
Im Haus gibt es einmal im Monat einen „Probiermichtag“, an dem gekocht, gebacken oder vom Buffet gefrühstückt wird. Die Eltern bringen abwechselnd die benötigten Lebensmittel dafür mit.

Mittagessen

Die städtischen Kindertageseinrichtungen bieten täglich ein warmes Mittagessen mit einem Bioanteil von mindestens 50 Prozent an.
Die Speisen werden nach dem Cook & Freeze-Verfahren vom Essensanbieter bis zu einem bestimmten Punkt vorgegart und anschließend in den „Tiefkühlschlaf“ versetzt, um die Frische der Produkte zu bewahren. In den Kitas werden diese dann auf den Punkt fertig zubereitet.
Ergänzend dazu gibt es Obst, Rohkost, Salate oder Milchprodukte. Gesundheitliche und religiöse Bedürfnisse werden berücksichtigt.
Die Abrechnung des Mittagessens erfolgt auf den Tag genau. Der Preis für ein Mittagessen ist der Gebührensatzung (§ 4 Abs. 5) zu entnehmen.

Nachmittagsbrotzeit

Die Kinder bringen ihre Brotzeit von zu Hause mit.

Getränke

Jeden Tag stehen den Kindern Getränke zur Verfügung, die von der Kita bereitgestellt werden. In den Wintermonaten wird zusätzlich ungesüßter Tee angeboten.

Frischkost: Obst, Gemüse als Rohkost, Milchprodukte

Über den Tag verteilt essen die Kinder zu den meisten Mahlzeiten entweder frisches Obst oder Gemüse als Rohkost oder Milchprodukte.

Pädagogische Konzeption

Die pädagogische Konzeption aller städtischen Kindertageseinrichtungen orientiert sich am Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP), der als Grundlage der pädagogischen Arbeit im Bayrischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) verankert ist.

Sie übernimmt die Verantwortung für die Beachtung und Umsetzung der gesetzlichen Grundlagen (z. B. Grundgesetz, SGB VIII, BayKiBiG, BayIntG und der Ausführungsverordnung AVBayKiBiG), sowie der UN Kinderrechtskonvention (1989) und der UN Behindertenrechtskonvention (2009).  

Die pädagogische Konzeption aller städtischen Kindertageseinrichtungen orientiert sich am Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP), der als Grundlage der pädagogischen Arbeit im Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) verankert ist und an der Handreichung Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in den ersten drei Lebensjahren, sowie der Bayerischen Leitlinien für die Bildung und Erziehung von Kindern bis zum Ende der Grundschulzeit und der pädagogischen Empfehlung für die Arbeit in bayerischen Horten.

Wir gehen hierbei davon aus, dass das Kind von Geburt an seine Entwicklung und Bildung aktiv mitgestaltet. Die natürliche Wissbegier des Kindes wird dabei als wertvolle Voraussetzung angesehen. Die Kita bietet dazu, eine in Bezug auf die personalen, sozialen und physischen Kompetenzen, anregende Umgebung die eine gute Voraussetzung für Lernen und Entwicklung darstellt. Wichtig ist uns dabei, das Spiel als die elementarste Form des Lernens anzusehen. In einer wertschätzenden Atmosphäre kann sich das Kind seinem individuellen Stand entsprechend entwickeln.

Das Kind kommt in die Krippe bzw. in den Kindergarten

Häufig ist der Kindergarten bzw. die Kinderkrippe die erste soziale Einrichtung der Kinder. Für das Kind bedeutet dies, sich zum ersten Mal für einige Stunden von seiner Familie zu trennen. Die Kinder als auch die Eltern haben somit eine Reihe von Anforderungen als auch neue Eindrücke zu bewältigen.

Wir sehen dies als Entwicklungsaufgabe der Kinder bzw. Familien an, bei der viele Lernschritte beobachtbar sind. Die Kinder erwerben neue Kompetenzen, bauen neue Beziehungen auf und bringen ihre vertraute und neue Lebensumwelt in Einklang.

Am „Tag der offenen Tür“ stellen wir unsere pädagogische Arbeit als auch unsere Ziele vor. So bekommen die Familien erste Einblicke unserer Kindertageseinrichtung.

Im Rahmen eines Informationsabends möchten wir mit den Eltern unserer neuen Kinder in Kontakt treten. Hier erhalten die Eltern Auskünfte und Infomaterial über unseren Tagesablauf und unsere pädagogischen Schwerpunkte und wir beantworten Fragen und Anliegen der Eltern.

Damit die Kinder die neue Umgebung kennen lernen bieten wir einen Schnuppernachmittag an. Während dieser Zeit besteht für alle neuen Familien die Möglichkeit, Kontakt zu anderen neuen Kindern sowie deren Familien aufzunehmen.

Die Eingewöhnungsphase gestalten wir individuell nach den Bedürfnissen der Kinder, jedoch immer in Zusammenarbeit und Absprache mit den Eltern, denn die kennen ihr Kind am besten.

Die Orientierungsphase der neuen Kinder steht bei uns am Anfang des Kindergartenjahres immer im Mittelpunkt, so dass sich die Angebotsplanung auf das Kennen lernen konzentriert.

Vom Kindergarten in die Schule

Die Motivation der Kinder sich auf den Übergang Kindergarten – Schule einzulassen ist in der Regel sehr hoch. Dennoch geht dieser Wechsel mit Unsicherheit von Seiten der Kinder aber auch der Eltern einher. Unser Ziel ist es, während der Kindergartenzeit, die Kinder bestmöglich auf den neuen Lebensabschnitt Schule vorzubereiten. So können sie auf die erlernten Kompetenzen zurückgreifen und haben die Chance, den Übergang positiv zu erleben.

Das Thema Vorschularbeit beginnt bereits ab dem ersten Kindergartentag. Ist jedoch für die Familien besonders im letzten Kindergartenjahr sehr wichtig, daher veranstalten wir jährlich im Oktober einen Elternabend. In diesem Rahmen stellen wir unseren - immer aktuell auf den Lehrplan abgestimmten- Vorschulrahmenplan für das Kindergartenjahr vor und zeigen an praktischen Beispielen die Vorschularbeit in der KiTa. Die Grundschule lädt im Februar zusätzlich die Eltern ein, um ihre Erwartungen den Eltern näher zu bringen.

Das gegenseitige Hospitieren, Planen und Realisieren gemeinsamer Angebote wie z. B. Schulbesuche, die AG „Spielen und Lernen“, Schulpatenkinder sind wegbereitend für eine positive Übergangsbewältigung der Kinder. So erleben die Kinder schon frühzeitig den Schulalltag und nehmen erste Kontakte zu Kindern als auch Lehrern auf.

Im Laufe des letzten Kindergartenjahres werden durch das Gesundheitsamt die einzelnen Entwicklungsuntersuchungen der Vorschulkinder in der Kita vorgenommen. Alle Kinder, die daran teilgenommen haben, werden zur Schuleinschreibung eingeladen. Die Ergebnisse daraus können Anhaltspunkte für ein Elterngespräch zur Unterstützung des positiven Übergangs sein.

Die Basis des Austauschs zwischen Schule und Kindergarten bezüglich der Schuleinschreibung bzw. des Entwicklungsstandes ist die schriftliche Einwilligungserklärung der Eltern.

Das Abschiednehmen vom Kindergarten findet in Form von verschiedenen Aktivitäten, in kleinen Schritten statt: Der Ausflug mit der Vorschulgruppe stärkt das Wir-Gefühl der Gruppe, das Basteln der Schultüte weckt die Spannung auf den ersten Schultag und das Schultütenfest rundet die Kindergartenzeit ab.

Unser pädagogischer Schwerpunkt: Bewegung

In unserer Kindertageseinrichtung betreuen wir Kinder von 3-6 Jahren und unter drei Jahren, wenn Kapazitäten vorhanden sind. Die Heterogenität der Gruppen bietet den Kindern ein weites Feld vielseitiger Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten.

Hervorzuheben sind die sozialen Lernmöglichkeiten. Von der Altersmischung profitieren sowohl jüngere als auch ältere Kinder. Die Kinder lernen voneinander und so können sie sich ihre eigenen Entwicklungsschwerpunkte setzen.

Unsere Aufgabe besteht darin, die Entfaltung der kleinen Persönlichkeiten zu unterstützen und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich selbst neu zu erfinden.

Dies geschieht bei uns besonders im Bereich der Bewegung.

Kindheit ist eine bewegte Zeit! Die Jungen und Mädchen nehmen ihre Umwelt in der Bewegung wahr und lernen durch einen selbst bestimmten Umgang diese zu begreifen. Der natürliche Betätigungs- und Bewegungsdrang der Kinder ist geprägt von ständigem Erproben, Experimentieren und Entdecken mit allen Sinnen in der unmittelbaren Umwelt. Das Kind bekommt die Chance, die Welt über das eigene Tun zu entdecken. Es braucht ausreichend Gelegenheit in der alltäglichen Lebenswelt seinem elementaren Bedürfnis nachzugehen.

Bewegung findet bei uns in unterschiedlichen Formen statt:

  • Bewegungsangebot in der Turnhalle in Form von freiem Experimentieren oder mit Hilfe von Bewegungslandschaften
  • Bewegungsangebot mit Materialien wie Seile, Kegel, Bälle… aber auch Alltagsmaterial wie Zeitungen, Wäscheklammern…
  • Bewegung in der Natur bei Spaziergängen, Ausflügen
  • Bewegung im Garten (klettern, balancieren, schaukeln,…)
  • Bewegung als Lernaktivität (Wahrnehmen von Zahlen, Buchstaben, Formen…)

Aufgrund unserer offenen Pädagogik finden einzelne Aktivitäten gruppenübergreifend und in der Stammgruppe statt, somit wird Spiel und Bewegung meist mit anderen Kindern ausgeführt. Bewegungs- und Spielsituationen provozieren daher immer soziale Lernprozesse.

Wertorientiert und verantwortungsvoll handelnde Kinder

Jedes Kind ist ein einzigartiges Individuum. Es hat ein Recht darauf, als solches anerkannt zu werden – unabhängig von Herkunft, Sprache, Aussehen und Geschlecht. In unserer pädagogischen Arbeit unterstützen wir die Kinder, dieses Recht für sich zu beanspruchen aber auch anderen zu gewähren.

Um die Kinder für andere Länder sowie deren Sitten und Bräuche als auch zu einem bewussten vorurteilsfreien Umgang miteinander zu sensibilisieren, schaffen wir für die Kinder gemeinsame Erlebnisse im Rahmen von Projekten, Spielen, Festen und Feiern und vielem mehr. Bei kirchlichen Festen gehen wir auf den religiösen Aspekt mit Hilfe von Anschauungsmaterialien ein und erläutern den Kindern einzelne Hintergründe.

So wird unsere Kita zu einer Begegnungsstätte für Groß und Klein. Die Kinder begegnen verschiedenen Charakteren, gehen Beziehungen ein, erleben vielfältige Gefühle und müssen sich Konflikten stellen.

Wir stärken die Kinder darin, ein positives Selbstkonzept zu entwickeln, denn dies ist die Grundlage für Leistungsfähigkeit, die Fähigkeit mit anderen zu interagieren als auch eigene Gefühle und die der Mitmenschen wahrzunehmen.

Sprach- und medienkompetente Kinder

Von Anfang an kommunizieren die Kinder mit ihrer Umwelt- mit Mimik, Gestik, Lauten. Die Entwicklung der Jungen und Mädchen ist abhängig von ihrer Kommunikation, dabei steht die aktive Sprachproduktion im Vordergrund. Für uns ist es wichtig, den Kindern aktiv zuzuhören um das einzelne Kind mit all seinen Wünschen und Bedürfnissen kennen zu lernen.

Mit dem „Werkzeug“ Sprache regen wir Denkprozesse der Kinder an und machen Lernen hörbar. Diesen Aspekt fördern wir mit altersgerechten Angeboten zur Sprachentwicklung, mit Hilfe von Büchern, Geschichten erzählen und erfinden, Reimen, Liedern,… Das Umsetzten der Sprache in Schriftform ermöglicht den Kindern ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen.

In diese einzelnen Lernschritte der Kinder beziehen wir verschiedene Kommunikations- und Informationstechniken sowie Medien in Form von Radio, CD-Player, Zeitungen, Digitalkamera, PC, Telefon, Tablet… ein. Hierbei lernen die Kinder nicht nur den Umgang sondern auch die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten kennen. Ziel dabei ist, den Kindern eine altersentsprechende Medienkompetenz zu vermitteln und so die kognitive Kompetenz der Kinder anzusprechen.

Um einen verantwortungsbewussten und ausgewogenen Umgang mit Medien aufzuzeigen möchten wir den Kindern Alternativen z. B. Bewegung, Kreativität anbieten. Ebenso können sie eigene Medienerlebnisse in Gesprächen aufarbeiten.

Fragende und forschende Kinder

Kinder nehmen ihre Umwelt mit allen Sinnen wahr und wollen diese begreifen lernen. Der verantwortungsbewusste Umgang mit der Umwelt und das Gewinnen von natürlichen Ressourcen stehen dabei im Vordergrund. Umwelterziehung gestalten wir im unmittelbaren Lebenskreis der Kinder und nutzen so die ländliche Lage der Einrichtung, ermöglichen aber auch Einblicke in andere Bereiche wie z. B. Museen, Donaukurier, Feuerwehr, MIBA, Theater.

Die regelmäßige Begegnung mit der Natur als auch den Umgang mit Naturmaterialien sensibilisieren die Kinder für ihre Umwelt. Die Entwicklung der Werthaltung sich selbst und anderen gegenüber (Achtsamkeit, Fürsorge, Empathie und Verantwortung) steht dabei in enger Verbindung.

Die kleinen Entdecker und Erfinder zeigen dabei mit ihrem natürlichen Neugierverhalten hohes Interesse an Alltagsphänomenen: Warum saugt ein nasser Lappen? Wie funktioniert ein Radio?

Dabei stoßen die Kinder auch auf Gesetze der Mathematik. Das Interesse an Formen, Zahlen, Zählen, Vergleichen, Ordnen usw. ist die Basis für lebenslanges Lernen sowie die Grundlage für Erkenntnisse in fast jeder Wissenschaft, der Technik und der Wirtschaft. In Form von Spielen, Bewegung oder Entdeckungen in der Natur erkennen die Kinder Symmetrien und erfassen Strukturen.

Sie sind bestrebt nachzuforschen indem sie Fragen stellen und mit Materialien experimentieren. Gemeinsam versuchen wir auf die Spur der Gesetzmäßigkeiten zu kommen, dabei handeln die Kinder eigenverantwortlich, so dass sich der Lernprozess durch das eigene Handeln entwickelt. Hierfür können die Kinder auf unterschiedliche Medien wie z. B. Bücher,Tablet etc. zugreifen.

Künstlerisch aktive Kinder

Der Bereich Kunst enthält weder richtig noch falsch. In der Kita können die Kinder ohne Vorurteile ihren Gedanken, Bedürfnissen und Emotionen auf Papier oder im darstellenden Spiel Ausdruck verleihen. Wir geben Zeit und Raum, aus einer vielfältigen Auswahl unterschiedlicher Materialien (Knöpfe, Papier, Kleber, Wolle,…) selbständig auszuwählen und neue kreative Wege zu entwickeln.

Das autonome Ausleben der eigenen Kreativität und Phantasie ist dabei entscheidend.

Die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur ermöglichen wir den Kindern durch Besuche in Museen, Kunstbücher  oder im Theater aber auch durch Spiele, die diesen Aspekt beinhalten.

Bewegung, Begegnung und Ausdrucksmöglichkeit bietet ebenso die Musik. Die Vielseitigkeit der Musik hat Auswirkungen auf das Wohlbefinden, die Kreativität, den Ausdruck, die sozialen Kompetenzen als auch auf die kognitiven Fähigkeiten.

Die Kinder sammeln bei uns musikalische Erfahrungen in allen Bereichen mit Hilfe vom Orffinstrumentarium, CDs, Liedern uvm. So erleben die Kinder Tonart, Rhythmus und Tempo. Der Umgang mit einem Tablet ergänzt die Möglichkeiten, musikalisch und künstlerisch, aktiv zu werden. Eigene Ton- und Filmaufnahmen oder themenbezogene Aufnahmen aus dem Internet lassen Raum für neue Erfahrungen und Entdeckungen zu.

Das eigene Musikinstrument der Jungen und Mädchen ist die Stimme, mit der sie sich mitteilen. Was sie erleben findet im Singen als auch Sprechen seine Bedeutung. Das Lernen und die Musik stehen in enger Verbindung.

Starke Kinder

Bewegung zählt zu den grundlegenden Betätigungs- und Ausdrucksformen von Kindern. Sie nehmen sich selbst und ihre Umwelt in der Bewegung wahr.

Das Einschätzen der eigenen Möglichkeiten, das Steigern der Unabhängigkeit, das Gewinnen von Selbstvertrauen, das Kennenlernen der eigenen Bedürfnisse und das Kommunizieren mit Anderen, sind Lernprozesse, die die Kinder durch intensive Bewegungserfahrungen entwickeln. Dabei ist es unser Ziel, die Fertigkeiten der Kinder durch Motivation und Herausforderung z. B. höher klettern, balancieren… zu optimieren und weiter zu fördern.

Bewegung schließt Ruhephasen mit ein. So schaffen wir nicht nur Raum für Aktivität, sondern geben den Kindern ebenso die Möglichkeit dem Ruhebedürfnis des eigenen Körpers nachzugehen.

Die natürliche Bewegungsfreude der Kinder bewegt auch uns. So nutzen wir täglich gemeinsam unsere Außenspielflächen und unternehmen Spaziergänge in der Natur.

Unsere Aktivitäten stärken die Kinder in ihrem Selbstvertrauen und fördern so den verantwortungsvollen Umgang mit dem eigenen „Ich“ bzw. dem eigenen Körper. Denn dieser Aspekt ist eine wichtige Voraussetzung für ein gesundheitsbewusstes Verhalten. Gesundheit ist ein Zustand von körperlichem, seelischem, geistigem und sozialem Wohlbefinden. Unsere Gesundheitsförderung zielt darauf ab, den Kindern ein höheres Maß an Selbstbestimmung über die eigene Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur eigenständigen Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen.

Dies beinhaltet in unserer pädagogischen Arbeit vielseitige Projekte zu Themen wie Ernährung (tägliche gesunde Brotzeit),  Sicherheitstraining im Straßenverkehr und Brandschutz.

Beteiligung der Kinder

Kinder lernen in unserer Einrichtung frühzeitig eigene Ideen, Wünsche und Bedürfnisse wahrzunehmen und zu äußern und diese in die Gemeinschaft einzubringen. Partizipation heißt für uns, Kindern Möglichkeiten der Meinungsäußerung, Mitgestaltung und Mitbestimmung zu bieten. Jedes Kind hat das Recht, sich seinem Entwicklungsstand entsprechend, jederzeit an Entscheidungen und Angelegenheiten die den KiTa Alltag betreffen zu beteiligen oder sich diesen zu enthalten. So können die Kinder selbst Einfluss auf die Gestaltung ihres eigenen Lebens, das anderer und der Gemeinschaft nehmen.

Kinder werden bei uns mit ihren Bedürfnissen und Ansichten ernst genommen. Die Wünsche aller werden gehört, diskutiert und berücksichtigt. Wir unterstützen und motivieren die Kinder ihre Meinung zu äußern und zu vertreten, in der Diskussion andere Meinungen zu hören und zu akzeptieren bzw. die Bereitschaft Kompromisse zu schließen zu erlernen. Das bezieht ein, dass manchmal eigene Bedürfnisse und Handlungen an Interessen und Pläne anderer angepasst und ausgehandelt werden müssen. Beim gemeinsamen Planen und Entscheiden können Konflikte entstehen. Diese sind eine Chance zur Entwicklung und Verbesserung. Wir fördern die Bereitschaft und Fähigkeit zur Kooperation und Kommunikation und unterstützen unsere Kinder bei der Lösung von Problemen oder Konflikten.

Durch die Beteiligung können unsere Kinder aktiv und erfolgreich die Gestaltung des Kitaalltags miterleben. Wir erlauben den Kindern zu selbstbewussten und kommunikativen Persönlichkeiten heranzuwachsen, die bereit sind Verantwortung für sich selbst und für die Gemeinschaft zu übernehmen.

Beteiligung geschieht durch:

  • Die eigene Haltung des Fachpersonals der KiTa gegenüber den Kindern, d. h. die Kinder werden mit all ihren Anliegen und Bedürfnissen ernst genommen, gehört und wertgeschätzt, sie werden angeregt, motiviert, bestärkt und unterstützt ihre eigene  Meinung zu äußern und zu vertreten; es wird nicht bewertet oder abgewertet; es wird ihnen zugetraut Entscheidungen für sich selbst und die Gemeinschaft zu  treffen
  • Die Mitgestaltung des Tagesablaufs, z. B. wie und was geschieht in der Freispielzeit
  • Durch das Einbringen von Ideen, Meinungen und Wünschen, in Bezug auf pädagogische Lernangebote, Projekte und den Morgenkreis; durch die wöchentlich stattfindende Kinderkonferenz mit beiden Gruppen oder im Tagesverlauf
  • Das demokratische Abstimmen, wenn Entscheidungen für die Gemeinschaft getroffen werden in allen Alltagssituationen
  • Die Möglichkeit mitzubestimmen, wie unsere Räume gestaltet werden
  • Die aktive Planung und Gestaltung von Festen und Aktionen; die Kinder werden gefragt, welche Feste sie feiern möchten, welche größeren Aktionen im Jahr stattfinden sollen; wenn die Feste anstehen wird abgestimmt, welche Wünsche und Ideen wir gemeinsam umsetzen möchten, was ist möglich und was nicht
  • Das gemeinsame Aushandeln von Regeln und deren Umsetzung; die Kinder überlegen und stimmen ab, welche Regeln ihnen für das Zusammensein in der Gruppe, in der KiTa wichtig sind und wie wir diese einhalten können
  • In Alltäglichen Situationen, z. B. die Wahl der Spielmaterialien, der Spielorte und Spielpartner in der Freispielzeit; die gleitende Brotzeit, Kinder entscheiden selbst wann sie essen möchten; das Mittagessen in Buffetform, Kinder entscheiden selbst, was und  wie viel sie essen möchten, an welchem Platz sie sitzen
  • Mitgestaltung beim Speiseplan; die Kinder werden gefragt was sie gern zum Mittag essen und die Vorschläge werden soweit möglich in den Speiseplan eingebaut

Beschwerdemöglichkeiten für Kinder

Der vertrauensvolle Umgang in unserer KiTa zwischen Eltern, Kindern und Mitarbeiterinnen schafft eine Atmosphäre, in der eine selbstbewusste Beteiligung der Kinder möglich, unterstützt und gewünscht ist.

Dies geschieht zum Beispiel durch:

  • persönliche Gespräche zwischen Kind/Kindern und Erzieher; Ziel ist es, das die Kinder Konflikte, Ängste, Sorgen im Kindergartenalltag jederzeit aussprechen dürfen und sich ernst genommen fühlen
  • den täglichen Morgenkreis mit seinen vielfältigen pädagogischen Lernangeboten
  • die wöchentliche Kinderkonferenz am Montag, in der die Kinder die Planung von Angeboten und Kindergartenalltag mitgestalten können und lernen ihre eigene Meinung zu äußern und zu vertreten

Kinderschutz

Die Städtischen Kindertageseinrichtungen sind geschützte und sichere Räume für Kinder. Die Mitarbeiter*Innen sind sich der besonderen Verantwortung für das Wohl der Kinder bewusst, reagieren frühzeitig und sensibel auf Gefährdungsanzeichen und haben ein Handlungskonzept, wie in einer Gefährdungssituation vorzugehen ist. Dabei ist die frühzeitige Einbeziehung der Eltern sicher zu stellen und  auf die Beseitigung der Gefährdung hinzuwirken. In Kooperation mit den jeweiligen Beratungsdiensten können entsprechende Hilfsangebote gemacht werden bzw. kindeswohlsichernde Maßnahmen eingeleitet werden (§ 8a ff SGB VIII).

Kinder haben ein eigenständiges Recht auf altersentsprechende Beteiligung und  ein Recht sich in eigenen Angelegenheiten zu beschweren. Das Beschwerderecht gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Sorgen und Anliegen  den pädagogischen Mitarbeiter*Innen anzuvertrauen und dabei die Erfahrung zu machen, ernst genommen zu werden und Hilfe zu erhalten. Sie wissen, an wen sie sich wenden können und wie mit ihren Anliegen umgegangen wird. Das pädagogische Personal ist dafür verantwortlich eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich Kinder trauen, sich für die eigenen Interessen einzusetzen und das Recht der Beschwerde für eigene Belange wahrzunehmen.

Inklusion und Vielfalt

Inklusion ist ein Menschenrecht und eröffnet den Weg für Vielfalt, Zugewinn und Chancengleichheit. „In der Behindertenrechtskonvention geht es nicht mehr um die Integration von Ausgegrenzten, sondern darum, von vornherein allen Menschen die uneingeschränkte Teilnahme an allen Aktivitäten zu ermöglichen „(UN- Behindertenrechtskonvention)“.

Jedes Kind verfügt über Fähigkeiten, welche die Gemeinschaft in unseren Kindertageseinrichtungen bereichern. Das Lernen wird reichhaltig und bietet allen Kindern gleiche Entwicklungschancen, egal welchen Geschlechts, welcher Herkunft und unabhängig von ihren körperlichen oder kognitiven Voraussetzungen.

Persönliches Potenzial findet Berücksichtigung, sodass sich das Kind in seiner Individualität wahrgenommen fühlt und seine Stärken entwickeln kann.

Die kulturelle Vielfalt in unseren Kindertageseinrichtungen spiegelt das reichhaltige Leben unserer Gesellschaft wider. Unser Bestreben richtet sich stets danach aus, dass Inklusion gelingen kann. Unsere Fachkräfte lassen sich auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes und seiner Familie ein und richten ihr pädagogisches Handeln danach aus.

Selbstbestimmtes Spielen und Lernen

Das Spiel ist die erste Ausdrucksform des Kindes. Von Anfang an setzt sich das Kind im Spiel mit seiner Umwelt auseinander und lernt so die Umwelt zu begreifen.

Somit sind Spielen und Lernen keine Gegensätze sondern eng miteinander verbunden.

Freie Spielprozesse sind immer auch Lernprozesse, denn die Kinder schulen beiläufig ihre eigenen Kompetenzen. Bei uns erhalten die Kinder täglich im Freispiel die Möglichkeit aktiv eigene Lernprozesse zu gestalten und ihre Fähigkeiten zu erweitern. Um den Kindern bestmögliche Lern- und Entwicklungschancen zu bieten, arrangieren wir je nach Interessen der Kinder unsere Spielbereiche um oder verändern das Spielangebot.

Das Kooperieren mit älteren, jüngeren oder gleichaltrigen Kindern in diesen Lernschritten schult nicht nur die sozialen Kompetenzen sondern bewirkt auch durch Nachahmung (Vorbildverhalten) Lernprozesse.

Dokumentation unserer pädagogischen Arbeit

Information und Austausch zwischen dem pädagogischen Personal und den Eltern der uns anvertrauten Kinder findet in unserer Einrichtung sowohl verbal als auch nonverbal statt. So haben wir Informationsmöglichkeiten für die Eltern entwickelt, die immer aktuell über bestimmte Themen, Planungen oder Aktivitäten berichten.

An unserer Infowand finden die Eltern kurze Informationen zu den Aktivitäten der Woche. In der Kinder-Rundschau, die einmal im Monat erscheint, erhalten die Eltern Terminübersichten für den folgenden Monat. Ebenso nutzen wir dieses Medium um über Projekte und pädagogische Aktivitäten zu informieren und zu reflektieren.

Was die Kinder im Laufe der Woche beschäftigt, wird freitags anhand der Blitzbox in einer Gesprächsrunde noch einmal aufgegriffen. In der Blitzbox festgehalten werden Ideen, Wünsche und Erlerntes. Hier ist die Zusammenarbeit  von KiTa und Eltern gefragt, die Blitzbox zu füllen. Die Inhalte werden in der Portfoliomappe der Kinder dokumentiert.

Fotos, Aushänge oder Kreativarbeiten der Kinder machen wir für alle in der Einrichtung oder in den Portfolios der Kinder sichtbar.

Beobachtung von Entwicklungsverläufen und deren Dokumentation

Die Beobachtung von Entwicklungs- und Lernprozessen bildet eine wesentliche Grundlage für unser pädagogisches Handeln.

Für jedes Kind unserer Einrichtung führen wir einen Entwicklungsordner (Portfolio). In diesem halten wir regelmäßig einzelne Lernschritte der Kinder schriftlich sowie bildlich fest. Diese Aufzeichnungen helfen uns die Qualität unserer pädagogischen Angebote auf die Bedürfnisse der einzelnen Kinder abzustimmen und weiterzuentwickeln. Ebenso sind diese Aufzeichnungen die Basis für geplante Entwicklungsgespräche mit den Eltern im Rahmen der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft. Dem einzelnen Kind ist es mit Hilfe dieser Dokumentationen möglich eigene Lernprozesse bewusst wahrzunehmen. Ist es schwer das Verhalten und Erleben der Kinder zu verstehen, beobachten wir intensiv und stimmen unser pädagogisches Angebot darauf ab.

Sollten Zusatzangebote erforderlich sein, die ein Regelkindergarten nicht leisten kann, z. B. bei Hochbegabung oder Entwicklungsverzögerung verweisen wir die Eltern an die entsprechenden Fachdienste. Hierbei ist eine enge Kooperation zwischen Kita und Eltern unabdingbar.

Gemeinsam - zum Wohle des Kindes

Bildung und Erziehung jedes einzelnen Kindes beginnt in der Familie. Die Eltern sind für das Kind die ersten und wichtigsten Bezugspersonen, daher bedeutet die Familie Vertrauen und Rückzugsmöglichkeit für das Kind.

Die Kooperation zwischen uns, der Kindertageseinrichtung, sowie den Eltern der uns anvertrauten Kinder ist daher ein wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit.

Zum Wohle der Kinder streben wir eine offene Erziehungspartnerschaft an. Wir möchten die Eltern in ihrer Erziehungskompetenz unterstützen und stärken.

Die Teilhabe und Mitwirkung der Eltern an den Bildungs- und Erziehungsprozessen ihrer Kinder ist dabei wesentlich.

Die Zusammenarbeit mit den Eltern findet bei uns in unterschiedlichen Kommunikationsformen statt: regelmäßig geplante Elterngespräche über die Entwicklung des Kindes in unserer Einrichtung, Tür- und Angelgespräche beim Bringen und Abholen der Kinder, Beteiligung und Mitarbeit der Eltern bei Festen und Feiern sowie das aktive Miterleben des Kita- Alltages durch Hospitationen in unseren Gruppen, Einbindung in Projekte oder die Mitwirkung im Elternbeirat.

Monatlich erhalten alle Familien die „Kinder-Rundschau“ mit allen aktuellen Informationen, Reflexionen unserer pädagogischen Angebote und spezifischen Themen. An der großen Infowand können sich die Eltern über den Inhalt der Kinderkonferenz und die Wochenplanung informieren und erhalten so einen Einblick über den KiTa Tag.

Im Rahmen themenbezogener Elternabende, behandeln wir, das Kita- Team, oder externe Referenten Inhalte wie „Vorschule“, „Start ins neue KiTa Jahr“…

Die Auswahl der Themen erfolgt durch die KiTa Mitarbeiterinnen oder durch die Eltern.

Zweimal jährlich tauschen sich die Eltern zu verschiedenen Themen im Elterncafé aus.

Jährlich geben wir den Eltern die Möglichkeit bei einer Elternbefragung anonym ihre persönliche Meinung zu äußern.

Details zu unserer jeweils aktuellen Elternbefragung finden Sie hier.

 

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