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Kita Mailing

In der städtischen Kita Mailing werden 75 Kinder von zweieinhalb bis sechs Jahren in drei Gruppen betreut. Der Kindergarten befindet sich im Stadtteil Mailing im Osten von Ingolstadt.
In unmittelbarer Nähe liegt eine Bushaltestelle, mit einer guten Busverbindung zur Stadtmitte.

Bei der Kita Mailing finden derzeit Baumaßnahmen statt.

 

Bring- & Abholzeiten

Die Bringzeit ist von 07:15 bis 08:30 Uhr.

Die Abholzeit richtet sich nach der Stundenbuchung.

Zur Abholung der Kinder sind berechtigt:

  • Personensorgeberechtigte des Kindes
  • Abholberechtigte durch Auflistung im Betreuungsvertrag
  • Personen, die nicht als abholberechtigt im Betreuungsvertrag aufgelistet sind, benötigen das schriftliche Einverständnis der Personensorgeberechtigten und müssen am Tag des Abholens ihren Personalausweis mit sich führen
  • Geschwister, die mindestens 13 Jahre alt sind

Schließzeiten

Tag/Zeitraum Grund der Schließung

Mo., 29.10. bis

Mi., 31.10.2018

Herbstferien
Fr., 02.11.2018 Konzeptionstag

Mo., 24.12.2018 bis

Fr., 04.01.2019

Weihnachten

Mo., 04.03. bis

Di., 05.03.2019

Konzeptionstage
Fr., 31.05.2019 Brückentag
Fr., 21.06.2019 Brückentag
Mo., 29.07.2019 Planungstag

Mo., 12.08. bis

Fr., 30.08.2019

Sommerferien
   

Es ist jeweils der erste und letzte Ferientag angegeben.

Während der Sommerferien hat immer mindestens eine städtische Kindertageseinrichtung geöffnet, so dass Kindergartenkinder (ausgenommen Krippenkinder) bei Bedarf in einer anderen städtischen Kita betreut werden können.

Tagesablauf

Vormittag

Bringzeit

Eine aufmerksame Begrüßung der Kinder und deren Familien sowie die zugewandte Gestaltung des Übergangs von Familie in die Kita, leiten den Tag für das Kind ein.

Gleitende Brotzeit

Die Mahlzeit findet in einer wertschätzenden Atmosphäre statt und die individuellen Bedürfnisse der Kinder stehen im Mittelpunkt.

Morgenkreis in den Stammgruppen

Der Morgenkreis fördert das Zugehörigkeitsgefühl und bietet Orientierung. Lieder, Geschichten, Spiele und Gespräche über den Verlauf des Tages, über die Ideen und Themen der Kinder, finden statt.

Freie Lern- und Spielzeit

Die Pädagogen/-innen beobachten aufmerksam und feinfühlig die Spielsituationen und lassen sich aktiv von den Kindern in ihr Spiel einbinden. Auf der Basis dieser Beobachtungen setzt die Fachkraft Impulse zu weiteren Entwicklungsschritten.

Gezielte Aktivitäten

Lerninhalte werden für die Kinder altersentsprechend aufbereitet und fokussieren unterschiedliche Bildungsbereiche, wie z.B. Schulvorbereitung oder Bewegung. Die Pädagogen/-innen motivieren und begleiten.

Projektarbeit

Der Fokus liegt auf den Fragen der Kinder. Pädagogen/-innen greifen die Interessen der Kinder auf, geben Impulse und ermutigen dadurch weiter an einem Thema zu forschen. Ein Projekt entsteht.

Gartenzeit und Spaziergänge

Aktivitäten außerhalb der Kita geben den Kindern die Möglichkeit, ihr Wissen über die Natur und die Umwelt zu erweitern. Bewegung ist für die gesamte Entwicklung der Kinder bedeutsam. Der natürlichen Bewegungsfreude des Kindes wird viel Raum gegeben.

Begleitung der Körperpflege

Die Körperpflege und das Wickeln der Kinder finden in liebevollem Umgang statt und werden begleitet von einer respektvollen Haltung und sprachlichem Dialog.

Mittagszeit

Gemeinsames Mittagessen

Mahlzeiten bieten den Kindern die Möglichkeit zur Begegnung und zur Bildung. Eine angenehme Atmosphäre bei Tisch entsteht, wenn Kinder selbstbestimmt für sich und für die Tischgemeinschaft agieren können.

Ruhe-/Schlafenszeit

Eine Ruhezeit ist für die Entwicklung der Kinder unabdingbar. Ruheinseln und feste Schlaforte bieten Antworten für die individuellen Bedürfnisse der Kinder. In dieser Zeit ist eine Abholung nicht sinnvoll.

Begleitung der Körperpflege*

Nachmittag

Freie Lern- und Spielzeit* / Gezielte Aktivitäten* / Projektarbeit* / Gartenzeit und Spaziergänge* / Gleitende Brotzeit* / Begleitung der Körperpflege*

* wie oben beschrieben

Abholzeit je nach Buchung

Ein kurzer Austausch zwischen Erzieherin, Kind und Abholberechtigten gibt die Möglichkeit Wichtiges zu übermitteln.

Team

Das Team der Kindertageseinrichtung setzt sich, entsprechend der gesetzlichen Vorgaben, zusammen aus einer Leitung, einer stellvertretenden Leitung, pädagogischen Fachkräften, pädagogischen Ergänzungskräften sowie mindestens einer/m hauswirtschaftlichen/m Mitarbeiter/in. Die Stadt Ingolstadt bildet Personal aus und somit sind stets auch Praktikanten und Praktikantinnen aller pädagogischen Berufsgruppen in unseren Einrichtungen vertreten.

Räumlichkeiten & Außenanlage

Räumlichkeiten

Die Kita Mailing hat drei Gruppenräume mit Zugang zu einem kleinen Lichthof sowie eine Turnhalle. Ein weiterer Raum wird für gruppenübergreifende Projekte genutzt.

Außenanlage

Nach dem Abschluss der Baumaßnahmen steht den Kindern ein großer Garten mit Spielgeräten und Fahrzeugen für die verschiedenen Altersgruppen zur Verfügung.

Kooperation & Vernetzung

Zusammenarbeit mit der Schule

Die Kindertageseinrichtung pflegt einen engen Kontakt zur Grundschule im Stadtteil.
Die Kooperationspartner der Einrichtung besprechen gemeinsame Aktivitäten, die den Übergang für die Vorschulkinder erleichtern sollen. Erzieher/innen und Grundschullehrer/innen tauschen sich regelmäßig aus, die Einwilligung der Eltern vorausgesetzt.
Der Seh- und Hörtest und die Vorschuluntersuchung durch das städtische Gesundheitsamt finden jährlich in der Kindertageseinrichtung statt.

Fachdienste

Die Kooperation mit anderen fachlichen Einrichtungen und Diensten ist ein fester Bestandteil der Arbeit in der Kindertageseinrichtung. Bei Bedarf und in Absprache mit den Eltern wird mit mobilen Fachdiensten, Beratungsstellen, Logopäden, Ergotherapeuten, Ärzten zusammengearbeitet.

Kontakte im Umfeld

Die Kindertageseinrichtung Mailing ist eng mit der Grundschule Mailing vernetzt. Außerdem wird ein intensiver Kontakt zur Bücherei in Mailing gepflegt.

Essen & Trinken

Frühstück

Die Kinder bringen ihr Frühstück von zu Hause mit, einmal im Monat findet ein Müslifrühstück statt. Nach Absprache bringen die Eltern frisches Obst oder Gemüse als Rohkost mit.

Mittagessen

Die städtischen Kindertageseinrichtungen bieten täglich ein warmes Mittagessen mit einem Bioanteil von mindestens 50 Prozent an.
Die Speisen werden nach dem Cook & Freeze-Verfahren vom Essensanbieter bis zu einem bestimmten Punkt vorgegart und anschließend in den „Tiefkühlschlaf“ versetzt, um die Frische der Produkte zu bewahren. In den Kitas werden diese dann auf den Punkt fertig zubereitet.
Ergänzend dazu gibt es Obst, Rohkost, Salate oder Milchprodukte. Gesundheitliche und religiöse Bedürfnisse werden berücksichtigt.
Die Abrechnung des Mittagessens erfolgt auf den Tag genau. Der Preis für ein Mittagessen ist der Gebührensatzung (§ 4 Abs. 5) zu entnehmen.

Nachmittagsbrotzeit

Die Kinder bringen ihre Brotzeit von zu Hause mit, zudem wird frisches Obst oder Gemüse als Rohkost angeboten, das die Eltern nach Absprache mitbringen.

Getränke

Jeden Tag stehen den Kindern Getränke zur Verfügung, die von der Kita bereitgestellt werden. In den Wintermonaten wird zusätzlich ungesüßter Tee angeboten.

Frischkost: Obst, Gemüse als Rohkost, Milchprodukte

Über den Tag verteilt essen die Kinder zu den meisten Mahlzeiten entweder frisches Obst oder Gemüse als Rohkost oder Milchprodukte.

Pädagogische Konzeption

Die Stadt Ingolstadt ist als Träger der Städtischen Krippen, Kindergärten, Häuser für Kinder und der Horte verantwortlich für die Betriebsführung, die Finanzierung und die Qualitätssicherung der Häuser.

Sie übernimmt die Verantwortung für die Beachtung und Umsetzung der gesetzlichen Grundlagen (z. B. Grundgesetz, SGB VIII, BayKiBiG, BayIntG und der Ausführungsverordnung AVBayKiBiG), sowie der UN Kinderrechtskonvention (1989) und der UN Behindertenrechtskonvention (2009).  

Die pädagogische Konzeption aller städtischen Kindertageseinrichtungen orientiert sich am Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP), der als Grundlage der pädagogischen Arbeit im Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) verankert ist und an der Handreichung Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in den ersten drei Lebensjahren, sowie der Bayerischen Leitlinien für die Bildung und Erziehung von Kindern bis zum Ende der Grundschulzeit und der pädagogischen Empfehlung für die Arbeit in bayerischen Horten.

Wir gehen  davon aus, dass das Kind von Geburt an seine Entwicklung und Bildung aktiv mitgestaltet. Die natürliche Wissbegier des Kindes wird dabei als wertvolle Voraussetzung angesehen. Die Kita bietet dazu eine anregende Umgebung, welche eine gute Voraussetzung für den Erwerb personalen, sozialer und physischer Kompetenzen ist. Wichtig ist uns dabei, das Spiel als die elementarste Form des Lernens anzusehen. In einer wertschätzenden Atmosphäre unseres Hauses kann sich das Kind seinem individuellen Stand entsprechend entwickeln.

Das Kind kommt in den Kindergarten

Mit Beginn der Kindergartenzeit hält sich ein Kind oft zum ersten Mal ohne seine Eltern in einer neuen Umgebung auf. Dies ist ein bedeutender Schritt für das Kind und die Eltern. Das Kind kann neue Erfahrungen sammeln, Beziehungen zu

anderen Kindern und Erwachsenen aufbauen, seinen Platz in der Kindergruppe finden – bei der erfolgreichen Bewältigung dieser Herausforderungen, erwirbt das Kind wertvolle Kompetenzen für den Umgang mit zukünftigen neuen Situationen.

Beim Übergang vom Elternhaus in den Kindergarten steht das Kind im Mittelpunkt. Es wird auf die Bedürfnisse des Kindes eingegangen und die Eingewöhnungsphase mit den Eltern gemeinsam besprochen. .

Die Eltern erhalten auf Wunsch Unterstützung bei der Trennung vom Kind mit Hilfestellungen zum Eingewöhnen.

Jedes neue Kind bekommt einen „Paten“. Das sind Kinder, die die Einrichtung und den Ablauf sehr gut kennen und ihr „Patenkind“ durch den Tag begleiten und Hilfestellung geben.

Vom Kindergarten in die Schule

Die Vorbereitung der Kinder auf die Schule ist eine wesentliche Aufgabe des Kindergartens und beginnt mit der Aufnahme des Kindes im Kindergarten.

Während der gesamten Kindergartenzeit vermitteln wir den Kindern notwendige Kompetenzen für die kommende Schulzeit.

Eine intensivierte Schulvorbereitung durch gezielte und regelmäßige Lernangebote und Projekte erfolgt im letzten Kindergartenjahr.

Für eine gelingende Schulvorbereitung und Übergangsbewältigung ist die Zusammenarbeit von Eltern, Kindertageseinrichtung und Grundschule erforderlich. Wir führen mit den Eltern der Schulanfänger Gespräche zum Entwicklungsstand, der Schulfähigkeit und der Schulvorbereitung der Kinder.

Für die Kooperation und den fachlichen Austausch mit der Grundschule benötigen wir eine Einwilligung der Eltern. Diese wird zu Beginn des letzten Kindergartenjahres eingeholt.

Ein Elternabend zur Einschulung, der Besuch der Kinder in der Grundschule und die Teilnahme an einer Unterrichtsstunde sind feste Bestandteile der Schulvorbereitung.

Eine zusätzliche intensive Zusammenarbeit mit der Grundschule findet im Rahmen des Vorkurses statt. Dieser ist ein Sprachkurs für angehende Schulkinder mit Migrationshintergrund, um deren Deutschkenntnisse zu verbessern.

Der Hör- und Sehtest, sowie die körperliche Vorschuluntersuchung werden in der Kita vom Gesundheitsamt durchgeführt.

Zum Ende der Kindergartenzeit werden die Kinder vom Kindergarten verabschiedet.

Pädagogische Schwerpunkte

Wir schaffen eine offene, freundliche Atmosphäre in der gesamten Einrichtung, in der sich  Kinder sicher und geborgen fühlen und  die ihnen Rückzugsmöglichkeiten und Orientierung bietet.

Kinder entwickeln Selbständigkeit und eine eigenständige, kreative Persönlichkeit. Wir akzeptieren jedes Kind als eine eigenständige Persönlichkeit und unterstützen es aktiv, sich Wissen durch Erfahrungen an zueignen, um möglichst in vielen Lebensbereichen eigenständig Entscheidungen treffen zu können. Dazu gehört auch, dass sie entscheiden, wann und von wem sie sich Hilfe holen.

Kinder entwickeln soziale Kompetenz. Das Zusammenleben von Menschen erfordert Regeln, die akzeptiert und eingehalten werden müssen. Der Mensch ist ein soziales Wesen und angewiesen auf Freundschaften und Beziehungen. Die Kinder bauen im Kindergarten freundschaftliche Kontakte auf und üben wichtige soziale Kompetenzen wie Konfliktfähigkeit, Kompromissbereitschaft und Einfühlungsvermögen ein. Auseinandersetzungen zwischen den Kindern gehören zum Alltag und wir unterstützen sie ihrer Entwicklung entsprechend, ihre Konflikte in der Gruppe zunehmend selbst zu lösen.

Kinder sollen so gut wie möglich  auf die Schule vorbereitet werden. Sie erwerben alters- und entwicklungsentsprechende Fähigkeiten und Fertigkeiten. Dies geschieht durch gezielte und zeitlich festgelegte Angebote und Projekte. Durch spezielle Materialien und ein erweitertes Erfahrungsfeld innerhalb und außerhalb der Einrichtung. Die besonderen Anforderungen der Schule wie Ausdauer, eine differenziert sprachliche Ausdrucksfähigkeit, eine positive Arbeitshaltung, Freude und Motivation an Neuem sind in unserer pädagogischen Arbeit berücksichtigt.

Wertorientiert und verantwortungsvoll handelnde Kinder

Die Welt ist vielfältig und steht den Kindern offen. Um sich in dieser orientieren zu können, ist die Vermittlung von Werte und Normen unabdingbar. Die Kita sieht ihre Aufgabe darin, vertrauensvolle Erfahrungen zu ermöglichen und auf der Basis einer interkulturellen Erziehung aktiv zu werden.

Ein lebensbejahendes Wertesystem das neben der christlich-abendländischen Kultur Platz für weitere andere religiöse Erfahrungen lässt, ermöglicht den Kindern eigene Standpunkte zu entwickeln.

Im Kita-Alltag ist die Wertevermittlung stets präsent. Im Rollenspiel, bei Kreisspielen oder auch bei der gemeinsamen Brotzeit.

Als Fachkräfte ist es uns wichtig, mit gutem Beispiel voranzugehen. Toleranz, Hilfsbereitschaft und Achtsamkeit sollen keine leeren Worte sein, sondern von allen aktiv gelebt werden.

Sprach- und medienkompetente Kinder

Sprechen und Verstehen sind die wichtigsten Grundlagen für die positive Entwicklung unserer Kinder. Mit Sprache verständigen wir uns, teilen Wünsche und Bedürfnisse mit, artikulieren Gefühle, nehmen Informationen auf, verarbeiten sie und geben sie weiter. Sprechen- und Verstehen- können ermöglicht es uns, Beziehungen zu anderen Menschen zu gestalten.

Zuhören, Ausreden und Mitreden in der Gruppe ist gefordert. Die Fachkräfte unterstützen die Kinder beim Erwerb dieser Fähigkeiten.

In der Begegnung mit Bilderbüchern, Sachbüchern, Geschichten, Märchen, Fingerspiele oder Reimen entwickeln Kinder literacy-bezogene Kompetenzen.

Mit Laut- und Sprachspielen, Reim- oder Silbenspielen unterstützen wir die Kinder eine kreative Lust an der Sprache, ein Bewusstsein für Sprachrhythmus und für die lautliche Gestalt der Sprache zu entwickeln.

Eine sprachanregende Atmosphäre ist uns wichtig. Die Kinder können sich angstfrei und unbeschwert ausprobieren und so ihre Sprache selbst weiterentwickeln.

Das Projekt „Hören-Lauschen-Lernen“ wird für alle Kinder im letzten Kindergartenjahr angeboten. Nach vorheriger Überprüfung nehmen jene Kinder, die Schwierigkeiten beim Erkennen von Lauten und Lautverbindungen haben, am Programm teil, sofern das Einverständnis der Eltern vorliegt.

Der Bereich der auditiven (=hören) Medien nimmt einen geringeren aber nicht unbedeutenden Teil der Sprach- und Medienerziehung ein. Durch Hören von Geschichten- und Lieder-CD`s werden die Kinder spielerisch an den Umgang dieses Mediums herangeführt.

Bei Bedarf bieten wir gezielte Unterstützung für Kinder mit und ohne Migrationshintergrund an. Die Beobachtungsbögen SISMIK und SELDAK werden zur Feststellung des Sprachstandes eingesetzt und in Kooperation mit der Grundschule der Vorkurs „Deutsch“  angeboten.

Fragende und forschende Kinder

Wir wollen die Kinder im alltäglichen Kindergartenleben zur aktiven Beteiligung anregen, die Neugierde der Kinder wecken, erhalten und ein vielfältiges Spektrum an Erlebnissen in der Natur bzw. Umwelt bieten. Wir zeigen den Kindern einfache Experimente, die sie auch selbst ausführen können.

Durch Spaziergänge und Ausflüge erweitern wir das Erfahrungsfeld der Kinder und vermitteln den richtigen Umgang im Straßenverkehr (Verkehrserziehung).

Mathematische Grunderfahrungen finden sich im Alltag und werden zusätzlich in Lernangeboten vermittelt. Dazu gehört der Umgang mit Farben, Formen, Mengen und Zahlen. Etwas Ordnen, Sortieren, in eine Reihenfolge bringen, vergleichen, messen, wiegen, abzählen, erkennen von Ziffern und Würfelbildern sind Tätigkeiten unserer Kinder.

Umweltbezogenes Denken und Handeln beziehen wir in den Alltag mit ein (z. B. Mülltrennung, Umgang mit Trinkwasser, die Wertehaltung gegenüber anderen Lebewesen......usw.) und nutzen unseren Garten für zahlreiche Naturbegegnungen.

Künstlerisch aktive Kinder

Kreativität hat grundsätzlich mit Neugierde zu tun. Neugierde fordert heraus, führt zum Ausprobieren und letztlich zum Gestalten. Vielfältige, anregende Materialien stehen den Kindern zur Verfügung. Das Materialangebot berücksichtigt unterschiedliche Altersstrukturen.

Die Materialvielfalt motiviert zu Phantasie und freiem Experimentieren. Dabei werden grundlegende Erfahrungen gesammelt und Techniken erprobt. Diese Prozesse sind wichtiger als das fertige Produkt.

Klare Ordnungsstrukturen helfen den Kindern sich zu orientieren. Die Werke der Kinder werden im Flur ausgestellt und über die gesamte Kindergartenzeit für das Kind gesammelt.

Das Erleben von kulturellen Aktionen z. B. Theater, Museum, sind im Kindergartenjahr feste Bestandteile.

Die Kinder spielen mit Musikinstrumenten, lernen Liedgut und Tänze kennen und erfahren Anerkennung für ihren Mut bei Festen und öffentlichen Auftritten.

Starke und gesunde Kinder

Um Kinder stark für den Tag zu machen, ist eine gesunde Ernährung und Bewegung wichtig für die körperliche Entwicklung.

Da viele Kinder einen großen Teil ihres Tages in der Kita verbringen, ist ein qualitativ gutes Angebot an Speisen und Getränken eine wichtige Dienstleistung der Einrichtung.

Täglich stellen wir frisches Obst und Gemüse am Brotzeittisch bereit. Getränke stehen den Kindern jederzeit zur Verfügung.

Durch die Beachtung von allgemeinen Hygieneregeln, wie Hände waschen und einer gepflegten Esskultur vermitteln wir den Kindern notwendige, gesellschaftliche Grundkenntnisse.

Kinder lernen bei gezielten Lernangeboten ihren Körper kennen und auf ihren Körper zu hören. Kinder wissen, dass Anspannung und Entspannung für den Körper wichtig ist. Durch Ruhephasen kann das Kind entspannen und neue Kraft und Energie tanken.

Beteiligung der Kinder

In Gesprächsrunden und Versammlungen beteiligen wir die Kinder möglichst umfassend an Entscheidungen und Planungen. Dabei werden Ideen, Meinungen und Vorschläge, die die Kinder äußern, von den Erzieherinnen aufgenommen, beraten und gemeinsam mit den Kindern umgesetzt. Sie lernen abzustimmen, erfahren die Grundzüge von demokratischem Verhalten und das Wertschätzen von Meinungen.

Kinder werden ermutigt, ihre eigene Meinung zu vertreten und selbstbewusst aufzutreten. Sie werden in ihren Gefühlen, Bedürfnissen, Interessen und Wünschen ernst genommen.

Die Kinder lernen bei Gruppenaufgaben gemeinsam einen Weg zu finden, diese zu lösen. Die Kinder lernen Abstimmungsregeln sowie Gesprächsregeln und können diese bei den Kinderkonferenzen und Gesprächskreisen anwenden.

Beschwerdemöglichkeiten für Kinder

Kinder, die sich selbstbewusst für ihre Rechte und Bedürfnisse einsetzen und sich wertgeschätzt und selbstwirksam fühlen, sind besser vor Gefährdungen geschützt. Damit ist die Entwicklung von Beschwerdemöglichkeiten ein wichtiger Beitrag zur Gewaltprävention und zum Schutz jedes Kindes. Schutz vor Übergriffen kann nur da wirksam werden, wo Kinder die Verletzung ihrer persönlichen Grenzen als Alarmsignale wahrnehmen und dieses Verhalten als „nicht in Ordnung“ einschätzen können. Dafür brauchen sie die Erfahrung, dass ihre Grenzen von anderen geachtet werden. Nur so können sie ein Gefühl für ihre eigenen Grenzen und deren Berechtigung entwickeln. Ein Kind, das ein sicheres Gefühl für die eigene persönliche Grenze hat, kann diese auch nach außen deutlich machen und läuft damit weniger Gefahr, Opfer von Übergriffen zu werden. Diesen Gedanken greift das  Bundeskinderschutzgesetz auf. Es gibt vor, dass Kindern in Kindertageseinrichtungen neben dem Beteiligungsrecht auch ein Beschwerderecht einzuräumen ist. Jedes Kind hat demnach das Recht, eine Beschwerde zu äußern, und Anspruch darauf, dass diese Beschwerde gehört und angemessen behandelt wird. Unsere Aufgabe besteht darin, diese Rechte zu einem selbstverständlichen Bestandteil des Kita-Alltags werden zu lassen.

Der Umgang mit Beschwerden fördert........

die bewusste Wahrnehmung der eigenen Bedürfnisse

die Fähigkeit, sich in eine andere Person hineinzuversetzen

das Zutrauen, schwierige Situationen bewältigen zu können

die Fähigkeit, gemeinsam Lösungen zu finden und sich bei anderen Unterstützung und Hilfe zu holen

Damit wird den Kindern neben dem Aspekt der Gleichwürdigkeit auch ein Demokratieverständnis von Anfang an vorgelebt und vermittelt.

Kinderschutz

Die Städtischen Kindertageseinrichtungen sind geschützte und sichere Räume für Kinder. Die Mitarbeiter*Innen sind sich der besonderen Verantwortung für das Wohl der Kinder bewusst, reagieren frühzeitig und sensibel auf Gefährdungsanzeichen und haben ein Handlungskonzept, wie in einer Gefährdungssituation vorzugehen ist. Dabei ist die frühzeitige Einbeziehung der Eltern sicher zu stellen und  auf die Beseitigung der Gefährdung hinzuwirken. In Kooperation mit den jeweiligen Beratungsdiensten können entsprechende Hilfsangebote gemacht werden bzw. kindeswohlsichernde Maßnahmen eingeleitet werden (§ 8a ff SGB VIII).

Kinder haben ein eigenständiges Recht auf altersentsprechende Beteiligung und  ein Recht sich in eigenen Angelegenheiten zu beschweren. Das Beschwerderecht gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Sorgen und Anliegen  den pädagogischen Mitarbeiter*Innen anzuvertrauen und dabei die Erfahrung zu machen, ernst genommen zu werden und Hilfe zu erhalten. Sie wissen, an wen sie sich wenden können und wie mit ihren Anliegen umgegangen wird. Das pädagogische Personal ist dafür verantwortlich eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich Kinder trauen, sich für die eigenen Interessen einzusetzen und das Recht der Beschwerde für eigene Belange wahrzunehmen.

Inklusion und Vielfalt

Inklusion ist ein Menschenrecht und eröffnet den Weg für Vielfalt, Zugewinn und Chancengleichheit. „In der Behindertenrechtskonvention geht es nicht mehr um die Integration von Ausgegrenzten, sondern darum, von vornherein allen Menschen die uneingeschränkte Teilnahme an allen Aktivitäten zu ermöglichen „(UN- Behindertenrechtskonvention)“.

Jedes Kind verfügt über Fähigkeiten, welche die Gemeinschaft in unseren Kindertageseinrichtungen bereichern. Das Lernen wird reichhaltig und bietet allen Kindern gleiche Entwicklungschancen, egal welchen Geschlechts, welcher Herkunft und unabhängig von ihren körperlichen oder kognitiven Voraussetzungen.

Persönliches Potenzial findet Berücksichtigung, sodass sich das Kind in seiner Individualität wahrgenommen fühlt und seine Stärken entwickeln kann.

Die kulturelle Vielfalt in unseren Kindertageseinrichtungen spiegelt das reichhaltige Leben unserer Gesellschaft wider. Unser Bestreben richtet sich stets danach aus, dass Inklusion gelingen kann. Unsere Fachkräfte lassen sich auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes und seiner Familie ein und richten ihr pädagogisches Handeln danach aus.

Selbstbestimmtes Spielen und Lernen

In der Freispielzeit entscheidet das Kind wo, mit wem und wie lange es spielen möchte. Hierfür stehen ihm vielfältige Materialien und Bereiche zur Verfügung.

Dabei werden Alltagseindrücke verarbeitet und die Fantasie der Kinder entwickelt sich. In Spielprozessen lernen Kinder beiläufig. Deshalb ist für uns die Freispielzeit von großer Bedeutung.

Als Voraussetzung für Lernfreude ist das Bedürfnis nach Sicherheit, Geborgenheit und Vertrauen zu stillen. Ausgehend hiervon ist es uns wichtig Bezugspersonen als Ansprechpartner anzubieten und das Geschehen im Kindergarten überschaubar zu organisieren.

Dokumentation der pädagogischen Arbeit

Im Wochenrückblick und Wochenvorschau können die Eltern entnehmen, was ihr Kind erlebt hat, und was diese Woche ansteht. Im Wochenplan sind freie Angebote, gezielte Lernangebote und die Freispielzeit aufgeführt und Lernziele angegeben. Projekte werden schriftlich dokumentiert. Anhand von aktuellen Fotos erhalten die Eltern einen Einblick in den Kita-Alltag.

Beobachtung von Entwicklungsverläufen und deren Dokumentation:

Beobachtung von Lern- und Entwicklungsprozessen bildet eine wesentliche Grundlage für pädagogisches Handeln in der Kita.

Hierzu führen wir für jedes Kind einen Beobachtungsbogen (PERIK), der Einblick in Stärken, Kompetenzen und Schwächen der Kinder gibt und im Laufe der Kindergartenzeit den Entwicklungsverlauf und die Entwicklungsschritte des Kindes verdeutlicht. Bei fremdsprachigen Kindern erfassen wir zusätzlich die deutschen Sprachkenntnisse.

Die Eltern können sich regelmäßig mit den Erzieherinnen in Form eines Elterngespräches über die Lernschritte ihres Kindes anhand des Beobachtungsbogens austauschen.

Jedes Kind hat in der Kita Mailing einen Portfolioordner. Darin werden die Höhepunkte, Schneide- und Faltübungen, Malversuche und Alltagserlebnisse festgehalten. Jedes Kind hat Zugang zu seiner Mappe und kann diese interessierten Kindern oder seinen Eltern zeigen.

Beteiligung der Eltern

Eltern vertrauen uns ihr Kind für einen Teil des Tages zur Betreuung, Bildung und Erziehung an. Dazu ist es erforderlich, dass das Fachpersonal gemeinsam mit den Eltern eine positive Beziehung entwickelt und gegenseitiges Vertrauen aufgebaut wird. Die Zusammenarbeit mit Eltern findet in vielen unterschiedlichen Kommunikationsformen statt. Hierzu gehören das Tür- und Angelgespräch und der kurze Austausch aktueller und wichtiger Informationen. Außerdem bietet jede Erzieherin geplante und terminierte Elterngespräche zum Entwicklungsverlauf der Kinder an.

Die Eltern haben in unserer Einrichtung die Möglichkeit, die Kindergruppe zu besuchen, am Gruppengeschehen teilzunehmen und den Gruppenalltag kennen zu lernen. Dabei erhalten die Eltern die Gelegenheit, ihr Kind in der Einrichtung zu beobachten und Erfahrungen mit dem Erzieherpersonal auszutauschen.

Gerne nutzen wir die Ressourcen von Eltern und beziehen ihre Fähigkeiten und ihr Fachwissen in die passenden Projekte mit ein.

Auch bei der Gestaltung und Durchführung von Festen sind Eltern unsere Partner.

Jährlich zu Beginn des Kindergartenjahres wählen die Eltern ihre Elternvertreter, den Elternbeirat. Dieser hat eine beratende Funktion und ist ein wichtiges, in unserer Arbeit uns unterstützendes Gremium.

Die Eltern werden einmal jährlich nach ihrer Meinung zur Einrichtung, über ihre Zufriedenheit und nach Anregungen befragt. Die Ergebnisse werden im Kindergarten veröffentlicht.

Details zu unserer jeweils aktuellen Elternbefragung finden Sie hier.

 

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