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Kita Mariengarten

In der städtischen Kita Mariengarten werden 137 Kinder von null bis sechs Jahren in einem Krippen- und Kindergartenbereich, mit jeweils vier Gruppen, betreut.

Die Kita liegt in idyllischer Lage im Nordosten von Ingolstadt, im Ortsteil Oberhaunstadt. Eine gute Verkehrs- und Busanbindung ist gegeben und die Brauereiallee, der Augraben sowie die grüne Umgebung werden für Ausflüge und Erkundungen regelmäßig genutzt.

 

Bring- & Abholzeiten

Die Bringzeit ist von 07:00 bis 09:00 Uhr.

Die Abholzeit richtet sich nach der Stundenbuchung.

Zur Abholung der Kinder sind berechtigt:

  • Personensorgeberechtigte des Kindes
  • Abholberechtigte durch Auflistung im Betreuungsvertrag
  • Personen, die nicht als abholberechtigt im Betreuungsvertrag aufgelistet sind, benötigen das schriftliche Einverständnis der Personensorgeberechtigten und müssen am Tag des Abholens ihren Personalausweis mit sich führen
  • Geschwister, die mindestens 13 Jahre alt sind

Schließzeiten

Tag/Zeitraum Grund der Schließung

Mo., 05.08. bis

Fr., 23.08.2019

Sommerferien

Fr., 20.09.2019 Planungstag
Fr., 04.10.2019 Brückentag
Mo., 21.10.2019 ab 12 Uhr Personalversammlung

Mo., 23.12.2019 bis

Fr., 03.01.2020

Weihnachten

Fr., 17.01.2020

Teamtag

Mo., 24.02.2020

Konzeptionstag

Di., 25.02.2020 ab 12 Uhr
Faschingsdienstag

Mo., 06.04.2020 bis

Do., 09.04.2020

bedarfsorientierte Betreuung

Mo., 08.06.2020 bis

Fr., 12.06.2020

Pfingsten

Mo., 03.08.2020 bis

Fr., 21.08.2020

Sommerferien
Mo., 24.08.2020 Planungstag

Es ist jeweils der erste und letzte Ferientag angegeben.

Während der Sommerferien hat immer mindestens eine städtische Kindertageseinrichtung geöffnet, so dass Kindergartenkinder (ausgenommen Krippenkinder) bei Bedarf in einer anderen städtischen Kita betreut werden können.

Tagesablauf

Vormittag

Bringzeit

Eine aufmerksame Begrüßung der Kinder und deren Familien sowie die zugewandte Gestaltung des Übergangs von Familie in die Kita, leiten den Tag für das Kind ein.

Gemeinsame Brotzeit (Krippe) / Gleitende Brotzeit (Kindergarten)

Die Mahlzeit findet in einer wertschätzenden Atmosphäre statt und die individuellen Bedürfnisse der Kinder stehen im Mittelpunkt.

Morgenkreis

Der Morgenkreis fördert das Zugehörigkeitsgefühl und bietet Orientierung. Lieder, Geschichten, Spiele und Gespräche über den Verlauf des Tages, über die Ideen und Themen der Kinder, finden statt.

Freie Lern- und Spielzeit

Die Pädagogen/-innen beobachten aufmerksam und feinfühlig die Spielsituationen und lassen sich aktiv von den Kindern in ihr Spiel einbinden. Auf der Basis dieser Beobachtungen setzt die Fachkraft Impulse zu weiteren Entwicklungsschritten.

Gezielte Aktivitäten

Lerninhalte werden für die Kinder altersentsprechend aufbereitet und fokussieren unterschiedliche Bildungsbereiche, wie z. B. Schulvorbereitung oder Bewegung. Die Pädagogen/-innen motivieren und begleiten.

Projektarbeit

Der Fokus liegt auf den Fragen der Kinder. Pädagogen/-innen greifen die Interessen der Kinder auf, geben Impulse und ermutigen dadurch weiter an einem Thema zu forschen. Ein Projekt entsteht.

Gartenzeit und Spaziergänge

Aktivitäten außerhalb der Kita geben den Kindern die Möglichkeit, ihr Wissen über die Natur und die Umwelt zu erweitern. Bewegung ist für die gesamte Entwicklung der Kinder bedeutsam. Der natürlichen Bewegungsfreude des Kindes wird viel Raum gegeben.

Begleitung der Körperpflege

Die Körperpflege und das Wickeln der Kinder finden in liebevollem Umgang statt und werden begleitet von einer respektvollen Haltung und sprachlichem Dialog.

Mittagszeit

Gemeinsames Mittagessen

Mahlzeiten bieten den Kindern die Möglichkeit zur Begegnung und zur Bildung. Eine angenehme Atmosphäre bei Tisch entsteht, wenn Kinder selbstbestimmt für sich und für die Tischgemeinschaft agieren können.

Ruhe-/Schlafenszeit

Eine Ruhezeit ist für die Entwicklung der Kinder unabdingbar. Ein fester Ruhe- und Schlafbereich bietet Antworten für die individuellen Bedürfnisse der Kinder. In dieser Zeit ist eine Abholung nicht sinnvoll.

Begleitung der Körperpflege*

Nachmittag

Freie Lern- und Spielzeit* / Gezielte Aktivitäten* / Projektarbeit* / Gartenzeit und Spaziergänge* / Gemeinsame Brotzeit (Krippe)* / Gleitende Brotzeit (Kindergarten*) / Begleitung der Körperpflege*

* wie oben beschrieben

Abholzeit je nach Buchung

Ein kurzer Austausch zwischen Erzieherin, Kind und Abholberechtigten gibt die Möglichkeit Wichtiges zu übermitteln.

Personal

Das Team der Kindertageseinrichtung wird von einer Gesamtleiterin, einer Fachbereichsleiterin für Personal/Pädagogik und einer Fachbereichsleiterin für Eltern/Organisation geführt, die für bis zu 3 Einrichtungen in einem Cluster zuständig sind. Jedes Haus hat, entsprechend der gesetzlichen Vorgaben, pädagogische Fachkräfte, pädagogische Ergänzungskräfte sowie mindestens einer/m hauswirtschaftlichen/m Mitarbeiter/in. Die Stadt Ingolstadt bildet Personal aus und somit sind stets auch Praktikanten und Praktikantinnen aller pädagogischen Berufsgruppen in unseren Einrichtungen vertreten.

Räumlichkeiten & Außenanlage

Räumlichkeiten

Die Kita Mariengarten besteht aus drei Gebäudekomplexen, welche U-förmig aneinander gereiht sind. Die jeweils vier Krippen- und Kindergartengruppen sind auf die verschiedenen Komplexe aufgeteilt.
In der Krippe befinden sich innerhalb der Gruppenräume einzelne Funktionsecken. Die Schlaf- bzw. Sanitärräume sind neben den jeweiligen Gruppenräumen.

Im Kindergartenbereich erfüllen die Gruppenräume eine bestimmte Funktion, so gibt es jeweils einen Rollspielraum, einen Bauraum, ein Atelier sowie einen Medienraum.
Der Sanitärbereich befindet sich in unmittelbarer Nähe. Der Kindergarten verfügt über ein Bistro, in dem alle Mahlzeiten eingenommen werden.

Für das Mittagessen steht den Kindern zusätzlich ein Speiseraum zur Verfügung. Außerdem gibt es eine Turnhalle, einen Musikraum, einen Vorschulraum und einen Schlafraum.

Außenanlage

Die Häuser haben jeweils einen Garten mit altersgerechtem Spielmaterial.
Den Krippenkindern stehen zwei unterschiedliche Außenanlagen zur Verfügung, zum einen mit Vogelnestschaukel, Sandkasten, Kletterburg und zum anderen ein Innenhof für eine großräumige Fahrzeugnutzung.

Im Kindergartenbereich spielen die Kinder in Sandkästen mit Matschanlagen, sie haben Klettermöglichkeiten, Rutschen und Vogelnestschaukeln oder nutzen Fahrzeuge für die verschiedenen Altersgruppen.

Die öffentlichen Spielplätze in der Umgebung und die vielen Spazierwege durch die Wohngebiete, Felder und Flur werden regelmäßig genutzt.

Kooperation & Vernetzung

Zusammenarbeit mit der Schule

Die Kindertageseinrichtung pflegt einen engen Kontakt zur Grundschule im Stadtteil.
Die Kooperationspartner der Einrichtung besprechen gemeinsame Aktivitäten, die den Übergang für die Vorschulkinder erleichtern sollen. Erzieher/innen und Grundschullehrer/innen tauschen sich regelmäßig aus, die Einwilligung der Eltern vorausgesetzt.
Der Seh- und Hörtest und die Vorschuluntersuchung durch das städtische Gesundheitsamt finden jährlich in der Kindertageseinrichtung statt.

Fachdienste

Die Kooperation mit anderen fachlichen Einrichtungen und Diensten ist ein fester Bestandteil der Arbeit in der Kindertageseinrichtung. Bei Bedarf und in Absprache mit den Eltern wird mit mobilen Fachdiensten, Beratungsstellen, Logopäden, Ergotherapeuten, Ärzten zusammengearbeitet.

Kontakte im Umfeld

Die Kindertageseinrichtung Mariengarten ist eng mit der Grundschule Oberhaunstadt vernetzt.

Die städtische Simon-Mayr-Sing- und Musikschule bietet als externer Anbieter „Musikalische Frühförderung“ in den Räumen der Kita an.

Mit dem benachbarten Seniorenheim wird regelmäßiger Kontakt gepflegt.

Essen & Trinken

Frühstück

In der Kindertageseinrichtung Mariengarten gibt es täglich ein Frühstücksbuffet. Die benötigten Lebensmittel werden von den Eltern nach Absprache abwechselnd mitgebracht.

Mittagessen

Die städtischen Kindertageseinrichtungen bieten täglich ein warmes Mittagessen mit einem Bioanteil von mindestens 50 Prozent an.
Die Speisen werden nach dem Cook & Freeze-Verfahren vom Essensanbieter bis zu einem bestimmten Punkt vorgegart und anschließend in den „Tiefkühlschlaf“ versetzt, um die Frische der Produkte zu bewahren. In den Kitas werden diese dann auf den Punkt fertig zubereitet.
Ergänzend dazu gibt es Obst, Rohkost, Salate oder Milchprodukte. Gesundheitliche und religiöse Bedürfnisse werden berücksichtigt.
Die Abrechnung des Mittagessens erfolgt auf den Tag genau. Der Preis für ein Mittagessen ist der Gebührensatzung (§ 4 Abs. 5) zu entnehmen.

Nachmittagsbrotzeit

In der Kindertageseinrichtung Mariengarten gibt es am Nachmittag ein Brotzeitbuffet. Die Eltern bringen die Lebensmittel nach Absprache mit.

Getränke

Jeden Tag stehen den Kindern Getränke zur Verfügung, die von der Kita bereitgestellt werden. In den Wintermonaten wird zusätzlich ungesüßter Tee angeboten.

Frischkost: Obst, Gemüse als Rohkost, Milchprodukte

Über den Tag verteilt essen die Kinder zu den meisten Mahlzeiten entweder frisches Obst oder Gemüse als Rohkost oder Milchprodukte.

Pädagogische Konzeption

Die Stadt Ingolstadt ist als Träger der Städtischen Krippen, Kindergärten, Häuser für Kinder und der Horte verantwortlich für die Betriebsführung, die Finanzierung und die Qualitätssicherung der Häuser.

Sie übernimmt die Verantwortung für die Beachtung und Umsetzung der gesetzlichen Grundlagen (z. B. Grundgesetz, SGB VIII, BayKiBiG, BayIntG und der Ausführungsverordnung AVBayKiBiG), sowie der  UN Kinderrechtskonvention (1989) und der  UN Behindertenrechtskonvention (2009).  

Die pädagogische Konzeption aller städtischen Kindertageseinrichtungen orientiert sich am Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP), der als Grundlage der pädagogischen Arbeit im Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) verankert ist und an der Handreichung Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in den ersten drei Lebensjahren, sowie der Bayerischen Leitlinien für die Bildung und Erziehung von Kindern bis zum Ende der Grundschulzeit und der pädagogischen Empfehlung für die Arbeit in bayerischen Horten.

Wir gehen hierbei davon aus, dass das Kind von Geburt an seine Entwicklung und Bildung aktiv mit gestaltet. Die natürliche Wissbegier des Kindes wird dabei als wertvolle Voraussetzung angesehen. Die Kita bietet dazu, eine in Bezug auf die personalen, sozialen und physischen Kompetenzen, anregende Umgebung die eine gute Voraussetzung für Lernen und Entwicklung darstellt. Wichtig ist uns dabei, das Spiel als die elementarste Form des Lernens anzusehen. In einer wertschätzenden Atmosphäre kann sich das Kind seinem individuellen Stand entsprechend entwickeln.

Das Kind kommt in die Krippe

Wenn ein Kind in die Krippe kommt, ist dies in der Regel die erste längere Trennungserfahrung, die es macht. Für ein Kleinstkind bedeutet dies, sich in einer fremden Welt mit fremden Menschen zurechtzufinden.

Krippenkinder sind durchaus in der Lage, diese Situation zu bewältigen wenn sie die Unterstützung und Begleitung einer vertrauten Person bekommen.

Mit genügend Zeit, Geduld und Verständnis kann so eine tragfähige Beziehung zum pädagogischen Personal entstehen.

Auch für die Eltern beginnt ein Bewältigungsprozess, bei dem sie vom pädagogischen Fachpersonal mit einem vielseitigen Informationsaustausch unterstützt und begleitet werden.

Erste Informationen über die Krippe erhalten die Eltern an unseren Infoabenden.

Bei der Aufnahme eines Kindes kommt es zu einem Betreuungsvertrag zwischen den Eltern und der Einrichtung. Innerhalb dieses Gespräches erhalten die Eltern grundlegende Informationen über den ersten Krippentag und den Ablauf der Eingewöhnungszeit. Während der Eingewöhnungszeit findet eine individuelle Abstimmung über den Verlauf der Zeit und ein Anamnesegespräch statt. Im Vorfeld erhalten die Eltern eine Broschüre, welche das „Berliner Eingewöhnungsmodell“ aus der Sicht der Eltern beschreibt.

Das Kind kommt in den Kindergarten

Um Eltern und Kindern den Übergang vom Elternhaus oder auch von der Krippe in den Kindergarten zu erleichtern, bieten wir folgendes an:

  • Infoabend im Juni mit Infomappe
  • Eingewöhnung nach festem Konzept, Dauer 1 Woche
  • Ein älteres Kind als Pate
  • Kinder, die von unserer Krippe in den Kindergarten wechseln, besuchen diesen ab dem Frühjahr regelmäßig mit ihrer Bezugsperson, die sich nach und nach zurückzieht. So entfällt für sie die Eingewöhnungszeit im September.
  • Übergabegespräche zwischen der abgebenden Erzieherin und der neuen Mitarbeiterin (bei Einwilligung der Eltern), gerne auch zusammen mit den Eltern
  • Gemeinsame Veranstaltungen im Haus
  • Pro Tag wird nur ein Kind neu aufgenommen

Vom Kindergarten in die Schule

Vorschularbeit:

Unsere Vorschulkinder treffen sich 1x die Woche in der Kleingruppe und ein zweites Mal gruppenübergreifend. Sie lernen leise und konzentriert zu arbeiten und sich in Geduld zu üben. Sie üben den richtigen Umgang mit Materialien und Verantwortung für Dinge zu übernehmen. Ein wichtiges Ziel ist auch, dass die Kinder, bevor wir sie in die Schule entlassen, in den lebenspraktischen Bereichen völlig selbstständig sind. Die Vorschulkinder erhalten eine ausführliche Verkehrserziehung, so dass sie das korrekte Verhalten im Straßenverkehr bis zur Einschulung bei unseren diversen Exkursionen vertiefen und sichern können. Zum Abschluss erhalten die Kinder ihren ersten Führerschein – den „Fußgängerführerschein“!

Kontakt mit der Schule findet in folgender Form statt:

  • Im Herbst erstellen Lehrerinnen und Leiterin gemeinsam einen Kooperationskalender, in dem die gemeinsamen Aktionen von September bis Juli festlegt sind.
  • Gemeinsamer Elternabend in der Schule zum Thema „Vorkurs Deutsch“
  • Gemeinsamer Elternabend zum Thema Einschulung im Kindergarten

Pädagogische Schwerpunkte unserer Bildungs- und Erziehungsarbeit

Bei unserer pädagogischen Arbeit orientieren wir uns an dem Zitat von Maria Montessori „Hilf mir es selbst zu tun“.

Wir leben mit den Kindern den Alltag in einer wertschätzenden Umgebung und sind offen für Lernerfahrungen aller Art.

Wir wollen die Kinder stark machen für das Leben, das von ihnen Eigenverantwortung, Selbstbewusstsein, Kreativität, Flexibilität und ein hohes Maß an sozialen Kompetenzen verlangt.

Wir unterstützen die Kinder in ihren Stärken, Fähigkeiten und Interessen.

Die Räume sind so gestaltet, dass die Kinder stets und überall tiefgreifende Lernerfahrungen machen können.

Kinder, die unser Haus verlassen um in die Schule zu gehen, haben in ihrer Krippen- und Kindergartenzeit ein breites Spektrum an Wissensfeldern kennen gelernt. Ebenso haben sie erfahren, wo ihre Stärken und Fähigkeiten liegen und konnten diese vertiefen.

Selbstbewusst und selbstverständlich bewegen sie sich in den Räumen unseres weitläufigen Hauses, überwinden Treppen und öffnen Türen.

Selbstbestimmtes Spielen und Lernen

Der Bereich „Lernen“ ist ein wesentlicher Bestandteil des Lebens. Das Kind lernt beiläufig mit allen Sinnen, Emotionen und geistigen Fähigkeiten. Lernprozesse sind immer auch freie Spielprozesse, in denen das Kind  durch das Spiel elementare und grundlegende Formen des Lernens erwirbt.

Im Kindesalter gehen Bildung und Erziehung Hand in Hand. Lernen und Spielen heißt nicht nur Lernen in einem vorgefertigten Umfeld sondern

„Hilf mir es selbst zu tun“.

Folgende Ziele sind uns in unserer pädagogischen Arbeit wichtig:

  • Anregendes Umfeld zum positiven und aktiven Lernen und Spielen
  • Raum für Bewegung um das ganzheitliche Lernen und Spielen zu sichern
  • Rücksichtnahme auf die individuellen Lern- und Spielbedürfnisse und die Mitgestaltung der Kinder
  • Vorbereitete Umgebung, um das kreative und spielerische Lernen der Kinder zu ermöglichen
  • Raum und Zeit für gemeinsame Spiel- und Lernaktivitäten einbauen
  • Das Lernen aus Fehlern zulassen und Raum für das Finden eigener Lösungen ermöglichen

Wertorientiert und verantwortungsvoll handelnde Kinder

Kinder sind darauf angewiesen, vertrauensbildende Grunderfahrungen zu machen, die sie ein Leben lang tragen.

Folgende Ziele sind uns in unserer pädagogischen Arbeit wichtig:

  • Wertschätzung und Offenheit gegenüber Anderen und der eigenen Person
  • Achtung vor der Schöpfung (Staunen, Danken und Bitten)
  • Erziehung zur Nachhaltigkeit
  • Sich der eigenen Gefühle bewusst werden und akzeptieren
  • Einfache Gefühlszustände mit Worten benennen
  • Ausdruck und Verhalten anderer Menschen durch Mimik und Gestik kennen und deuten lernen
  • Eigene Bedürfnisse erkennen und äußern
  • Einfühlungsvermögen und Hilfsbereitschaft gegenüber anderen Menschen entwickeln

Sprach- und medienkompetente Kinder

Schulischer und beruflicher Erfolg hängt im Wesentlichen von der Sprachkompetenz des Einzelnen ab. Auch im gesellschaftlichen und kulturellen Leben ist die Sprache eine Schlüsselqualifikation.

Deshalb motivieren und bestärken wir die Kinder regelmäßig, sich mitzuteilen und mit anderen auszutauschen. Wir fragen die Kinder nach ihrer Meinung und ermuntern sie, ihre Position zu behaupten. Wir philosophieren und diskutieren.

In unserem Medien- und Experimentierraum haben die Kinder freien Zugang zu Bilder- und Sachbüchern. Eine große Sitzgruppe lädt ein, alleine oder zu mehreren zu schmökern oder sich von der Erzieherin etwas vorlesen zu lassen. Dadurch entstehen Gespräche und zuweilen auch mal ein Projekt.

Unser PC-Arbeitsplatz ist für 2 Kinder ausgelegt. Dort können sie den Umgang mit dem Schreibprogramm erlernen, Bilder malen, E-Mails senden, sich an Lernspielen probieren oder auch sich gemeinsam mit der Erzieherin Informationen aus dem Internet holen.

Weitere technische Medien, die den Kindern zur Verfügung stehen, sind Digitalkameras, ein Mikroskop mit Bildschirm, sowie ein Beamer zum Visualisieren.

Fragende und forschende Kinder

Die Welt der Kinder ist voller Mathematik, da sich geometrische Formen, Zahlen und Mengen überall verbergen. Das Kind als kleiner wissbegieriger Mensch, wächst nicht nur in einer Welt voller Zahlen auf, sondern ist auch umgeben von Wundern der Natur und Technik.

Vieles was die Kinder im Alltag erleben und tun, beinhaltet bereits mathematische Grunderfahrungen, wie z. B. Würfelspiele, Abzählverse, Tisch decken, Wiegen und Abmessen beim Backen usw.. Wir möchten die ursprüngliche Neugier und Offenheit erhalten und weitere Interessen wecken. Die praktische Umsetzung erfolgt spielerisch.

Der Forscherdrang der Kinder ist unerschöpflich. Mit großem Interesse experimentieren sie, beobachten und erforschen. Wir unterstützen sie dabei, in dem wir sie mit unterschiedlichen Materialien experimentieren und bauen lassen. Wir beobachten mit ihnen die Natur mit ihren Veränderungen. Dabei nutzen wir gerne auch unseren großen und natürlichen Garten.

Seit dem Frühjahr 2014 sind die „Kleinen Entdecker“ fester Bestandteil unserer Arbeit. Initiiert von der Freiwilligen Agentur Ingolstadt kommt alle 14 Tage eine Freiwillige, die mit unseren Kindern in Kleingruppen forscht und experimentiert.

In unserem Werkraum lernen sie den Umgang mit den verschiedenen Werkzeugen und können sich mit physikalischen Gesetzmäßigkeiten auseinandersetzen.

Künstlerisch aktive Kinder

Jedes Kind besitzt von Geburt an die Anlage zu Musikalität und Kreativität. Es hat Freude daran, den Geräuschen, Tönen und Klängen in seiner Umgebung zu lauschen und diese selbst zu produzieren. Gehörte Musik setzt es in der Regel spontan in Tanz und Bewegung um.

Bei uns im Haus wird jedes Kind täglich mit Musik konfrontiert, sei es allein ein morgendliches Lied zur Begrüßung. Regelmäßig setzen wir die verschiedensten Musik- und Rhythmusinstrumente ein, mit denen die Kinder auch frei experimentieren dürfen. Uns ist bewusst, wie wichtig Musik für das Wohlfühlgefühl und für das Erlernen von sozialen Kompetenzen ist, wie sehr sie sprachliche Fähigkeiten verbessern kann und das aufmerksame Zuhören schult, intellektuelle Fähigkeiten verstärkt und das Körperbewusstsein positiv verstärkt.

In unserem Musikraum im Keller können sich interessierte Kinder mit einer musikalischen Fachkraft in Gesang, Rhythmus und überwiegend Orffinstrumenten erproben.

Die Städtische Sing- und Musikschule bietet zusätzlich als externes Angebot die „Musikalische Früherziehung“ an. Dies können Eltern zusätzlich buchen.                                                                                     

Ästhetische Bildung und Erziehung hat immer auch mit Kunst und Kultur zu tun. Kinder sind von Natur aus neugierig, experimentierfreudig und zeigen Freude am schöpferischen Tun.

In unserem Kreativraum können die Kinder frei von Nützlichkeitsansprüchen ihre Gefühle und Einfälle im Spiel, im künstlerischen und planerischen Gestalten zum Ausdruck bringen und dabei erfahren, dass die Verwirklichung von eigenen Ideen Freude macht.

Im angrenzenden Werkraum können nicht nur die Jungs sägen, hämmern, leimen, schrauben und nageln.

Konkret heißt das, die Kinder können

  • mit den unterschiedlichsten Materialien experimentieren und/oder auch nach Anleitung arbeiten.
  • Gestaltungs- und Ausdruckswege anderer entdecken und diese wertschätzen lernen, da wir mit Ihnen auch Werke von Künstlern in Büchern, Ausstellungen und Museen betrachten.
  • Sich mit historischer Kunst und anderen Kulturkreisen auseinandersetzen

Starke Kinder

Gesundheit ist mehr als nur das Freisein von Krankheit. Der Prozess der Gesundheitsförderung ist darauf abgezielt, Kindern ein höheres Maß an Selbstbestimmung zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen.

Gesundheitsförderung beginnt ab der Geburt. Grundlegende Einstellungen und Gewohnheiten für gesundes bzw. ungesundes Verhalten entwickeln sich bereits in den ersten Lebensjahren.

Kinder haben einen natürlichen Drang sich zu bewegen und „begreifen“ so ihre Umwelt. Gibt man den Kindern ausreichend Raum und Zeit für Bewegung stärken sich ihre motorischen Fähigkeiten fast von allein. Darüber hinaus ist Bewegung bedeutsam für die kognitiven Leistungen, soziale Verhaltensweisen und die Wahrnehmung.

Neben ausreichend Bewegung brauchen die Kinder aber auch immer wieder Ruhephasen und vor allem auch eine ausgewogenen Ernährung.

Folgendes tun wir im Einzelnen, damit Ihre Kinder gesund, stark und selbstbewusst werden:

  • Damit allen Kindern im Haus täglich ein abwechslungsreiches und gesundes Frühstück zur Verfügung steht, bieten wir ihnen ein Frühstück in Buffetform an. Die Kinder beteiligen sich beim Aufbau des Buffets und wählen frei zwischen all den Sachen, die uns Eltern täglich frisch mitbringen. Das Angebot beinhaltet verschiedene Brotsorten, Obst und Rohkost, Joghurt, Müsli und Milch, Butter,Käse ,Wurst, Marmelade und Honig und auch mal Trockenfrüchte und Nüsse. Die Brotzeit am Nachmittag erfolgt nach demselben Prinzip.
  • 1 feste Turnstunde pro Woche
  • Tägliche Bewegung an der frischen Luft unter Beachtung zweckmäßiger Kleidung
  • Ein ausgewogenes Mittagessen als Angebot für alle Kinder. Damit auch Raum für Tischgespräche und für die Vermittlung einer entsprechenden Tischkultur ist, essen wir in kleinen Gruppen in verschiedenen Schichten
  • Mittagsschlaf, bzw. Mittagsruhe
  • Garten und Haus auf mehreren Ebenen – die Kinder lernen spielerisch Treppen steigen und klettern
  • Brand- und Unfallprävention
  • Verkehrserziehung
  • Räume nicht überfüllt. Wenig Möbel bieten viel Raum für Bewegung

Beteiligung der Kinder

Beteiligung bedeutet Partizipation im Sinne von Mitwirkung, Mitgestaltung und Mitbestimmung. Sie gründet auf Partnerschaft und Dialog. Das Alter spielt für die Beteiligung keine Rolle, Lediglich die Form der Beteiligung wird  dem Entwicklungsstand  der Kinder angepasst. Beteiligung von Kindern ist nicht auf einem verbalen Dialog beschränkt. Je jünger die Kinder sind, desto wichtiger ist die Beobachtung der Signale, die sie durch Mimik, Gestik und Körpersprache aussenden.

Folgende Ziele sind uns in unserer pädagogischen Arbeit im Bereich Partizipation der Kinder wichtig:

  • Die eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Gefühle erkennen, äußern und vertreten
  • Die Bedürfnisse, Wünsche und Gefühle anderer wahrnehmen und respektieren
  • Die eigenen Interessen mit anderen Interessen in Einklang bringen
  • Gesprächsregeln kennen lernen und anwenden
  • Regeln für das Zusammenleben erfahren und respektieren
  • Verantwortung für sich und andere übernehmen

Beschwerdemöglichkeiten für Kinder

Kinder haben ein Recht sich zu beschweren.

Dieser Leitsatz findet in unserer täglichen Arbeit mit den Kindern, sowohl in Krippe als auch Kindergarten viel Raum.

Die Umsetzung in der Praxis sieht wie folgt aus:

  • Beschwerden können angstfrei geäußert werden – die Kinder finden Gehör und suchen gemeinsam mit den Fachkräften nach Lösungswegen
  • Den Kindern wird Respekt und Wertschätzung entgegengebracht – Anliegen, Ideen, Sorgen oder Probleme werden ernst genommen
  • Eltern werden als Sprachrohr und Vermittler für die Kinder gesehen (z. B. im täglichen Tür- und Angelgespräch/ durch den Elternbeirat)
  • Reflexion der erzieherischen Haltung um die Beschwerdemöglichkeiten der Kinder zu kräftigen und auszubauen bzw. eigene Fehleinschätzungen einzugestehen und zu verbessern

Kinderschutz

Die Städtischen Kindertageseinrichtungen sind geschützte und sichere Räume für Kinder. Die Mitarbeiter*Innen sind sich der besonderen Verantwortung für das Wohl der Kinder bewusst, reagieren frühzeitig und sensibel auf Gefährdungsanzeichen und haben ein Handlungskonzept, wie in einer Gefährdungssituation vorzugehen ist. Dabei ist die frühzeitige Einbeziehung der Eltern sicher zu stellen und auf die Beseitigung der Gefährdung hinzuwirken. In Kooperation mit den jeweiligen Beratungsdiensten können entsprechende Hilfsangebote gemacht werden bzw. kindeswohlsichernde Maßnahmen eingeleitet werden (§ 8a ff SGB VIII).

Kinder haben ein eigenständiges Recht auf altersentsprechende Beteiligung und ein Recht sich in eigenen Angelegenheiten zu beschweren. Das Beschwerderecht gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Sorgen und Anliegen den pädagogischen Mitarbeiter*Innen anzuvertrauen und dabei die Erfahrung zu machen, ernst genommen zu werden und Hilfe zu erhalten. Sie wissen, an wen sie sich wenden können und wie mit ihren Anliegen umgegangen wird. Das pädagogische Personal ist dafür verantwortlich eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich Kinder trauen, sich für die eigenen Interessen einzusetzen und das Recht der Beschwerde für eigene Belange wahrzunehmen.

Inklusion und Vielfalt

Inklusion ist ein Menschenrecht und eröffnet den Weg für Vielfalt, Zugewinn und Chancengleichheit. „In der Behindertenrechtskonvention geht es nicht mehr um die Integration von Ausgegrenzten, sondern darum, von vornherein allen Menschen die uneingeschränkte Teilnahme an allen Aktivitäten zu ermöglichen „(UN- Behindertenrechtskonvention)“

Jedes Kind verfügt über Fähigkeiten, welche die Gemeinschaft in unseren Kindertageseinrichtungen bereichern. Das Lernen wird reichhaltig und bietet allen Kindern gleiche Entwicklungschancen, egal welchen Geschlechts, welcher Herkunft und unabhängig von ihren körperlichen oder kognitiven Voraussetzungen.

Persönliches Potenzial findet Berücksichtigung, sodass sich das Kind in seiner Individualität wahrgenommen fühlt und seine Stärken entwickeln kann.

Die kulturelle Vielfalt in unseren Kindertageseinrichtungen spiegelt das reichhaltige Leben unserer Gesellschaft wider. Unser Bestreben richtet sich stets danach aus, dass Inklusion gelingen kann.

Unsere Fachkräfte lassen sich auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes und seiner Familie ein und richten ihr pädagogisches Handeln danach aus.

Beteiligung der Eltern

Partizipation der Kinder erfordert zugleich die Partizipation der Eltern.

Eltern tragen die Hauptverantwortung für die Bildung und Erziehung ihres Kindes. Sie sind die „natürlichen“ Erzieher, kennen ihr Kind länger und aus unterschiedlicheren Situationen als die Erzieherinnen. Deshalb ist es uns wichtig, die Eltern in ihrer Elternkompetenz wertzuschätzen, ernst zu nehmen und zu unterstützen mit dem großen Ziel einer Erziehungspartnerschaft, bei der sich Familie und Kindertageseinrichtung füreinander öffnen, ihre Erziehungsvorstellungen austauschen und zum Wohl der ihnen anvertrauten Kinder kooperieren.

Folgende Ziele sind uns in unserer pädagogischen Arbeit wichtig:

  • Information und Beratung während des Übergangs von der Familie in die Krippe, von der Krippe in den Kindergarten, vom Kindergarten in den Hort und in die Schule sowie bei allgemeinen Erziehungsfragen, Vermittlung von Fachdiensten
  • Gemeinsame Gestaltung der Eingewöhnung durch Fachkräfte und Eltern
  • Elterngespräche über Entwicklung, Verhalten und besondere Bedürfnisse des Kindes
  • Regelmäßige Information der Eltern über die pädagogische Arbeit
  • Erfassen von Wünschen, Bedürfnissen, Einschätzungen und Rückmeldungen der Eltern – angemessener Umgang mit Beschwerden
  • Stärkung der Erziehungskompetenz der Eltern
  • Förderung des Gesprächs- und Erfahrungsaustausches zwischen den Eltern
  • Einbinden von Elternvertretern oder interessierten Eltern in die Konzepterstellung und in die Jahresplanung

Details zu  unserer jeweils aktuellen Elternbefragung finden Sie hier.

Dokumentation der pädagogischen Arbeit

Angesichts der Vielschichtigkeit kindlicher Entwicklungs- und Lernprozesse sowie der Vielfalt pädagogischer Angebote ist es wichtig, die Eltern durch gezielte Dokumentation der Lerninhalte zu informieren.

Unsere Dokumentation beinhaltet:

  • Tagesrückblick über die Inhalte des Morgenkreises, Dokumentation der Lernzeit während des Freispieles mit Bildern und pädagogischen Zielen (Kindergarten)
  • Ausstellung kreativer Arbeiten
  • Dokumentation der Krippenarbeit an Hand von Bildern Portfolioarbeit (Krippe)

  • Kita "Mariengarten" in Oberhaunstadt © Stadt Ingolstadt / Roessle
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