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Ansprechpartner im Stadtteiltreff - das Quartiersmanagement

Der Stadtteiltreff Augustinviertel wurde 2007 an der Feselenstraße 18 in Ingolstadt eröffnet. Zweck des Stadtteiltreffs ist es soziale, kulturelle und integrative Angebote für die Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers anzubieten sowie entsprechende Räumlichkeiten und Ausstattungen für ehrenamtliches Engagement und verschiedene Interessensgruppen vorzuhalten. Die Räume des Stadtteiltreffs werden vorrangig für Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem Programm Soziale Stadt, für Veranstaltungen von gemeinnützigen Vereinen oder städtischen Dienststellen und Einrichtungen zur Verfügung gestellt. Sie können auch für andere öffentliche Veranstaltungen vermietet werden.

Der Stadteiltreff Augustinviertel steht allen Bewohnerinnen und Bewohnern als Anlaufstelle zur Verfügung. Die Angebote, die dort gemacht werden, sollen dazu beitragen, die Lebensqualität im Stadtteil nachhaltig zu verbessern. Der Stadtteilreff bietet:

  • Serviceangebote
  • Ehrenamtliches Engagement
  • Angebote, Gruppen und Aktivitäten
  • Veranstaltungen
  • Beratung und ggf. Weitervermittlung an Fachdienste 

Die Quartiersmanager/innen

Die Quartiersmanagerinnen Gudrun Schmachtl und Dagmar Kuczora im Stadtteiltreff Augustinviertel verbessern die Rahmenbedingungen, die für eine nachhaltige Entwicklung des Quartiers notwendig sind. Die Entwicklung von Verantwortung für das eigene Stadtquartier soll langfristig gestärkt und selbsttragende Bewohnerorganisationen geschaffen werden. Dazu gehört die Vernetzung von lokalen Akteuren, vor allem aus Wirtschaft, Vereinen, Schulen, Kirchen, Bewohnern und der Politik. Durch das Zusammenwirken der verschiedenen Teilnehmer am Entwicklungsprozess werden neue Anreize zur Bildung und Weiterentwicklung des Quartiers geschaffen. Bürger werden angeregt, sich aktiv an der Entwicklung zu beteiligen und mitzuwirken. Eine weitere Aufgabe ist die Gewinnung finanzieller Mittel sowie personeller und materieller Ressourcen zur Umsetzung von Projekten im Quartier.

Gudrun Schmachtl (Quartiertsmanagerin)
Dagmar Kuczora (Quartiertsmanagerin)
Gisela Eckerlein (Sekretariat)

Feselenstraße 18
85053 Ingolstadt

Telefon: 0841 305-45820
Telefax:  0841 305-45829

E-Mail: stadtteiltreff-augustinviertel@ingolstadt.de

Ehrenamt und Engagement im Stadtteiltreff

Bringen Sie sich mit Ihren ganz persönlichen Fähigkeiten und Interessen als Ehrenamtliche/Ehrenamtlicher im Stadtteil ein und ermöglichen Sie sich und Anderen Freude, Gemeinschaftserlebnisse und Teilhabe am sozialen Leben des Stadtteils. Im Augustinviertel gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu engagieren. Unsere Ehrenamtlichen werden bei ihrer Arbeit professionell unterstützt und begleitet.

Tätigkeitsbereiche:

Die Ansprechpartner für Ehrenamtliche unterstützen Sie mit Tipps und Ratschlägen und vermitteln Ihnen bei Bedarf passende Schulungen, um Ihnen die Tätigkeit im Rahmen Ihres Ehrenamtes zu erleichtern.

Sie haben eine Idee und wissen nicht wie Sie diese umsetzen sollen - sprechen Sie uns an. Wir unterstützen Sie auch beim Aufbau neuer Projekte im Stadtteil. Nähere Informationen und Termine für ein Erstgespräch können Sie im Stadtteilbüro Augustinviertel erhalten.

Geschichte des Augustinviertels und Sanierungsgebiet

Entstehung des Augustinviertels

Das Augustinviertel entstand Ende der 50er Jahre vorwiegend für Beschäftigte der Automobil- und Spinnmaschinenindustrie. In den 60er Jahren wurden die Bautätigkeiten im Augustinviertel ausgedehnt, um weiteren Wohnraum für Arbeiter und ihre Familien zu schaffen. Auf der topographischen Karte von 1970 ist die gegenwärtige Bebauung des Augustinviertels nahezu in vollem Umfang zu erkennen. In Folge des städtischen Wachstums und des Zuzugs von Personen von außerhalb Deutschlands bei gleichzeitiger Alterung oder Abwanderung der ursprünglichen Bevölkerung hat sich die Zusammensetzung des Viertels nach sozialen und ethnischen Gruppen nach 1980 deutlich verändert. Das Augustinviertel dient neben der gewerblichen Nutzung vorwiegend der Wohnnutzung. Die Wohnungen im Gebiet der Sozialen Stadt Augustinviertel sind überwiegend Geschosswohnungen (drei- bis neungeschossige Bebauung). Daneben gibt es auch Bereiche mit Einfamilienhäusern.

Bewohner- und Stadtteilstatistik im Sanierungsgebiet

Die 1.909 Wohnungen im Augustinviertel befinden sich im Besitz von verschiedenen Wohnungsbaugesellschaften sowie Privatpersonen. Neben der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft haben unter anderem auch das Evangelische Siedlungswerk sowie das St. Gundekar-Werk Wohnungen im Untersuchungsgebiet. Eine Vielzahl von Wohnungen befindet sich in Privatbesitz.

Statistische Zahlen aus dem Augustinviertel Stand: 2010
Einwohnerzahl (Hauptwohnsitz) 3.606
Besiedlungsdichte 8.545 Einwohner/km2
Arbeitslosigkeit 7,7 Prozent
Personen mit Migrationshintergrund 60 Prozent

Handlungskonzept, Untersuchungen, Ergebnisse

Im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ muss jede teilnehmende Kommune ein umfassendes Handlungskonzept, das sogenannte Integrierte Handlungskonzept, entwickeln. Der ganzheitliche Ansatz des Förderprogramms soll sich auch im Integrierten Handlungskonzept und in der Organisation auf kommunaler Ebene widerspiegeln. Das Integrierte Handlungskonzept stellt ein Planungs- und Umsetzungskonzept mit Zielen, konkreten Maßnahmen, Kosten- und Finanzierungsübersicht sowie mit Prioritäten dar. Wesentliche Kriterien für die Organisation sind das vernetzte Denken und das gemeinsam abgestimmte Handeln sowie die zielgerichtete Bündelung von Fördermittel und kommunalen Geldern. Es sind neben hohem Engagement der Beteiligten neue Formen des Zusammenarbeitens und prozessorientiertes Handeln innerhalb aller Verwaltungsebenen und mit den Bürgern notwendig.

In der 2009 durchgeführten  Aktivierenden Befragung wurde zum einen ermittelt, welche Themen und Probleme für die Bewohner und Bewohnerinnen des Stadtteils besonders wichtig sind. Zum anderen wurde in Erfahrung gebracht, wie die Bewohnerinnen und Bewohner sich die Entwicklung des Stadtteils vorstellen, welche Projekte für sie interessant und wichtig sind und in welcher Form sie aktiv mitarbeiten wollen.

2011 wurde von der Katholischen Universität Ingolstadt Eichstätt eine Evaluationsstudie über die Entwicklungen und Auswirkungen der baulichen und sozialen Maßnahmen Soziale Stadt im Augustinviertel durchgeführt.

2015 wurde das integrierte handlungskonzept fortgeschrieben.

Das Sanierungsgebiet wurde im Jahr 2011 mit den Kasernengebäuden an der Manchinger Straße erweitert.

Projekte, Baumaßnahmen und Wohnumfeldverbesserungen

Spielpark Südost

An der Südliche Ringstraße, nähe Saturn Arena. Kinder und Jugendliche finden hier:

  • eine Bikebahn für BMX Fahrer
  • ein Mehrzweckspielfeld und einen Bolzplatz 
  • eine Halfpipe für Skater
  • Tischtennis 
  • Treffpunkte
  • Ballspielflächen

Besonderheit: Allwetter-Mehrzweckspielfeld und größte BMX-Bahn Ingolstadts auf über 1000 .

Einrichtung des Stadtteilstreffs Augustinviertel

Mit dem Stadtteiltreff wurde 2007 eine wichtige Anlaufstelle geschaffen, um auf die Bedürfnisse der Bewohner einzugehen. 2010 wurde der Stadtteiltreff um zwei Räume erweitert und die Heizung modernisiert.

Jugendtreff "AuT'53"

Das AuT’53, die Einrichtung der Mobilen Jugendarbeit Süd der Diakonie Ingolstadt, am Spielpark Südost bietet unterschiedliche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren. In den Räumlichkeiten können im Multimediaraum Playstation 3, Nintendo Wii, TV und PC- Arbeitsplätze mit Internetzugang genutzt werden. Außerdem gibt es im offenen Bereich eine Musikanlage, Dart, Tischtennis, Kicker, Musikanlage, etc. In der offenen Küche findet regelmäßig ein Kochangebot für interessierte Jugendliche statt. Zudem steht ein kleinerer Gruppenraum als gemütlicher Treffpunkt zur Verfügung.

Die aktuellen Öffnungszeiten des AuT’53 sind mittwochs von 15:00 bis 19:00 Uhr und donnerstags von 16:00 bis 22:00 Uhr.

Gründreieck Asam-Hölzl-Kothauer Straße

Die vielen Ingolstädtern unter dem Namen „Asamdreieck“ bekannte Grünfläche wurde zusammen mit der Freifläche des Kindergartens St. Markus sowie der angrenzenden Kothauer- und Hölzlstraße grundlegend umgebaut. Durch eine neue, übersichtlichere Einmündung der Kothauer Straße in die Asamstraße wurde die Grünfläche geteilt. Die kleinere Hälfte wurde dem Kindergarten St. Markus als dringend notwendige Freifläche zur Verfügung gestellt. Die andere Hälfte bleibt als öffentliche Grünfläche dem Stadtteil in aufgewerteter Gestaltung erhalten. Die Erschließung des kleinen Parks wird durch neue Wege verbessert. Die Anlage eines Spielplatzes macht die Grünfläche auch für junge Besucher attraktiv. Der wertvolle Altbaumbestand konnte ausnahmslos erhalten werden. Schmuckbeete mit blühenden Pflanzen neben Sitzbänken schaffen eine ansprechende Atmosphäre.

Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft GWG

Im Rahmen des Projektes „Soziale Stadt Augustinviertel“ führte die Gemeinnützige Wohnungsbau-Gesellschaft Ingolstadt GmbH im Bereich ihrer Wohngebäude an der Südlichen Ringstraße 50, 51, 52 und 53, der Wertingerstraße 2 und 4, sowie der Manchinger Straße 4, 6 und 8 umfangreiche Maßnahmen durch.

Zum einen wurden alle 4 Gebäude energetische saniert, um den Energieverbrauch und somit die Heizkosten der Mieter erheblich zu senken. Außerdem wurde im Bereich des Innenhofes der Manchinger Straße eine Tiefgarage errichtet, um den ruhenden Verkehr im Wohngebiet weitgehend zu reduzieren und mehr Platz für eine hochwertige Grüngestaltung zu schaffen.

Wichtigstes Anliegen ist es jedoch, für alle Mieter einen wirksamen Schallschutz gegen den Verkehrslärm zu erzielen und so die Wohnqualität zu steigern. Hierzu wurde entlang der vielbefahrenen Südlichen Ringstraße eine Lärmschutzwand in Form von sich abwechselnden Nebengebäuden und großen Glasflächen errichtet. Dadurch konnten zum einen wichtige, aber oft unschöne Funktionsbereiche, wie z.B. Müllhäuser, unauffällig integriert werden, zum anderen erfolgt nicht wie bei anderen Lärmschutzwänden eine totale Abschottung, sondern es bleiben weiterhin interessante Ein- und Durchblicke in die Innenhöfe bestehen.

Als weitere Lärmschutzmaßnahme erhielten alle Balkone eine Schiebeverglasung, die je nach Wunsch auch komplett geöffnet werden kann. Die Erdgeschoßwohnungen wurden mit jeweils eigenen Mietergärten ergänzt.
Auch das äußere Erscheinungsbild der gesamten Anlage wirkt durch den wiederkehrenden Einsatz von anthrazitfarbenen Elementen an den Balkonen, den Treppenhäusern sowie den Nebengebäuden zeitlos und freundlich.
Abgerundet werden die baulichen Maßnahmen von einer  umfangreichen Neugestaltung der Freianlagen mit einladenden Spiel- und Aufenthaltsbereichen für die Bewohner.

Die gesamte Maßnahme ist das Ergebnis eines Wettbewerbes, den das Architekturbüro Alfons Schlamp zusammen mit dem Landschaftsarchitekten Paul Melia gewonnen hat.

Pfarrsaal St. Augustin

Die Soziale Stadt Ingolstadt unterstützte die Renovierungsarbeiten im Pfarrsaal St. Augustin im Jahre 2010. Im Pfarrsaal finden die verschiedensten Veranstaltungen für die BewohnerInnen des Augustinviertels statt. Zum Beispiel von der Fitnessgymnastik bis hin zum Tanz-Cafe mit Live-Musik für alle Junggebliebenen.

Öffentliche Grünfläche an der Schwäblstraße

Nach intensiven Planungen und einer Beteiligung der BürgerInnen und Kinder wurde im Frühsommer 2010 die Umgestaltung der Heimatwiese abgeschlossen. Es entstanden geschotterte Spazierwege mit mehreren Sitzbänken, ein zentraler Platz mit einem kleinen Hügel und ein Kinderspielplatz mit zahlreichen Spielgeräten. Die Liste der Spielgeräte reicht von einer Rutsche, einem kleinem Spielturm und einem Trampolin über einen großen Spielturm und Balancierbalken bis hin zu einem Spinnennetz, Hopserplatten, einer Hängematte und einer Gruppenschaukel. Im Herbst 2013 wurde zudem ein Sandkasten, der über den Bürgerhaushalt finanziert wurde, installiert.

Aufstellung von Rastbänken

Bei einer Begehung wurden zusammen mit Bewohnern und Bewohnerinnen sinnvolle Standorte für derartige Bänke ausfindig gemacht. Auszubildende der Audi AG stellten die Rastbänke im Rahmen des Jubiläumsjahres "100 Jahre Audi" her. Sie sind also eine Sonderanfertigung mit extra hoher Sitzfläche, damit das Aufstehen erleichtert wird. Zudem haben die Bänke keine Rückenlehne, um zu vermeiden, dass sich jemand auf die Rückenlehne setzt und die Sitzfläche durch die Schuhe verschmutzt wird. Die Rastbänke wurden vom Gartenamt der Stadt Ingolstadt aufgestellt und stehen nun für ein „kleines Päuschen“ zur Verfügung. Vielen Dank an die Audi AG, für die Herstellung der Bänke und an die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft, welche sich an den Kosten der Aufstellung beteiligt hat.

Kommission Soziale Stadt Augustinviertel

Das Programm „Soziale Stadt“ als Städtebauförderungsprogramm für soziale Brennpunkte geht von einem umfassenden Ansatz aus. Neben dem baulichen Bereich sollen Maßnahmen aus dem sozialen Bereich, der Wirtschaftsförderung, der Belegungspolitik, etc. aufeinander abgestimmt, initiiert und gefördert werden. Damit soll die Lebenssituation der Bewohnerinnen und Bewohner im Augustinviertel verbessert werden.

Der Stadtrat bildet im Rahmen des Programms „Stadt- und Ortsteile mit besonderem Erneuerungsbedarf - Die soziale Stadt“ zu seiner Beratung eine Kommission für das Augustinviertel. 

Vertreter der Kommission Soziale Stadt Augustinviertel

Dauer einer Kommissionsperiode: 3 Jahre