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Hort Schlaufüchse

Im städtischen Hort Schlaufüchse werden 70 Kinder, welche die erste bis vierte Klasse besuchen, betreut.

Der Hort Schlaufüchse liegt im Süden von Ingolstadt im Stadtteil Haunwöhr. Die Einrichtung befindet sich im zweiten Stock der Grundschule Haunwöhr. In unmittelbarer Nähe liegt der Spielpark
Fort Peyerl. Eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist gegeben.

Beginn & Ende (Schulzeit/Ferienzeit)

Schulzeit: Ende des Schulunterrichts & Abholzeiten

Die Kinder kommen nach Unterrichtsschluss, 11:15, 12:15 oder 12:55 Uhr, selbständig in den Hort.
Die Abholzeit richtet sich nach den Buchungszeiten bis 16:30 Uhr.
Wenn gewünscht, schicken wir die Kinder zu bestimmten Zeiten allein nach Hause.

Ferienzeit: Bring- & Abholzeiten

Die Bringzeit ist von 07:30 bis 09:00 Uhr.
Die Abholzeit richtet sich nach den Buchungszeiten bis 16:30 Uhr.

Zur Abholung der Kinder sind berechtigt:

  • Personensorgeberechtigte des Kindes
  • Abholberechtigte durch Auflistung im Betreuungsvertrag
  • Personen, die nicht als abholberechtigt im Betreuungsvertrag aufgelistet sind, benötigen das schriftliche Einverständnis der Personensorgeberechtigten und müssen am Tag des Abholens ihren Personalausweis mit sich führen
  • Geschwister, die mindestens 13 Jahre alt sind

Schließzeiten des laufenden Schuljahres

Tag/Zeitraum Grund der Schließung
Mo., 22.10.2018 Personalversammlung

Mo., 24.12.2018 bis

Fr., 04.01.2019

Weihnachten

Mo., 04.03. bis

Di., 05.03.2019

Konzeptionstage
Di., 23.04.2019 Konzeptionstag
Fr., 31.05.2019 Brückentag
Fr., 14.06.2019 Konzeptionstag

Mo., 17.06. bis

Fr., 21.06.2019

Pfingstferien

Mo., 12.08. bis

Fr., 30.08.2019

Sommerferien

Es ist jeweils der erste und letzte Ferientag angegeben.

Während der Sommerferien hat immer mindestens eine städtische Kindertageseinrichtung geöffnet, so dass Hortkinder bei Bedarf in einem anderen städtischen Hort betreut werden können.

Tagesablauf

Mittagszeit

Ankommen, je nach Stundenplan

Die Schulkinder kommen selbständig in den Hort und werden in wertschätzender Atmosphäre vom Personal begrüßt.

Gemeinsames Mittagessen, orientiert am Unterrichtsende

Mahlzeiten bieten den Kindern die Möglichkeit zur Begegnung und zur Bildung. Eine angenehme Stimmung entsteht, wenn Kinder selbstbestimmt für sich und die Tischgemeinschaft agieren können.

Nachmittag

Freies Lernen und Spielen

Funktionsräume, ein Garten und die Turnhalle bieten den Kindern Möglichkeiten ihre Kompetenzen auszubauen. Im Zusammensein mit Gleichaltrigen lassen sich Ansichten und Ideen aushandeln.

Hausaufgabenzeit

Die Kinder erledigen ihre Hausaufgaben eigenverantwortlich, dabei stehen ihnen die Pädagogen/-innen unterstützend zur Seite und schaffen den Rahmen für ein ruhiges Lernklima.

Gezielte Aktivitäten

Lerninhalte werden für die Kinder altersentsprechend aufbereitet und fokussieren unterschiedliche Bildungsbereiche. Die Pädagogen/-innen motivieren und begleiten.

Projektarbeit

Der Fokus liegt auf den Fragen der Kinder. Pädagogen/-innen greifen die Interessen der Kinder auf, geben Impulse und ermutigen dadurch weiter an einem Thema zu forschen. Ein Projekt entsteht.

Gartenzeit oder / und Spaziergänge

Aktivitäten außerhalb geben den Kindern die Möglichkeit, ihr Wissen über die Natur und die Umwelt zu erweitern. Bewegung ist für die gesamte Entwicklung der Kinder bedeutsam. Der natürlichen Bewegungsfreude des Kindes wird viel Raum gegeben.

Freizeitgestaltung (freitags, da keine Hausaufgabenzeit)

Nach den Interessen der Kinder finden besondere Aktivitäten, Kinderkonferenzen, Projekte, Geburtstagsfeiern usw. statt.

Abholzeit je nach Buchung

Ein kurzer Austausch zwischen Erzieher/in, Kind und Abholberechtigten gibt die Möglichkeit Wichtiges zu übermitteln.

Tagesablauf in den Ferien

Freizeitgestaltung

Beim Ferienprogramm geht es vor allem darum, die Freizeitkompetenz der Kinder zu stärken. Sie haben die Möglichkeit ihre Interessen und Wünsche in die Tagesplanung miteinzubringen.

Gezielte Aktivitäten

Verschiedene Inhalte werden für die Kinder altersentsprechend aufbereitet und z. B. Projekte realisiert, Ausflüge gestaltet oder gemeinsame Spiele gemacht.

Team

Das Team der Kindertageseinrichtung setzt sich, entsprechend der gesetzlichen Vorgaben, zusammen aus einer Leitung, einer stellvertretenden Leitung, pädagogischen Fachkräften, pädagogischen Ergänzungskräften sowie mindestens einer/m hauswirtschaftlichen/m Mitarbeiter/in. Die Stadt Ingolstadt bildet Personal aus und somit sind stets auch Praktikanten und Praktikantinnen aller pädagogischen Berufsgruppen in unseren Einrichtungen vertreten.

Räumlichkeiten & Außenanlage

Räumlichkeiten

Der Hort befindet sich mit zwei großen Gruppenräumen im zweiten Stock der Grundschule Haunwöhr. Zur Hausaufgabenbetreuung stehen zwei Klassenräume ebenfalls im zweiten Stock zur Verfügung. Für Bewegungsangebote kann die Turnhalle genutzt werden.

Außenanlage

Die Hortkinder nutzen den Schulgarten. Außenspielgeräte und verschiedene Fahrzeuge stehen den Kindern zur Verfügung.

Kooperation & Vernetzung

Zusammenarbeit mit der Schule

Der Hort Schlaufüchse pflegt einen engen Kontakt zur Grundschule Haunwöhr.
Es findet ein regelmäßiger Austausch mit der Schulleitung und den Lehrern statt, die Einwilligung der Eltern ist vorausgesetzt.
Hort und Schule arbeiten bei Veranstaltungen der Eltern, Lehrer oder sonstigen Treffen eng zusammen.

Fachdienste

Die Kooperation mit anderen fachlichen Einrichtungen und Diensten ist ein fester Bestandteil der Arbeit in der Kindertageseinrichtung. Bei Bedarf und in Absprache mit den Eltern wird mit allgemein sozialen Diensten und dem Gesundheitsamt zusammengearbeitet.

Essen & Trinken

Frühstück (nur in der Ferienzeit)
Die Kinder bringen ihr Frühstück von zu Hause mit.

 

Mittagessen

Die städtischen Kindertageseinrichtungen bieten täglich ein warmes Mittagessen mit einem Bioanteil von mindestens 50 Prozent an.
Die Speisen werden nach dem Cook & Freeze-Verfahren vom Essensanbieter bis zu einem bestimmten Punkt vorgegart und anschließend in den „Tiefkühlschlaf“ versetzt, um die Frische der Produkte zu bewahren. In den Kitas werden diese dann auf den Punkt fertig zubereitet.
Ergänzend dazu gibt es Obst, Rohkost, Salate oder Milchprodukte. Gesundheitliche und religiöse Bedürfnisse werden berücksichtigt.
Die Abrechnung des Mittagessens erfolgt auf den Tag genau. Der Preis für ein Mittagessen ist der Gebührensatzung (§ 4 Abs. 5) zu entnehmen.

Nachmittagsbrotzeit

Den Kindern steht am Nachmittag frisches Obst und Gemüse zur Verfügung, das von den Eltern nach Absprache abwechselnd mitgebracht wird. Gerne dürfen Kinder auch mitgebrachte Brotzeit am Nachmittag verzehren.

Getränke

Jeden Tag stehen den Kindern Getränke zur Verfügung, die von der Kita bereitgestellt werden.

Frischkost: Obst, Gemüse als Rohkost, Milchprodukte

Frisches Obst oder Gemüse als Rohkost oder Milchprodukte werden angeboten.

Pädagogische Konzeption

Die Stadt Ingolstadt ist als Träger der Städtischen Krippen, Kindergärten, Häuser für Kinder und der Horte verantwortlich für die Betriebsführung, die Finanzierung und die Qualitätssicherung der Häuser.

Sie übernimmt die Verantwortung für die Beachtung und Umsetzung der gesetzlichen Grundlagen (z. B. Grundgesetz, SGB VIII, BayKiBiG, BayIntG und der Ausführungsverordnung AVBayKiBiG), sowie der  UN Kinderrechtskonvention (1989) und der  UN Behindertenrechtskonvention (2009).  

Die pädagogische Konzeption aller städtischen Kindertageseinrichtungen orientiert sich am Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP), der als Grundlage der pädagogischen Arbeit im Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) verankert ist und an der Handreichung Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in den ersten drei Lebensjahren, sowie der Bayerischen Leitlinien für die Bildung und Erziehung von Kindern bis zum Ende der Grundschulzeit und der pädagogischen Empfehlung für die Arbeit in bayerischen Horten.

Bei unserer Arbeit ist uns wichtig, das Kind individuell zu betrachten, mit seinen Stärken zu arbeiten und seine Schwächen abzubauen. Wir gehen hierbei davon aus, dass Lernprozesse aufeinander aufbauen und arbeiten mit dem bereits angeeigneten Wissen. Die Kindertageseinrichtung bietet den Kindern eine anregende Umgebung und somit eine optimale Voraussetzung für eine positive Weiterentwicklung der personalen, sozialen und physischen Kompetenz. Dabei steht das Spiel als die elementarste Form des Lernens bei uns im Vordergrund.

Das Kind kommt in den Hort

Bei der Aufnahme eines Kindes findet ein ausführliches Gespräch mit den Eltern  über unser pädagogisches Konzept statt. Anschließend wird ein Betreuungsvertrag abgeschlossen und dabei wichtige Informationen über das Kind zur Kenntnis genommen. Im Einführungselternabend erhalten die Eltern alle nötigen Informationen für einen gelungenen Start in den Hort.

Besonders  bei der Eingewöhnung steht das Team allen neuen Kindern und Eltern jeder Zeit zur Verfügung.

In der ersten Schulwoche werden die Erstklässler am Klassenzimmer, bzw. am Schulbus von einer Teamkollegin  abgeholt, bis die Kinder den Weg selbstständig finden.

Pädagogische Schwerpunkte

Der Hort leistet in Bezug auf Resilienz wertvolle Präventivarbeit und verfolgt das Ziel, Kinder in ihrer Persönlichkeit zu stärken.  

Die personelle Kompetenz beinhaltet, ein hohes Selbstwertgefühl zu entwickeln. Dies ist die Voraussetzung für die Entwicklung von Selbstvertrauen. Das Kind lernt mit sich selbst zufrieden zu sein und hält sich für wertvoll. Die Bewältigung von Frustrationen und Stresssituationen,  wird ebenso ermöglicht wie eine Entwicklung zur Selbstständigkeit. 

Durch die Kompetenz zum sozialen Handeln erhalten die Kinder die Fähigkeit positive Beziehungen zu Gleichaltrigen und Erwachsenen aufzubauen, Empathie für andere zu entwickeln, Gesprächsregeln einzuhalten, sich durch Zusammenarbeit aktiv am Gruppenalltag zu beteiligen (Kinderkonferenz) und Konflikten mit Lösestrategien zu begegnen.

Das Erlangen der physischen Kompetenz setzt voraus, dass Kinder die Verantwortung für ihre Gesundheit und ihr körperliches Wohlbefinden übernehmen. Dies gelingt durch die Anleitung von grundlegenden Hygienemaßnahmen und die positive Einstellung zu einer gesunden, ausgewogenen Ernährung. Außerdem müssen Kinder täglich Gelegenheiten bekommen, ihre grob- und feinmotorischen Fähigkeiten zu entwickeln, indem sie ihren natürlichen Bewegungsdrang ausleben dürfen, körperliche Fitness ausüben und ihren Körper beherrschen lernen. Dazu kommt, dass die Kindertageseinrichtung Kinder motiviert, sich körperlich und geistig anzustrengen, danach aber Entspannungstechniken vermittelt, um eine wichtige Komponente der Stressbewältigung zu erreichen.

Hausaufgaben im Hort

Für die Hausaufgabenzeit stehen uns die Klassenzimmer der Schule zur Verfügung. Diese sind hell und gut gelüftet. Die Räume befinden sich im gleichen Stockwerk des Hortes, in der Nähe der Gruppenräume. Die Gruppengröße bei den Hausaufgaben beträgt  in der Regel 20 Kinder.

Es finden im Hort täglich zwei Mittagessen statt.

Jeweils im Anschluss bieten wir dem Bedarf entsprechend Hausaufgabengruppen an.

Kinder, die um 11:20 Uhr und um 12:10 Uhr Unterrichtsende haben, gehen in die 1. Hausaufgabengruppe von 13:00 bis 14:00 Uhr

Kinder, die um 12:55 Uhr Unterrichtsende haben, gehen in die 2. Gruppe von 14:00 bis 15:00 Uhr zu den Hausaufgaben

So wird in den Hausaufgaben gearbeitet:

Wir versuchen jedem Kind bei den Hausaufgaben einen eigenen Tisch zu ermöglichen. Dadurch ist in den Hausaufgabenräumen mehr Ruhe.

Die Struktur bei den Hausaufgaben ist ein fester Bestandteil des gesamten Lernprozesses.

Es beginnt mit dem Auspacken der Arbeitsmaterialien…

Federmäppchen und Hausaufgabenheft liegen oben links an der Tischkante. Arbeitsblätter werden in die Sammelmappe gelegt. Stifte sind gespitzt.

  1. Regel – Wir beginnen mit dem Leichten und enden mit dem Schweren.
  2. Regel – Malen, Verschönern und Fleißaufgaben werden zum Schluss erledigt.
  3. Regel – Lesen und Lernen für Proben wird zu Hause erledigt.

…und endet mit der Kontrolle des/der Erziehers/in

Die Unterschrift des/der Erziehers/in bestätigt, dass alle abgehakten Hausaufgaben erledigt sind. Sind die Hausaufgaben zu unserer Zufriedenheit erledigt, bekommt das Kind einen Stempel in sein Hausaufgabenheft. Nach 10 gesammelten Stempeln, darf das Kind sich etwas aus unserer Überraschungskiste aussuchen.

Warum machen wir das?

  • Wir wollen den Kindern einen strukturierten Ablauf geben.
  • Die Kinder erlangen in ihren Arbeitsabläufen somit mehr Sicherheit und Routine.
  • Wissen kann dadurch schneller abgerufen werden.
  • Die Kinder lernen, ihre Zeit bei den Hausaufgaben richtig einzuteilen und können dies auch in der Schule besser umsetzen.

Freizeitgestaltung

Die Kinder kommen direkt nach der Schule zu uns in den Hort. Um sich von den Strapazen eines Sechsstundenalltags zu erholen, bieten wir den Kindern eine sinnvolle Freizeitgestaltung mit Möglichkeiten zur Entspannung.

Wir bieten den Jungen und Mädchen eine adäquate Freizeitgestaltung, individuell nach ihren Bedürfnissen. Den Kindern steht es frei, an welchen Aktivitäten sie teilnehmen.

Entspannungsmöglichkeiten

Die Kinder haben jederzeit die Möglichkeit sich zurückzuziehen. In einem Gruppenraum befindet sich ein Sofa zum Kuscheln, Träumen und Entspannen. Bücher aller Art sind für die Kinder frei zugänglich. Der blaue Gruppenraum bietet den Kindern die Möglichkeit ihre kreativen Gedanken am Maltisch und in der Bauecke umzusetzen.

Kreative Werkarbeiten

Neben selbstständigem Gestalten, mit Naturmaterialien, Alltags Materialien und Baumaterialien  bieten wir den Kindern regelmäßig ein kreatives Angebot unter Anleitung an. Hier lernen sie sich einzubringen, etwas durchzuführen und ein Ergebnis zu erhalten. Wir nutzen auch den Werkraum der Schule für spezielle gestalterische Arbeiten.

Körperliche Betätigung

Bereits vor dem ersten Essen nutzen wir so oft wie möglich die Zeit im Freien.  Die Kinder können ihren natürlichen Bewegungsdrang ausleben und somit aufgestaute Energie abbauen. Durch individuelle Angebote, Bewegungsgeschichten, Bewegungsbaustellen und Spiele in der Turnhalle oder im Freien fördern wir die Freude an Bewegung.

Außerdem stehen den Kindern im großzügig gestalteten Schulpausenhof verschiedene Außenspielgeräte und Fahrzeuge zur Verfügung.

Musikalische Erziehung

In regelmäßigen Angeboten lernen die Kinder  unterschiedliche Kinderlieder kennen, die oft auch im Zusammenhang mit Bewegung stehen.

Durch den Einsatz von Musikinstrumenten werden unter anderem das rhythmische Taktgefühl und die Freude am Musizieren gefördert. Außerdem lernen die Kinder die Bezeichnung und den Umgang verschiedenster Instrumente kennen, z. B. Regenmacher, Rührtrommel, Cabasa, Klangfrosch, etc.

Wertorientiert und verantwortungsvoll handelnde Kinder

Wir gehen davon aus, dass Kinder das Verhalten wiederspiegeln, welches sie vorgelebt bekommen. Deswegen bieten wir den Kindern durch unser Handeln eine wertvolle Vorbildfunktion (Essenskultur, sozialer Umgang).

Für besonders wichtig halten wir einen strukturierten Tagesablauf, der den Kindern Orientierung und Sicherheit bietet. Die Kinder erleben immer wiederkehrende Situationen, z. B. Begrüßung und Verabschiedung bei den pädagogischen Fachkräften, Tischregeln, Einhalten der Gesprächsregeln, höfliche Umgangsformen im Alltag, zeitlich  geregelte Abfolgen, Feste und Feiern.

Verantwortungsvolles Handeln beinhaltet, Konflikte kompetent zu bewältigen, Konsequenzen für sein Handeln zu tragen und andere mit ihren Stärken und Schwächen zu akzeptieren. Dies wird z. B. durch Gesprächsrunden und konsequentes Erzieherverhalten umgesetzt.

Sprach- und medienkompetente Kinder

Sprachkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation und Voraussetzung für schulischen und beruflichen Erfolg. Man unterscheidet zwischen non-verbaler und verbaler Kommunikation, die alltäglich bei uns in der Kindertageseinrichtung stattfindet und geübt wird. Wir fordern die Kinder in alltäglichen Situationen (Begrüßung, Mittagessen) und geplanten Aktivitäten (Kinderkonferenzen, Märchenstunden, Erlernen von Reimen und Liedern, Theaterspielen) heraus sich bewusst und unbewusst mitzuteilen.

Durch Reflexion von Mimik, Gestik und Tonfall lernen die Kinder diese sensibel einzusetzen und entsprechend auf Signale ihrer Umwelt zu reagieren.

Eine Einhaltung der Gesprächsregeln wie z. B. unter anderem „Ich spreche höflich“ oder „Ich lasse andere aussprechen und höre zu“, erleichtert den Umgang im sozialen Umfeld.

Konflikte werden verbal ausgetragen, wobei jeder seine Ansichten und Bedürfnisse schildert. Danach wird nach einer adäquaten Lösung gesucht.

Kinder kommen von klein auf mit Medien in Berührung. Sie sind ein großer Bestandteil in ihrem Leben. Aus diesem Grund ist es uns wichtig, den Kindern einen sachgerechten, selbstbestimmten und verantwortlichen Umgang mit Medien zu vermitteln.

Es besteht jederzeit die Möglichkeit für die Kinder technische Geräte zu benutzen und sie erleben durch die Mitarbeiterinnen die Anwendung im Alltag. Die Kinder dürfen unsere CD-Player für Musik und Hörspiele und den Computer mit Lernspielen für ihre Bedürfnisse oder Hausaufgaben verwenden. Im Gruppenraum stehen ihnen ebenso ausreichend altersentsprechende und themenbezogene Sach- und Bilderbücher zur Verfügung.

Fragende und forschende Kinder

Kinder erkunden ihre Welt durch Fragen. Sie signalisieren dadurch Interesse an ihrer Umgebung. Grundlage hierfür ist das Lernen durch Beobachtung. Damit die Kinder ihr Umfeld besser verstehen lernen, ist es wichtig sie zu unterstützen und ihnen Spaß am Forschen und Experimentieren zu ermöglichen.

Die Auseinandersetzung mit Naturwissenschaften und Technik ist für Mädchen und Jungen gleichermaßen wichtig. Im Hortalltag entdecken die Kinder Mathematik ganz anders. Durch gemeinsames Backen werden z. B. Mengeneinheiten erlernt, anhand von Experimenten lernen die Kinder physikalische Gesetze spielerisch kennen, aber auch das Ablesen der Uhr gehört zu alltäglichen Gewohnheiten.

Die einfachste Form der Wissenserweiterung ist das Gespräch. Kinder lernen durch Erklärungen der Erwachsenen Dinge und ihre Bedeutungen kennen.

Künstlerisch aktive Kinder

Kinder künstlerisch tätig werden zu lassen, erfüllt ein weites Spektrum an Zielen. Kinder lernen verschiedenste Techniken, Arbeitsmaterialien und Werkzeuge kennen. Außerdem werden sie in ihrer Feinmotorik geschult, fördern ihre Ausdauer und Konzentration, müssen Grenzen einhalten und auch nach neuen Lösungswegen suchen. Letztendlich erhalten die Kinder positive Aufmerksamkeit, bzw. Lob und Anerkennung, was zu einem starken Selbstbewusstsein führt.

In den Gruppenräumen stehen den Jungen und Mädchen unterschiedliche Materialien, z. B. Papier, Schachteln, Papierrollen, Kleber und Arbeitsutensilien wie Scheren, Stifte, Stanzer und Knete mit denen sie selbständig und kreativ arbeiten können zur Verfügung. Außerdem bieten wir wöchentlich gezielte Angebote mit unterschiedlichen Materialien an.

Die Kunstwerke werden ausgestellt und somit tragen die Kinder zur Gestaltung unserer Gruppenräume bei.

Starke Kinder

Starke Kinder besitzen ein hohes Maß an körperlichem, seelischem, geistigem und sozialem Wohlbefinden.

„Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper“ - deswegen steht die Bewegung im Vordergrund. Die Kinder sind angehalten, sich ständig zu bewegen. Dies gelingt durch großzügige Räumlichkeiten, Angebote im Bereich der Sporterziehung, Musikalische Förderung mit Bewegungen und täglichem Aufenthalt im Garten.

Ebenso achten wir besonders auf gesunde und ausgewogene Ernährung. Frisches Obst und Gemüse, nahrhaftes Mittagessen und die Auswahl an Fruchtsäften oder Wasser, sowie ein gemeinsames Frühstück in den Ferien sind bei unserer Arbeit Bestandteil.

Die Einhaltung der täglichen Hygiene leistet ebenfalls einen Beitrag dazu. Die Kinder werden aufgefordert, sich die Hände zu waschen und können bei Reinigungsarbeiten (Tische wischen) uns unterstützen.

Ruhe finden und Entspannung erreichen, spricht das geistige Wohlbefinden an. Die Jungen und Mädchen können sich bei Bedarf zurückziehen und somit ihren Ausgleich zum stressigen Schulalltag schaffen.

Beteiligung der Kinder (Partizipation)

Die Mitwirkung, Mitgestaltung und Mitbestimmung bei Planungs-, Aushandlungs- und Entscheidungsprozessen ist regelmäßiger Bestandteil unseres Alltags.

Beispielsweise werden bei regelmäßigen Kinderkonferenzen solche Prozesse erlebt. Es werden gemeinsam Themen diskutiert, geplant und entschieden. Die Kinder lernen selbstbewusst zu argumentieren und andere Meinungen zu akzeptieren. Ein Wir-Gefühl tritt ein und die Gemeinschaft in der Gruppe wird gestärkt.

Kinder haben das Recht, an allen sie betreffenden Entscheidungen entsprechend ihrem Entwicklungsstand beteiligt zu werden. Es ist zugleich ein Recht, sich nicht zu beteiligen. Wir motivieren die Kinder zum Handeln.

Die Projektarbeit ist ein wesentlicher Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Wir verstehen unter „Projektarbeit“, Kinder über einen unbestimmten Zeitraum zu einem speziellen Thema zu begleiten. Zu Beginn steht die Beobachtung der Kinder. Spielsituationen, Gespräche und Vorlieben werden dokumentiert (Diktiergerät, Beobachtungsnotizen, Fotos) und ausgewertet. Immer wieder kehrende Interessen bestimmen schließlich ein Projektthema. Gemeinsam mit den Kindern sammeln wir Ideen und formulieren Ziele. Ergebnisse werden ganz unter dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ erreicht. Bedeutend für die Projektarbeit sind hierbei die Öffnung nach außen, das Einbeziehen des sozialen Umfelds (Eltern) und die Nutzung aller Ressourcen.

Die Erzieherin/der Erzieher nimmt sich während des Projektverlaufs weitgehend zurück und wirkt begleitend, motivierend und unterstützend.

Beschwerdemöglichkeiten für Kinder

Montags von 13:45 –  14:15 Uhr haben die Kinder in einer Kinderkonferenz die Möglichkeit Wünsche, Bedürfnisse und Beschwerden an das Team mitzuteilen.

Jedoch ist es auch an jedem anderen Tag der Kinder möglich auf ihren Bezugserzieher zu zugehen.

Kinderschutz

Die Städtischen Kindertageseinrichtungen sind geschützte und sichere Räume für Kinder. Die Mitarbeiter*Innen sind sich der besonderen Verantwortung für das Wohl der Kinder bewusst, reagieren frühzeitig und sensibel auf Gefährdungsanzeichen und haben ein Handlungskonzept, wie in einer Gefährdungssituation vorzugehen ist. Dabei ist die frühzeitige Einbeziehung der Eltern sicher zu stellen und auf die Beseitigung der Gefährdung hinzuwirken. In Kooperation mit den jeweiligen Beratungsdiensten können entsprechende Hilfsangebote gemacht werden bzw. kindeswohlsichernde Maßnahmen eingeleitet werden (§ 8a ff SGB VIII).

Kinder haben ein eigenständiges Recht auf altersentsprechende Beteiligung und ein Recht sich in eigenen Angelegenheiten zu beschweren. Das Beschwerderecht gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Sorgen und Anliegen den pädagogischen Mitarbeiter*Innen anzuvertrauen und dabei die Erfahrung zu machen, ernst genommen zu werden und Hilfe zu erhalten. Sie wissen, an wen sie sich wenden können und wie mit ihren Anliegen umgegangen wird. Das pädagogische Personal ist dafür verantwortlich eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich Kinder trauen, sich für die eigenen Interessen einzusetzen und das Recht der Beschwerde für eigene Belange wahrzunehmen.

Inklusion und Vielfalt

Inklusion ist ein Menschenrecht und eröffnet den Weg für Vielfalt, Zugewinn und Chancengleichheit. „In der Behindertenrechtskonvention geht es nicht mehr um die Integration von Ausgegrenzten, sondern darum, von vornherein allen Menschen die uneingeschränkte Teilnahme an allen Aktivitäten zu ermöglichen „(UN- Behindertenrechtskonvention)“

Jedes Kind verfügt über Fähigkeiten, welche die Gemeinschaft in unseren Kindertageseinrichtungen bereichern. Das Lernen wird reichhaltig und bietet allen Kindern gleiche Entwicklungschancen, egal welchen Geschlechts, welcher Herkunft und unabhängig von ihren körperlichen oder kognitiven Voraussetzungen.

Persönliches Potenzial findet Berücksichtigung, sodass sich das Kind in seiner Individualität wahrgenommen fühlt und seine Stärken entwickeln kann.

Die kulturelle Vielfalt in unseren Kindertageseinrichtungen spiegelt das reichhaltige Leben unserer Gesellschaft wider. Unser Bestreben richtet sich stets danach aus, dass Inklusion gelingen kann.

Unsere Fachkräfte lassen sich auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes und seiner Familie ein und richten ihr pädagogisches Handeln danach aus.

Selbstbestimmtes Spielen und Lernen

Kinder spielen in ihrer verbliebenen Freizeit je nach Alter, Geschlecht und Rahmenbedingungen. Manche toben, andere bevorzugen ruhigere Aktivitäten.

Der Hort bietet Mädchen und Jungen individuell Raum und Zeit zu spielen. Je nach Unterrichtsende beträgt die Freispielzeit etwa ein bis zwei Stunden.

Im gemeinsamen Spiel erlangen Kinder in unterschiedlichsten Bereichen Erfahrung und Wissen:

  1. Bei Regel- und Tischspielen wird Wissen erfragt und vermittelt, Grenzeinhaltung gefördert, Kommunikation angeregt und Verantwortungsgefühl geschaffen.
  2. In der Bauecke werden u. a. mathematische Grunderfahrungen im Bereich der Längeneinheiten, geometrische Figuren, dreidimensionale Kenntnisse erlangt.
  3. Beim Spiel im Garten lernen Kinder neben dem Ausleben ihres Bewegungsdrangs ihre Meinung verbal zu vertreten und Konflikte konstruktiv zu lösen.
  4. Für Rollenspiele stehen den Kindern unterschiedliche Bereiche (grüner und blauer Gruppenraum, der Gang oder der Garten) zur Verfügung.

Dokumentation der pädagogischen Arbeit

Die Kindertageseinrichtung dokumentiert ihre Arbeit und macht sie für die Eltern zugängig.

Am Wochenanfang wird ein Wochenplan ausgehängt, auf dem die geplanten Angebote von Kindern und Eltern eingesehen werden können.

Eltern finden in den Schaukästen den aktuellen Elternbrief, Informationen vom Elternbeirat, derzeitige Termine und wichtige Hinweise.

Die „Kinder in Aktionswand“ informiert regelmäßig über aktuelle Projekte durch Aushänge und Fotos.

Außerdem fotografieren wir viele pädagogische Angebote, Ausflüge und Unternehmungen und lassen somit Eltern an unserem Gruppengeschehen teilnehmen.

Durch Elternbriefe bekommen die Eltern schriftliche Information über aktuelle Themen, Vorhaben und Ziele und erfahren regelmäßig, mit was sich die Kinder gerade befassen.

Beobachtung von Entwicklungsverläufen und deren Dokumentation

Lern- und Entwicklungsschritte eines jeden Kindes werden regelmäßig durchgeführt und dokumentiert. Beispielsweise erstellen wir Beobachtungsbögen, um den altersentsprechenden Entwicklungsstand festzuhalten. Zusätzlich dokumentieren wir täglich das Arbeitsverhalten bei den Hausaufgaben. Fotos, Zeichnungen und Werke geben ebenfalls Ergebnis über den Bildungsprozess.

Dies gibt der pädagogischen Fachkraft die Möglichkeit, bei Elterngesprächen Informationen weiterzugeben und gegebenenfalls neue Ziele zu formulieren.

In wöchentlichen Teambesprechungen werden ebenfalls Entwicklungsschritte und Problemsituationen besprochen, um adäquat zu reagieren.

Diese gezielten Beobachtungen dienen gegebenenfalls nach schriftlicher Zustimmung der Eltern in gemeinsamer Zusammenarbeit zur Einleitung von Fördermaßnahmen, sowie der Austausch und der Kooperation mit Fachdiensten und Lehrkräften.

Beteiligung der Eltern

Im Rahmen der Betreuungsverhältnisse ist uns eine partnerschaftliche Zusammenarbeit sehr wichtig.

Zur bestmöglichsten Entwicklung der Kinder sehen wir die Teilhabe und Mitwirkung der Eltern an den Bildungs- und Erziehungsprozessen ihres Kindes als wesentlich an. Deshalb sind der Austausch von Informationen und die gemeinsame Zielfestlegung, das Miteinbeziehen und die Zusammenarbeit mit den Eltern zum Wohl des Kindes unumgänglich.

Unsere Einrichtung bietet zweimal im Jahr den Eltern die Möglichkeit zu einem informativen Gespräch über den Entwicklungsstand ihres Kindes. Gemeinsam werden Ziele erarbeitet und deren mögliche Umsetzung besprochen. Außerdem werden situationsbedingt Tür- und Angelgespräche und Telefonate geführt.

Wir bieten neuen Eltern einen Infoabend am Schuljahresanfang an, bei dem die Schwerpunkte unserer Hortpädagogik vermittelt werden und Fragen beantwortet werden können.

Regelmäßig erhalten die Eltern in Form von Elternbriefen, Wochenplänen, Flugblättern, Broschüren und Aushängen schriftliche Mitteilungen. Elternbeiratsprotokolle sowie Elternbriefe und Wochenpläne werden auf Wunsch per E-Mail versendet.

Besonders wichtig sind uns Aktivitäten, an denen Eltern unsere pädagogische Arbeit  miterleben und sich auch selbst beteiligen, z. B. Weihnachtsfeier, Kinderfest mit einer anderen Kita wie z. B. Fußballturniere.

Die Eltern wählen zu Beginn des Schuljahres einen Elternbeirat, der ihre Interessen vertritt. Die Einrichtung trifft sich regelmäßig mit den Mitgliedern und bespricht Planungen, Feste, Feiern. Der Elternbeirat unterstützt auch die Einrichtung bei Veranstaltungen. Außerdem war der Elternbeirat an der Namensgebung unserer Einrichtung beteiligt.

Einmal jährlich führen alle städtischen Kindertageseinrichtungen eine Elternbefragung durch. Eltern können Bedürfnisse und Wünsche zum Ausdruck bringen und Anregungen für die weitere Arbeit geben.

Details zu  unserer jeweils aktuellen Elternbefragung finden Sie hier.

Anmeldung

Eine Anmeldung im Hort ist ab Januar bis zum Tag der Schuleinschreibung (meist im April) des laufenden Jahres möglich.
Um telefonische Terminvereinbarung bzw. per E-Mail wird gebeten.

Anmeldung während des Jahres

Kinder können grundsätzlich ganzjährig bei uns angemeldet werden. Je nach Verfügbarkeit von freien Betreuungsplätzen, kann ein Kind auch während des Jahres aufgenommen werden.

 

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