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Kita Kleine Welt

Kinderkrippe und Kindergarten

In der städtischen Kita Kleine Welt werden 116 Kinder im Altern von null bis sechs Jahren in einem Krippenhaus und einem Kindergartenhaus mit jeweils drei Gruppen betreut.

Die Kita liegt in idyllischer Lage im Stadtteil Unterbrunnenreuth, im Süden von Ingolstadt. Zum einen mit optimaler Verkehrsanbindung und zum anderen in grüner Umgebung, die zum Erkunden einlädt.


Bring- & Abholzeiten

Die Bringzeit in der Kita ist von 07:00 bis 08:30 Uhr, in der Krippe von 07:00 bis 09:00 Uhr .

Die Abholzeit richtet sich nach der Stundenbuchung.

Zur Abholung der Kinder sind berechtigt:

  • Personensorgeberechtigte des Kindes
  • Abholberechtigte durch Auflistung im Betreuungsvertrag
  • Personen, die nicht als abholberechtigt im Betreuungsvertrag aufgelistet sind, benötigen das schriftliche Einverständnis der Personensorgeberechtigten und müssen am Tag des Abholens ihren Personalausweis mit sich führen
  • Geschwister, die mindestens 13 Jahre alt sind

Schließzeiten

Kinderkrippe Kleine Welt

Tag/Zeitraum Grund der Schließung

Mo., 02.08. bis

Mo., 23.08.2021

Sommerferien

Do., 23.12.2021 ab 14 Uhr bis

Fr., 07.01.2022

Weihnachten

Mo., 28.02.2021

Faschingsferien
Di., 01.03.2022 Konzeptionstag

Do., 14.04. bis

Mo., 19.04.2022

Ostern

Fr., 03.06.2022

Teamtag

Do., 11.08.2022 ab 14 Uhr

Aufräumarbeiten
Fr., 12.08.2022 Planungstag

Mo., 16.08. bis

Fr., 02.09.2022

Sommerferien

Es ist jeweils der erste und letzte Ferientag angegeben.

Kindergarten Kleine Welt

Tag/Zeitraum Grund der Schließung

Fr., 30.07. bis

Fr., 20.08.2021

Sommerferien

Do., 23.12.2021 ab 14 Uhr bis

Fr., 07.01.2022

Weihnachten

Mo., 28.02.2022

Konzeptionstag
Di., 01.03.2022 Faschingsdienstag

Do, 14.04. bis

Mo., 19.04.2022

Ostern

Fr., 03.06.2022

Teamtag

Fr., 12.08. ab 14 Uhr bis

Fr., 02.09.2022

Sommerferien
Mo., 05.09.2022 Planungstag

Es ist jeweils der erste und letzte Ferientag angegeben.

Personal

Das Team der Kindertageseinrichtung wird von einer Gesamtleiterin, einer Fachbereichsleiterin für Personal/Pädagogik und einer Fachbereichsleiterin für Eltern/Organisation geführt, die für mehrere Einrichtungen in einem Cluster zuständig sind. Jedes Haus hat, entsprechend der gesetzlichen Vorgaben, pädagogische Fachkräfte, pädagogische Ergänzungskräfte sowie mindestens einer/m hauswirtschaftlichen/m Mitarbeiter/in. Die Stadt Ingolstadt bildet Personal aus und somit sind stets auch Praktikanten und Praktikantinnen aller pädagogischen Berufsgruppen in unseren Einrichtungen vertreten.

Räumlichkeiten & Außenanlage

Kinderkrippe Kleine Welt

Räumlichkeiten

Die Krippe Kleine Welt wurde im April 2012 eröffnet und besteht aus drei Krippengruppen.

Die Gruppenräume verfügen über verschiedene Spielecken, wie eine Bau- und Autoecke, eine Puppenküche, eine Kuschelecke mit Büchern und vielen weiteren Spielmöglichkeiten.

Die Schlafräume befinden sich neben den jeweiligen Gruppenräumen und es gibt einen großen Spiel- und Bewegungsflur sowie einen Sanitärbereich mit Wickelmöglichkeit.

Außenanlage

Die Krippe verfügt über einen großen Garten mit altersgerechtem Spielmaterial. Den Kindern stehen ein Sandkasten mit Matschanlage, eine Rutsche, Schaukeln und verschiedene Fahrzeuge zur Verfügung.

Die öffentlichen Spielplätze in der Umgebung sowie Spazierwege werden regelmäßig genutzt.

Kindergarten Kleine Welt

Räumlichkeiten

Die „Kleine Welt“ verfügt über drei Gruppenräume mit je einem angrenzenden Nebenraum.
Im Flurbereich stehen unterschiedliche Spielstationen bereit.
Ein Mehrzweckraum kann als Schlaf- und Bewegungsraum genutzt werden.

Außenanlage

Den Kindern stehen Sandkästen, Klettermöglichkeiten, Rutsche und Schaukeln, eine Matschanlage sowie Fahrzeuge zur Verfügung.
Ein Holz-Tipi und eine Fußballtorwand sind zwei Besonderheiten im Außenbereich.

Die öffentlichen Spielplätze in der Umgebung sowie Spazierwege durch die Wohngebiete, Felder und Flur werden regelmäßig genutzt.

Kooperation & Vernetzung

Kinderkrippe Kleine Welt

Fachdienste

Die Kooperation mit anderen fachlichen Einrichtungen und Diensten ist ein fester Bestandteil der Arbeit in der Kindertageseinrichtung. Bei Bedarf und in Absprache mit den Eltern wird mit mobilen Fachdiensten, Beratungsstellen, Logopäden, Ergotherapeuten und Ärzten zusammengearbeitet.

Kontakte im Umfeld

Zudem besteht ein enger Kontakt zu folgenden Einrichtungen:

  • Feuerwehr
  • Bauernhof
  • Stadtbücherei

Kindergarten Kleine Welt

Zusammenarbeit mit der Schule

Die Kindertageseinrichtung pflegt einen engen Kontakt zur Grundschule im Stadtteil.
Die Kooperationspartner der Einrichtung besprechen gemeinsame Aktivitäten, die den Übergang für die Vorschulkinder erleichtern sollen. Erzieher/innen und Grundschullehrer/innen tauschen sich regelmäßig aus, die Einwilligung der Eltern vorausgesetzt.
Der Seh- und Hörtest und die Vorschuluntersuchung durch das städtische Gesundheitsamt finden jährlich in der Kindertageseinrichtung statt.

Fachdienste

Die Kooperation mit anderen fachlichen Einrichtungen und Diensten ist ein fester Bestandteil der Arbeit in der Kindertageseinrichtung. Bei Bedarf und in Absprache mit den Eltern wird mit mobilen Fachdiensten, Beratungsstellen, Logopäden, Ergotherapeuten, Ärzten zusammengearbeitet.

Kontakte im Umfeld

Unsere Einrichtung pflegt engen Kontakt zur Freiwilligen Feuerwehr und zum Dorfstadl. Für Feste nutzt die Kita Kleine Welt die Räume mit Bühne im Dorfstadl.

Die städtische Simon-Mayr-Sing- und Musikschule bietet als externer Anbieter „Musikalische Frühförderung“ in den Räumen der Kita an.

Zudem besteht ein enger Kontakt zu folgenden Einrichtungen:

  • Grundschule Zuchering
  • Kirche Spitalhof
  • Stadtbücherei

Essen & Trinken

Kinderkrippe Kleine Welt

Frühstück

Die Kinder bringen ihr Frühstück von zu Hause mit.
Den Kindern steht täglich Obst und Gemüse aus dem Obst- und Gemüsekorb zur Verfügung, welches abwechselnd wöchentlich von den Eltern in Absprache mitgebracht wird.

Mittagessen

Die städtischen Kindertageseinrichtungen bieten täglich ein warmes Mittagessen mit einem Bioanteil von mindestens 50 Prozent an.
Die Speisen werden nach dem Cook & Freeze-Verfahren vom Essensanbieter bis zu einem bestimmten Punkt vorgegart und anschließend in den „Tiefkühlschlaf“ versetzt, um die Frische der Produkte zu bewahren. In den Kitas werden diese dann auf den Punkt fertig zubereitet.
Ergänzend dazu gibt es Obst, Rohkost, Salate oder Milchprodukte. Gesundheitliche und religiöse Bedürfnisse werden berücksichtigt.
Die Abrechnung des Mittagessens erfolgt auf den Tag genau. Der Preis für ein Mittagessen ist der Gebührensatzung (§ 4 Abs. 5) zu entnehmen.

Nachmittagsbrotzeit

Die Kinder bringen ihre Brotzeit von zu Hause mit.

Getränke

Jeden Tag stehen den Kindern Getränke zur Verfügung, die von der Kita bereitgestellt werden. In den Wintermonaten wird zusätzlich ungesüßter Tee angeboten.

Frischkost: Obst, Gemüse als Rohkost, Milchprodukte

Über den Tag verteilt essen die Kinder zu den meisten Mahlzeiten entweder frisches Obst oder Gemüse als Rohkost oder Milchprodukte.

Kindergarten Kleine Welt

Frühstück

Die Kinder bringen ihr Frühstück von zu Hause mit, für Müsli steht Milch zur Verfügung.

Mittagessen

Die städtischen Kindertageseinrichtungen bieten täglich ein warmes Mittagessen mit einem Bioanteil von mindestens 50 Prozent an.
Die Speisen werden nach dem Cook & Freeze-Verfahren vom Essensanbieter bis zu einem bestimmten Punkt vorgegart und anschließend in den „Tiefkühlschlaf“ versetzt, um die Frische der Produkte zu bewahren. In den Kitas werden diese dann auf den Punkt fertig zubereitet.
Ergänzend dazu gibt es Obst, Rohkost, Salate oder Milchprodukte. Gesundheitliche und religiöse Bedürfnisse werden berücksichtigt.
Die Abrechnung des Mittagessens erfolgt auf den Tag genau. Der Preis für ein Mittagessen ist der Gebührensatzung (§ 4 Abs. 5) zu entnehmen.

Nachmittagsbrotzeit

Die Kinder bringen ihre Brotzeit von zu Hause mit.

Getränke

Jeden Tag stehen den Kindern Getränke zur Verfügung, die von der Kita bereitgestellt werden. In den Wintermonaten wird zusätzlich ungesüßter Tee angeboten.

Frischkost: Obst, Gemüse als Rohkost, Milchprodukte

Über den Tag verteilt essen die Kinder zu den meisten Mahlzeiten entweder frisches Obst oder Gemüse als Rohkost oder Milchprodukte.

Pädagogische Konzeption

Kinderkrippe Kleine Welt

Die Stadt Ingolstadt ist als Träger der Städtischen Krippen, Kindergärten, Häuser für Kinder und der Horte verantwortlich für die Betriebsführung, die Finanzierung und die Qualitätssicherung der Häuser.

Sie übernimmt die Verantwortung für die Beachtung und Umsetzung der gesetzlichen Grundlagen (z. B. Grundgesetz, SGB VIII, BayKiBiG, BayIntG und der Ausführungsverordnung AVBayKiBiG), sowie der  UN Kinderrechtskonvention (1989) und der  UN Behindertenrechtskonvention (2009).  

Die pädagogische Konzeption aller städtischen Kindertageseinrichtungen orientiert sich am Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP), der als Grundlage der pädagogischen Arbeit im Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) verankert ist und an der Handreichung Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in den ersten drei Lebensjahren, sowie der Bayerischen Leitlinien für die Bildung und Erziehung von Kindern bis zum Ende der Grundschulzeit und der pädagogischen Empfehlung für die Arbeit in bayerischen Horten.

Wir gehen hierbei davon aus, dass das Kind von Geburt an seine Entwicklung und Bildung aktiv mitgestaltet. Die natürliche Wissbegier des Kindes wird dabei als wertvolle Voraussetzung angesehen. Die Krippe bietet dazu eine, in Bezug auf die personalen, sozialen und physischen Kompetenzen, anregende Umgebung die eine gute Voraussetzung für Lernen und Entwicklung darstellt. Wichtig ist uns dabei, das Spiel als die elementarste Form des Lernens anzusehen. In einer wertschätzenden Atmosphäre kann sich das Kind seinem individuellen Stand entsprechend entwickeln.

Die Grundlage unserer päd. Arbeit ist das Bild vom Kind. Wir sehen jedes als Individuum an. Wir holen es dort ab, wo es gerade steht.

Kinder haben Rechte - auf Mitsprache und Mitgestaltung, aber auch Pflichten - Verantwortung zu übernehmen und Regeln aus der Gemeinschaft umzusetzen.

Ziel ist es, den Kindern eine positive, lebensbejahende Grundeinstellung auf ihren Weg mitzugeben.

Geborgenheit und Liebe geben Kraft für ein ganzes Leben.

Das Kind kommt in die Krippe

Wenn ein Kind in die Krippe kommt, ist dies in der Regel die erste längere Trennungserfahrung, die es macht. Für ein Kleinstkind bedeutet dies, sich in einer fremden Welt mit fremden Menschen zurechtzufinden.

Krippenkinder sind durchaus in der Lage, diese Situation zu bewältigen, wenn sie die Unterstützung und Begleitung einer vertrauten Person bekommen.

Mit genügend Zeit, Geduld und Verständnis kann so eine tragfähige Beziehung zum pädagogischen Personal entstehen.

Auch für die Eltern beginnt ein Bewältigungsprozess, bei dem sie vom pädagogischen Fachpersonal mit einem vielseitigen Informationsaustausch unterstützt und begleitet werden.

Erste Informationen über die Krippe erhalten die Eltern an unserem Infoabend.

Bei der Aufnahme des Kindes schließen die Eltern mit der Krippe einen Betreuungsvertrag. Innerhalb dieses Gespräches erhalten die Eltern grundlegende Informationen über den ersten Krippentag und den Ablauf der Eingewöhnungszeit. Während der Eingewöhnungszeit findet eine individuelle Abstimmung über den Verlauf der Zeit und ein Eingewöhnungsgespräch statt. Im Vorfeld erhalten die Eltern eine Broschüre, welche das „Berliner Eingewöhnungsmodell“ aus der Sicht der Eltern beschreibt und Informationen zum Ablauf der Eingewöhnung gibt.

Pädagogische Schwerpunkte

Bei unserer pädagogischen Arbeit orientieren wir uns an dem Zitat von Maria Montessori „Hilf mir es selbst zu tun“.

Wir wollen die Kinder stark machen für das Leben, das von ihnen Eigenverantwortung, Selbstbewusstsein, Kreativität, Flexibilität und ein hohes Maß sozialer Kompetenzen verlangt.

Dabei leiten uns folgende Grundsätze:

  • Individuelle Förderung gemäß der Möglichkeiten, Fähigkeiten und Interessen des Kindes
  • Vorbereitete Umgebung mit ausgewählten Spielmaterialien und einer anregenden Raumgestaltung

Aus dem Entwicklungsstand und dem Alter der Kinder lassen sich folgende pädagogische Schwerpunkte für die ganzheitliche Förderung und Erziehung der Kinder herausfiltern:

Das Handeln im sozialen Kontext spielt in unseren Augen eine große Rolle.

Ziel ist es, die Kinder auf dem Weg zu eigenständigen und widerstandsfähigen Persönlichkeiten zu begleiten, die einen dicken Rucksack voller Selbstvertrauen, Toleranz, Einfühlungsvermögen und Mut fürs eigene Tun mitnehmen.

Sie sollen die Fähigkeit erlangen, offen auf andere Menschen zuzugehen und Beziehungen aufzubauen, die durch Sympathie und gegenseitigen Respekt gekennzeichnet sind.

Wertorientiert und verantwortungsvoll handelnde Kinder

Die Vermittlung von Werten und Normen findet sich in unserer täglichen Arbeit mit Kindern, Personal und Eltern stets wieder. Als pädagogische Fachkräfte sind wir Vorbilder und verpflichtet wertschätzend miteinander umzugehen. Durch die Einbindung verschiedener Kulturen und Religionen in den Alltag wird Akzeptanz und Toleranz gefördert. Grundlage unserer Wertevorstellung ist die christlich-abendländische Kultur.

Ziel ist es, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Wertigkeit der eigenen Person und der Wertigkeit anderer Menschen, sowie der Umwelt zu entwickeln und in diesem Zusammenhang Mitgefühl und Einfühlungsvermögen aufbringen zu können.

Wir begleiten die Kinder dabei zu lernen Konflikte aushalten und austragen zu können und bereit zu sein, gemeinsam Lösungen zu finden, Nachsicht zu üben und die eigenen Fehler zuzugeben.

Sprach- und medienkompetente Kinder

Sprachkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation und sie ist eine wesentliche Voraussetzung für schulischen und beruflichen Erfolg, sowie für eine volle Teilhabe am gesellschaftlich-kulturellen Leben.

Unsere Kinder erfahren eine Gesprächsatmosphäre, die durch Akzeptanz, Offenheit, Vertrauen und Freundlichkeit gekennzeichnet ist. Wir hören jedem Kind aufmerksam zu und bestärken es dadurch seine Erlebnisse, Ideen und Vorstellungen zu äußern. Durch die vorbereitete Umgebung während der Freispielzeit und durch gezielte Lernangebote mit (Bilder-)Büchern, Versen, Reimen, Geschichten, Fingerspielen und Märchen entwickeln Kinder in ihrer Altersgruppe Sprachkompetenzen, die ganz wesentlich zur Sprachentwicklung beitragen.

Fragende und forschende Kinder

“ Wir sollten Kindern nicht Fragen beantworten.

Wir sollten bei Kindern Fragen auslösen.

Und sie selbst nach Antworten suchen lassen.“

(L. Lauger)

Der Forscherdrang der Kinder ist unerschöpflich. Mit großem Interesse experimentieren, beobachten und erforschen sie.

Wir unterstützen die Kinder dabei, indem wir sie mit unterschiedlichen Materialien experimentieren und bauen lassen.

Wir beobachten mit ihnen die Natur mit ihren Veränderungen, indem wir regelmäßige Spaziergänge zu den nahegelegenen Feldern und dem Wäldchen unternehmen.

Die Welt der Kinder ist voller Mathematik, da sich geometrische Formen, Zahlen und Mengen überall verbergen, ob beim Zählen der anwesenden Kinder im Morgenkreis oder beim Sortieren der Mengen nach Farben, Formen und Größe.

Künstlerisch aktive Kinder

Jedes Kind besitzt von Geburt an die Anlage zu Musikalität und Kreativität. Es hat Freude daran, den Geräuschen, Tönen und Klängen in seiner Umgebung zu lauschen und diese selbst zu produzieren. Gehörte Musik setzt es in der Regel spontan in Tanz und Bewegung um.

Bei uns im Haus wird jedes Kind täglich mit Musik konfrontiert, sei es allein ein morgendliches Lied zur Begrüßung. Regelmäßig setzen wir die verschiedensten Musik- und Rhythmusinstrumente ein, mit denen die Kinder auch frei experimentieren dürfen. Uns ist bewusst, wie wichtig Musik für das Wohlfühlgefühl und für das Erlernen von sozialen Kompetenzen ist, wie sehr sie sprachliche Fähigkeiten verbessern kann und das aufmerksame Zuhören schult, sowie intellektuelle Fähigkeiten und das Körperbewusstsein positiv verstärkt.

Ästhetische Bildung und Erziehung hat immer auch mit Kunst und Kultur zu tun. Kinder sind von Natur aus neugierig, experimentierfreudig und zeigen Freude am schöpferischen Tun.

Um kreatives, phantasievolles Spielen voraussetzen zu können, ist es wichtig, dass unsere Kinder Wertschätzung und Anerkennung ihrer Gestaltungsideen erfahren. Neugier, Lust und Freude am eigenen schöpferischen Tun sind Motor der kindlichen Persönlichkeitsentwicklung und fördern die personale Kompetenz. Den Kindern stehen verschiedene Materialien zur Verfügung: Papier, Pappe, Naturmaterialien, Zeitungen, Farben usw. Der Weg führt vom spielerischen Umgehen über das Experimentieren zum schöpferischen Tun. Alle Kinderbilder und Zeichnungen erfahren in unserer Einrichtung Wertschätzung. Die „Kunstwerke“ werden regelmäßig ausgestellt und in einer eigenen Zeichenmappe gesammelt.

Starke Kinder

Gesundheit ist mehr als nur das Freisein von Krankheit, sie ist ein Zustand von körperlichem, seelischem, geistigem und sozialem Wohlbefinden.

Bewegung ist stark verbunden mit Fühlen und Denken. Durch Bewegung werden Denkprozesse der Kinder angeregt, die natürliche Bewegungsfreude der Kinder unterstützt, die motorischen Fähigkeiten gestärkt, sowie eine gesunde Entwicklung gewährt.

Folgendes tun wir im Einzelnen, damit die Kinder gesund, stark und selbstbewusst werden:

  • Tägliche Bewegung an der frischen Luft unter Beachtung zweckmäßiger Kleidung
  • Anbieten von Obst und Gemüse
  • Ausgewogenes Mittagessen
  • Mittagsschlaf, Ruhezeiten zwischendurch

Beteiligung der Kinder

Beteiligung bedeutet Partizipation im Sinne von Mitwirkung, Mitgestaltung und Mitbestimmung. Das Alter spielt für die Beteiligung keine Rolle, lediglich die Form der Beteiligung sollte dem Alter der Kinder angemessen sein.

Beteiligung der Kinder muss nicht auf einem verbalen Dialog beschränkt sein, je jünger die Kinder sind, desto wichtiger ist das Beobachten der Signale, die sie durch Mimik, Gestik und Körpersprache aussenden.

Kinder bringen einen Reichtum an Ideen und Perspektiven ein, welche wir aufnehmen und in praktischer Form umsetzen.

Beschwerdemöglichkeiten der Kinder

Dem Alter entsprechend äußern die Kinder ihre Anliegen in gemeinsamen Gesprächen oder Reflexionen über Erlebtes. Nonverbale Meinungsäußerung der Kinder wird im Situationsgeschehen ernst genommen.

Die Kinder lernen, die Sichtweisen der anderen zu verstehen, zu respektieren und zu erleben.

Für die Anliegen der Kinder können stellvertretend auch Eltern Sprachrohr sein, um Beschwerden weiterzuleiten.

Kinderschutz

Die Städtischen Kindertageseinrichtungen sind geschützte und sichere Räume für Kinder. Die Mitarbeiter*Innen sind sich der besonderen Verantwortung für das Wohl der Kinder bewusst, reagieren frühzeitig und sensibel auf Gefährdungsanzeichen und haben ein Handlungskonzept, wie in einer Gefährdungssituation vorzugehen ist. Dabei ist die frühzeitige Einbeziehung der Eltern sicher zu stellen und auf die Beseitigung der Gefährdung hinzuwirken. In Kooperation mit den jeweiligen Beratungsdiensten können entsprechende Hilfsangebote gemacht werden bzw. kindeswohlsichernde Maßnahmen eingeleitet werden (§ 8a ff SGB VIII).

Kinder haben ein eigenständiges Recht auf altersentsprechende Beteiligung und ein Recht sich in eigenen Angelegenheiten zu beschweren. Das Beschwerderecht gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Sorgen und Anliegen den pädagogischen Mitarbeiter*Innen anzuvertrauen und dabei die Erfahrung zu machen, ernst genommen zu werden und Hilfe zu erhalten. Sie wissen, an wen sie sich wenden können und wie mit ihren Anliegen umgegangen wird. Das pädagogische Personal ist dafür verantwortlich eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich Kinder trauen, sich für die eigenen Interessen einzusetzen und das Recht der Beschwerde für eigene Belange wahrzunehmen.

Inklusion und Vielfalt

Inklusion ist ein Menschenrecht und eröffnet den Weg für Vielfalt, Zugewinn und Chancengleichheit. „In der Behindertenrechtskonvention geht es nicht mehr um die Integration von Ausgegrenzten, sondern darum, von vornherein allen Menschen die uneingeschränkte Teilnahme an allen Aktivitäten zu ermöglichen „(UN- Behindertenrechtskonvention)

Jedes Kind verfügt über Fähigkeiten, welche die Gemeinschaft in unseren Kindertageseinrichtungen bereichern. Das Lernen wird reichhaltig und bietet allen Kindern gleiche Entwicklungschancen, egal welchen Geschlechts, welcher Herkunft und unabhängig von ihren körperlichen oder kognitiven Voraussetzungen.

Persönliches Potenzial findet Berücksichtigung, sodass sich das Kind in seiner Individualität wahrgenommen fühlt und seine Stärken entwickeln kann.

Die kulturelle Vielfalt in unseren Kindertageseinrichtungen spiegelt das reichhaltige Leben unserer Gesellschaft wider. Unser Bestreben richtet sich stets danach aus, dass Inklusion gelingen kann.

Unsere Fachkräfte lassen sich auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes und seiner Familie ein und richten ihr pädagogisches Handeln danach aus.

Selbstbestimmtes Spielen und Lernen

Spielen und Lernen sind keine Gegensätze. Spielen ist die elementarste Form des Lernens, in der Kinder Erfahrungen und Lernprozesse verarbeiten können. Was für das Kind das Freispiel ist, ist für uns Erwachsene die Arbeit. Die Kinder haben die Möglichkeit in der Freispielzeit selbstständig zu entscheiden mit wem, mit was, wie lange und wo (Räumlichkeiten begrenzt) sie spielen möchten.

Das Personal begleitet diese Zeit durch aktives Mitspielen. In dieser Zeit werden vor allem soziale Kompetenzen wie Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, Toleranz, Konfliktfähigkeit, gegenseitige Hilfestellung erlernt und vertieft.

Dokumentation der pädagogischen Arbeit

Uns ist es wichtig unsere Arbeit so transparent wie nur möglich für Sie zu gestalten. Damit Sie einen Einblick bekommen was wir gemeinsam mit ihrem Kind am Tag erlebt, erlernt und neu entdeckt haben, hängt an jeder Gruppentür ein Wochenrückblick.

Zusätzliche Informationen über die nächste Zeit erhalten Sie in unserer Krippenpost und durch Aushänge an der Infowand.

Wir nutzen unterschiedliche Medien (digitaler Bilderrahmen / Fotos) um unsere Lernangebote, Ausflüge, Feste, Feiern, sowie Besonderheiten im Tagesablauf festzuhalten.

Individuell gestalten wir mit jedem Kind einen Portfolio - Ordner, mit Fotos der pädagogischen Arbeit und Entwicklungsabläufen.

Beobachtung von Entwicklungsverläufen und deren Dokumentation

Die Beobachtung von Lern- und Entwicklungsprozessen bildet eine wesentliche Grundlage für unser pädagogisches Handeln in der Krippe. Sie gibt uns Einblick in die Entwicklung und das Lernen des Kindes, informiert über Verlauf und Ergebnis von Entwicklungs- und Bildungsprozessen. Beobachtungen werden in einem Beobachtungsbogen, welche der Altersstufe entsprechend ausgerichtet ist, festgehalten und sind die Grundlage für regelmäßige Entwicklungsgespräche mit den Eltern im Rahmen einer Bildungs- und Erziehungspartnerschaft. Diese Gespräche werden protokolliert, mit den Eltern reflektiert und absolut vertraulich behandelt.

Wir bieten ihnen einmal im Jahr ein großes Entwicklungsgespräch und regelmäßige Sprechzeiten an.

Wo es notwendig ist werden Fördermaßnahmen eingeleitet, oder in Zusammenarbeit mit den Eltern, Fachdienste eingeschaltet. Wir kooperieren mit dem mobilen heilpädagogischen Fachdienst, dem Gesundheitsamt, der Erziehungsberatungsstelle und dem Jugendamt.

Beteiligung der Eltern

Unser Ziel ist es, dass Sie als Familie und wir als Krippe offen füreinander sind, zusammenarbeiten und unsere Erziehungsvorstellungen austauschen und zum Wohl der Kinder kooperieren.

Details zu  unserer jeweils aktuellen Elternbefragung finden Sie hier.

Kindergarten Kleine Welt

Die Stadt Ingolstadt ist als Träger der Städtischen Krippen, Kindergärten, Häuser für Kinder und der Horte verantwortlich für die Betriebsführung, die Finanzierung und die Qualitätssicherung der Häuser.

Sie übernimmt die Verantwortung für die Beachtung und Umsetzung der gesetzlichen Grundlagen (z. B. Grundgesetz, SGB VIII, BayKiBiG, BayIntG und der Ausführungsverordnung AVBayKiBiG), sowie der UN Kinderrechtskonvention (1989) und der UN Behindertenrechtskonvention (2009).

Die pädagogische Konzeption aller städtischen Kindertageseinrichtungen orientiert sich am Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP), der als Grundlage der pädagogischen Arbeit im Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) verankert ist und an der Handreichung Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in den ersten drei Lebensjahren, sowie der Bayerischen Leitlinien für die Bildung und Erziehung von Kindern bis zum Ende der Grundschulzeit und der pädagogischen Empfehlung für die Arbeit in bayerischen Horten.

Wir gehen hierbei davon aus, dass das Kind von Geburt an seine Entwicklung und Bildung aktiv mitgestaltet. Die natürliche Wissbegier des Kindes wird dabei als wertvolle Voraussetzung angesehen. Die Kita bietet dazu eine, in Bezug auf die personalen, sozialen und physischen Kompetenzen, anregende Umgebung die eine gute Voraussetzung für Lernen und Entwicklung darstellt. Wichtig ist uns dabei, das Spiel als die elementarste Form des Lernens anzusehen. In einer wertschätzenden Atmosphäre kann sich das Kind seinem individuellen Stand entsprechend entwickeln. Die Grundlage unserer päd. Arbeit ist das Bild vom Kind. Wir sehen jedes als Individuum an. Wir holen es dort ab, wo es gerade steht. Kinder haben Rechte – auf Mitsprache und Mitgestaltung, aber auch Pflichten – Verantwortung zu übernehmen und Regeln aus der Gemeinschaft umzusetzen. Ziel ist es, den Kindern eine positive, lebensbejahende Grundeinstellung auf ihren Weg mitzugeben. Geborgenheit und Liebe geben Kraft für ein ganzes Leben.

Übergänge

Besondere Aufmerksamkeit erhalten die Lebensphasen der Übergänge. Gelingen diese  in frühen Lebensjahren ist dies eine positive Voraussetzung dafür, dass spätere Übergänge ebenso gelingen können.

Meist ist die erste Übergangsphase, die vom Elternhaus in die Krippe/ KiTa.

Das Kind kommt in den Kindergarten

Bevor Ihr Kind seine ersten Schritte in unsere KiTa machen wird, laden wir Sie zu einem Informationsabend ein. Die wichtigsten Informationen erhalten Sie zusammengefasst in einer Mappe. Termine für den Betreuungsvertrag, den Schnuppertag und den ersten Kita -Tag werden vereinbart. Ein besonderes Anliegen ist uns die Eingewöhnungszeit. Unser Ziel ist es, den Übergang in den Kindergarten für alle Beteiligten so angenehm wie möglich zu gestalten. Dazu ist es wichtig, stets im gemeinsamen Dialog zu bleiben. In einem Aufnahmegespräch stehen der wechselseitige Informations- und Erfahrungsaustausch im Vordergrund, sowie die Planung, wie die Eingewöhnungszeit für Ihr Kind gestaltet werden soll. Am Schnuppertag können Sie gemeinsam mit Ihrem Kind einige Stunden am Vormittag bei uns verbringen. Nehmen Sie einen ersten Eindruck und ein Gefühl mit nach Hause. Sie kennen Ihr Kind am besten. Deshalb ist es uns wichtig, dass Sie uns sagen, was Ihr Kind für eine gute Eingewöhnung benötigen wird. Der erste Kindergartentag kann dann kommen. 

Vom Kindergarten in die Schule

Dieser Übergang ist ein wichtiger Lebensabschnitt, den wir gemeinsam mit Ihnen begleiten wollen. Die Vorbereitung auf die Schule beginnt nicht im letzten Kita Jahr, sondern mit dem 1. Kindergartentag. Vor allem im täglichen Miteinander, im Spiel, in allen Aktivitäten die für Kinder von Bedeutung sind, werden die Kinder auf diesen Übergang vorbereitet. Neben den täglichen Lernangeboten treffen sich die Vorschulkinder einmal in der Woche zur Lernwerkstatt. Jedes Kind erhält einen Vorschulkoffer, der von Anfang an wie später einmal die Schultasche „gepflegt“ und „gehegt“ werden soll. Die Themenbereiche unserer Vorschularbeit gehen wir ganzheitlich an, das heißt mit Kopf – Herz – und Hand.

Zu Beginn des Vorschuljahres veranstalten wir einen Informationsabend, an dem wir unter anderem unsere pädagogischen Inhalte vorstellen.

Diese wären z. B.

  • die Arbeitshaltung (Ordnung am Tisch, Ausdauer, Sitzhaltung),
  • der Mathematische Bereich, (die Zahlen, der Würfel, geometrische Formen, Mengen…)
  • Graphomotorische Übungen,
  • die Sprache (ganze Sätze bilden, Reime, Silben klatschen….),
  • Raum-Lage-Begriffe, (rechts, links, oben, unten…..)u.v.m.

In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt  findet die Schuleingangsuntersuchung bei uns im Haus statt.

Ihnen als Eltern,  bieten wir ein Entwicklungsgespräch zum Thema Schulfähigkeit an.

„Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen“ 

heißt ein pakistanisches Sprichwort.

Das bedeutet für uns: „Ich kann dir deinen Weg nicht zeigen, aber ich bin bereit, dich auf deinem Weg zu begleiten, damit du sicher gehen kannst. Ich will dir Mut machen, nicht aufzugeben, wenn du stolperst“.

Unsere pädagogische Arbeitsweise zeichnet sich durch die altershomogene und gruppenübergreifende Arbeit aus. Wir sind überzeugt davon, dass wir die Mädchen und Jungen am besten in der Kleingruppenarbeit erreichen. Deshalb teilen wir, wenn möglich, die Kinder innerhalb der Gruppe nochmals während den Lernangeboten so oft wie nur möglich in Minis (3–4jährige), Midis (4-5jährige) und Maxis (Vorschulkinder) ein. Somit können wir explizit auf die Bedürfnisse der einzelnen Altersgruppen eingehen. Ein weiterer Schwerpunkt gehört zur personalen Kompetenz: die Bewegung – „Wer sich nicht bewegt, bleibt sitzen“. Die Kinder lernen durch eigenes Handeln ihren Körper wahrzunehmen, sich selbst einzuschätzen, sowie ihre Stärken und Schwächen kennen. Erst an Hand von eigenständigem „Tun“ wird der Lernprozess optimal gefördert und in Gang gesetzt.

Ein anderer Schwerpunkt liegt in der Erziehung zum Handeln im sozialen Kontext. Ziel ist es, die Kinder auf dem Weg zu eigenständigen und widerstandsfähigen Persönlichkeiten zu begleiten, sie optimal auf das Leben außerhalb der Kita vorzubereiten und am Ende einen dicken Rucksack voller Selbstvertrauen; Toleranz und Mut fürs eigene Tun mitzunehmen.

Wertorientiert und verantwortungsvoll handelnde Kinder

Die Vermittlung von Werten und Normen finden sich in unserer täglichen Arbeit mit Kindern, Personal und Eltern stets wieder. Als pädagogische Fachkräfte sind wir Vorbilder und verpflichtet wertschätzend miteinander umzugehen.

Die eigenen Stärken und Schwächen sowie die des Anderen zu akzeptieren und nicht zu verurteilen sind Werte, die wir anerkennen und täglich vermitteln. Einfühlungsvermögen zu entwickeln, Gesprächsregeln einzuhalten und Konfliktlösestrategien zu erarbeiten, lernen die Kinder vor allem in dem von uns durchgeführten Programm „FAUSTLOS“.

Unser Ziel ist es, den  Kindern Achtung und Wertschätzung für andere Kulturen zu vermitteln.

Sprach- und Medienkompetente Kinder

Sprache entwickelt sich während der ganzen Kindheit in vielfältigen Situationen. Sie ist eine Schlüsselqualifikation und Voraussetzung für schulischen und beruflichen Erfolg. Unsere Kinder erfahren eine Gesprächsatmosphäre, die durch Akzeptanz, Offenheit, Vertrauen und Freundlichkeit gekennzeichnet ist. Wir hören jedem Kind aufmerksam zu und bestärken es dadurch seine Erlebnisse, Ideen und Vorstellungen zu äußern. Durch die vorbereitete Umgebung während der Freispielzeit und durch gezielte Lernangebote mit (Bilder-)Büchern, Versen, Reimen, Geschichten, Fingerspielen und Märchen entwickeln Kinder in ihrer Altersgruppe Sprachkompetenzen, die ganz wesentlich zur Sprachentwicklung beitragen.

Fragende und forschende Kinder

„Wir sollten Kindern nicht Fragen beantworten, wir sollten bei Kindern Fragen auslösen. Und sie selbst nach Antworten suchen lassen.“

(L. Lauger)

Unsere Kinder wachsen in einer hoch technisierten Wissensgesellschaft auf. Naturwissenschaften und Technik prägen unser tägliches Leben. Kinder zeigen ein hohes Interesse an Alltagsphänomenen, sie sind bestrebt nachzuforschen und herauszufinden „warum das so ist“ oder „wie etwas funktioniert“.

Das Experimentieren gehört in den Kita-Alltag, damit die Fragen der Kinder anschaulich beantwortet werden.

Die Natur erforschen, erleben und erfahren wir noch intensiver an unseren Waldtagen.

Künstlerisch aktive Kinder

Den Kindern stehen bei uns verschiedene Materialien zur Verfügung: Papier, Pappe, Naturmaterialien, Zeitungen, Farben (Wasserfarben, Fingerfarben), Werkzeuge (Pinsel, Stifte, Scheren, Nadeln, Webrahmen), sowie Verbindungsmaterialien (Kleber, Kleister, Leim). Alle Kinderbilder und Zeichnungen erfahren in unserer Einrichtung Wertschätzung. Die „Kunstwerke“ werden regelmäßig ausgestellt.

Wir vermitteln den Kindern: verschiedene Mal- und Gestaltungstechniken wie: Marmorier-, Puste-, Klapp- Spritztechnik sowie Korkdruck, Stempeldruck usw. Theaterstücke oder freie Rollenspiel bauen wir gezielt ein. Auch den musikalischen Bereich, machen wir für unsere Kinder täglich und vielseitig erlebbar. Wir lernen unterschiedliche Kinderlieder und –Verse kennen. Auch elementare Musikinstrumente, wie z. B. Orffinstrumente werden  eingesetzt. ausprobiert.

Starke Kinder

Um unsere Kinder auf das Leben und die Umwelt optimal vorbereiten zu können, ist es wichtig die personalen Kompetenzen zu stärken.

Selbstbewusstsein, Selbständigkeit sowie Selbstvertrauen und Frustrationstoleranz sind wichtige Fähigkeiten.

Bewegung ist stark verbunden mit Fühlen und Denken. Durch Bewegung werden Denkprozesse der Kinder angeregt, die natürliche Bewegungsfreude unterstützt, die motorischen Fähigkeiten gestärkt, sowie eine gesunde Entwicklung gewährt. Deshalb legen wir viel Wert darauf, den Kindern so viele Bewegungsmöglichkeiten zu gewähren, wie nur möglich.

Wir trauen den Kindern unseres Hauses zu, den Garten und die Turnhalle selbständig in der Freispielzeit zu nutzen. Eine stetige Aufsicht ist hierbei nicht nötig.

Lob und positive Bestärkung setzen wir in unserem Alltag gezielt ein.

Durch unsere Wohlfühlrunde bzw. das Schlummerland vermitteln wir den Kindern, dass auch Pausen im Alltag wichtig sind.

Beteiligung der Kinder

Wir ermöglichen den Kindern sich durch Gesprächskreise, Kinderkonferenzen, und Projektarbeit einzubringen. Ihr Wissensdurst lädt uns ein, zusammen mit ihnen Antworten auf Fragen zu suchen.  Vor allem die Projektarbeit ermöglicht es, die Mitwirkung der Kinder zu fördern. Wir gehen gemeinsam an Themenbereiche heran, Wünsche, Ideen und Interesse der Kinder stehen hier im Vordergrund.

Beschwerdemöglichkeiten für Kinder

Kinder haben ein Recht auf freie Meinungsäußerung. Wir bieten Raum für Mitsprache, Ideenvielfalt, Redefreiheit, Kritik und Beschwerden.

Wenn Kinder Ihre Beschwerden an uns richten nehmen wir diese ernst und schauen gemeinsam nach einem Lösungsweg.

 - Regeln werden mit den Kindern gemeinsam erstellt und überprüft

 ˗ Transparenz unterschiedlicher Sichtweisen gehört zu unserer Haltung

 ˗ Auch nonverbale Signale nehmen wir ernst und reagieren der Situation angemessen

 ˗ Alltagssituationen sind oft komplex. Deshalb ist ein „sich einmischen“ erwünscht.

 ˗ Wir bleiben stets im Dialog mit dem Kind

Kinderschutz

Die Städtischen Kindertageseinrichtungen sind geschützte und sichere Räume für Kinder. Die Mitarbeiter*Innen sind sich der besonderen Verantwortung für das Wohl der Kinder bewusst, reagieren frühzeitig und sensibel auf Gefährdungsanzeichen und haben ein Handlungskonzept, wie in einer Gefährdungssituation vorzugehen ist. Dabei ist die frühzeitige Einbeziehung der Eltern sicher zu stellen und  auf die Beseitigung der Gefährdung hinzuwirken. In Kooperation mit den jeweiligen Beratungsdiensten können entsprechende Hilfsangebote gemacht werden bzw. kindeswohlsichernde Maßnahmen eingeleitet werden (§ 8a ff SGB VIII).

Kinder haben ein eigenständiges Recht auf altersentsprechende Beteiligung und  ein Recht sich in eigenen Angelegenheiten zu beschweren oder ihre Sorgen mitzuteilen. Das Beschwerderecht gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Sorgen und Anliegen  den pädagogischen Mitarbeiter*Innen anzuvertrauen und dabei die Erfahrung zu machen, ernst genommen zu werden und Hilfe zu erhalten. Sie wissen, an wen sie sich wenden können und wie mit ihren Anliegen umgegangen wird. Das pädagogische Personal ist dafür verantwortlich eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich Kinder trauen, sich für die eigenen Interessen einzusetzen und das Recht der Beschwerde für eigene Belange wahrzunehmen.

Inklusion und Vielfalt

Inklusion ist ein Menschenrecht und eröffnet den Weg für Vielfalt, Zugewinn und Chancengleichheit. „In der Behindertenrechtskonvention geht es nicht mehr um die Integration von Ausgegrenzten, sondern darum, von vornherein allen Menschen die uneingeschränkte Teilnahme an allen Aktivitäten zu ermöglichen „(UN- Behindertenrechtskonvention)“.

Jedes Kind verfügt über Fähigkeiten, welche die Gemeinschaft in unseren Kindertageseinrichtungen bereichern. Das Lernen wird reichhaltig und bietet allen Kindern gleiche Entwicklungschancen, egal welchen Geschlechts, welcher Herkunft und unabhängig von ihren körperlichen oder kognitiven Voraussetzungen.

Persönliches Potenzial findet Berücksichtigung, sodass sich das Kind in seiner Individualität wahrgenommen fühlt und seine Stärken entwickeln kann.

Die kulturelle Vielfalt in unseren Kindertageseinrichtungen spiegelt das reichhaltige Leben unserer Gesellschaft wider. Unser Bestreben richtet sich stets danach aus, dass Inklusion gelingen kann.

Unsere Fachkräfte lassen sich auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes und seiner Familie ein und richten ihr pädagogisches Handeln danach aus.

Selbstbestimmtes Spielen und Lernen

Spielen und Lernen sind keine Gegensätze, sondern zwei Seiten einer Medaille. Sie haben mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Sie sind eng miteinander verknüpft. Spielen ist die elementarste Form des Lernens. Was für das Kind das Freispiel ist, ist für uns Erwachsene die Arbeit. Die Mädchen und Jungen haben die Möglichkeit in der Freispielzeit selbstständig zu entscheiden mit wem, mit was, wie lange und wo sie spielen möchten. Während dieser Zeit sind alle Türen offen (vom Garten bis zur Turnhalle), damit die Kinder so viele Anregungen und Entscheidungsfreiheiten bekommen können wie nur möglich.

Das Personal begleitet diese Zeit durch aktives Mitspielen.  Wir sind Ansprechpartner für Belange und Konflikte, bieten in dieser Zeit freie Gestaltungsangebote an und behalten den Überblick über das Gruppengeschehen. In dieser Zeit werden vor allem soziale Kompetenzen wie Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, Toleranz, Konfliktfähigkeit, gegenseitige Hilfestellung erlernt und vertieft.

Dokumentation der pädagogischen Arbeit

Uns ist es wichtig unsere Arbeit so transparent wie nur möglich für Sie zu gestalten. Aus diesem Grund  hängt vor jeder Gruppentür ein Wochenplan aus.

An Hand dessen erfahren Sie Ausflugstermine, Projektthemen, sowie aktuelle Aktionen aus der Gruppe die in der Woche stattfinden werden.

Fotoaushänge und unser digitaler Bilderrahmen veranschaulichen unseren Kita-Alltag besonders gut.

Alle Kinder unseres Hauses erhalten einen „Portfolio-Ordner“. Die Kinder, die Eltern und die Mitarbeiter tragen dazu bei, dass die Kindergartenzeit in Wort und Bild festgehalten wird.

Beobachtung von Entwicklungsverläufen und deren Dokumentation

Eine intensive Beobachtung der Kinder bildet eine wesentliche Grundlage unserer pädagogischen Arbeit. Beobachtungen werden bei uns in einem Beobachtungsbogen, festgehalten und sind die Grundlage für regelmäßige Entwicklungsgespräche mit den Eltern im Rahmen einer Bildungs- und Erziehungspartnerschaft. Diese Gespräche werden protokolliert, mit den Eltern reflektiert und absolut vertraulich behandelt.

Beteiligung der Eltern

Unser Ziel ist es, das Sie als Familie und wir als Kita offen füreinander sind, zusammenarbeiten, unsere Erziehungsvorstellungen austauschen und zum Wohl der Kinder kooperieren. Sie haben die Möglichkeit im Elternbeirat mitzuwirken, der jedes Jahr neu gewählt wird. Wir erfahren, durch seine Funktion tatkräftige Unterstützung und schätzen diese Zusammenarbeit sehr. Eltern können nach Absprache in der  Gruppe ihres Kindes hospitieren, um zu beobachten, wie sich Ihr Kind in der Einrichtung verhält.

Wir sind offen für neue Ideen und Mitwirkungsmöglichkeiten von Seiten der Eltern.

 Alle Familien sind jährlich eingeladen  an unserer Elternbefragung teilzunehmen. Auf diese Weise erhalten wir regelmäßig Rückmeldung über unsere Arbeit im Haus. In der Elternbefragung stecken auch viele Chancen für uns, unsere Einrichtung weiterzuentwickeln und somit am Puls der Zeit zu bleiben.

Details zu  unserer jeweils aktuellen Elternbefragung finden Sie hier.


Eindrücke aus der Kinderkrippe Kleine Welt

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Eindrücke aus dem Kindergarten Kleine Welt

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